• Tagesziel Korčula

    May 17 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C

    17.05.2026
    Ausgeschlafen und mit der Sonne am Himmel macht der Morgenspaziergang gleich mehr Spaß. Um kurz vor neun legen wir ab. Die Fahrt geht nicht weit, nur bis zur Tankstelle. Dort steht ein kleines Kreuzfahrtschiff auf der gesamten Länge der Tankstelle. Moment mal, der hat doch schon vor einer Stunde da gestanden, als ich mit Ylvi auf dem Rückweg war. Wir warten, fragen einen von der Crew wie lange es noch dauert. Nur noch 3000 Liter. Verdammt das heißt warten, es ist die einzige Tanke in der Umgebung. Nach ca. 30 Minuten später sind wir dran. Die Tankwartin steht lustlos rum, will das wir um die Ecke fahren, dass ist viel zu klein für unser Boot. Wir legen wie geplant längsseits an, ich gebe ihr noch die Bugleine in die Hand, dann ist sie weg. Blöde Nuss. Nun treibt unser Heck schon ab, aber dort steht ein netter Mann der die Leine fängt und um den Pollen legt. Dankeschön. Nun tanken wir knapp 1000 Liter Diesel. Thomas geht zum zahlen und kommt als nicht wieder. Da kommt er mit rotem Kopf, komischerweise geht die Kartenzahlung nicht mehr, sie will es in bar haben. Thomas rennt zum nächsten Geldautomat, der nichts ausspuckt, also wieder zurück. Plötzlich geht die Kartenzahlung doch wieder-aber nur bei dem Mann vor ihm —Seltsam ! Thomas zahlt dann bar, das ganze Hickhack hat uns ca. ne halbe Stunde gekostet. Nun aber ablegen und Richtung Korčula los. Der Wind ist moderat, die Wellen leicht bewegt. Alles schön, wir fahren an der Insel Hvar entlang. Thomas legt sich etwas ab, ich übernehme das Ruder. Schicke noch ein Bild an meine Lieben, wie schön entspannt es heute endlich ist, aber da sehe ich auch schon das kurz vor uns die ersten weißen Spitzen zu sehen sind. Der Wind dreht und kommt ablandig, somit die Wellen querab. Ich wecke mal meinen Mann.
    Ok, er übernimmt wieder das Ruder und kämpft sich die nächste Stunde ab. Um vier Uhr kommen wir bei der Insel Kočula an. Marina wird angefunkt, der Marinero steht bereit, alles läuft wie am Schnürchen. Nur Ylvi kann es nicht abwarten und springt schon vom Boot, bevor wir fest sind. Dem Marinero gefällt es.
    Wir spritzen noch unser Boot ab, es war nur noch eine Salzkruste, dann machen wir uns landfein. Die Altstadt ist wirklich eine Reise wert. Wir finden ein Lokal mit Meerblick, genießen das Essen und lassen den Abend ausklingen.
    Read more