• Nationalpark Monfragüe

    April 6 in Spain ⋅ 🌬 22 °C

    Etwas spät fahren wir am heutigen Ostermontag (nicht in allen Regionen ein Feiertag) los nach Villareal de San Carlos, dem Eingang zum Nationalpark von Monfragüe. Es ist bislang der heißeste Tag: 30 Grad! Wir schauen im Informationszentrum einen technisch schlechten und inhaltlich bescheidenen Film zur Tierwelt im Park an und machen uns dann auf zur Fuente del Francés.
    Ihren Namen hat diese Quelle von einem 25-jährigen Franzosen, der 1979 an dieser Stelle einen Raubvogel aus den Fluten des Tajo retten wollte und dabei selber ertrunken ist.
    Wir machen eine schöne Rundwanderung, zuerst dem Tajo entlang und dann steil hoch - und wieder runter - dem Bergrücken entlang zurück zur Fuente.
    Mit dem Auto geht es nun etwas weiter zur Hauptattraktion des Parks, dem Salto del Gitano. Dies ist eine hohe Felslandschaft über dem Tajo, wo hunderte von Brutpaaren der Mönchsgeier (und Bartgeier) nisten. Wie Dutzende andere Schaulustige (zum Teil mit riesigen Teleobjektiven bewaffnet) beobachten wir die Tiere mit unserem bescheidenen Fernglas bei ihrem majestätischen Flug: Dank der Thermik kreisen sie ewig ohne einen einzigen Flügelschlag über unseren Köpfen.
    Auf der Rückfahrt merkt Martin, dass er seinen Rucksack am Parkplatz hat stehenlassen! Wir müssen also nochmals umkehren - und der Sack steht tatsächlich noch immer an seinem Ort…
    Zu Hause kaufen wir im Dorfladen (eine Mischung aus Metzgerei, Tabakladen und Tante-Emma-Laden die letzten 2 Baguettes, Empanadas und für Martin Wurstb(sicherlich vom Metzger selbst gemacht).
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