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  • Day140

    Auskurieren in Asilah

    June 21 in Morocco ⋅ ⛅ 21 °C

    Das Fieber ist endlich vorüber aber Flo fühlt sich immer noch sehr schlecht. Den ganzen Bus zu organisieren, putzen und packen hat Lili damit zum ersten Mal komplett alleine gemacht um dann einen schöneren Campingplatz etwas weiter nördlich anzufahren. Hier haben wir nun zum vierten Mal aus Zufall die nette Familie aus Bamberg getroffen, die dort Krankheitsbedingt seit knapp einer Woche festhingen. Nach einem Strandspaziergang mit Zora ging es Flo allmählich besser und als er abends dankend ein kühles Bier von Christoph annahm wussten wir, dass er überm Berg ist.
    Wir genossen den gemeinsamen Abend mit Popcorn am Lagerfeuer und genossen am nächsten Morgen die heisse Dusche bevor es nach Tanger Med zur Fähre ging.
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  • Day138

    Endlich surfen und Schlagabtausch

    June 19 in Morocco ⋅ 🌙 20 °C

    In der Nähe von Kenitra fanden wir endlich einen surfbaren Strand und Flo konnte das neue Equipment ausprobieren. Obwohl die Wellen ziemlich „messy“ 🤙 waren, stand er direkt auf der ersten und hatte eine super „Session“ 🤙.
    Eigentlich wollten wir dort übernachten um am nächsten morgen nochmal ins Wasser zu gehen, aber das Militär hat uns verscheucht, da es dort nicht sicher sei…
    Spät abends kamen wir dann auf einem alten Campingplatz an, auf dem wir gleich zwei Nächte verbrachten - nicht weil er so toll war (im Gegenteil), sondern weil es bei Flo am nächsten morgen losging 🤢… zum Glück war Lili wieder fit und konnte den leidenden Patienten gut pflegen. Die (einzigen) Camping-Nachbarn aus Frankreich waren unglaublich nett und hilfsbereit! Ständig kamen sie mit neuen Geschenken wie Cola, Reis oder Medikamenten um die Ecke und texteten Lili fürsorglich auf französisch voll. Zum Glück ist das eingerostete Schul-Französisch mittlerweile etwas besser geworden, sodass zumindest zwei Drittel der Gespräche einigermaßen verstanden und holprige, kurze Antworten gegeben werden konnten 😅
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  • Day138

    Die Jagd nach Surfbords

    June 19 in Morocco ⋅ ⛅ 20 °C

    Was für ein Glück dass wir unten im Nüsschen ein Bett machen können! Nach einem Ausbruch 🤢 am Vormittag hat Lili dort vor sich hin gelitten während Flo entlang einiger Surfshops und Decathlons ordentlich Strecke gemacht hat. Ein Highlight war der Abstecher nach Casablanca, wo Flo endlich einen super Wetsuite gefunden hat während Lili die Straße „markierte“ 😂🙈. Weiter ging es nach Rabat zum Decathlon, in dem das in ganz Marokko letzte 8,0 Fuß Bord vorrätig sein sollte. Er hatte Glück und dank passender Tasche, Finnen, Wachs und Leash glühte die Kreditkarte. Endlich ein eigenes Board 🤙
    Die Stellplätze an der nördlichen Westküste Marokkos sind sehr rar und uns war es auch eigentlich ziemlich egal wo wir die Nacht verbringen würden, vor allem Lili hat eh nichts mehr mitbekommen an diesem Abend. Ein Parkplatz bei einem Hotel musste herhalten und Flo kümmerte sich um den gesamten „Haushalt“ und baute der Patientin eine praktische Spuckschüssel direkt am Bett 😂 damit gute Nacht.
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  • Day136

    Essaouira mit Folgen…

    June 17 in Morocco ⋅ ☀️ 21 °C

    Trotz eher mäßigem Forecast steuerten wir zunächst den nächsten Surfspot Tafedna an. Der kleine Ort liegt an einer langen Sandbucht und beherbergt zwei Surfboard-Verleihe - die bei unserem Glück natürlich geschlossen hatten… Die letzte Hoffnung war ein Surf- & Kite-Camp hinter den Dünen. Tatsächlich hätten wir hier Equipment leihen können, jedoch wurde uns abgeraten an dem Tag noch in die Wellen zu gehen, da der „onshore“ 🤙 Wind und die eher kurzen Wellen alles andere als Spaß machen. Also haben wir überlegt eine Nacht in den Dünen zu verbringen und am nächsten Vormittag ins Wasser zu gehen. Die Fahrt in die Dünen und ein Spaziergang am Strand offenbarte die stürmischen Konditionen und wir entschlossen uns weiter nach Essaouira zu fahren.
    Die alte Fischerstadt ist sehr schön und die Medina zur Abwechslung mal sehr logisch und orientierungsfreundlich aufgebaut. Am Hafen holte sich Lili einen frisch gepressten Orangensaft Saft und damit wahrscheinlich auch eine Magen-Darm-Verstimmung… Wir übernachteten auf einem Parkplatz bei der Medina, nicht weit vom Hafen entfernt und die leider typischen Gerüche marokkanischer Hafenstädte führten bereits nachts zu anhaltender Übelkeit.
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  • Day134

    Zurück in Imsouane

    June 15 in Morocco ⋅ ⛅ 21 °C

    Auf der Suche nach ein paar Wellen und Surfshops führte uns das Navi wieder nach Imsouane. Spoiler: ohne Erfolg.
    Diesmal stellten wir uns auf den Campingplatz, an dem wir quasi einsamer standen als auf dem beliebten Parkplatz im Ort - es war nur ein anderer Van und der Rüdiger 🐕 mit auf dem Platz. Im Ort gibt es etwa 7 Surfboard-Verleihe und wir hatten gehofft dort eines leihen und anschließend ggf kaufen zu können. Leider mussten wir lernen, dass die gewünschten langen „Hardtops“ (🤙😂) im „Mini-Malibu-Style“ (🤙) ein rares Gut in Marokko sind und kein Shop war bereit uns eines zu verkaufen…. Also erstmal wieder nur ausleihen? Der Forecast für den „Swell“ (🤙) war schlecht und dann auch noch korrekt. Unverrichteter Dinge zogen wir weiter und hofften auf Shops in den größeren Städten.Read more

  • Day132

    2 Tage Werkstatt-Romantik

    June 13 in Morocco ⋅ ☀️ 25 °C

    Ursprünglich war eine klappbare Halterung für Surfboards an der Seite des Nüsschens geplant, doch sobald Lili in der Werkstatt in Agadir eintraf, sollte sie von einem Dachgarten überzeugt werden. Die übliche erste Skepsis verflog als sie einen marokkanischen, ausrangierten Dachträger vorgestellt bekam, der sich mit ein paar Schweißarbeiten perfekt auf das Dach fügen könnte. Gesagt, getan - Aiman hat sich sofort an die Arbeit gemacht. Er ist der Sohn des Inhabers der kleinen Hinterhofwerkstatt, spricht gutes Englisch und ist nicht nur sehr kompetent, sondern auch witzig und sehr nett. Generell wurden wir unglaublich herzlich von der Familie empfangen, es gab sogar ein riesiges marokkanisches Frühstück am ersten Tag mit Room- bzw Bus-Service. Den Tip haben wir von Jo bekommen, der hier auch einiges an seinem alten Mercedes machen lässt und so haben wir gemeinsam zwei Nächte im rustikalen Hinterhof neben Hühnern, Tauben und dem Hund Lina verbracht.
    Während der Dachträger für uns gemacht wurde, nutzen wir die Zeit für einige kleinere Basteleien: Grauwassertank demontieren und reinigen, Fenster reparieren, hinteres Waschbecken bzw Abfluss reparieren, Luftfilter durchpusten (mit einem wahrscheinlich 50 Jahre alten Generator), Innenrahmen der Dachluke fixieren, einen neuen Expander basteln und noch ein paar bereits vergessene Dinge.
    Am Mittwoch war alles fertig und der alte neue Dachgarten am Nüsschen fixiert. Wir sind sehr happy mit dem Teil und finden, dass er sich sehr gut in den Gesamtlook des Nüsschens einfindet - fast als wäre er schon immer dran gewesen. Fehlt also nur noch das Equipment!
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  • Day129

    Männer-Wochenende und JGA auf Malle

    June 10 in Morocco ⋅ ⛅ 22 °C

    Lilis Flug ging erst um 19 Uhr, genug Zeit also vorher nochmal dem Jo beim Surfen zuzusehen (für uns gab es leider keinen Verleih weit und breit) und dann in die Werkstatt nach Agadir zur Besprechung des Dachgartens zu fahren.
    Jo und Flo (spitzen Namens-Kombi) haben sich abends ein lauschiges Plätzchen am Meer gesucht und den Grill angeschmissen. Für Lili gabs Tramezzini aus dem Snackautomaten und eine ungemütliche Nacht auf dem Boden des Flughafens Valencia.
    Das Wochenende haben wir also sehr unterschiedlich erlebt: Flo war in mitten der Wellen an einsamen Stränden 🏄‍♂️ und Lili in mitten einer zwölfköpfigen Mädelstruppe in einer Mallorquinischen Villa und am Ballermann 6 🥳
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  • Day128

    Offroad-Spass mit Grenzen

    June 9 in Morocco ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach dem der Weg zu diesem schönen Camp so gut geklappt hatte, wurde beschlossen den nächsten Platz auch über unbefestigte „Straßen“ anzufahren. Wir wollten ursprünglich nach Tifnit und dort etwas surfen. Im riesigen Sandkasten haben sich die beiden Vans und die Jungs pudelwohl gefühlt. Immer wieder wurde angehalten um den Weg zu checken und die Routenmöglichkeiten wurden besprochen und abgestimmt. So verging quasi der ganze Vormittag bis uns eine lange, sehr tiefe Sandpassage unsere 2WD Grenzen aufzeigte. Zum Glück ist man hier nicht lange alleine und zwei Bauern haben uns (nach ein paar Bemühungen mit den Sandblechen) kurzerhand rausgezogen.
    15 Minuten später waren wir in Tifnit wo uns nicht nur die Wellen enttäuschten sondern auch der Ort an sich - wir fühlten uns nicht wirklich wohl und fuhren weiter.
    Wieder haben wir mit den zwei Bussen ein kleines nettes Camp aufgebaut, einige neugierigen Marokkaner kennengelernt und den Abend mit einer Runde Skipbo genossen.
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  • Day127

    Unser eigenes Wüstencamp

    June 8 in Morocco ⋅ 🌙 20 °C

    Marrakesh war eine schöne Abwechslung zwischen den Natur- und Küstenreichen Tagen aber wir haben uns auch sehr auf eben diese wieder gefreut. Da Lili einen Kurztrip zu Doro‘s JGA ab Agadir gebucht hatte, führte uns die Route zurück in bekannte Gefilde.
    Etwas südlich der touristischen Stadt befindet sich eine wüstenartige Dünenlandschaft an der Küste, in der wir uns mit Jo verabredet hatten. Vorher standen wir so oft noch organisatorische Dinge auf dem Plan: Internet kaufen, Auto waschen (nur 4€ für eine Komplettwäsche inkl. Motor 👌), einkaufen, Decathlon durchstöbern und Wasser tanken.
    Kurz nach Sonnenuntergang und mit dem letzten Tageslicht haben wir die langen Schotter- und Sandpisten bezwungen und uns ein super schönes Camp aufgebaut.
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  • Day125

    Marrakesh

    June 6 in Morocco ⋅ ⛅ 34 °C

    Bereits die letzten 10 Kilometer vor Ankunft an unserem auserkorenen Parkplatz deuteten an, was uns die nächsten knapp 48 Stunden erwarten sollte: Trubel, Hektik, Gewusel das ganze gewürzt mit einer ordentlichen Prise Chaos - fertig ist der Mix namens Marrakesh.

    Um das Notwendige mit dem obligatorischen Besuch dieser Stadt zu verbinden, haben wir uns eine Unterkunft mit Waschmaschine rausgesucht, sowie einen überwachten Parkplatz fürs Nüsschen. Die Wort / Bild Schere zwischen Beschreibung und Realität der Unterkunft sorgte kurz für etwas Unmut… aber ein Achselzucken später sowie ein beherztes „Watt soll’s“ ließen unsere Stimmung wieder erhellen und die Unterkunft mit anderen Augen sehen: wir waren in einem authentischen marokkanischen Riad inmitten eines untouristischen Viertels gelandet, welches vom Erscheinungsbild her irgendwo zwischen „black hawk down“ und Star Wars Planet Tatouin eingeordnet werden kann - irgendwie cool!

    Entsprechend prasselten die Eindrücke auf der ersten Erkundung der Umgebung auf uns ein. Alle fünf Meter riecht es anders, wobei die ganze Klaviatur von herrlich orientalisch nach Gewürzen duftend bis hin zu Verwesung und schlimmsten Gestank auf kürzester Strecke durchgespielt wird. Und Feinstaub? My Ass…was hier von den zahlreichen Moppeds, Kleinlastern und Mini Baustellen Fahrzeugen rausgeblasen wird ist Grobstaub deluxe!

    Für den ersten Abend suchten wir uns ein richtig leckeres libanesisches Restaurant heraus und hatten das Glück einen der raren Plätze auf der schönen Dachterasse zugewiesen zu bekommen.
    Der Drang nach einem kalten, frisch gezapften Bier ließ uns anschließend unseren Weg zu einer Jazz Bar fortsetzen, welche in einem sehr schönen aber auch extrem westlich hergerichteten Riad angesiedelt war, das ganze mit Touristen der eher poshen Sorte vollgepackt.

    Irgendwie taten uns die Marrakesh Reisenden leid, die hier für ein paar Tage rein- und wieder rausfliegen: Lili und ich sind durch die mittlerweile fast 4 Wochen in Marokko bereits bestens im Umgang mit Ladenbesitzern und vermeintlich hilfsbereiten Passanten gewappnet. So können wir freundlich aber deutlich Nein sagen und strahlen mittlerweile ein geübtes Desinteresse (wo angebracht) aus, dass wir gar nicht mehr soooo viel angequatscht werden. Die eingangs erwähnten kurz-Touris werden hier von den Shop Betreibern mehr oder weniger lebendig gefressen.

    Dennoch: Würde ich für jedes „Bro, you wanna get high?“ einen Euro bekommen, so hätte ich ausgesorgt und müsste mir um die Reisekasse keine Gedanken machen. Lili wird komischerweise nie angequatscht.

    Mittlerweile macht uns das Handeln auch richtig Spaß und geht uns viel besser von der Hand - das Ziel ist es den halben Preis zu erreichen. Mit 60 Prozent geben wir uns aber auch zufrieden.

    So lassen wir uns die 48 Stunden von dieser Stadt mitnehmen und „genießen“ das bunte Treiben. Aber irgendwie sind unsere Akkus hier leer und es fällt uns schwer bei der Hitze und der Luft so richtig Elan zu entwickeln. Abends ab 21:00 Uhr fällt es leichter, was auch dem Rhythmus der Einheimischen entspricht, die sich bis in die späten Abendstunden in den engen Gassen und auf dem al Fna Platz tummeln, der mit seinen zahlreichen Fressbuden, Trommelgruppen, Schlangenbeschwörern und Akrobaten einen quirligen Mix nordafrikanischen Flairs ausstrahlt.

    Danke Marrakesh! Aber nach den zwei Tagen freuen wir uns wieder auf Ruhe und die kühlere, klare Atlantik Luft!
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