• An der N2 im Senegal

    September 17 in Senegal ⋅ ⛅ 34 °C

    Die nächste Grenzerfahrung: morgens noch eine kurze Abkühlung im Atlantik (der ist hier allerdings nicht mehr ganz so kalt), dann geht’s weiter Richtung Senegal. Wir schwanken zwischen der Grenze bei Rosso oder Diama - das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera 🙂?? Rosso soll unfassbar korrupt sein, Diama eigentlich nur in der Trockenzeit befahrbar ?? Schließlich entscheidet wir uns für Diama (kennen wir ja schon) und hoffen, dass die Piste abgetrocknet ist. Tatsächlich lässt sich die Strecke einigermaßen gut fahren, bis auf die üblichen 10 Kilometer Schlaglochpiste kurz vor der Grenze. Angekommen auf der mauretanischen Seite müssen wir erst mal warten: Es ist gerade Pause 😬. Nach ein paar Minuten geht die Schranke hoch und wir dürfen einfahren. Pass geht ganz schnell, für die Autopapiere geht’s ins nächste „Büro“. Der Beamte hat noch Pause, ist dann aber bereit, uns für 10,- € den Stempel zu geben. Zuerst widersprechen wir und wollen sein Taschengeld nicht aufbessern. Aber er ist total stur, gibt uns den Stempel nicht. Zähneknirschend geben wir ihm dann doch den Schein und schon haben wir den Stempel. Auf der senegalesischen Seite kostet heute die Brücke das Doppelte wie letztes Mal?? Auf meine Nachfrage bekomme ich die Antwort, dass gerade „Hochsaison“ sei und damit der Preis doppelt so hoch🤬!! Hilft nichts, wir bezahlen und sind nach gut 3 Stunden fertig. Ein Stückchen wollen wir noch fahren. An der Tankstelle können wir 4 Dosen Bier ergattern, der Abend ist also gerettet. Irgendwo neben der N2 stellen wir uns ins Grüne und fallen todmüde ins Bett.Read more