• Ein Tag in Dubrovnik

    May 20 in Croatia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Morgen hieß es wieder suchen. Dubrovnik ist eine grüne Stadt, aber alles hinter verschlossenen Toren oder dann in den steilen Hängen. Für Hunde einfach schrecklich. Wir haben ein Packplatz gefunden, ca. 10 Minuten weg, wo wenigstens etwas grünes wächst. Eigentlich ist es nur Schotter und Dreck. Ylvi die brave hat es aber als gegeben akzeptiert und macht dort ihr Geschäft. Es gibt zwar vereinzelt Parkanlagen, aber alle mit Hundeverbot. Die privaten Parkanlagen hinter Gittern sind riesengroß, jahrzehntelang gewachsen und einfach traumhaft.
    Wir haben dann abseits der Straße noch ein verwildertes Stück Gestrüpp gefunden, wo Ylvi wenigstens schnuffeln konnte. Thomas hat zwei Stunden damit verbracht einen Agenten für die kroatische Zoll-Ausdeklarierung und einen für die montenegrische Eindeklarierung zu organisieren. Daten und Papiere versendet und viele Fragen beantwortet. Aber so sind wir sicher, das dann alles richtig und ordentlich erledigt ist.
    Um 10:30 Uhr haben wir unsere Ylvi wieder in die Tasche gepackt, unsere Roller geschnappt und sind in Richtung Altstadt los. Einen großen Teil des Weges mussten wir schieben, diese Steigung haben die Roller nicht geschafft. Der Verkehr ähnelt hier doch sehr dem Pariser Verkehr. Sehr ruppig, laut, schnell und aggressiv. Einen Teil sind wir den Busweg gefahren, das gab dann auch Gemecker. Aber eines ist sicher, wir waren die meist beachteten Touristen in Dubrovnik. Alle, wirklich alle haben nach Ylvi geschaut, auf sie gezeigt und zum Teil beim vorbeigehen oder fahren auch gestreichelt. Jeder liebt sie 😍. Dann waren auch wir an der berühmten Stadtmauer und mit uns Tausend andere auch. Es ist Nebensaison und ein Mittwoch, aber es stehen auch zwei große Kreuzfahrtschiffe und noch ein paar Kleine im Hafen. Die wollen halt auch alle dahin. Wir nehmen erstmal die Nebenstraßen und schauen uns um. Dort sind die Lokale untergebracht, wir nehmen einen Salat und Sandwich. Nach der Stärkung ist auch etwas weniger los. Die ersten mussten wohl schon wieder auf ihr Schiff. Wie schauen uns noch den Altstadthafen an und machen uns dann auf den Rückweg.
    Erstmal wieder den Berg hochschieben, dann geht die rasante Fahrt Richtung Hafen. Diesmal aber auf die gegenüberliegende Seite. Noch nen Kaffee, große Schiffe ansehen und Ylvi schnuffeln lassen. Wieder auf unserer Apollo angekommen, stellen wir fest das in der Marina heftiger Seegang ist. Alle Schiffe schaukeln wie verrückt. Zum einlullen für das Mittagsschläfchen ist es ok, aber es hört nicht auf und wird noch etwas stärker. Thomas rollert nochmal weg um Obst zu kaufen, Ylvi muss erstmal brechen, dann nochmal, ok Durchfall ist auch noch dabei. Das ganze innerhalb von 15 Minuten. Die arme Maus, nix wie runter vom Boot. Wir spazieren zum Abendessen mit kleinen Umwegen wegen Ylvi. Nur 5 Minuten mehr laut meiner Aussage, Thomas versteht natürlich nur insgesamt 5 Minuten. Nach 30 Minuten wird er ungemütlich, aber da entdecken wir ein kleines Restaurant das Finger lickers. Nur 8 Gerichte zum Auswahl, Fisch, Calamari und Garnelen mit Pommes. Lecker, schnell und preiswert - perfekt für uns.
    Heimweg ging nun viel schneller. Auf’s Schiff, noch zusätzliche Leinen zum stabilisieren gelegt und zur Ruhe kommen.
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