• Atar

    28 de fev.–2 de mar., Mauritânia ⋅ 🌬 29 °C

    Ja, wir haben es geschafft, ohne Eile und ohne Stress ! Fünf Tage durch die Wüste, ca 460 km reine Piste gefahren! Wir sind schon ein wenig stolz auf dieses Abenteuer. Es gab Momente des Zweifeln, aber die Gruppendynamik hat das alles weggewischt. Nachdem wir die letzte Nacht am Monolith Ben Aischa gestanden haben, war es heute Morgen erst einmal unsere Pflicht, die Kunst, die nach einem Festival 1999 von 16 Steinmetzen zum Thema Frieden dort binnen 30 Tagen erschaffen wurde, zu besichtigen. Super schöne Sachen! Leider hat es wohl in der Nacht irgendwo gestürmt und die Sicht war trüb wie ein Nebel. Die Akazien fangen an zu blühen. Die gelben Blüten sind ein schöner Farbkleks in der sonst so kargen Wüstenwelt. Das Leben ist hart hier! Wir bewundern die wenigen Menschen, die hier in Abgeschiedenheit und Einsamkeit leben. Freundlich und hilfsbereit kommen sie auf einen zu. Heute am letzten Tag haben wir uns an der letzten möglichen Düne festgefahren😬 Rainer, weil er sich verschaltet hat, und ich, weil ich ihn bergen wollte! Da kommen zwei Beduinen mit einem Toyota vorbei, steigen aus dem Auto, nehmen uns die Schaufeln ab und zeigen uns, wie man es richtig macht. Im Nu waren wir wieder fahrbereit und mussten neidlos anerkennen, dass sie es einfach können 👍👍 Mit zwei T- Shirts der Deutschen Nationalmannschaft bedanken wir uns bei den Zweien. Tolle Menschen. Später staubt ein Militärposten unseren Beifahrer-Elch ab und freut sich wie Bolle darüber. Ziemlich fertig kommen wir in Atar auf einem Campground an und trinken unsere letzte Flasche Wein. Super Erlebnis mit einem zufällig gefundenem Team.Leia mais