• Bamba Moussa

    Mar 22–23 in Senegal ⋅ ⛅ 35 °C

    Heute sind wir mal wieder archäologisch unterwegs. Als Programmpunkt hat die Reiseleitung die Steinkreise zur Besichtigung geplant. Zunächst werden aber morgens noch ein paar Tierbilder gemacht. Hier sehen wir Bartgamanen, den Western red billed Hornbill und den Roten Bartvogel.
    Nach 45 km kommen wir in das abgelegene Dorf Sine Ngayène. Wir können es kaum fassen! Hier gibt es seit 2006 ein UNESCO Welt Erbe:„Senegambische Steinkreise“. Das Dorf ist komplett vermüllt und Kinder gibt es ähnlich viele wie bei den Sahara Krokodilen in Mauretanien. Sie sind sehr frech, betteln, hängen sich an das Auto und werfen, da wir nichts geben, mit Schuhen nach uns. Im Islam gilt das Zeigen vom Schuhsohlen und das Bewerfen mit Schuhen als Zeichen für starke Abneigung. Wir fühlen uns hier nicht willkommen und sind recht schnell nach der Besichtigung wieder weg. Schade, es ist das erste Mal im Senegal, dass wir das so erfahren. Die Steinkreise sind Grabstätten, die für bedeutende Personen angelegt worden sind. Die Monolitsteine sind ca 100 km entfernt abgebaut, behauen und in diese Region transportiert worden. Es wurden hier auch Grabbeigaben wir Tongefässe, Schmuck und Ähnliches gefunden. Einen einheitlicher Eintrittspreis wird nicht aufgerufen. Wir haben gelesen, dass es 2000 CFA kosten soll. Von uns wollte der Führer 5000 CFA haben. Wir hatten aber nur 3000 CFA und somit war er damit auch zufrieden. Fazit: wir brauchen es nicht mehr, und wundern uns darüber, dass man so eine sicher bedeutende Grabstätte als Welterbe ausweist aber dann nicht begleitet.
    Einen schönen Platz finden wir wieder im Nirgendwo. Es ist heute 38 Grad und sehr windig.
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