Saly Portudal
Mar 16–17 in Senegal ⋅ 🌬 22 °C
Nach 2 Tagen am Strand fahren wir erst einmal weiter nach M’bour. Wir wollen Wasser fassen. Es soll dort einen Trinkwasserladen geben, der gute Qualität bietet. Wir finden den Shop nicht und verabschieden uns schon mal von Rainer, der nicht noch einmal mit uns nach Dakar möchte. Dann passiert das, wovor wir alle Angst haben. Rainer fährt an und ein Mopedfahrer schneidet ihn und fällt. Er ist an beiden Beine verletzt und wir bemühen uns, einen Krankentransport zu bekommen. Es spricht hier kaum einer Englisch oder Französisch. Alle sprechen hier Wolof. Man versteht kein Wort. Irgendwann trifft der Krankenwagen ein und versorgt den Verletzten und transportiert ihn in ein KH. Der Sanitäter fragt uns nach der Telefonnummer und dann fahren sie ab. Die Polizei trifft ein, nimmt den Führerschein und Fahrzeugpapiere mit und sagt uns, dass wir auf die Wache komme sollen. Wir haben Glück, dass ein junger Mann, (Suleyman) mit uns fährt und uns den Weg zeigt. Er hat mittels Google Übersetzer sehr geholfen. Auf der Polizei sagte man uns, dass alles nicht so schlimm sei. Man müsste jetzt warten, bis das KH anruft und mitteilt, was mit dem Unfallgegner gemacht werden muss und wieviel Kosten dafür anfallen. Uns wurde es erst einmal ganz schlecht! Es wird hier nicht nach dem Schuldigen gesucht, sondern nach dem, der das bezahlen kann. Wir sollen um 17.00 Uhr wieder nachfragen. Wir fahren Suleyman wieder zurück und fragen ihn nach dem Wasserladen. Er kennt ihn und wir nutzen die Zeit, füllen unsere Tanks mit Trinkwasser. Danach fahren wir wieder auf die Wache. Es gibt noch keine Nachrichten. Wir fragen den Kommandanten, wie wir das Verfahren beschleunigen können. Er sagte uns, wenn ihr ein kleines Auto habt, könnt ihr hinfahren. Wir fragten ihn, ob er uns ein Taxi bestellen könnte. Er wurde echt nett und meinte, er habe ein Auto und wenn wir es tanken würden, könnte er mit uns dahin fahren. Im Krankenhaus wurden dann die Kosten für Röntgen und Nähen offengelegt, Rainer bezahlte es und dann bedankten sich die Angehörigen sehr freundlich für die Kostenübernahme. Der Kommandant sah somit den Fall für abgeschlossen an. Auf der Wache bekamen wir alle Papiere zurück und es wurde noch für den Diesel bezahlt - wir waren wieder frei !!!!!
Danach ging es nur noch zum Einkaufen und an den Strand zum Übernachten. Bei einem Bier haben wir uns noch lange über den Fall, die Behandlung und das hiesige System unterhalten. Es ist leider sehr schlimm. Kosten für alles ca. 100,- € ?????!!!!!Read more













Traveler
Tja, war leider nicht schön 😞😓 ich hatte ihn überhaupt nicht gesehen 😞😓😩 Das war wieder eine Lehre
TravelerOhje, das ist ja noch einmal gut gegangen. Ich drücke euch die Daumen das ihr nicht erneut in so eine Situation geratet 🤗
TravelerJa danke, das will keiner. Die Mooedfahrer sind echt gefährlich! Sie tauchen überall auf, halten sich an keine Verkehrsregeln, die es hier sowieso nicht gibt, und überschätzen sich komplett. War eine SCHEISS ERFAHRUNG DIE NOCHMAL GUT AUSGEGANGEN IST