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Henriette im Senegal

A 83-day adventure by Henriette2.0 on tour & Susanne Read more
  • Trip start
    March 10, 2026

    Communauté rurale de Ndiébène Gandiole

    Mar 10–11 in Senegal ⋅ 🌬 29 °C

    Unsere Einreise in den Senegal gestaltet sich problemlos. Wir fahren über die Grenze Diama. Dort gibt es durch die dortige Piste kein LKW Verkehr und es geht schnell. Ein Brückengeld wird bezahlt, danach zur Polizei, die Pässe stempeln und danach zum Zoll und das Passavant und das Carnet abstempeln lassen. Aufwand 1 Stunde und schon sind wir im Senegal. Im Gegensatz zu der mauretanischen Grenze sind die Beamten alle erkenntlich an einer gepflegten Uniform und sauberen Schuhen. Es gibt hier und heute scheinbar keine Korruption -das ist echt angenehm. Wir machen uns nach dem Zoll auf den Weg zur legendären Zebra Bar, einem Campground, der von einem Schweizer geführt wird. Nicht schlecht, aber wir haben schon bessere Schweizer Campingplätze in dieser Welt gesehen. Der herzliche Empfang war hier nicht wirklich vorhanden. Das erste Bier war allerdings nur gut!!! Morgen machen wir uns auf den Weg nach Dakar, um unser Carnet abstempeln zu lassen. Das ist doof, geht aber nur dort. Niemand weiß warum🤔.Read more

  • Dakar

    Mar 11–12 in Senegal ⋅ 🌙 21 °C

    Heute sind wir von St Louis aus der Zebrabar nach Dakar gefahren. 250 km für einen Stempel ?! Ein absoluter Schwachsinn, das tun zu müssen. Aber wir hatten nur 48 Stunden Zeit, um das nach dem Grenzübertritt zu erledigen. Die Fahrt war schön aber anstrengend. Wir fuhren auch durch die Stadt Thies. Hier leben 400.000 Einwohner und das Chaos dieser Stadt lässt auf das Chaos in Dakar schließen. In den Seitenstraßen gibt es Märkte, auf den Hauptstraßen LKW‘s, Busse, Taxen und Pferdefuhrwerke. Die Handkarren zum Transport der Waren darf man auch nicht vergessen. Über eine Stunden Zeit verlieren wir hier. In Dakar müssen wir zum Zoll! Wo ist der? Natürlich in Hafennähe. 1.000 fette Laster mit Containern fahren hier. Diese haben teilweise 7 Achsen und fahren nicht um den Kreisel sondern gerade darüber weg. Zwischen den Autos tummeln sich 1000ende Mopeds. Es ist irre!! Am Zoll angekommen, gehen wir mit allen Kopien und Formularen in das Gebäude und werden erst einmal wieder weggeschickt, weil wir kurze Hosen anhaben. Hatten wir ja auch schon mal in Swasiland an der Grenze und in Venezuela am Staudamm. Nach dem Kleiderwechsel klopfen wir an der Bürotür an und treten ein. Lach 🤣!Der Beamte sitzt mit Uniform auf seinem Sessel, die nackten Füßen liegen auf dem Schreibtisch. Er sieht sich gerade ein YouTube Video an. Das ist dann auch weitergelaufen, während er das Carnet bearbeitet hat. Das ging alles sehr schnell. Danach eine Etage tiefer noch ein Stempel und fertig war das Papier. Danach wieder 2,5 Stunden in den Stau und raus aus der Stadt. 🤪 Wir stellen uns aufgrund der Uhrzeit an der Autobahn auf den LKW Platz zum Übernachten.Read more

  • Fathala Wildlife Park

    March 12 in Senegal ⋅ ⛅ 35 °C

    Von der Autobahnraststätte vor den Toren von Dakar geht es weiter in Richtung Süden. Morgen früh kommt Petra mit den von uns so lang erwarteten Teilen. Etwas stressig für uns von der Fahrerei, aber ab morgen haben wir ja noch 87 Tage, die wir hier bleiben dürfen. Rainer trennt sich von uns nach der Autobahn und fährt an die Küste. Wir werden morgen dahin zurückfahren und dann erst mal ankommen im Senegal. Hier sind wir auf jeden Fall im schwarzen Afrika angekommen und so wie wir es schon aus anderen afrikanischen Ländern kennen, ist es hier bunt, laut, chaotisch und fröhlich. Auf dem Weg kommen wir durch die größere Stadt Kaolack. Hier können wir unsere Wassertanks füllen und unsere Vorräte aufstocken. Das ist gut so. Vor dem Park Fathala dürfen wir stehen und übernachten. Der Kassierer ist sehr freundlich. Leider können wir nicht hinein, weil Hunde nicht erlaubt sind. Nun denn, wir freuen uns morgen auf Petra😀Read more

  • Communauté rurale de Mere

    Mar 13–16 in Senegal ⋅ 🌬 23 °C

    Heute bekommen wir von Petra unsere lang ersehnten Teile aus Deutschland gebracht. Wir treffen uns vor einem Wildpark im Senegal, den sie besucht. Leider wird es doch später als gedacht, weil ihr Guide beim Einfahren in den Park nicht anhalten will ! Erst beim Herausfahren findet er die Bremse 😬Shit happens, alles ist jetzt bei uns. Wir fahren in den Norden zurück und treffen Rainer am Strand wieder. Ein schöner Platz, um jetzt erst einmal anzukommen.Der Strand ist schön und wir verbringen den Samstag mit putzen, aufräumen, baden und diversen Reparaturarbeiten.Read more

  • Saly Portudal

    Mar 16–20 in Senegal ⋅ 🌬 22 °C

    Nach 2 Tagen am Strand fahren wir erst einmal weiter nach M’bour. Wir wollen Wasser fassen. Es soll dort einen Trinkwasserladen geben, der gute Qualität bietet. Wir finden den Shop nicht und verabschieden uns schon mal von Rainer, der nicht noch einmal mit uns nach Dakar möchte. Dann passiert das, wovor wir alle Angst haben. Rainer fährt an und ein Mopedfahrer schneidet ihn und fällt. Er ist an beiden Beine verletzt und wir bemühen uns, einen Krankentransport zu bekommen. Es spricht hier kaum einer Englisch oder Französisch. Alle sprechen hier Wolof. Man versteht kein Wort. Irgendwann trifft der Krankenwagen ein und versorgt den Verletzten und transportiert ihn in ein KH. Der Sanitäter fragt uns nach der Telefonnummer und dann fahren sie ab. Die Polizei trifft ein, nimmt den Führerschein und Fahrzeugpapiere mit und sagt uns, dass wir auf die Wache komme sollen. Wir haben Glück, dass ein junger Mann, (Suleyman) mit uns fährt und uns den Weg zeigt. Er hat mittels Google Übersetzer sehr geholfen. Auf der Polizei sagte man uns, dass alles nicht so schlimm sei. Man müsste jetzt warten, bis das KH anruft und mitteilt, was mit dem Unfallgegner gemacht werden muss und wieviel Kosten dafür anfallen. Uns wurde es erst einmal ganz schlecht! Es wird hier nicht nach dem Schuldigen gesucht, sondern nach dem, der das bezahlen kann. Wir sollen um 17.00 Uhr wieder nachfragen. Wir fahren Suleyman wieder zurück und fragen ihn nach dem Wasserladen. Er kennt ihn und wir nutzen die Zeit, füllen unsere Tanks mit Trinkwasser. Danach fahren wir wieder auf die Wache. Es gibt noch keine Nachrichten. Wir fragen den Kommandanten, wie wir das Verfahren beschleunigen können. Er sagte uns, wenn ihr ein kleines Auto habt, könnt ihr hinfahren. Wir fragten ihn, ob er uns ein Taxi bestellen könnte. Er wurde echt nett und meinte, er habe ein Auto und wenn wir es tanken würden, könnte er mit uns dahin fahren. Im Krankenhaus wurden dann die Kosten für Röntgen und Nähen offengelegt, Rainer bezahlte es und dann bedankten sich die Angehörigen sehr freundlich für die Kostenübernahme. Der Kommandant sah somit den Fall für abgeschlossen an. Auf der Wache bekamen wir alle Papiere zurück und es wurde noch für den Diesel bezahlt - wir waren wieder frei !!!!!
    Danach ging es nur noch zum Einkaufen und an den Strand zum Übernachten. Bei einem Bier haben wir uns noch lange über den Fall, die Behandlung und das hiesige System unterhalten. Es ist leider sehr schlimm. Kosten für alles ca. 100,- € ?????!!!!!
    Heute ist die neue Ersatzrad-Halterung fertig geworden. Der Reifen ist auch schon da und morgen müssen wir nochmals zum Schlosser ein fein Tuning vornehmen.
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  • Fatick

    Mar 19–20 in Senegal ⋅ ⛅ 33 °C

    Gestern Abend waren wir nochmal lecker essen, haben im Restaurant lange mit Magret Wilder zusammengesessen und unsere Geschichten ausgetauscht. Margret ist von der Insel Fehman und nicht ganz so bekannt wie ihr Bruder. Er war in den 80er Jahren das Gesicht von Herr Kaiser, der Mann von der Hamburg Mannheimer, und später ist er als Arzt Dr. Wolf Sander auf dem Traumschiff mitgefahren. Er ist Buchautor von dem Titel „Vaterliebe“. Magret wohnt in Hamburg und hat seit 20 Jahren ein sehr schönes Häuschen am Strand von Saly im Senegal. Dort verbringt sie den Winter. Eine sehr interessante Frau und mit ihren 76 Lenzen eine rüstige, taffe Dame. Alles Gute für sie. Wir fahren nach einem gegenseitigen Besuch weiter. Es war ein echt schöner Platz direkt am Meer. An dem Kreisel, an dem schon vor 4 Tagen ein unfreundlicher Polizist stand, war heute ein noch blöderes Exemplar zu finden. Er wollte unser CdP sehen und meinte, Susanne sei nicht angeschnallt ?? Aufgrund des dunklen T Shirts von ihr hat er es wohl nicht gesehen. Er gab uns die Papiere mit grimmiger Miene zurück und ärgerte sich wohl darüber, so um den Feiertagszuschlag von seinem Lohn gekommen zu sein😬. Danke, dass ihr so gut auf die Touristen aufpasst. Passt wie so oft nicht wirklich🤣🤣. Barfuß, zu dritt ohne Helm auf dem Moped, mit 10 Mann in einem rostigen Auto ohne Fenster und einer lebenden Ziege auf dem Dach oder einer Ladung obendrauf, die das doppelte Volumen hat wie das Auto selbst. Wir fahren heute bis Fatick und finden einen ruhigen Platz zwischen ein paar Eukalypthusbäumen.Read more

  • Ndofane

    Mar 21–22 in Senegal ⋅ ☁️ 34 °C

    Nach einer wunderbar ruhigen Nacht frühstücken wir gemütlich, erledigen unsere täglichen Routinen und fahren weiter. Die Straßen sind aufgrund des Endes des Fastenmonats Ramadan fast menschenleer. Die Leute essen heute alle zusammen mit ihren Familien, keiner arbeitet. Es ist super entspannt an diesem Feiertag zu fahren. In Kaolack füllen wir die Lebensmittel und Getränkevorräte auf und dann geht es weiter Richtung Süd-Ost zu den Steinkreisen von Sine Ngayene und Kabakoto, die wir morgen besuchen wollen.Read more

  • Bamba Moussa

    Mar 22–23 in Senegal ⋅ ⛅ 35 °C

    Heute sind wir mal wieder archäologisch unterwegs. Als Programmpunkt hat die Reiseleitung die Steinkreise zur Besichtigung geplant. Zunächst werden aber morgens noch ein paar Tierbilder gemacht. Hier sehen wir Bartgamanen, den Western red billed Hornbill und den Roten Bartvogel.
    Nach 45 km kommen wir in das abgelegene Dorf Sine Ngayène. Wir können es kaum fassen! Hier gibt es seit 2006 ein UNESCO Welt Erbe:„Senegambische Steinkreise“. Das Dorf ist komplett vermüllt und Kinder gibt es ähnlich viele wie bei den Sahara Krokodilen in Mauretanien. Sie sind sehr frech, betteln, hängen sich an das Auto und werfen, da wir nichts geben, mit Schuhen nach uns. Im Islam gilt das Zeigen vom Schuhsohlen und das Bewerfen mit Schuhen als Zeichen für starke Abneigung. Wir fühlen uns hier nicht willkommen und sind recht schnell nach der Besichtigung wieder weg. Schade, es ist das erste Mal im Senegal, dass wir das so erfahren. Die Steinkreise sind Grabstätten, die für bedeutende Personen angelegt worden sind. Die Monolitsteine sind ca 100 km entfernt abgebaut, behauen und in diese Region transportiert worden. Es wurden hier auch Grabbeigaben wir Tongefässe, Schmuck und Ähnliches gefunden. Einen einheitlicher Eintrittspreis wird nicht aufgerufen. Wir haben gelesen, dass es 2000 CFA kosten soll. Von uns wollte der Führer 5000 CFA haben. Wir hatten aber nur 3000 CFA und somit war er damit auch zufrieden. Fazit: wir brauchen es nicht mehr, und wundern uns darüber, dass man so eine sicher bedeutende Grabstätte als Welterbe ausweist aber dann nicht begleitet.
    Einen schönen Platz finden wir wieder im Nirgendwo. Es ist heute 38 Grad und sehr windig.
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  • Koumpenntoum

    March 23 in Senegal ⋅ ☁️ 34 °C

    Mit unserem neuen Navi „Garmin Tread Overland XL“ finden wir fast mühelos auf die 25 km entfernt gelegene N1. Der folgen wir dann nochmal 90 km in östliche Richtung. Eigentlich peilen wir den Nationalpark Niokolo-Koba an. Susanne macht unsere Reise - Detail Planung meist sehr kurzfristig, daher stellt sie erst heute bei der Recherche fest, dass wir mit Quappo keine Chance haben, in den Park hineinzukommen. Die Bewertungen über den Park gehen auf einer Skala von 1-10 aber eher zur 1 Sterne- Bewertung. Gründe, die dafür genannt werden, sind meist sehr unfreundliches Personal, die scheinbar als inkompetent, faul und renitent bezeichnet werden. Wir probieren es morgen und wenn es nicht geht, fahren wir weiter. Unseren heutigen Übernachtungsplatz finden wir irgendwo im Nirgendwo . Außer dem Gezirpe der Grillen ist hier nur Vogelgesang und Ruhe zu finden.Read more

  • Am Gambia River

    Mar 24–25 in Senegal ⋅ ☁️ 35 °C

    Schon morgens ist es richtig heiß, wir sind froh, dass es eine Klimaanlage im Fahrerhaus gibt. In der nächsten größeren Stadt namens Tambacounda will ich noch ein paar Sachen einkaufen. Das erweist sich mal wieder als sehr schwieriges Unterfangen 🙈🙈! Im „Supermarkt“ gibt es immerhin Nescafé und Küchenrollen. Auf der Straße bekomme ich an einem Stand Bananen, Mandarinen und Mangos. Der Eierkauf ist komplizierter: eine Frau, die eigentlich belegte Baguettes verkauft, kann mir 5 Eier überlassen. Drei Häuser weiter sitzen ein paar Männer vor dem Ladeneingang, sie fragen mich, was ich suche. Eier verkaufen sie zwar nicht, aber einer der Männer steht auf und geht irgendwo hin. Zwischenzeitlich werde ich von den anderen ausgefragt: woher wir kommen, wohin wir gehen und warum ?? Nach 5 Minuten kommt der junge Mann zurück- mit 6 Eiern !! Also, wichtigster Teil geschafft. Nun nur noch Gemüse und Brot ?? Leider finden wir unterwegs keinen Laden bzw. Stand mehr, an dem es das gibt. Okay, dann gibt es heute halt Rühreier 😇🤣🤣. Auf einer guten Piste erreichen wir den Gambia-River und finden dort einen tollen Stellplatz mit Wasserzugang. Quappo taucht gleich im warmen Fluss ab, ich bin mir noch unsicher, ob man hier baden kann oder ob man gleich von Krokodilen verspeist wird 😳??
    Eine halbe Stunde später bekommen wir Besuch von einem Motorradfahrer: Babiste - ein sehr netter Einheimischer, der gut englisch spricht. Er trinkt einen Kaffee mit uns und erzählt uns über sein Land, seine Familie und seine Arbeit. Bevor er weiterfährt, fragt er uns, ob wir afrikanisches Essen mögen ?? Klar doch !! Er wollte später vorbeikommen, um uns unser Abendessen zu bringen ! Wir sind gespannt !! Auf jeden Fall eine tolle, nette Begegnung und ein traumhafter Platz - vielleicht gefällt uns Sénégal doch noch ??
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  • Velingara

    March 25 in Senegal ⋅ ⛅ 36 °C

    Gegen 4.30 Uhr kühlt es heute endlich etwas ab. Die Nacht war vor allem für Quappo keine Erholung, er war sehr heftig am Hecheln und kam gar nicht zur Ruhe. Susanne steht schon um 7.30 Uhr auf und geht mit ihm im Gambia River ausgiebig baden. Mich lassen sie noch bis 8.30 schlafen. Danach gibt es Frühstück, heute mit der ersten afrikanischen Mango. Seeeeehr lecker 😋! Es gilt das gleiche wie überall, am Baum gereifte Früchte schmecken einfach besser!! Wir fahren weiter und finden dank unseres neuen Begleiters von Garmin eine Abkürzung von 40 km. Das nehmen wir so an und werden von der unbefestigten Straße auch nicht enttäuscht. Als die Straße auf einmal einen Belag hat, sehen wir rechts von uns ein großes Gebäude und einen riesigen Parkplatz. Hier hat die Kath. Kirche wohl die Finger im Spiel. Es ist eine große Kirche im Freiluftstil. Leider sind die Wasserstellen sowie die Häuschen auf dem Gelände alle kaputt 😞. Wir finden keine Informationen dazu und können nicht sagen, ob das alles noch aktiv ist. Kurz darauf kommen wir zu einer Wasserstelle direkt an der N6. Hier holen viele Frauen jeden Tag ihr Wasser in 20 Liter Kanistern. Nach dem Füllen werden diese mit Fahrrädern nach Hause gebracht oder sie werden von den Bewohnern mit Eselkarren oder mit Tucktucks abgeholt. Wir warten ca 1 Stunde bis wir dran sind. Alle sind von unserem Schlauch begeistert und würden diesen gerne haben. Leider unverkäuflich. Übernachten werden wir wieder irgendwo im Nirgendwo. Ein neuer Plan ist wohl auch geboren. Wir fahren bevor wir nach Gambia kommen noch nach Guinea-Bisseau .Read more

  • Kolda

    Mar 26–27 in Senegal ⋅ ☀️ 36 °C

    Zu den Vorbereitungen für unseren Abstecher nach Guinea Bissau - wie so oft eine sehr kurzfristige Planung 😅- gehört es natürlich auch, zu überlegen, ob wir das geforderte Equipment an Bord haben. Hierzu gehören neben einem 2ten Warndreieck auch ein Feuerlöscher und ein Erste Hilfe Kasten. Da es scheinbar bekannt ist, dass in Europa andere Anforderungen gestellt werden, prüft die Polizei das gerne. So lesen wir es zumindest. Also fahren wir heute Morgen erst einmal an eine Tankstelle. Leider kein Glück. Als 2ten Versuch wird ein Shop angefahren, der eine Menge alte Reifen, Motoröl und Kanister vor der Tür hat. Super Sache….. von innen gibt der Laden richtig was her. Auf ca. 20 qm und einer Regalhöhe von 3-4 Metern findet man alles, was es bei uns in einem ATU Shop auf 300 qm gibt. Nach einer freundlichen Beratung haben wir jetzt alles, was das Polizei Herz in West Afrika höher schlagen lässt. Zufrieden und ca. 30 Euro ärmer fahren wir weiter. Unterwegs finden wir noch einen Stand mit Gemüse. Das ist hier leider eine Seltenheit und die Auswahl ist sehr begrenzt (Zwischen, Kohl, eventuell ein paar überreife Tomaten und verhutzelte Paprika). Die Küche hier ist sehr fleisch- und fischlastig und dazu gibt es in der Regel Reis und Zwiebeln. Es war kein sehr aufregender Tag, aber erfolgreich waren wir schon. An einem schönen Ufer der Casamance mit einigen Grünflächen und vielen Wasservögeln teilen wir uns heute den Stellplatz mit Kühen und Eseln. Quappo ist zufrieden und geht alle 15 Minuten zum Baden.Read more

  • Ziguinchor

    Mar 27–29 in Senegal ⋅ ☀️ 35 °C

    Nachts hat es tatsächlich etwas abgekühlt und wir konnten richtig gut schlafen. Sogar die Bettdecke hatte einen kurzen Einsatz.
    Das Frühstück sorgt heute auch für einen Lacher: ich habe mal wieder Lust auf ein paar Spiegeleier. Also Pfanne raus, Öl rein und die Eier aufschlagen. Aber das Ei lässt sich nicht aufschlagen, auch das zweite will nicht in die Pfanne. Da dämmert es mir ganz langsam: ich hatte 12 Eier an einem Stand gekauft, an dem man auch belegte Baguettes bekommt - das waren wohl die hartgekochte Exemplare 🤣🤣. Schon gestern hatten wir uns beim Frühstück gewundert, dass die Eier so hart geworden waren - also sogenannte „double-cooked - eggs“ 🤣. So steht auch gleich das Menü für den Abend fest : es gibt Eiersalat 🥳🥳!!
    Bei der Hunderunde kommt Quappo kurz auf seine Kosten und kann ein paar Ziegen durchbewegen 😩😬. So verausgabt legt er sich dann erst mal in das nachstbeste Schlammloch 😠😠 - das heißt, vor der Weiterfahrt war noch Abduschen angesagt. Irgendwann sind wir schließlich auf der Piste und erreichen nach 3 Stunden den Campingplatz in Ziguinchor. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, es wurde immer tropischer, Palmen und riesige Bäume statt Savanne. Und immer wieder erhaschen wir einen Blick auf den riesig groß gewordenen Casamance-River. Auf dem CP gibt es tatsächlich einen Swimmingpool - den werde ich jetzt erst einmal ausgiebig genießen 👙😎!
    Tag2:
    Wir entscheiden uns noch einen Tag hier zu verbleiben. Hier lernen wir Rolf und Sandra kennen. Wir fahren gemeinsam zur Botschaft und holen uns das Visum für Guinea Bissau . Es ist problemlos und in 10 Minuten erledigt. Danach noch einen Einkauf im Supermarkt und dann wieder zurück zum Auto. Dort räumen wir mal wieder etwas auf und machen Wäsche. Natürlich hüpfen wir zwischendurch immer mal wieder in den Pool. Ein toller Luxus😀
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  • Ziguinchor

    Apr 7–9 in Senegal ⋅ ☀️ 41 °C

    Tag1:
    Heute reisen wir wieder im Senegal ein und fahren auf den uns bekannten Platz Casamance. Hier lassen wir den Tag ausklingen , waschen Wäsche und uns🤣
    Tag2
    Auf Grund der Hitze lassen wir es langsam angehen. Unsere Wäsche ist gewaschen und aufgehängt. Wir befreien Henriette von dem roten Staub aus Guinea Bissau, putzen die Fenster von innen und außen, blasen die Filter mit Druckluft aus, putzen im Inneren mal wieder gründlich, auch der Van wird auseinandergenommen und gründlich gereinigt. Danach geht es in den Pool, in dem wir auch wieder richtig sauber werden und dann unter die Palme. Mal wieder wohlfühlen im sauberen Auto und richtig faulenzen macht auch Spaß 😀😎 -
    Abends gibt es im Restaurant ein leckeres Essen - ganz schön schlau, so wird unsere Küche nicht gleich wieder dreckig 👍👍
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  • Pointe Saint-Georges

    Apr 9–11 in Senegal ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einem ausgiebigen Bad im Pool wird der Wassertank noch aufgefüllt, dann geht es um 13.00 Uhr weiter. Im Auchan Supermarkt werden die Vorräte wieder aufgefüllt und dann geht es weiter Richtung Westen an das Fluss Delta des Casamance Flusses. Wir stehen frei und direkt am Wasser - perfekt. Hier in der Nähe soll es eine Süsswasserquelle geben, die in den Fluss sprudelt. Dort kommen Seekühe zum Trinken hin, Delphine soll man hier auch sehen können 🐬. Sie kommen hier her, da der Fluss durch seine Mangroven ein hohes Fischaufkommen hat und somit nicht nur zum Schutz vor Raubfischen auf offener See führt, sondern auch als Nahrungsquelle dient. Wir haben Glück und sehen sie schon bald.Read more

  • Pointe Saint Georges

    Apr 10–11 in Senegal ⋅ 🌙 22 °C

    Um 7.30 gehen wir los zur Aussichtsplattform und wollen die Seekühe beobachten. Tatsächlich sehen wir immer wieder ein paar Tiere. Es ist Ebbe, da kann man sie besser sehen. Für Leute, die nicht dabei waren ist es schwer, sie auf unseren Fotos zu erkennen 😇😇. Nach 1,5 Stunden geht es wieder zum Auto und nach dem Frühstück wird gelesen und gebadet. Mit der Flut kommen auch Delfine in den Fluss. Wir sehen sie springen und spielen. Ein schöner Tag!!Read more

  • Elinkine

    April 12 in Senegal ⋅ ☁️ 29 °C

    Bis morgens um 3.30 Uhr dauert die Samstagsabend-Party neben uns - die Reggae-Musik ist wirklich schön, aber so richtig gut haben wir nicht geschlafen 🙈😁.
    Wecker brauchen wir hier auch nicht, es sind genügend Alternativen um uns rum: Ziegen blöcken, Schweine grunzen, Hunde bellen, Gänse schnattern und Hähne krähen 😅😅! Unserer Mitfahrerin Sandra geht es nicht so gut, sie hat einen Ausschlag am ganzen Körper und der Magen rebelliert - wir mutmaßen, dass unser Abendessen der Übeltäter war ?? Irgendetwas hat sie wohl nicht vertragen ?? 😬
    Nach der Morgenrunde kommen auch die Dorf-Jungs vom Vortag wieder vorbei und wollen Quappo besuchen. Heute sind sie schon viel mutiger, sitzen auf unseren Stühlen und irgendwann stehen alle 5 Jungs bei mir im Wohnmobil 🤣🤣. Okay, wir zeigen ihnen unser Häuschen, sie sind echt beeindruckt.
    Gegen Mittag packen wir zusammen und fahren weiter. Kurzer Stopp bei dem höchsten Kapokbaum in der Gegend. Die Einheimischen haben eine Plattform in 25 m Höhe gebaut, mit Hilfe einer Strickleiter kann man hochklettern. Gottseidank wird man mit einem Gurt gesichert, so kann man den Anstieg mit nur wenig Nervenflattern angehen. Als Belohnung winkt eine tolle Aussicht !!
    Ein paar Kilometer weiter erreichen wir das Dörfchen Elinkine, am Strand treffen wir Martina und Volker aus Köln wieder. Klar, dass erst einmal ein Bierchen zusammen getrunken werden muss. Für den Abend bestellen wir gemeinsam etwas zu essen - und hoffen, dass keiner Magenprobleme bekommt 😃😃!
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  • Playa Maya

    Apr 13–18 in Senegal ⋅ ☀️ 27 °C

    Auch heute Nacht war es sehr laut! Keine Reggae Musik sondern Hahnengeschrei und aufgeregte Ziegen ab 4.30 Uhr. Na ja, sind halt auf dem Land🤪. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Martina und Volker und von unseren Wegbegleitern Sandra und Rolf, mit denen wir uns aber in Gambia wieder treffen wollen. Wir fahren zurück an den Atlantik. Die Playa Maya ist ein Strand in der Nähe von Cap Skiring, einem Badeort in Senegal. Das Dorf ist nicht vergleichbar mit Saly in der Nähe von Dakar, keine Hotelanlagen und keine lästigen Strandverkäufer !! Wir stehen 80 Meter vom Wasser entfernt unter Palmen 🌴! Unsere Nachbarn sind eine Strandbar mit Küche und die Düsseldorfer Heike und Carsten, mit denen wir schon in Guinea Bissau zusammen waren. Wir werden bis Freitag oder Samstag hier bleiben, um am Samstagabend auf eine Tanzveranstaltung zu fahren, bei der ein Koumpo auftritt. Martina hat das organisiert - wir sind gespannt. Es handelt sich um einen traditionellen, senegalesischen Tanz ?? Näheres gibt es dann am Samstagabend. Erstmal ein paar Tage Ruhe und Urlaub. 🤣🤣Read more

  • Oussouye

    April 18 in Senegal ⋅ ☀️ 35 °C

    Heute Morgen verlassen wir den schönen Strandplatz an der Playa Maya. Der Abschied fällt schwer. Es geht nach Oussouye zu einem Koumpo Festival, welches Martina und Volker organisiert haben. Um 15.30 Uhr gehen wir los und finden den Platz noch leer. Ein Huhn wird gerade geschlachtet, es werden für uns ein paar Stühle gerückt. Um 17.30 kommt Veronique, eine Dolmetscherin, die uns die Zeremonie erklären soll. Gegen 18.00 Uhr trifft warmes Bier ein, 18.30 Uhr ein Block Eis zum Kühlen, und ab 19.00 Uhr kommt der Koumpo mit einer Menge Dorfbewohner. Es geht tatsächlich los 🥳🥳. Die Frauen, ausgerüstet mit Kochtopfdeckel und Löffel oder einem kurzen Stück Stahl und einer Eisenstange, geben den Rhythmus für die von den Männern gespielten Trommeln vor. Abwechselnd tanzen die Männer und Frauen. Der Gesang ist monoton und bedeutet: wir tanzen mehr als ihr !! Also ein Tanzbattle 👯‍♀️👯‍♂️. Ab und zu kommt der Koumpo und tanzt. Die Frauen dürfen die Person unter dem Kostüm nicht ertasten oder sehen. Die Männer nehmen Wasser in den Mund und besprühen den Koumpo. Wir wissen nicht, ob es dadurch im Kostüm kühler wird oder es gemacht wird, damit die Strohstreifen besser fliegen ?? Es wird bis Mitternacht getanzt und alle wirken wie in Trance. Um 21.00 Uhr gibt es Essen für alle Gäste. Es wird für ca 5-8 Personen eine große Platte mit Gemüse, Kartoffeln und Salaten gereicht, wir bekommen das zuvor geschlachtete Huhn obendrauf. Gegessen wird mit der rechten Hand. Es ist sehr lecker. Danach geht es weiter mit dem Tanz. Ein toller Abend mit vielen Eindrücken in die Kultur der Casamance.Read more

  • Bounkilling

    Apr 19–20 in Senegal ⋅ ☀️ 40 °C

    Nach diesem sensationellen Abend mit dem Koumpo schlafen wir erst mal alle aus. Nach dem Frühstück wird geduscht und Wasser aufgetankt. Danach geht es in den Garten. Hier gibt es eine Riesenschildkröte die jede Menge Cashjew Äpfel frisst. Susanne wäscht noch eine Maschine T Shirts etc und dann verabschieden wir uns von Martina und Volker von Flip_tv_Weltreise und von Heike und Carsten von Wischnefski_Unlimited. Schön war es mit euch!!! Wir fahren in Richtung Gambia, welches unser nächstes Land in West Afrika ist. Dort treffen wir am Dienstag Sandra und Rolf wieder. Mit ihnen wollen wir Schimpansen beobachten.
    Heute Nacht verbringen wir in einem ehemaligen Steinbruch. Um 18.30 ist es noch 38 Grad warm. Da müssen wir doch schnell etwas trinken😉👍
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  • Ausreise aus dem Senegal

    April 20 in Gambia ⋅ ⛅ 38 °C

    Heute Morgen werden wir schon um 7.30 Uhr geweckt! Ungefähr 10 Männer, teilweise bewaffnet, schleichen um unser Auto herum. Ich mache das Fenster auf, wünsche den Herren einen guten Morgen. Leider sind wir hier wohl nicht willkommen und werden unfreundlich aufgefordert, umgehend zu verschwinden. Wir stehen in einem alten Steinbruch und haben weder Feuer gemacht noch Campingstühle draußen stehen. Leider haben wir nicht herausgefunden, warum wir gehen sollen. In 10 Minuten sind wir abfahrbereit und starten Henriette. Unterwegs kommt uns noch der Dorfchef auf dem Mofa entgegen 😄! Schade, es war eigentlich ein netter Platz. Frühstück haben wir dann 10 km weiter gemacht. An der Grenze nach Gambia war alles entspannt. 10 Minuten und wir waren draußen.Read more

    Trip end
    May 31, 2026