Auch in Trosa wurden einige Inga Lindström Filme gedreht.
Ursprünglich war Trosa ein kleines, armes Fischerdorf an der Küste südlich von Stockholm. Die dort lebenden Fischer lebten den ganzen Sommer auf den Schäreninseln und kehrten nur im Winter in das Dorf zurück. Zu dem Zeitpunkt, als es für die Fischer im schwieriger wurde, sich mit dem Fischfang zu ernähren, wurde die Personenschifffahrt nach Stockholm eröffnet.
Dadurch kamen die ersten Touristen nach Trosa und das Dorf entwickelte sich zum ersten Badeort Schwedens. Viele Reiche und Intellektuelle kamen in den Ort und die Bewohner Trosas errichteten Pensionate und Hotels, baten Handwerk an und verschiedene Dienstleistungen.
Dies prägte das Stadtbild, welches noch heute den Charme und die Stimmung der Sommerfrische um die Jahrhundertwende widerspiegelt.
Das Ende der Welt
Zur Zeit als Trosa noch ein Fischerdorf war, wurde der gesamte Ort einmal umgezogen. Durch die Landhebung erreichten die Fischer nicht mehr über den Fluss das Meer und entschieden sich deshalb dafür, näher ans Meer zu ziehen. Zu der Zeit wurde eine Strasse in den neuen Ort Trosa angelegt, und aus diesen Zeiten stammt der Beiname „Das Ende der Welt“.
Am Hafen in Trosa gibt es ein gemauertes Steinrondell, genannt Butterfass, dies ist exakt der Platz, an dem das Ende der Welt erreicht ist.Read more