• Tagesausflug Himare

    June 4 in Albania ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir stehen an der Einfahrt der Marina bereit, 10:10 Uhr kommt das Leihauto. Thomas muss jetzt die Tante zurück an das Büro fahren und kommt dann wieder zu uns zurück. Was sollte das jetzt? Wir wissen es nicht. Das Auto hat zig Beulen, Schrammen, eine quergeplatzte Frontscheibe, einen leeren Tank und 250.000 Km drauf. Hoffentlich bleiben wir nicht unterwegs liegen, den das Automatikgetriebe schaltet auch etwas seltsam. Wir machen uns auf in Richtung Himare. Wollen sehen was uns morgen für Begebenheiten erwarten. Nach 5 Minuten schon Stau. Was ist denn hier los. Autos parken auf beiden Straßenseiten, kreuz und quer laufen Leute auf und über die Bundesstraße, Polizeiauto steht mittendrin und macht nichts. Da sehen wir das dort ein Friedhof ist, die Leute waren bei einer Beerdigung. Als Nächstes kommt eine Mautstation für den Tunnel, kostet 250 Lek, aber man kann kostenlos durchfahren. Der Tunnel ist 6 km lang, man kommt raus und schaut auf das Meer. Was für ein Blick, herrlich.
    Der zweite Blick ist auf eine Baustelle, so groß wie ein komplettes Dorf. Wer zahlt das alles ? Die Straße führt vom Meer rauf ins Gebirge, an Ortschaften vorbei die in den Berg gebaut sind, zum Teil einspurig mit großen LKW im Gegenverkehr. Dann sehen wir drei Hunde auf der Straße und ich fünf Ziegen, nein eine ganze Ziegenherde die von ihrem Schäfer über die Straße getrieben werden.
    Da kommt auch schon Himare. Es gibt einen Teil der Stadt im Gebirge mit ihrer Burg und den Teil am Meer. Willkommen in Italien 2.0. Eine Strandpromenade zum verlieben, ein schönes Lokal/Kaffee neben dem anderen. Aber schlagartig sind die Preise auch auf Europanivau gestiegen. Es ist auch schon gut besucht, am Strand liegen die Sonnenanbeter, Ausflugsboote werden gebucht und Jetski ausgeliehen. Wir machen uns auf den Weg zum Hafen. Eigentlich ist es nur ein Anlegesteg und Feuerwehrstation. Da kommt ein Straßenhund um die Ecke und sofort sind noch fünf andere da, darunter auch wieder säugende Hündinnen die immer besonders aggressiv sind. Ylvi bekommt Panik, Thomas nimmt sie hoch, wir brüllen sie an. Da kommt ein Mann auf einem Motorrad der uns auch gleich zur Seite steht.
    Er scheint dort bekannt zu sein. Wir fragen ihn ob wir hier mit unserem Boot anlegen können. Nein das geht nicht, evtl. ankern, aber dass sollen wir besser in der Bucht von Palermo machen.
    Ok, wieder zurück Richtung Auto machen wir Rast im Restaurant Himara '28. Ich essen einen Kinoasalatnmit Shrimps und Thomas Spaghetti mit Muscheln, super lecker und große Portionen. Wir machen einen kurzen Abstecher, zwei Buchten weiter bis nach Palermo. Sehr schöne geschützte Bucht, wenn das Wetter mitspielt. Wird schon klappen.
    Zurück an der Apollo wird erstmal die Wunde von Ylvi kontrolliert, sieht schon besser aus, das wird wieder.
    Thomas bringt das Auto zurück, alles wird anstandslos abgenommen. Das Auto lief doch sehr gut, ist halt VW.
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