Nach einer kurzen Nacht im Hostel (21 € die Nacht!), begann der Morgen erstmal gemütlich. Kurz nach 08:00 Uhr schnürte ich die Laufschuhe und begab mich die 200 Meter zum See. Der Plan war am Ufer eine kleine Runde zu joggen. Pünktlich zum Aufwärmen zeigte sich die Sonne hinter den Bergen. Bei wunderschönen Wetter ging es dann am Stadion vorbei Richtung Stadt. Am Ende wurden aus den geplanten 4 Kilometer mal schnell 6 Kilometer am See. Komplett KO am Hostel angekommen ging es noch schnell unter die Dusche. Beim zusammenpacken kam man noch ins Gespräch mit ein paar belgischen Fans von Borussia. Da ich mich leicht verquatscht habe, gab es das Brioche und den Cappuccino auf die Hand. Im zügigen Schritten ging es dann auch zum Bahnhof Richtung Turin.
In Turin angekommen ging es direkt zum von einer Nonna geführten Hotel außerhalb der zentralen touristischen Gebiete. Hier wird die Tür noch persönlich aufgeschlossen und auf einmal steht man in der Rezeption direkt an ihrem Wohnzimmer.
Mittagessen gab es dann direkt in einem einheimischen Lokal. Hier wimmelte es nur von Hektik und guten Essen. Gestärkt ging es dann noch bisschen die Stadt erkunden. Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier, weswegen es da kaum neue Highlights gab. Immerhin ist Turin dann doch etwas vielseitiger als Mailand. Der Markt glich um 15 Uhr nach Abbau der Stände fast wie ein Kriegsschauplatz. Selbst für italienische Verhältnisse war ich hier über die Berge an Müll überrascht. Nach dem Gang durch die Altstadt trennten sich vorerst die Wege von Luca und mir. Luca fuhr direkt mit dem Shuttle zum Stadion. Ich gönnte mir mit Freunden noch einen Aperol in der Altstadt bevor kollektiv der Weg zum Gästeshuttle angetreten wurde. Abends ging es dann im Taxi mit 90 km/h durch die Innenstadt direkt zum Hotel.Read more