Jeanette Samluk

Joined August 2016Living in: Stuttgart, Deutschland
  • Day34

    Fazit

    January 29, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 2 °C

    Ich hatte eine wunderbare Zeit in Kolumbien. Es ist ein wunderschönes und interessantes Land, das ich noch nicht ganz gesehen habe und gerne nochmal bereisen würde. Unglaublich nette, freundliche und hilfsbereite Menschen, tolle Kultur und vor allem Natur. Meine Lieblingsorte waren: Minca, Buritaca und Guatape. Und natürlich der Park in Cartagena mit den Faultieren.

    Natürlich haben mir auch die anderen Orte gefallen, selbst San Andres, wo das Wasser wunderschön ist, aber es hat mich dennoch enttäuscht, weil es einfach wie eine riesige Stadt ist, laut und teilweise leider schmutzig. Vielleicht aber waren auch 5 Tage auf der Insel einfach zu viel, jedenfalls fand ich dort Johnny Cay & Aquario, trotz Überfüllung am schönsten.

    Wie gesagt, ist Kolumbien ein mega tolles Land, allerdings ziehe ich auch meine Lehren daraus: Das nächste Mal kommt aufjedenfall neben Mückenschutz auch Fenistilgel mit. Und etwas gegen Sonnenbrand, wenn es schon zu spät ist. Außerdem nie mehr in den Sommerferien der Einheimischen - Die besten und schönsten Attraktionen sind überfüllt, es ist laut und die Südamerikaner müssen noch lernen, wie man sich in einem Dorm benimmt.

    Und wenn ich wieder komme möchte ich aufjedenfall sehen: Guajira (Wüste, Grenze zu Venezuela, war zu gefährlich), Pazifikküste (zu wenig Zeit), Leticia (Amazonas, zu weit weg, zu wenig zeit), Sapzurro (Bei Panama, zu weit, Zeit), Tatacoa Wüste (ich wollte lieber ans Meer) und Tayrona Nationalpark (ich war krank).

    Auch wenn mich der Rückflug so einiges an Enstpannung gekostet hat, habe ich doch etwas worauf ich gerne zurückblicke, auf Erlebnisse, die mir keiner nehmen kann.
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  • Day33

    Flug gecancelt.

    January 28, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

    Wie die Airline, deine ganze Entspannung zunichte machen kann.

    Der Flug hatte von Anfang an eine Stunde Verspätung. Als wir dann endlich im Flugzeug saßen, standen wir noch ewig. Nach ca. Einer Stunde wurde uns gesagt, dass ein Computer nicht funktioniert. Man muss das Flugzeug neu starten. Sie sagen uns in 15 min Bescheid, wie es weiter geht.
    Eine weitere Stunde bekamen wir allerdings noch immer nichts zu hören. Irgendwann hieß es, sie bringen einen neuen Computer und installieren den. Dann weitere 2 Stunden später keine Info.
    Es war heiß, die Belüftung und Klima waren aus. Man erlaubte uns nicht zur Luftschleuse, aus Sicherheitsgründen. Irgendwann weigerte ich mich an meinen Platz zu sitzen. Andere taten es mir nach.
    Trinken gab es nur auf Anfrage.

    Irgendwann nach 4 Stunden im Flugzeug hieß es wir sollen unser Gepäck an Band 2 holen. Bis wir aus dem Flugzeug rausdurften dauerte es aber wieder eine halbe Stunde.
    Dann mussten wir durch die Immigration um den Ausreisestempel annullieren zu lassen. Dazu standen wir wieder über eine Stunde in der Schlange. Dann kamen wir zum Gepäck. Ich fragte, wohin es weiter geht. Sie brachten uns ins Hotel.
    Dort hatte ich diesmal Glück und war eine der ersten, die dort ankamen, der Check-in dauerte nicht ganz so lang.

    Das Essen, das uns versprochen wurde, gab es nicht (es hieß wir dürfen uns etwas aufs Zimmer bestellen, egal was), stattdessen gab es für alle dasselbe, und zwar nach 1.5h erst: halber Löffel Reis, halber Löffel Zucchini und ein Fleisch. Als ich sagte, dass ich kein Fleisch möchte, stattdessen mehr Reis, verweigerte man mir dies.
    Also aß ich alles, weil ich so Hunger hatte.

    Man wusste sonst garnicht weiter, wie es nun weiter gehen soll. Nur, dass das Hotelpersonal uns Bescheid sagt. Dadurch habe ich nur im Halbschlaf geschlafen und auf den Anruf gewartet. Welcher erstmal nicht kam. Also bin ich zum Frühstück. Dort hieß es dann, dass es ein Erdbeben gibt, (übrigens das Zweite, es gab als ich am Flughafen war, auch schon eines) und wir alles stehen und liegen lassen müssen um das Gebäude verlassen sollen.
    Kurz darauf war dann auch schon wieder alles vorbei.
    Also wieder frühstücken.

    Als es dann auf Anfrage keine neuen Infos gab, legte ich mich nochmal kurz ins Zimmer. Dann endlich ein Anruf, in einer Stunde müssen wir am Flughafen sein. Die Shuttles bringen uns hin. Um 10.30 sollen wir das Gepäck abgeben. Ob der Flug geht, weiß man aber nicht.
    Also ab nach unten. Dort dann wieder eine Stunde in der Schlange warten, um dann am Flughafen vor der Gepäckabgabe wieder 1.5h in der Schlange zu warten. Denn die Schalter waren noch nichteinmal geöffnet, obwohl wir schon spät dran waren, denn wir kamen um 11.00 Uhr erst an und wie wir per SMS erfuhren sollte das Boarding schon um 12 beginnen, und um 13 Uhr sollten wir losfliegen. Und ich war noch im vorderen Fünftel, d.h. hinter uns waren auch noch extrem viele Personen.

    Um 12.45 hatte ich dann endlich mein Gepäck aufgegeben. Der Rest ging dann recht schnell. Das Boarding begann dann auch wieder 45 min später. Aber scheinbar hatten es alle geschafft.
    Unser Flugzeug stand auf einem Frachtflughafen. Dorthin wurden wir mit dem Bus gebracht.
    Dann hieß es wir warten noch 10 min auf das restliche Gepäck. Daraus wurde 1h 10 min.

    Dann ENDLICH ging es los. Wir fuhren zum Rollfeld. Und plötzlich hielten wir an. Wieder standen wir 30 Minuten. Aber als wir dann endlich richtig losfuhren, starteten, brach Jubel aus.

    Ich hatte das Glück, dass mein Nebensitzer sich entschied, neben einer Freundin zu sitzen. So hatte ich zwei Plätze nur für mich.
    Die meiste Zeit schlief ich.

    Sonntag morgens kurz vor 7 kamen wir dann endlich in Madrid an. Dann hieß es, wie soll es anders sein: Anstellen!
    Man braucht ja eine weitere Flugverbindung. Muss ja irgendwie nach Stuttgart kommen. Nach 50 min Wartezeit, war ich endlich dran.
    Er wollte mir einen Flug am nächsten Tag anbieten, direkt nach Stuttgart, es gebe sonst keine mehr. Außer ich würde nach München fliegen, dort stundenlang warten, und dann nach Stuttgart fliegen. Aber auf den Flug hätte ich rennen müssen, um dann dennoch erst um 15.30 anzukommen. Außerdem wollte ich einfach einen direkten Flug haben, da ich diesmal bei der Landung Probleme hatte und keine Lust mehr auf ständige Flughafen wechsel. Also bot man mir noch einen Direktflug nach Frankfurt an. Der wäre um 14.30 in Deutschland. Den nahm ich und hatte das Glück, dass Alex sich bereit erklärte mich zu holen.

    Dort angekommen, fehlte mein Gepäck. War ja klar. Und als ich das anzeigen wollte, war natürlich keiner da und musste gesucht werden.

    Mit Alex machten wir einen Abstecher zu Mama und Papa, Martin feierte seinen Geburtstag. Allerdings hielt ich es knapp ne Stunde nur aus.

    In Bietigheim waren wir dann um 19.15 Uhr. Duschen, Bett.

    Am Montag musste ich ja wieder arbeiten. Der Jet lag macht mich fertig. Aber mein Gepäck kam zum Glück in Kirchheim an.

    Das beste an der Geschichte jedoch ist, dass Iberia anbietet 30% des Ticketpreises von Bogota nach Madrid zu erstatten. Was ca 150€ in meinem Fall wären. Klingt fair? Ist es nicht, denn laut EU Flugrecht hat man ein recht auf 600€ Entschädigung ab 4 h Verspätung. Manchmal auch auf Erstattung des gesamten Preises dazu. Nur weiß das so gut wie niemand.

    Und gefühlt verbrachte ich 3 Tage an Flughäfen: Freitag, ab 14.15 Uhr, bis ca 1 Uhr nachts. Samstags, als es dann doch endlich losgehen sollte und Sonntags, als ich auf den Anschlussflug in Madrid warten musste.
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  • Day30

    Heimwärts

    January 25, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 20 °C

    Ich liege noch im Hotelbett und habe so gar keine Lust aufzustehen. Aber Checkout ist sowieso erst in 3 Stunden. Gepackt habe ich schon fast alles.
    Kurz vor meiner Abreise dann noch duschen und fertig.
    Ich werde einen 6h Aufenthalt in Madrid haben. Darauf habe ich auch keine Lust. Von über 30 Grad (bzw. In Bogota gerade 20) auf 2 bis 3 Grad runter wird schon hart werden. Ohne Jacke.
    Aber was soll's.

    Eigentlich freue ich mich auf zuhause. Ich freue mich alle wiederzusehen. Und dadurch, dass ich mehr schlechte als gute Erfahrungen in Hostels hatte, fällt es mir garnicht so schwer. Klar hätte ich auch gern mehr Zeit hier um noch mehr zu sehen, aber so ist es halt.
    Was ich aufjedenfall für mich mitnehme ist, dass ich mehr darauf achten werde, wann ich wo hin reise. Ich werde mich informieren und nicht zur gleichen Zeit in der die Einheimischen Urlaub haben, reisen. Denn dadurch waren mir viele Dinge die ich gerne Erlebt hätte verwehrt geblieben. Ich musste auf andere, schlechtere Hostels ausweichen und mit überfüllten Stränden, Pärken und Sehenswürdigkeiten zurecht kommen. Klar, wer zuerst kommt, mahnt zuerst.

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    Und nun sitze ich am Flughafen und warte. Und warte und warte. Und schaue den Flugzeugen auf der Startbahn zu.
    Wir haben schon 45min Verspätung.
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  • Day28

    Faultiere und andere in Cartagena

    January 23, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Mein drittes mal in Cartagena. Eigentlich bin ich nur hier, weil ich nicht schon nach Bogota will, da ich eh den restlichen morgigen Tag dort im Hotel verbringen werde. Und weil sich nichts anderes mehr lohnt.
    Also habe ich den Tag gemütlich begonnen. Zum Frühstück, das hier inklusive ist, gab es leckere Früchte und dazu Rührei mit Toast.

    Danach machte ich mich fertig und machte mich auf den Weg Richtung Park. Ich wollte noch einmal die Faultiere und vielleicht auch andere Tiere sehen. Und ich hatte Glück: Ein Faultier saß recht weit unten und ich hätte es berühren können, hätte ich gewollt. Auch einen Iguana durfte ich mit Bananen füttern und kleine Äffchen beobachten. Die Tiere wurden mir von einem Mann im Park auch gezeigt.

    Als ich fertig war, verlief ich mich, mal wieder in der Stadt. Keine andere Stadt bereitete mir bisher solche Schwierigkeiten, den Weg zurück zu finden.

    Und nun habe ich schon meine Taschen gepackt und werde etwas essen gehen, bevor ich dann schlafen gehe.
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  • Day27

    Blöde Airline

    January 22, 2019 in Colombia ⋅ 🌬 32 °C

    Ich war so genervt von der Fluggesellschaft. Ernsthaft. Ich flog mit Latam von San Andres nach Cartagena zurück. Am Flughafen bekam ich, trotz dass ich online eingecheckt hatte bekam ich mein Ticket. So weit so gut. Kurz vor dem Boarding schaue ich auf mein Ticket. Ich hatte mir eigentlich einen Sitzplatz gekauft und der stimmte nicht mit dem auf dem Ticket überein (Hätte 1A gebucht, direkt am Fenster, bekam 25C).
    Also bin ich hin und hab nachgefragt. Dann würde mir erklärt, dass das Flugzeug gewechselt wurde. Und meinen Sitzplatz hätte jemand anderes auch gekauft. Ich frage mich, wie das gehen soll, dass zwei Leute den gleichen Platz kaufen können. Aufjedenfall sind die auf meine Beschwerde nicht eingegangen, sondern haben gesagt, ich solle ins Office, raus aus dem Sicherheitsbereich. Aber ich hab nur 10 Minuten, das Boarding beginnt gleich.
    Super. Hätte das niemals geschafft. Das hat mir so die Laune verdorben, dass ich nichts mehr gemacht habe, außer im Hostel zu chillen.
    Dann war ich noch kurz essen. Und habe nichts mehr gemacht.
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  • Day26

    Johnny Cay & Acuario

    January 21, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute morgen wurde ich vom Wecker einer meiner Zimmergenossinnen geweckt. Aber keine regte sich. Super!
    Hab ich erzählt, dass ich mit 3 Brasilianerinnen und 4 Argentinierinnen im Zimmer bin? Ich weiß es nicht. Aber zwei der Argentinierinnen nerven so sehr. Nachts um 3 unterhalten sie sich laut, lachen und machen das Licht an. Ohne Rücksicht auf Verluste.

    Morgens, kaum setze ich mich auf die Kloschüssel, klopft es an der Tür. Hallo? Dann sage ich, dass besetzt ist, klopft die noch lauter.
    2 Stunden später. Ich geh ins Bad um mich umzuziehen, Zähne zu putzen. Kaum habe ich die Zahnbürste ausgepackt, klopft es an der Tür und das nicht nur einmal. Mal wieder.
    Ich ließ mir dennoch Zeit. Später stellte sich raus, dass die blöde Kuh sich nur umziehen wollte. Auch den anderen ist dies aufgefallen. Leider ist mein spanisch nicht gut genug um ihr meine Meinung dazu zu sagen.

    Naja. Aber kommen wir zum schönen Teil. Ich habe heute die Tour, die ich vorgestern gebucht hatte gemacht. Ich wusste nicht, dass ich dann noch Steuern zahlen muss, trotz dass ich die Tour gezahlt hab. Mit dem Boot ging es auf die kleine Insel "Johnny Cay". Wir waren mit die ersten, die sich auf der Insel ausbreiten durften und die Insel fast für sich alleine hatten. Es war so schön! Ich habe verschiedene Iguanas gesehen, einen Einsiedlerkrebs, irgendeine blaue Eidechse. Außerdem war die Inseln mit dem Strand, dem Wasser und den Palmen einfach wunderschön. Selbst dann als es extrem voll wurde. Die Stimmung war auch schön. Außerdem gab es Riesenwellen, die für Spaß sorgten.
    Als wir auf die Insel kamen wurden wir gefragt, ob wir essen wollten. Ein wenig Abzocke war das schon dort. Ein kleines 0.33l Wasser hat 5000 pesos gekostet (1,44€). Für kolumbianische Verhältnisse ist das viel, zumal es diese Flaschen für 600 pesos im Supermarkt gibt.
    Auch mein vegetarisches Essen sollte 25 000 pesos kosten, auch Vergleichsweise viel. Als ich dann meinte, dass ich es nicht will, bekam ichs für 20 000. Auch gut.

    Während dem Essen lernte ich Evelyn, eine Peruanerin kennen. Mit ihr verbrachte ich die restlichen Stunden.
    Nach dem Essen ging es zurück zum Boot, weiter zu Aquario, eine weitere kleine Insel mit Sandbänken.
    Auch hier war es überfüllt. Um hier vorallem Schnorcheln und schwimmen zu können, braucht man aufjedenfall Wasserschuhe und Schnorchelmaske. Beides hatte ich nicht. Als mir dann ein Locker angeboten wurde für 10000 Pesos, lehnte ich ab. Ich hatte ja nichts dabei. Auch Evelyn hatte sich zwar Wasserschuhe gekauft, einen davon aber in den Riesenwellen vor Johnny Cay verloren.
    Daraufhin boten sie uns an zu leihen, was ich wiederum auch ablehnte. Ich hatte nicht genug Geld dabei, weil ich nicht damit gerechnet hatte, soviel auszugeben. Und trinken muss ich ja.

    Und irgendwie fand mich der eine doch ganz toll und sagte, dass er alles für mich macht, weil er meine Augen toll findet. Ähm Ja!. Drückte mir und Evelyn Wasserschuhe in die Hand, dann mir eine Tauschermaske und jeweils einen Guide zum Schnorcheln. Alles umsonst.
    Die Guides zeigten uns verschiedene Fische. So sah ich unter anderem zwei kleine Haie unter einem Felsen und viele Mantarochen. Teilweise bei der Paarung.

    Das Wasser ist unglaublich klar und blau. Ein Paradies.

    Als es weiter ging, fuhren wir zum Mantarochengebiet. Dort holten die Einheimischen einen an die Oberfläche um ihn den Leuten im Boot zu zeigen und ein wenig zu erklären. Einige wollten ihn auch anfassen oder rausholen. Anfassen erlaubten sie, rausholen zum Glück nicht.
    Ich hielt nichts von dieser Sache und fand es eher traurig, dass man den Tieren keine Ruhe lässt. Wenigstens taten sie alles, damit er im Wasser bleibt.

    Nach 10min ging's an Mangroven vorbei zum Hafen. Evelyn und ich hatten den gleichen Heimweg. Wir verabredeten uns für später fürs Mittagessen und ein, zwei Bier.

    Um acht trafen wir uns und unterhielten uns viel, tranken dabei unsere Bierchen, bis es anfing zu regnen.
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  • Day25

    Nichts zu tun auf dieser Insel

    January 20, 2019 in Colombia ⋅ 🌙 26 °C

    Ist tatsächlich so. Heute morgen hat es geregnet. Die gebuchte Tour habe ich dementsprechend auf morgen verschoben.
    Dann beschloss ich mein Tablet aufzuladen und die Klimaanlage, die bis 11 Uhr an ist, noch zu genießen, da die Luftfeuchtigkeit bei über 80% lag.
    Danach machte ich mich auf den Weg zum Strand, chillst dort. Las ein wenig. Und stellte fest, dass die Menschen alle anderen mit ihrer Musik beglücken möchten. So durfte ich zu Bestzeiten sogar 12 Liedern gleichzeitig zuhören. Ein wenig anstrengend, da ein Lieblingslied zu finden. Meine Ohrhörer haben leider nichts gebracht, da meine Musik übertönt wurde. Da war das Chaos in meinem Kopf genug.
    Ich vermute dahinter verbirgt sich ein Statussymbol, je größer deine Box, desto lauter die Musik, desto cooler bist du. Oder so. Aufjedenfall waren die Boxen alle in Handgepäckkoffergröße.
    Interessant.

    Als dann irgendwann ein mehr oder weniger starker Wind ging (es windet dort andauernd) und einen Palmenast(?) runterwehte, der beinah mich und ein neben mir spielendes Kind erschlagen hätte, packte ich meine Sachen zusammen und beschloss im Hostel noch Netflix zu schauen.

    Und nun sitze ich in einem Restaurant und warte auf meinen Wrap.
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  • Day24

    Hostelwechsel

    January 19, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Eigentlich wäre ich jetzt auf Providencia. Der naturbelassenen, kleinen Schwesterinsel. Aber es fahren ja keine Katamarans. Mein Hostel war voll und nun musste ich in ein anderes wechseln. Hatte es mir schlimmer vorgestellt, aber es geht schon. Das andere war eben gemütlicher. Dafür bin ich nen Kilometer näher an einem Strand.

    Und ich habe Bauchweh, schon wieder. Es ist glaub einfach nicht mein Land, was das betrifft. Also habe ich nicht viel gemacht, sondern bin irgendwann losgezogen und habe mich einfach an den Strand gesetzt und gelesen. Mehr nicht. Bis es dunkel wurde und dann das Leben im Zentrum der Stadt erwacht ist. Plötzlich waren ganz viele Menschen unterwegs. Und eine tolle Stimmung kam auf. Dann machte ich mich dann auf zur Bar nach oben unseres Hostels, die aber noch geschlossen war. Aber ein Foto von oben könnte ich dennoch machen.
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  • Day23

    Inselleben

    January 18, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Eigentlich habe ich heute nichts großartiges getan. Ich bin mit dem Motorroller zum Strand gefahren, habe dort gefrühstückt und einen leckeren, frischen Saft getrunken.
    Dann habe ich mich ein wenig hingelegt. Es war sehr voll dort. Aber da es nicht viele wirklich schöne Strände gibt, ist klar, weshalb dort alle waren.
    Das Wasser ist unglaublich.
    Später bin ich weiter gefahren. Zu einem anderen Strand. Auch dort lag ich eine Weile, bin auch ins Wasser rein, zum Schwimmen allerdings ungeeignet, da es extrem flach war. Zum abkühlen hats gereicht.

    Später bin ich auf den Berg zur 1. Baptistischen Kirche. Dort bestieg ich den Turm. Den erreichte man nur durch eine Steile Treppe und eine kleine Öffnung am Dach. Oben war alles ungesichert. Ein mulmiges Gefühl da oben zu stehen. Aber die Aussicht war genial. Man konnte in alle Richtungen blicken, über die ganze Insel.

    Auf dem Rückweg habe ich mich verfahren.

    Und nun liege ich in der Hängematte, muss noch zum Supermarkt und für mein Abendessen einkaufen. Aber ich habe keine Lust aufzustehen.
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