Himeji – eine Samurai-Burg und viel mehr
3 april, Japan ⋅ ☀️ 20 °C
Wir haben Kyoto mittlerweile verlassen, sind nun in Himeji und haben wieder perfektes Wetter. Die ikonische Burg Himeji können wir schon vom Bahnhof sehen, denn sie thront gut sichtbar auf einem Hügel. Die Burg Himeji ist eine der schönsten Burganlagen der Welt. Jetzt während der Kirschblüte wird sie und der davor gelegene Sannomaru Park von mehr als 1.000 Kirschbäumen eingerahmt. Somit ist er eine der schönsten Hanami-Picknick Plätze Japans. Das merken wir, als wir am Abend unserer Anreise über den Platz streifen. Die Tages-Touristen, die bis 16 Uhr die Burg besichtigen, sind verschwunden. Nun kommen die Japaner mit allem, was zu einem Hanami-Picknick dazu gehört. Bei bestem Wetter genießen alle die Vollblüte der Kirschbäume. Hier die Kirschblüte zu erleben ist schon spektakulär. Da unser Hotel ganz in der Nähe der Burg ist, sind wir am nächsten Morgen wieder im Park und genießen die Blütenpracht fast für uns allein. Die Burg Himeji selber fiel glücklicherweise nie einer Zerstörung zum Opfer. Im jetzigen Zustand überdauert sie schon seit dem Jahr 1609 und überstand sogar die Bombardierung im zweiten Weltkrieg. Sie wurde bereits 1993 als erste Stätte in Japan in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Als die Massen Richtung Burg strömen, verlassen wir das Gelände. Unser Bedürfnis nach Natur bringt uns mit dem Bus zu einer Seilbahn, die uns auf den Berg Shosha bringt. Der Berg Shosha ist die Heimat des berühmten Engyoji-Tempels. Internationale Bekanntheit erlangte der über 1.000 Jahre alte buddhistischen Tempel durch den Film „The Last Samurai“. Ich mache mich auf dem Weg zum Tempel – Harald genießt derweil die Sonne am Eingang des Parks. Ich laufe vorbei an kleinen Statuen, bis ich am Niomon Tor bin. Durch einen wunderschönen Wald mit steilem Anstieg und Ausblicken ins Tal, erreiche ich Haupthalle Maniden, einem beeindruckenden Holzbau mit einem wunderschönen Balkon. Die Maniden Halle wurde im Kakezukuri-Stil, dem gleichen Baustil wie der Kiyomizu-Tempel in Kyoto, erbaut. Dabei handelt es sich um einen seltenen japanischen Stil, der für Gebäude an steilen Hängen verwendet wird. Als wir nach Himeji am Abend zurückkommen, laufen wir noch einmal durch den Sannomaru Park und genießen die überwältigende Kirschblüte. Wir wissen gar nicht, wohin wir unsere Kamera-Linse noch hinhalten sollen. Vermutlich haben wir schon alles doppelt fotografiert. Deshalb suchen wir uns ein Plätzchen und schauen dem Kommen und Gehen der Japaner zu. Bei einem fantastischen Sonnenuntergang verlassen wir den Park. Am Abend noch ein letzter Blick auf die beleuchtete Burg. Am nächsten Morgen verlassen wir Himeji im Regen.Meer informatie



























Reiziger
Was für ein wunderschöner Ort! 😍
ReizigerWunderschön!!!
ReizigerMit dem „Traumschiff“ waren wir gestern auch in Japan - und haben einiges wiedererkannt, was wir auf euren Bildern schon gesehen haben. Aber diese Eindrücke hat selbst das ZDF nicht eingefangen. Unglaublich schön.