Pannenpause in Timbi-Touny
Nov 3–6 in Guinea
☁️ 24 °C
Die Morgenrunde mache ich heute mit Begleitung - Mamdou läuft die ganze Zeit mit mir und freundet sich mit Quappo an. Am Ende nimmt er sogar die Leine - und ist damit der Größte bei all seinen Kumpeln. Anscheinend ist gerade große Pause in der Schule - alle Kinder stehen vor unseren Autos. Irgendwann wird es uns zu viel, wir packen und fahren weiter. Die nächste Tankstelle hat wieder Diesel, so wird schnell der Tank voll gemacht. Weiter geht’s auf der N22 - eine katastrophale Straße. Alles wo s wird komplett durchgeschüttelt!! Nach rund 35 Kilometer erreicht uns der Hilferuf von Heike: irgendwas stimmt mit der Schaltung nicht, die Gänge lassen sich nicht einlegen, sie müssen mal nachschauen. Im nächsten Dorf halten wir an und die örtlichen Mechaniker liegen sofort unter dem Motor. Leider können sie das Problem nicht lösen, ein LKW-Spezialist aus Pita wird gerufen - wir müssen abwarten. Bei uns ist die Schublade durch die Rüttelei herausgebrochen, Hans-Peter kann sie aber wieder befestigen.
Also Planänderung: wir verbringen die Nacht im Dorf: Timbi-Touny 🙃
Da hier in Afrika alles länger dauert, beschließen wir, die Zeit zu nutzen und einen weiteren Wasserfall anzuschauen. Martina organisiert ein Grossraumtaxi für uns 4 plus Quappo. Die Strecke beträgt zwar nur 13 Kilometer, aber mit unseren „Großen“ kommen wir da nicht hin. Für 25,- € bringt unser Fahrer Alpha uns zu unserem Ausgangspunkt und läuft mit uns den Weg zu den Chutes de Djourougi. Wirklich auch super schöne Wasserfälle 👍👍. Zurück im Dorf kommen gerade die Mechaniker mit dem Hydrauliköl - also es geht voran.
Der dritte Tag hier: mitten in der Nacht - genauer gesagt um 2.45 Uhr - höre ich Carsten mit seinen Mechanikern sprechen?? Unfassbar, die Jungs finden kein Ende. Morgens geht es gleich weiter, die Pumpe wird zum hundertsten Mal auseinander und wieder zusammengebaut. Carsten und Heike sind mittlerweile etwas gestresst (wir können alle mitfühlen)!
Zur Entspannung läuft Heike die Hunderunde mit durchs Dorf und wir treffen tatsächlich einen jungen Mann, der sehr gut deutsch spricht.
Zurück am Auto vertreiben wir uns die Zeit mit ein paar Reparaturen, Putzen, Reiseplanung und Installieren der eSim (danke an Heike 😍). Nachmittags kommt Kanthe, der junge, deutschsprechende Mann, nochmals vorbei, mit seiner Hilfe können wir ein paar Euros tauschen und Abendessen bestellen. Pünktlich um 19.00 Uhr bekommen wir das Essen serviert: Hähnchen, Pommes und ein Salat dazu ! Für 2,- Euro können wir wirklich nicht meckern.Read more




























TravelerDrück euch alle ✊️
TravelerDanke dir - das können wir gebrauchen 😇😇
TravelerNa hoffentlich können die es richten 😉😉😎😎