• Ziguinchor

    7.–8. apr., Senegal ⋅ ☀️ 40 °C

    Heute geht es wieder zurück in den Senegal. Da der Dieselpreis in Guinea Bissau um CFA gestiegen ist, streiken viele Bus- und Taxifahrer und auch Tankstellen werden bestreikt. Bevor es eng wird, beschließen wir zurück zu fahren. „Straßen“ gibt es in GB nicht und wir brauchen auch heute für 70 km wieder 4 Stunden. Die Luft haben wir vorsorglich ja schon gestern abgelassen und somit war es dann ok. An der Grenze sage ich Susanne, dass sie doch mal schnell die Frau mit dem ungefähr 1,20 m hohen Gepäck auf dem Kopf fotografieren soll. Sie macht es, der Zollbeamte sieht es und sie muss sofort das Handy abgeben. Die Frau selber hatte damit kein Problem. Auf dem Bild war auch nur sie zu sehen. Mit 80.000 CFA (120,- € ☹️) Strafe konnten wir das Handy auslösen, das Bild musste aber auf allen Ebenen gelöscht werden. Man darf hier auf gar keinen Fall irgendwelche staatlichen Gebäude oder Bauwerke fotografieren- das haben wir nun deutlich gemerkt. War eine blöde Idee. Aber gut, wieder etwas dazugelernt. Den Führerschein nach einem Unfall mit Peronenschaden in M‘Bour von unserem Freund haben wir für 60.000 CFA auslösen können. Das nächste Betriebsfest beim Zoll ist somit gut finanziert.😬 Nach den Zollformalitäten, die nur eine 1/2 Stunde gedauert haben, fahren wir zum Lieblingsbäcker und kaufen uns eine superleckere Schneckennudel, diese genießen wir anschließend am Campingplatz, an dem wir vor einer Woche schon einmal waren. Wäsche, wird gewaschen und wir liegen bei 36 Grad im Pool. Die Menschen in Guinea Bissau waren freundlich und nett. Es ist schade, dass es eigentlich keine Straßen gibt. Die Landschaft ist mit vielen Mangrovenwälder recht grün, aber sehr unzugänglich.Læs mere