Gregor Geis

Joined December 2019
  • Day57

    San Pedro bei Andy und Alicia Part 2

    January 19 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Mittags schön warm, abends und nachts richtig kalt, 3 Decken, verfroren

    Erst sananga, dann rapé und San Pedro
    Changa gereaucht am Berg
    Komplett vegetarisch ernährt die Woche
    Alicia richtig herzlich
    Frühs Yoga und Meditation

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    Langfassung kommt demnächst
    Geht heute schon direkt weiter zum Salkantay Trek 4 Tage wandern durch die Anden zu Macchu Picchu 🦙.
    Dienstag- Samstag unterwegs
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  • Day50

    Retreat bei Andy und Alicia

    January 12 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Vom Kanadier Jonathan aus dem Hostel in Lima hab ich vom Schamanen Andy erfahren. Er hat bei ihm über drei Wochen verbracht und hat mir nur gutes über die Arbeit und die Finca von Andy berichtet.
    Seit einer Woche wohnt auch seine deutsche Freundin Alicia bei ihm. Sie ist super nett und aufgeschlossen, sodass ich mich hier direkt wohl fühle. Sie ist Anfang 30 hat einen fast identischen Lebensweg hinter sich wie ich. Vor einem halben Jahr ist sie mit ihrem letzten Geld nach Peru gekommen und scheint hier wirklich glücklich und angekommen zu sein.

    Das ehemalige Restaurant in dem wir wohnen liegt malerisch am See bei Lucre und hat einen schönen Garten. Neben den beiden leben hier noch 3 Hunde, 7 Katzen und eine junge peruanische Familie.

    Heute haben wir zusammen die Medizin San Pedro gekocht. Ist sowas ähnliches wie Ayahuasca, nur nicht ganz so unangenehm im Geschmack. Im Gegensatz zu Ayahuasca gibt es mehr Visionen, dafür reinigt sie aber weniger den Körper.
    Dazu haben die beiden auf dem Markt drei Kakteen gekauft, von denen wir erst die Wachsschicht entfernt und dann die dunkelgrüne Schale abgeschnitten haben. Diese wird 8h in Wasser aufgekocht, damit sich der aktive Wirkstoff Meskalin löst.

    Mittags hab ich mit einem der Hunde 🐕 einen Spaziergang um den See gemacht, denn in der Pampa ohne WLAN wird es doch relativ schnell langweilig. Das Gehirn will eben immer schön beschäftigt sein.
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  • Day48

    Pisac: spirituelles Städtchen in den And

    January 10 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Jeremy war im gleichen Zimmer im Hostel in Cusco und wir waren uns beide auf Anhieb sympathisch. Er hat am Wochenende seine dritte und letzte Ayahuasca Zermemonie in einem Retreat in Pisco bevor er wieder zurück nach London fliegt. Pisco liegt 40 Minuten von Cusco entfernt in den Bergen und es erinnert mich sehr an die Alpen (nur dass es schon auf 3000m Höhe liegt).

    Das Hostel hier ist etwas besonderes hier. Alle Menschen grüßen einen und generell ist es sehr familiär, manchmal fast schon etwas schräg.

    Gestern hat zum Beispiel ein Mädel ein Konzert auf ihrer Harfe hier gegebenen. Kein Scherz! Sie reist mit ihrer Harfe durch Südamerika 😅. Solche Menschen trifft man nicht in den klassischen Touri Orten und Hostels.
    Zusammen mit Jeremey und der Norwegerin Sofie waren wir heute morgen auch gemeinsam beim hartha Yoga von einem Isländer.

    Das ganze lässt mich wirklich mein Leben hinterfragen und gibt einem den Anstoß mal genauer damit auseinander zu setzen.

    Gestern war ich auch wieder zum Wandern unterwegs. Diesmal ging es ohne Gruppe zu den Inka Ruinen von Pisac. Da diese mich eigentlich nicht wirklich interessierten (es sind einfach nur Überreste von einer kleinen Siedlung, nichts wirklich Spannendes) und der Eintritt umgerechnet 20€ gekostet hätte hat Isaac vom Hostel mir nen Schleichweg erklärt wie man quer den Berg hoch läuft um die Kontrolle zu umgehen. War 2h unterwegs quer durch die Pampa und hab es richtig genossen.

    Am Wochenende geht's dann weiter mit dem zweiten Retreat, diesmal mit hoffentlich etwas mehr Erfolg.
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  • Day45

    Rainbow Mountain

    January 7 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

    Nachts um 4 Uhr ging's schon los zur Tagestour zum Rainbow Mountain. Im Kleinbus ging's 2h südöstlich von Cusco in die Anden auf 4500m Höhe zum Basiscamp. Von dort aus sind wir 1,5 Stunden auf einem gut ausgetreten Weg zusammen mit vielen anderen Gruppen den Berg hoch gewandert 🗻. Besonders die letzten 100 Höhenmeter waren richtig anstrengend wegen der dünnen Luft. Immer 1 Minute laufen um dann 1 Minute Pause zu machen, bevor man wieder genug Luft hatte.
    Oben angekommen auf etwas über 5000 Metern (höchster Ort jemals für mich) wars dann auch deutlich kühler, aber die Sicht ist einfach einmalig.
    Als extra gab's noch einen Stempel vom in den Reisepass, als Dokumentation für die Wanderung.

    Zum Abstieg bin ich dann mit einem französischen Pärchen eine alternative Route über das Red Valley zurück zum Basiscamp gegangen.
    Wunderbare Erfahrung, aber auch ziemlich anstrengend für ungeübte. Die 2,5 Stunden Heimfahrt war richtig ruhig, da jeder gut geschlaucht von der Wanderung war.

    Am Abend war ich dann noch in einem schicken veganen Restaurant essen, um meine Diät weiterzuführen. Gab lecker Tacos 🌮 und einen fruchtigen alkoholfreien Cocktail 🍹.
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  • Day44

    Neue Stadt, neues Glück: Cusco

    January 6 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach der Odyssee im Dschungel brauchte ich wieder etwas mehr westlichen Standard und andere Touristen um mich herum zum austauschen.

    In Cusco fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl. Mit ner halben Million Einwohner auch deutlich stressfreier als Lima und auf 3400 Metern Höhe auch deutlich gemäßigteres Klima.

    Es ist gleichzeitig wohl auch der touristischste Ort in Peru, vor allem aufgrund der Nähe zu Machu Pichu.

    Ich hab erstmal nichts weiter als ne Free walking Tour gemacht.
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  • Day41

    Letzte Zeremonie und vorzeitiges Ende

    January 3 in Peru ⋅ 🌧 29 °C

    Am vorletzten Tag ist Alberto, ein Freund von Segundo vorbeikommen. Er ist auch Schamane, und wollte mit uns beiden die letzte Zeremonie gestalten.
    Da er Englisch sprechen kann erklärte er mir auch, dass alles ein großes Missverständnis war und alles nicht so geplant war. Seis drum.

    Die dritte und letzte Zeremonie fand dann nachts im Dschungel statt. Nachdem es wieder über 2 Stunden gedauert hat bis ich leichte Effekte gespürt habe, war diese Erfahrung deutlich besser und ich konnte mich etwas fallen lassen. Also lag ich auf einem Stück Holz auf den Dschungelboden und die beiden sangen abwechselnd ihre Iquaros als Begleitung.
    Zu jeder Zeit war ich bei vollem Bewusstsein. Erst als gegen 11 die Zeremonie vorbei war und ich aufstehen wollte spürte ich die starken Effekte. Volltrunken Heimlaufen ist nichts dagegen. Nachdem ich mich auch noch übergeben hatte gings im Schneckentempo quer durch den Dschungel zurück zur Hütte. Schon lange hab ich mich so schwach bzw K.O gefühlt. Endlich im Bett angekommen gingen dann auch nochmal krasse Visionen los bis ich dann friedlich eingeschlafen bin.

    Am nächsten Tag verabschiedete sich Alberto schon früh, dem ich sehr dankbar bin. Als er weg war kam dann auch wieder die träge Stimmung durch und ich wollte so schnell wie möglich weg. Bin dann einfach ins collectivo gestiegen und ab nach Iquitos.

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    Mittlerweile ist das ganze ne Woche her und ich kann einigermaßen drüber schmunzeln. Währenddessen war es aber wirklich anstrengend...
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  • Day37

    DIY Ayahuasca brauen

    December 30, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 32 °C

    Im Dschungel wacht man früher auf als sonst, besonders wenn man keine Wände hat die, die Sonne noch etwas fern hält. Deshalb ging heute zeitig los in den Wald. Keine 20m neben der Hütte wachsen an den großen Urwald Bäumen die Ayahuasca Lianen entlang. Zur Zubereitung von einem Topf braucht man genug 5kg. Diese werden dann platt geklopft mit einem Hammer, damit sich der Saft besser auskocht im Wasser. War eine ganz schön schweißtreibende Arbeit frühs um 9 bei tropischen Temperaturen. Dazu kommen dann die Blätter, die wir auf dem Markt am Vortag gekauft haben und reichlich Wasser. Das ganze wird dann auf offener Flamme mehrere Stunden gekocht, bis zur noch eine klebrige Flüssigkeit übrig bleibt. So werden aus bestimmt 10 Litern Wasser und 5kg Liane am Ende etwas mehr als 100ml fertiges Ayahuasca.

    Meine stenge Diät (nur Wasser, getrocknete Bananen und Fisch; nicht Mal Salz oder Zucker) startete auch an diesem Tag. Durch das tropische Klima und da ich richtig schlecht auf dem Boden geschlafen hatte war meine Stimmung nicht die beste. So hatte ich bereits am ersten vollen Tag bereits wenig Lust auf das was noch kommen sollte.

    Generell hab ich an dem Ort die Lethargie förmlich gespürt. Die Großfamilie mit ihren 5 Kindern saß die ganze Zeit nur lustlos in der anderen Hütte rum, da keiner Arbeit hatte und vegetierte mehr oder weniger vor sich hin. Auf dem Land ist das Leben hier deutlich langsamer und das ist auch der Grund warum die meisten jungen Menschen in der Stadt ihr Glück versuchen, weil es außerhalb einfach keine Möglichkeiten gibt. Ich hab mich mehrmals gefragt, ob der Mangel an Möglichkeiten, die Armut und die Hitze zu der Trägheit und Lustlosigkeit geführt haben einfach aus Resignation, oder ob die Kausalität anders herum funktioniert. Immerhin war auf der anderen Straßenseite eine weitere Familie zu Hause die deutlich lebensfroher wirkte und auch zusammen Fußball im Hof spielte. Ich bin zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen bisher. Auch wirklich gastfreundlich waren sie nicht zu mir. Ich wurde eher geduldet als einer der Geld hat und nach einer Woche eh wieder gehen wird, aber das kam mir in Peru im Vergleich zu Kolumbien bereits häufiger vor. Seis drum.

    Segundo der Schamane hat mein Trübsal immerhin wargenommen und am Nachmittag nach einem kleinen Schläfchen sind wir einige Kilometer ins nächste Dörfchen zum Amazonas hinunter gefahren um etwas Abwechslung zu schaffen.

    Die erste Ayahuasca Zeremonie am Abend lief leider auch nicht viel besser als der Rest vom Tag. Um 21 Uhr traf ich mich unten am Tisch, während die Familie oben schlief. Er räuchterte mich kräftig ein und auch ich musste eine wieder Apache, eine Zigarette so dick wie eine Zigarre und ohne Filter rauchen. Schmeckt nicht geil... Dann haben wir jeder ein Schälchen Ayahuasca getrunken. Der Geschmack ist wirklich eklig. Ziemlich bitter und da man nichts nachtrinken darf bleibt er auch entsprechend lange im Mund.
    Dann war abwarten angesagt. Nach einer Weile stimmte segundo einige seiner Icaros Gesänge an um die Wirkung zu stimulieren. Eine halbe Stunde musste ich mich dann wie erwartet übergeben. Die körperliche Reinigung war vollzogen, jetzt musste ich nur noch auf die Wirkung im Kopf warten. Doch selbst nach 2 Stunden tat sich nichts. Ich fühlte mich völlig normal. Segundo sang weiter, doch es tat sich einfach nichts.
    Etwas enttäuscht beendeten wir die Zermemonie kurz vor 12.
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  • Day36

    1. Tag Ayahuasca: Vorbereitung& Einkäufe

    December 29, 2019 in Peru ⋅ 🌧 27 °C

    Frühs holten mich Angelo und der Schamane Segundo zusammen im Hostel ab. Dann ging's weiter mit dem Motorbike die Einkäufe für die Woche auf dem Markt zu erledigen. Neben den üblichen Sachen wie Wasser, Gummistiefeln, Taschenlampe und Toilettenpapier kamen wir dann auch noch in der spirituelle Ecke des Mercado Belén. Alle möglichen Heilkräuter, Düfte und Fläschchen standen in den Regalen. Segundo sagte mir dass ich agua de florida, agua de Chananga, ein Fläschchen Tabu (nicht das Spiel) eine Tüte Blätter für das Ayahuasca und ganz viele Hand-gedrehte Zigaretten. Ich dachte, dafür hätte ich in den 1400 soles die ich für die Woche an Angelo gezahlt habe schon alles drin und habe mich etwas geärgert nochmal mehr Geld ausgeben zu müssen als geplant.

    Bevor es weiter zu seinem Haus in den Dschungel ging, machten wir noch einen kurzen Abstecher in ein Restaurant in dem er einen Gast aus Ungarn verabschiedete, mit dem er die letzten Tage verbracht hat und den er schon über Jahre kennt. Ihm war anzusehen wie glücklich er war. Ganz fasziniert erzählte er mir wie viel Glück ich hätte mit dem Schamanen zusammen arbeiten zu dürfen. Er habe schon über 45000$ (!!!) Im Dschungel bei verschiedenen Retreats gelassen und sei nun endlich bei Segundo fündig geworden.

    Weiter ging es 2 Stunden über die Landstraße nach Nauta bis wir endlich an der Hütte angekommen sind.
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  • Day35

    Ab in die Wildnis

    December 28, 2019 in Peru ⋅ 🌧 28 °C

    Bevor ich für eine Woche zum Ayahuasca Trip los ging wollte ich schonmal Dschungel Luft schnuppern. Am Abend davor bin ich dazu am Boulevard entlang gelaufen und hab mir von den Agenturen die vertrauenswürdigste rausgesucht (nachdem ich vorher drei Mal von leicht komischen Leuten auf der Straße angequatscht wurde, die mit mir eine Tour machen wollten). Die wollten mir dann auch gleich ne 4-Tages Exkursion mit Camping und Wanderung im tiefsten Amazonas andrehen, inklusive 30 seitiger Powerpoint Präsentation was man da alles tolles machen kann und mit Bildern von sämtlichen Tieren. Sehr skurril das ganze, aber mir reichte ja ne Tagestour. Kein Problem meinte der Typ kostet 180 Soles, aber weil weil ich sein amigo sei nur 160. Am Ende konnte ich ihn auf 130 runterhandeln und glaube damit nen halbwegs fairen Preis bekommen zu haben (das israelische Pärchen und die peruanerin hatten 150 Soles gezahlt fand ich am nächsten Tag heraus, hier nimmt mans wirklich nicht so genau mit den Preisen).

    Frühs wurden wir dann zum Hafen gefahren von wo's aus mit dem Boot aus zum Flussdelta ging. An einer ruhigen Stelle hat der Tour Guide gepfiffen und wie auf Zuruf kamen graue und rosane Delfine. Ich konnte sogar mit ihnen schwimmen, bzw. In der Nähe.
    Generell sind die Wassermassen hier eine Nummer größer als in Deutschland. Der Amazonas bei Iquitos hat schon eine enorme breite von mehreren Kilometern (!) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 20 Metern. Alle paar Kilometer mündet ein Nebenfluss der Größe des Mains, sodass er bei seiner Mündung in Brasilienin den Atlantik über 10km breit und über 80m tief ist!! Damit ist er der wasserreichste Fluss der Erde. Einfach gigantische Dimensionen!

    Im rescue center konnte man dann gerettete Tiere aus dem Regenwald sehen und anfassen. 100% sauber kam mir das ganze nicht vor, eher wie ein Zoo. Jedoch betonten sie mehrere Male, dass es gerettete Tiere wären und sie jeweils nach einigen Monaten wieder zurück in die Wildnis entlassen würden. Naja

    Zum Mittagessen ging's dann weiter flussabwärts zu einer Eco lodge in der auch andere Gäste waren. Bevors Essen gab stand allerdings noch eine kurze Wanderung durch den Dschungel an. Die kurze Zusammenfassung: viel Grün und mosquitostiche durch und durch. Die eine peruanerin hatte alleine 50 an einem Arm und musste ihn danach in der Lodge mit Eis kühlen. Wir haben noch eine kleine Kanutour in einer Lagune gemacht, so wirklich genießen konnte ich sie wegen der ganzen Fliegen aber nicht.

    Nachmittag ging's dann wieder zurück in die Stadt zurück und ich musste mich erstmal etwas erholen.
    Abends hab ich noch viel mit den anderen Leuten im Hostel unterhalten und sie haben mir viel Glück mit meiner Ayahuasca Erfahrung gewünscht.
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  • Day34

    Mission: finde den passenden Schamanen

    December 27, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute stand erstmal ein entspannter Tag ohne Ausflüge an: ich brachte meine Wäsche zur Reinigung, ging zum Frisör und danach in den Park etwas Essen und kaufte mir repellente (= Mückenspray), eine neue Aftersun und neue Zahnpasta in der Apotheke. Später erzählte ich dem Mann an der Rezeption von meinem Plan Ayahuasca zu nehmen und fragte, ob er vielleicht einen Kontakt knüpfen könne. Glücklicherweise arbeitet das Hostel mit zwei kleinen Agenturen bzw. Reiseveranstaltern (quasi ein Mann Unternehmen) zusammen die auch direkt zu mir ins Hostel kamen und mir von ihren Retreats und Schamanen erzählten.

    Walter und Angelo waren beide sehr angenehme Menschen, wobei ich mich besser mit Angelo verstand. Walter hat ein bereits etabliertes Camp mit vielen TripAdvisor Bewertungen und einem richtig guten Schamanen. Zwischen den Zeremonien sind Ausflüge in den Dschungel geplant. Man kann mit rosa Delfinen schwimmen, Schlangen, Spinnen und seltene Vögel beobachten, bei Nacht sogar Kaimane jagen und natürlich auch angeln gehen. Eine Woche mit allem drum und dran würde 2100 Soles oder umgerechnet 600€ kosten. Im Vergleich zu den Retreats, die von Amis betrieben sind und etwas luxuriöser in der Ausstattung sind, tatsächlich halbwegs günstig. Dort bezahlen Touristen 1800-2000€ (!!!) für eine Woche. Obwohl sich das ganze richtig toll anhört geht es mir bei den Ayahuasca Zeremonien aber vor allem darum endlich wieder (halbwegs) fit im Kopf zu werden und nicht mich durch weitere Aktivitäten abzulenken.

    Angelo dagegen war sehr offen und ehrlich und meinte dass Ayahuasca nicht bei jedem gleich helfen kann und man sich deswegen auf jeden Fall komplett auf die Heilung fokussieren sollte. Er erzählte auch von Leuten, die schon mehrere Wochen oder Monate zusammen mit dem Schamanen verbracht haben, um von ihrer Spielsucht oder anderen endlich loszukommen. Sein Dorf ist mit 2h Fahrtzeit auf dem Boot von Iquitos aus auch etwas abgeschiedener um besser abschalten zu können. Auch preislich mit 200 Soles pro Tag etwas günstiger. Deshalb werde ich mich mit ihm morgen nochmal treffen, um die Details abzuklären und endlich mich richtig auf meine Heilung konzentrieren kann.

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    Fun fact am Rande:
    Obwohl nur ganze 7 Leute momentan hier im Hostel sind, ist die zweite Person im Zimmer auch ein Deutscher. Soweit so unspektakulär. Wenn ich ihn nicht einfach aus meiner Zeit in der FSI in Nürnberg kennen würde! Heftiger Zufall uns 5 Jahre später im peruanischen Dschungel so zu treffen 😂😂😂
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    Da ich heute Zeit hatte zum Schreiben ist dieser Text (auch vor allem für mich als Erinnerung) etwas länger geworden bevor ich Amazonas erstmal für längere Zeit offline sein werde :D
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