August - October 2017
  • Day60

    Aeropuerto Mariscal Sucre, Quito

    October 19, 2017 in Ecuador ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir erreichen das Hotel nach knapp 1 1/2 Stunden Fußmarsch durch das historische Stadtzentrum und die Neustadt. Wir trinken im Restaurant nebenan noch einen ziemlich guten Saft (der kann es durchaus mit den Saftfrauen von den peruanischen Märkten aufnehmen), holen unser Gepäck und halten uns dann an der Straße ein Taxi an. Für 25$ werden wir die gut 45km bis zum Flughafen gebracht. Da ziemlich viel Verkehr ist, sind wir mehr als eine Stunde unterwegs - das macht aber auch nichts, denn wir sind sehr früh dran. Am Flughafen angekommen (dieser ist noch ziemlich leer, da alle Amerikaflüge nachts zu gehen scheinen), suchen wir unseren Schalter, der aber noch geschlossen ist. Wir setzen uns also noch ein bisschen hin, machen unsere Steuerrückerstattungsunterlagen fertig und dann checken wir ein. Wir gehen durch die Sicherheitskontrolle und warten dann noch knapp drei Stunden, bis wir ins Flugzeug steigen und den Heimweg antreten.Read more

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  • Day59

    Mirador Panecillo

    October 18, 2017 in Ecuador ⋅ 🌙 10 °C

    Nach knapp 10 Minuten Fahrt kommen wir oben an. Der "kleine" Hügel ist übrigens an der höchsten Stelle knapp 3050m hoch - trotzdem nur knapp 150-200m höher als die Stadt. Hier oben stehen wir bei der Statue, die wir von unten gesehen haben und im Übrigen von Nahem ziemlich furchtbar aussieht. Außerdem hat man hier über die gesamte Anhöhe verschiedene Aussichtspunkte errichtet. Wir laufen ein bisschen durch die Gegend und bleiben bei einer Bank für längere Zeit sitzen. Irgendwie bin ich ein wenig unruhig, denn es ist bereits alles gepackt und irgendwie ist der Urlaub für mich schon nahezu beendet. Daher treten wir über den kleinen andinen Markt hier oben den Rückweg zum Hotel an, um nebenan noch einen frischen Saft zu trinken und unser Gepäck abzuholen.Read more

  • Day59

    Plaza Grande, Quito

    October 18, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 10 °C

    Am Plaza Grande angekommen setzen wir uns nach mehrfachem Ausforschen der Lokalitäten in ein Restaurant, in dem die oberen 0,1% von Ecuador zu Mittag speisen - und bestellen einen Saft. Doch der überzeugt uns - trotz des hohen Preises - nicht richtig. Wir suchen also bei TripAdvisor nach Saft-Bewertungen und finden eine Cafeteria - ebenfalls direkt am Plaza Grande - die sehr gute Säfte anbieten sollen. Angi probiert einen neuen Saft (eine Obstsorte, deren Namen ich schon vergessen habe, als der Saft ankommt) aus - ich trinke einen Eistee, denn nach 15 Minuten brauch ich nicht schon wieder Obst - viel zu gesund! Dazu essen wir Sandwichs. Zu 100% ist Angi noch immer nicht überzeugt, aber das war schon besser. Unentschlossen, was wir nun tun sollen, laufen wir weiter durch die Altstadt, bis wir am Hostal ankommen, in dem wir in den Nächten übernachtet haben, bevor wir nach Otavalo gefahren sind. Von dort kann man einen kleinen Hügel unweit der Altstadt bewundern, auf dem eine große Jungfrauenfigur auf die Stadt herunterblickt. Nach kurzer Verhandlung fahren wir mit denn Taxi für 2$ auf diesen kleinen Berg.Read more

  • Day59

    Mercado Central

    October 18, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 11 °C

    Auch heute haben wir uns wieder ordentlich Zeit gelassen, auf den letzten Drücker gefrühstückt, geduscht und dann kurz nach 11 Uhr ausgecheckt. Unsere Rucksäcke sind inzwischen ordentlich voll, viel mehr kann also nun tatsächlich nicht mehr mit. Da wir nicht so richtig wissen, wo wir hinwollen, entscheiden wir uns kurzerhand noch ein paar Märkte abzuklappern, um noch den ein oder anderen guten Saft abstauben zu können. Wir starten der Touristeninformation einen Besuch ab und bekommen zwei Märkte genannt - den Mercado Santa Clara (welcher in der Nähe unsere Hotels ist) und den Mercado Central (in der Altstadt). Als ersten gehen wir die gut 20 Minuten zum ersten Markt, da uns dieser jedoch zu aufgeräumt und klein ist, entscheiden wir uns schon nach kurzer Zeit, den Markt zu verlassen und die gut 5km zum Mercado Central in Angriff zu nehmen. Den erreichen wir nach etwas mehr als einer Stunde Fußmarsch - doch auch hier werden wir enttäuscht, selbst das Rindfleisch und der Fisch, die auf allen anderen Märkten in Chile, Peru und Bolivien noch ohne Kühlun herumhing oder auf den Verkaufstresen lag, liegt hier in Kühltheken! Die Saftfrauen bereiten ihren Saft außerdem nicht mehr frisch zu und benutzen ihre (selbst)gefertigten Basissäfte - wir sind entsetzt und verlassen auch diesen Markt wieder, ohne etwas gekauft oder gegessen bzw. getrunken zu haben. Enttäuscht gehen wir die wenigen Minuten zu Fuß in die Altstadt.Read more

  • Day58

    Miskay Restaurante

    October 17, 2017 in Ecuador ⋅ 🌙 12 °C

    Da heute unser letzter Abend in Südamerika ist, haben wir uns heute Abend ein ganz besonderes Restaurant zum Abschied ausgesucht. Wir waren hier gestern Abend schon kurz und haben uns einen Tisch am Fenster reserviert. Das Restaurant ist laut TripAdvisor die Nummer 1 in ganz Quito (von mehr als 1300 Restaurant) und zufällig nur knapp 200m von underem Hotel entfernt. Wir sind sehr gespannt und werden freundlich begrüßt und wir bekommen erst einmal etwas zum Restaurant erzählt. Das Restaurant heißt Miskay, was Quechua ist und so viel bedeutet wie "Essenskultur". Sie haben es sich zum Ziel gemacht, traditionelle Speisen mit modernen Einflüssen zu verbinden. So steht beispielsweise auch Kuhfuß auf der Karte. Wir entscheiden uns jedoch beide für das Filetsteak mit Rotweinsauce, karamellisierten Babyzwiebeln und in Mangold gewickeltes Püree aus weißen Karotten. Das Steak ist wunderbar gegrillt und hat eine wirklich gute Kruste, die Sauce dazu ist verdammt gut. Am meisten überrascht sind wir jedoch vom Karottenpüree. Gesättigt werden wir noch einen Blick auf die Desertkarte, ich bestelle eine Fantasia Chocolate (dreierlei Schokoladenmousse), Angi bestellt eine Colada Morada und dazu ein Pan Guagua. Colada Morada ist ein sehr dickes Fruchtsaftgetränk mit Obststücken und weihnachtlichen Gewürzen. Die Konsistenz ist gewöhnungsbedürftig, der Geschmack dafür gut. Weniger begeistert sind wir von den Pan Guagua, welches ein trockenes Brot in Form eines kleinen Babys und mit Karamell gefüllt ist. Anscheinend ist das ein sehr traditionelles Gericht, was eigentlich nur am 2. November gegessen wird, um den Toten zu gedenken.

    Alles in allem war das Essen aber wirklich unglaublich gut und seinen Preis absolut wert, besonders da es unser letzter Abend hier in Ecuador ist. Wir lassen noch ein Abschiedsfoto von uns machen und machen uns dann auf den Weg zu unserem Hotel.
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  • Day58

    Quito

    October 17, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute haben wir nicht viel gemacht. Wir haben ausgelassen gefrühstückt, geduscht und sind dann langsam in die Stadt gestartet. Auf der Suche nach einem Buchladen kriegt Angi die Krise, denn der einzige Buchladen mit englischsprachigen Büchern ist wie vom Erdboden verschwunden und bei den restlichen Läden kann man nicht richtig stöbern. Das war unerfolgreich. Wir schlendern ein bisschen durch die Neustadt und besonders durch den Stadtteil La Mariscal, in dem sich unser Hotel befindet. Dabei klappern wir erneit so ziemlich jeden Souvenirladen und -markt ab und wir kaufen noch ein paar Kleinigkeiten, bevor wir wieder ins Hotel zurückgehen und uns ein bisschen hinlegen.Read more

  • Day57

    Tatsächlicher Mittelpunkt der Welt, Äqua

    October 16, 2017 in Ecuador

    Da wir genug haben vom dem touristischen Kram, nehmen wir unser GPS zur Hand und suchen den Äquator halt selbst. Dazu müssen wir lediglich 10 Minuten an einer Hauptverkehrsstraße entlanglaufen und dann sind wir da, der Kompass zeigt 0° 0' 0" - ziemlich unspektakulär hier. Die Straße ist viel befahren und es grenzen Werkstätten daran. Lediglich gegenüber ist ein kleines Museum zu Inkatraditionen und Inkakultur. Hier finden wir an der richtigen Stelle auch tatsächlich eine Äquatorlinie. Schnell noch ein paar Fotos gemacht und dann gehen wir zurück zur Bushaltestelle. Wie gesagt - Busfahren ist spannend, denn niemand kann uns so richtig sagen, auf welcher Straßenseite wir einsteigen müssen. Nach einiger Zeit finden wir doch noch den richtigen Bus, zahlen diesmal nur 40 Cent bis in die Innenstadt und sitzen dann fast eine Stunde im Bus, der immer voller zu werden scheint. Zwischenzeitlich sind deutlich mehr als die zugelassenen 90 Passagiere im Bus und es drängen immer mehr Menschen herein. Irgendwann steigen wir aus und laufen die restlichen 4km durch untouristische Gegenden Quitos bis zum Hotel. Am Abend gehen wir in einem nahegelegenen Supermarkt noch einige Saucen einkaufen (die sind hier unglaublich gut!) und essen danach noch zu Abend.Read more

  • Day57

    Mitad del Mundo

    October 16, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute haben wir im Vergleich zu den Tagen zuvor "ausgeschlafen". Erst um 8.30 Uhr stehen wir auf und genießen noch vor der Dusche das unglaubliche Frühstück! Gegen 11.30 brechen wir auf und fahren mit den öffentlichen Nahverkehrbussen die 20km bis zur Mitte der Welt. Die Busse hier sind lustig, hinter der Windschutzscheibe hängen Schilder mit allen Zielen der Busse, zusätzlich schreit der Fahrkartenverkäufer aus einer Seitenscheiben die Richtung. Als wir nach einiger Zeit den richtigen Bus ausgemacht haben, steigen wir ein, zahlen 25 Cent pro Person und fahren dann fast eine halbe Stunde, bis wir umsteigen müssen. Wir zahlen weitere 35 Cent und erreichen nach einer weiteren halben Stunde San Antonio, wo wir das Äquatormonument "Mitad del Mundo" besuchen. Wir zahlen 8,75$ Eintritt und betreten eine gespenstig leere und extra zu diesem Zweck geschaffene Ministadt. Es ist alles unglaublich touristisch hier - angeblich die meistbesuchte Touristenattraktion Ecuadors. Wir finden es furchtbar! Aus den leeren Bars und Restaurants hüpfen Menschen, sie uns in ihre Lokalität ziehen wollen. Wir machen ein paar Fotos auf der gelben Äquatorlinie (die im Übrigen garnicht der richtige Äquator ist, da man sich vermessen hat - ein Fakt, der hier wohlwissentlich verschwiegen wird - unser GPS lügt allerdings nicht), besuchen das Äquatormonument mit dem zugehörigen Museum, gehen danach noch ins Planetarium (auf spanische und in furchtbarer Qualität) und besuchen danach noch das Craftbier-Museum - was auch immer das mit dem Äquator zu tun hat. Auf den Schock hier brauchen wir erstmal ein Bier und verlassen das Gelände wieder.Read more

  • Day56

    La Casita del Café

    October 15, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 30 °C

    Im Internet habe ich gelesen, dass irgendwo in Mindo auch Kaffeetouren angeboten werden. In einem Touristenbüro fragen wir danach, doch man will uns hier lieber andere Touren zu Wasserfällen oder in einen Schmetterlingsgarten verkaufen, Kaffeetouren würden nur für größere Gruppen angeboten. Da das Wetter aber nicht so richtig mitspielt entscheiden wir uns allerdings dagegen und gehen ein Stück weiter. Dort finden wir ein weiteres Tourenbüro, die Kaffeetouren anbieten. Die Dame ruft sogar extra noch bei der Kaffeeplantage an, damit die Tour noch auf uns wartet. Wir fahren also mit dem Taxi über einen Feldweg meistens bergauf und erreichen nach kurzer Fahrzeit ein Gelände, auf dem vorwiegend Abenteuererlebnisse (Ziplining etc.) angeboten werden. Die ganze Tour kostet uns mit Hin- und Rücktransport 10,50$ pro Person und nach kurze Wartezeit führt uns der Chef des Abenteuerparks zu seiner recht neuen Kaffeeplantage - die ältesten Kaffeeplanzen sind dort erst 4,5 Jahre alt und die Kaffeetour wird erst seit diesem Jahr angeboten, da Kaffeepflanzen erst nach 3 Jahren anfangen, Früchte zu tragen. Wir bekommen gezeigt, wie die Pflanzen angezüchtet werden und wie die Pflanzen aussehen, wenn sie etwas älter sind. Besonders stolz ist der Chef auf seine älteren Pflanzen, die teils schon eine ganze Menge Kaffeefrüchte tragen. Eine Kaffeefrucht enthält 2 Kaffeebohnen und es scheint sehr viel Erfahrung zu benötigen, bis man weiß, wann eine Kaffeefrucht reif ist, da die Bohne einen bestimmten Zuckergehalt aufweisen muss. Nach dem Pflücken der Kaffeebohnen wird die Schale von den Bohnen getrennt und die Kaffeebohnen durchlaufen einen 30 stündigen Fermentationsprozess, bevor die Kaffeebohnen für 4-5 Tage sonnengetrocknet werden. Danach müssen die getrockneten Kaffeebohnen noch geröstet werden. Um uns diesen Prozess zu zeigen, gehen wir mit dem Chef über die Plantage zurück zum Eingang. Dabei kommen wir an Bananenstauden, Ananaspflanzen etc. vorbei, zu denen wir auch noch etwas erfahren. Oben angekommen steht ein Mitarbeitet bereit, der ein kleines Feuer gemacht hat und nun unter ständigem Rühren die Kaffeebohnen röstet. Das riecht wunderbar! Normalerweise wird dieser Prozess vom professionellen Kaffeeröster durchgeführt, für die Touren werden ein paar allerdings von Hand hier geröstet. Währenddessen erklärt uns der Chef noch die geschmacklichen Unterschiede in der Röstungsart und welche Mahlstufe für welche Kaffeezubereitung am geeignetsten ist. Danach bereitet er auf zwei unterschiedliche Arten Kaffee zu. Der erste mit recht grob gemahlenem Kaffee wird in einer French Press zubereitet, der zweite wird in einem italienischen Espresso-/Mokkakocher mit wesentlich feinerem Kaffee gekocht - und man schmeckt tatsächlich - obwohl es der gleiche Kaffee ist - einen starken Unterschied. Während der Kaffee aus der French Press leicht säuerlich im Geschmack ist, ist der aus dem Mokkakocher sehr viel intensiver im Geschmack und auch stärker. Mir schmeckt der Kaffee aus der French Press besser, Angi mag den aus dem Mokkakocher lieber. Wir trinken noch unseren Kaffee aus und fahren dann wieder zurück in die Stadt. Ich bin vom vielen Kaffee leicht hyperaktiv, was sich erst legt, nachdem ich etwas gegessen habe. Um 17 Uhr steigen wir in den Bus nach Quito. Die Fahrt kommt uns unglaublich lang vor und wir sind es mittlerweile satt, im Bus sitzen zu müssen. Angi wird mehrfach schlecht, sodass wir in Quito angekommen erst einmal 5 Minuten an der frischen Luft stehen müssen, bevor wir uns Taxi zu unserem Hotel steigen.Read more

  • Day56

    El Quetzal, Mindo

    October 15, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 28 °C

    Bereits um 7.20 Uhr sitzen wir geduscht und mit vollen Mägen im Taxi zum dritten und letzten Busbahnhof von Quito. Unser Taxifahrer hat wohl Sabbelwasser getrunken und textet uns zu. Am Busbahnhof ankommen kaufen wir unsere Tickets nach Mindo und müssen noch etwa eine halbe Stunde warten, bis es losgeht - den vorigen Bus haben wir um drei Minuten verpasst. Die Strecke führt fast zwei Stunden nahezu ausschließlich bergab, die Vegetation wird immer dichter und grüner. In Mindo angekommen kaufen wir direkt unsere Rückfahrttickets für den späten Nachmittag und machen uns dann zu Fuß auf den Weg zur Schokoladenfabrik "El Quetzal". Wir kaufen unsere Tourtickets für 10$ und probieren uns während der 15minütigen Wartezeit schonmal durchs Sortiment und trinken einen Kaffee. Um 11 beginnt unsere Tour - gemeinsam mit einem älteren amerikanischen Pärchen. Jorge, unser Guide, spricht ausgezeichnetes Englisch und führt uns in einer Stunde durch den gesamten Prozess der Kakaoverarbeitung - von der Pflanze bis zur fertigen Schokolade. Dazu schneidet er eine frische Kakaofrucht auf. Wir lutschen auf den Kakaobohnen herum, die ziemlich süß und weiß sind. Jorge erklärt uns, dass das weiße zum Beispiel zur Fertigung von Barbecuesoßen verwendet wird und eigentlich ein Nebenprodukt der Kakaoverarbeitung ist, welches sich bei der Fermentation von der Kakaobohne löst. Außerdem geht durch die Fermentation der bittere Eigengeschmack der Kakaobohne verloren - daher ist hier selbst die Schokolade, die zu 100% aus Kakao besteht, nur sehr wenig bitter. Die Kakaobohne selbst wird nach vier Tagen der Fermentierung unter Bananenblättern zwischen 15 und 30 Tagen sonnengetrocknet. Die Schale wird nach dem Rösten der gesamten Kakaobohne von den Kakaonibs getrennt und in einem weiteren drei Tage andauernden Verarbeitungsprozess wird aus den Nibs eine Kakaopaste hergestellt, die zu 100% aus Kakao besteht und die Grundlage für alle Schokoladenprodukte darstellt. Nach dem Abfüllen der fertig gemischten Kakaopaste mit den entsprechenden Zutaten (Kaffeebohnen, Ingwer, Chili, Macadamia) in Schokoladentafelformen muss die Schokolade noch längere Zeit langsam auf einer Mamorplatte abkühlen und trocknen, bevor sie verpackt wird. Nachdem wir mit Jorge den ganzen Verarbeitungsprozess abgelaufen sind gehen wir wieder zurück und nun dürfen wir die Produkte auch offiziell verkosten. Wir probieren Kakaotee (aus der Schale der Kakaobohnen), die 100%ige Schokoladenpaste mit einem Tupfen Ingwersoße, hausgemachte Barbecuesoße, einen Kakaoessig (ebenfalls aus dem Fruchtfleisch der Kakaofrucht), die verschiedenen Schokoladentafeln mit unterschiedlichem Kakaoanteil (die Schokolade besteht hier ausschließlich aus Kakao und Zucker bzw. aus Kakao, Zucker und Kaffeebohnen, Ingwer, Chili oder Macadamia) und - unser Highlight - den hausgemachten Brownie. Wir haben noch nie einen so saftigen und leckeren Brownie gegessen! Das kleine Stück reicht aus, dass wir sofort schokoladengesättigt sind. Nach der tollen Tour verabschiedet sich Jorge von uns und wir stöbern noch ein bisschen durch den Shop - natürlich nicht, ohne ein paar Dinge mitzunehmen. Mir hat es besonders die Barbecuesoße angetan! Danach gehen wir wieder zurück ins Stadtzentrum und überlegen, was wir nun tun.Read more