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In den Weiten des Pazifiks

Unsere Reise geht Read more
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    🇳🇿 Hahei, Neuseeland

    Rotorua – Schwefelgeruch liegt in der Luft

    February 15 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir riechen es schon – wir sind in der Stadt mit den „blubbernden Tümpel“ und dem allgegenwärtigen Geruch von Schwefel in der Luft – Rotorua. Stadt und Umland sind Teil des North Island Volcanic Plateau. Hier können wir geothermische und vulkanische Aktivitäten, wie Geysire, Thermalquellen und brodelnde Schlammtümpel beobachten. An vielen Stellen tritt heißer Dampf mit Schwefelgeruch aus Tümpeln und Erdspalten hervor. Gut 30 km vor der Stadt können wir im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland all´ das sehr anschaulich beobachten. Neben zahlreichen kollabierten Vulkankratern, die teilweise mit Wasser gefüllt sind und sich dann als Teiche oder Seen darstellen, ist das Gebiet auch mit vielen Fumarolen durchzogen. Der Champagne Pool ist die bekannteste Quelle des Parks. Er fördert bis zu 74 °C heißes Wasser empor und lässt auf einer Fläche von rund 65 m im Durchmesser so viel Wasser verdampfen, dass man zeitweise das andere Ufer des Teiches nicht erkennen kann. Angereichert mit Arsen, Antimonsulfat, Quecksilber, Thallium, Gold und Silber erzeugen diese am Rand des Pools eine faszinierende orangefarbene Einfassung. Wir haben für den Besuch eine gute Zeit erwischt. Das merken wir, als wir Wai-O-Tapu wieder verlassen. Nun strömen uns die Menschenmassen entgegen, denn Rotorua gehört zu den bekanntesten Touristen-Attraktionen des Landes. In Rotorua selber geht es eher beschaulich zu. Wir haben uns einen freien Stellplatz im Zentrum der Stadt ausgesucht – im Government Garden, nahe dem Polynesian Spa, denn unser Ziel ist ein Bad in diesem Spa. Direkt am Rotorua-See befinden sich achtundzwanzig bis zu 42 Grad heiße Thermalquellen – jede mit einer anderen mineralischen Zusammensetzung. Seit dem 19. Jahrhundert suchen Reisende diese sprudelnden Quellen auf und haben in Rotorua den ersten Thermalspa Neuseelands gegründet. Die Maori, die dieses Land schon lange besiedeln, erzählen sich die Geschichte eines schamanischen Priesters, der einst in dieser entlegenen Gegend Feuerdämone zu Hilfe rief, als er in Not war. Wohin immer diese Dämone traten, so die Legende, sprudeln seither heiße Quellen. Überhaupt ist die Kultur der Maori an vielen Stellen sichtbar, so auch im nahen Ohinemutu. In und um Rotorua gehören 40 % der Bevölkerung zur Ethnie der Māori. Ohinemutu soll seit 1365 ununterbrochen bewohnt sein. Der Standort wurde aufgrund seiner Lage am See und seiner guten geothermischen Energie ausgewählt, die zum Kochen, Baden und Heizen genutzt wird. Auch hier dampft es aus jeder Spalte.Read more

  • Einsame Wege, Regen+ein skurriles Mobil

    February 14 in New Zealand ⋅ 🌧 21 °C

    Von unserem Stellplatz in der Nähe von Tongapōrutu fahren wir nun ins Landesinnere – auf seeehr abgelegenen Wegen! Zum Teil bewegen wir uns auf dem „Forgotten Highway“. Der Weg scheint wirklich vergessen und so ganz anders, als die anderen Wege, die wir bisher gefahren sind. Ein Vorteil – auf dieser Strecke sind keine LKWs unterwegs. Nachteil – etwas abenteuerlich! Als wir in Taumarunui, unserem Ziel ankommen, fängt es an zu regnen und hört erst am nächsten Tag wieder auf. Regen hört sich in einem Camper immer heftiger an, als es tatsächlich ist. Trotzdem schauen wir uns um, wo wir eigentlich stehen! Erst im Januar gab es auf der Coromandel Halbinsel einen Erdrutsch, verursacht durch Starkregen in der Zeit davor. Als wir gegen Mittag an unserem nächsten Ziel - Taupo ankommen, geben unsere Handys und unser Internet betriebenes Navi mehrere laute, schrille Warn-Töne ab. Gleichzeitig leuchtet eine Warnung auf. Der Wetterdienst meldet sich mit einer Unwetterwarnung der Stufe ROT für Taupu. Wir sollten uns vorbereiten und in Sicherheit bringen! Wir sind gerade an einem Museum in Taupo angekommen – hochgelegen über dem See – müsste gehen. Als wir im Museum sind, hat es bereits aufgehört zu regnen. Später hören wir, dass in der Nähe von Hamilton, ca. 100 km nördlich von uns, Touristen evakuiert werden mussten. Der restliche Tag verlief dann ruhig. In Taupo wollen wir noch zu den Huka-Falls fahren. Nachdem wir keine Chance auf einen Parkplatz haben, suchen wir uns wieder einen freien Stellplatz. Wir finden ihn in der Whakaipo Bay etwas außerhalb von Taupo. Hier campiert eine bunte Mischung von Menschen: Einheimische, die als große Gruppe das Wochenende hier genießen, andere Reisende und direkt neben uns ein ungewöhnliches Mobil. Wir kommen mit der Fahrerin Claudia, eine Kölnerin, ins Gespräch. Sie berichtet, dass dieses besondere Gefährt ihr Sohn gebaut hat. Er hat sich hier in Neuseeland auf die Konstruktion von außergewöhnlichen Wohnmobilen spezialisiert. Wir dürfen einen Blick reinwerfen und sind überrascht, was alles möglich ist. So ist direkt neben der Tür sogar ein Holzofen eingebaut. Gestern Abend hätte sie ihn angehabt – sehr gemütlich wäre das. In Deutschland hätte der TÜV bestimmt was dagegen. Auch wenn der Tag uns nicht mit schönem Wetter verwöhnt hat, zum Ende können wir von unserem Platz noch einen spektakulären Sonnenuntergang genießen.Read more

  • Der Surf-Highway

    February 12 in New Zealand ⋅ 🌙 18 °C

    Auf dem State Highway 45 umrunden wir am kommenden Tag den inaktiven Vulkan Mount Taranaki und sind damit gleichzeitig auf dem Surf-Highway. Auf dem Weg gibt es immer wieder Abzweigungen zu beliebten Surf-Spots. Die Welle ist allerdings im Moment nicht ideal, so sind nur wenige Surfer an den Stränden. Den Mount Taranaki haben wir bei unserer Umrundung immer im Blick. Am Vormittag ist er noch wolkenfrei, gegen Mittag umspielen Wolken den 2518 m hohen Berg. Aufgrund seiner Bedeutsamkeit in der Maori-Kultur, wurde dem Mount Taranaki 2017 der Status als Rechtspersönlichkeit zugesprochen. Damit steht dem Vulkan der rechtliche Schutz zu, der auch jedem neuseeländischen Bürger zusteht. Das gibt es wohl nur in Neuseeland. Der Mount Taranaki ist nicht nur wegen seiner Maori-Geschichte bekannt, sondern diente auch als Drehort für „The Last Samurai“ als Kulisse für den Mount Fuji. Die Berge ähneln sich wirklich sehr, nur der Mount Fuji ist über 1000 m höher. In New Plymouth gibt es etwas anderes, durchaus fotogenes. Es ist die Te Rewa Bridge, die ein wenig an ein Walskelett erinnert. Bei entsprechender Position „umrahmt“ sie den Vulkan Taranaki geradezu perfekt! Ansonsten gehört sie einen Küstenwanderweg. Am Abend finden wir wieder einen schönen freien Platz am Fluss bei TongapōrutuRead more

  • Die Nordinsel – entlang der Westküste

    February 11 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Von Porirua fahren wir auf der 1 Richtung Whanganui. Es ist viel los auf der Straße und die LKW-Fahrer sind nicht gerade rücksichtsvoll! Einige drängeln, hupen und schneiden uns manchmal beim Überholen, obwohl wir schon recht zügig unterwegs sind. Mit unserem Camper dürfen wir nicht schneller als 90 km/Std fahren und das ist auch gut so. Je weiter wir uns jedoch von der Hauptstadt entfernen, umso ruhiger wird es. In Whanganui machen wir einen Halt. Sie ist eine der ersten Städte, die in Neuseeland gegründet wurden. Der Name „Whanganui“ bedeutet „große Bucht“ oder „großer Hafen“ und leitet sich von dem großen Fluss ab, der durch die Stadt fließt. Wir finden einen guten Parkplatz auf einem stadtnahen Supermarkt und schlendern von hier durch die Innstadt. Historische Gebäude stehen neben neuen Häusern, die Szene ist bunt und immer wieder ideenreich. Unser nächster Platz ist wieder ein freier Stellplatz. Drei Tage können wir ohne Probleme mit unserem Camper stehen, vielleicht auch noch länger. Stationen für die Entsorgung von Grauwasser, Auffüllen von Frischwasser und das Entleeren unserer Toilette können wir an vielen dafür vorgesehen Plätzen durchführen. Zwei Gasflaschen und zwei Solarpanelen sorgen für die nötige Energie. Unser Camper hat zudem eine offizielle “Self containment”-Plakette“. Diese Plakette bekommen Fahrzeuge mit einer Toilette, die im Fahrzeuginneren jederzeit zugänglich und benutzbar sein muss. Über unsere App „Campermate“ landen wir bei Patea auf unserem nächsten freien Stellplatz. Und zu unserer Freude gesellt sich nur noch ein Camper zu uns. Zwei junge Deutsche, die sich ein Auto gekauft haben, das ebenfalls eine “Self containment”-Plakette“ hat. Wie schaffen die beiden das nur mit diesem Auto. Wassertank, Gaskocher - das geht ja noch, schlafen auch, aber wie ist das mit der Toilette? Die wäre im Auto, sagen die beiden, aber es sei eigentlich unmöglich, sie zu benutzen. Einige freie Plätze stellen allerdings auch Toilettenhäuschen auf, dann haben sie Glück. Am Abend genießen wir einen schönen Sonnenuntergang mit tollem Blick auf die Tasmansee.Read more

  • Von Picton nach Wellington

    February 10 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Wir verlassen unser idyllisches Plätzchen und fahren ins Hafenstädtchen Picton – am Meeresarm des Queen Charlotte Sound. Von hier aus wollen wir am kommenden Tag mit der Fähre nach Wellington – auf die Nordinsel. Nach einem Bummel durch den Hafen ist nach fast 3 Wochen Wäsche waschen fällig. Für Picton haben wir uns deshalb einen richtigen Campingplatz ausgesucht, denn er hat Waschmaschine und Trockner. Nach zwei Waschladungen ist alles wieder blitzsauber und wir können es uns vor unserem Camper gemütlich machen. Die letzten Tage hat uns die Sonne nicht verlassen. Temperaturen bis 28 Grad sind immer drin. Wenn die Sonne nach 20 Uhr untergeht, wird es allerdings kühl und eine Jacke ist nötig. Nachts sinkt die Temperatur durchaus auf 12 Grad. Am kommenden Tag stehen wir bald am Fähranleger, denn unsere Fähre legt und 9:30 Uhr ab. Große LKWs, Motorräder, Autos und Camper – der Bauch der Fähre scheint unbegrenzt. Gut, dass wir die Fähre bereits von Deutschland aus vorgebucht hatten. Pünktlich geht es Richtung Wellington – der Hauptstadt Neuseelands. Die Überfahrt gestaltet sich bei dem schönen Wetter als Vergnügen. Gegen 13 Uhr kommen wir in Wellington an, bleiben aber nicht in der Stadt, sondern fahren an der Westküste eine kurze Strecke weiter. Ziel ist ein freier Platz – dieses Mal im Porirua Harbour. Der Platz am Wasser beschert uns einen tollen Sonnenuntergang.Read more

  • Idyllischer Platz und Landleben

    February 8 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir bekommen eine Empfehlung für einen Stellplatz und steuern das Clairvale Garden & Vineyard von Tony Baker und seiner Frau an. Damit sind wir in der Weinregion um Blenheim. Es ist eine wahre Idylle. Ein wunderbarer Garten, mit viel Obst, Gemüse und Blumen umgibt uns. Die hauseigenen Schafe grasen auf der eingezäunten Wiese nebenan, während wir auf dem akkuraten Rasen neben dem Haus stehen dürfen. Für diesen Platz müssen wir Selbstversorger sein (kein Abwasser, keine Dumpingstation, kein Müll), können aber einen Stromanschluss bekommen. Ein ruhiges Pätzchen inmitten von üppigem Grün, nur die Geräusche der Natur und drum herum die berühmten Weingärten. Besser geht es nicht. Wir fragen spontan nach einer zweiten Übernachtung, die dann auch kein Problem ist. Ganz gemütlich fahren wir am nächsten Tag ins 14 km entfernte Blenheim, denn hier ist Bauern-Markt. Es werden hauptsächlich Produkte der Farmer aus der Umgebung angeboten. Wir entdecken aber auch eine „Zuggorschnägge“. Dahinter versteckt sich ein Angebot von selbstgebackenem Kuchen und Brot. Unsere Vorstellungskraft reicht aus, und wir ahnen, was es gibt! Zuckerschnecken! Und, wer steckt dahinter? Natürlich ausgewanderte Deutsche.Read more

  • Pancake Rocks und Nelson

    February 7 in New Zealand ⋅ 🌙 21 °C

    Nur wenige km hinter unserem Stellplatz befinden sich die Pancake Rocks. Wir sind früh dran und deshalb fast die einzigen, die den Rundweg durch diese spektakulären Felsformationen nehmen. Die Bezeichnung „Pancake Rocks“ verdanken sie den Felsen, die, wie übereinander geschichtete Eierkuchen aussehen. Seid vielen Millionen Jahre erodieren unterschiedlich schnell übereinander geschichtete Ablagerungen von Kalksedimenten und Tonmineralien. Seit diese Ablagerungen durch eine Landhebung an die Oberfläche gehoben wurden und Wellen, Wind und Regen ausgesetzt sind, schreitet die Abtragung immer weiter voran. Die Brandung der Tasmansee bricht sich an den zahlreichen Felsnasen, in Höhlen und Ausspülungen und drückt zurückfließendes Wasser und durchströmende Luft durch enge Löcher und Röhren im Felsen. Ein toller Anblick. Es bleibt nicht dabei - nach Punakeiki wird die Küste richtig schön. Immer wieder haben wir fantastische Ausblicke. Dann biegen wir ab und es geht nach Nelson. Gut, dass wir einen Campingplatz am Abend vorher gebucht hatten, denn es ist voll. Grund ist der Waitangi Day. Er ist ein Nationalfeiertag in Neuseeland und wird offiziell seit 1934 begangen. Gefeiert wird die Unterzeichnung des Vertrages von Waitangi (Neuseelands Gründungsdokument) im Jahre 1840. An diesem Tag haben die Neuseeländer natürlich frei. Das Wetter ist super und alle sind unterwegs. Wir erleben die ersten schönen warmen Tage dieses Sommers in Neuseeland. Vorher hatte es wohl viel geregnet, sogar so viel, dass es auf der Nordinsel zu einem Erdrutsch kam. Wie jeden Samstag ist in Nelson Markttag und das schöne Wetter sehr verlockend für einen Marktbesuch. Das Angebot ist grandios – Obst und Gemüse der Jahreszeit und jede Menge geschmackvolles Kunsthandwerk. Es macht Spaß entlang der Stände zu schlendern. Viele nutzen den Besuch, um sich mit Freunden in den umliegenden Cafés zu treffen. Nicht weit entfernt, befindet sich ein besonderes Geschäft. Es ist das des Ringmakers. Der Ringmaker Jens Hansen bekam von Peter Jackson den Auftrag DEN RING für den Film Herr der Ringe zu entwerfen. Insgesamt kamen letztendlich 40 Exemplare zum Einsatz. An der Verleihung des Oskars konnte Jens Hansen nicht mehr teilnehmen. Er starb vorher. Seine beiden Söhne, die heute das Geschäft weiter betreiben, vertraten ihn bei den Feierlichkeiten. Wir dürfen einen Blick in die Werkstatt werfen.Read more

  • Goldgräber und Sandfliegen

    February 5 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir verlassen unseren schönen Platz in Franz Josef und fahren auf dem Highway 6 immer entlang der Westküste. In der kleinen Stadt Ross schnuppern wir etwas von der über 100 Jahre alten Goldgräberstimmung. Das Historic Empire Hotel in Ross ist ein bekanntes Wahrzeichen der Westküste. Ursprünglich 1866 erbaut, wurde es 1908 nach einem Brand wieder aufgebaut, mit seinem Äußeren aus Holz und Wellblech – feuerfest und praktisch für die Goldrauschstadt. Der Pub im Hotel ist skurril, die Geldscheine hängen unter der Decke und überall stehen und hängen zusammengewürfelte Gegenstände aus vergangenen Zeiten. Die Westküste ist wirklich sehr schön, aber sie hat einen Nachteil – äußerst hinterlistige, lästige, kleine Sandfliegen, die kräftig zubeißen. Schnell sind nackte Stellen eine beliebte Anflugstelle. Bei mir schwellen die Bissstellen an und jucken erbärmlich. Der freie Stellplatz kurz vor Punakeiki am Meer ist trotzdem wunderbar. Kurz nachdem wir unseren Platz bezogen haben, streift der flugunfähige Weka ganz ungeniert um unseren Camper.Read more

  • Zur West Coast und Franz Josef

    February 4 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

    Das Licht am Morgen ist wunderbar, als wir am Lake Hawea auf der 6 Richtung Haast fahren. Durch die hügelige Landschaft schlängelt sich der eisblaue Makarora River. Überhaupt sind die Farben der Natur in Neuseeland sehr intensiv. Kein Wunder, bei der Abgeschiedenheit und der geringen Luftverschmutzung der Inseln. Auch die Geräuschkulisse der Natur hat einiges zu bieten. Ein Zirpen, Klacken und Surren umgeben uns stets, an der Küste kommt die gewaltige Brandung dazu. Von Fox Glacier und Franz Josef/Waiau können wir immer mal wieder einen Blick auf die Neuseeländischen Alpen werfen. Unser erster richtiger Campingplatz „Orange Sheep“ liegt mit seinen riesigen Silberfarnen eingebettet in einer großartigen Natur.Read more

  • Regen und der Campervan will nicht

    February 3 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir verabschieden uns noch mit einem wunderbaren Blick auf den Lake Pukaki mit dem Mount Cook und fahren Richtung Queenstown. Nach 10 Minuten leuchtet im Display unseres neuen Campervans das Zeichen für“ Problem am Automatikgetriebe“ auf. Kein gutes Zeichen! Wir kontaktieren unseren Vermieter. Der schickt uns zur nächsten Werkstatt nach Twizel. Dort ist man sich nach 3 Stunden unsicher. Wir könnten aber bis Queenstown fahren – unserem heutigen Ziel. Unser Vermieter sieht das genauso, also fahren wir weiter. Der Himmel bezieht sich und während unserer Fahrt fängt es an zu regnen. Das passt prima zu unserer Stimmung. In Queenstown kommen wir am späten Nachmittag an. Zu spät für einen Stellplatz – alles belegt. Wir schauen auf die App „Campermate“/ einer App für Camper, die alle Stellplätze bestens anzeigt, klappern bezahlbaren Plätze ab – alles ausgebucht. Ein freier Stellplatz scheint verlockend – wir parken und machen uns „bettfein“. Dann klopft es an unserer Tür. Ein junger Mann steht davor und klärt uns auf. Wenn wir hier stehen blieben, bekämen wir von ihm ein Ticket über 400 N$ (umgerechnet 200 €) für die Nacht. Haben wir was übersehen? Ja, nur in den blau umrandeten Plätzen dürften wir stehen und die sind alle belegt. Wir raffen alles wieder zusammen und fahren etwas außerhalb auf einen freien Stellplatz direkt an einer Baustelle und viel befahrener Straße. Nun leuchtet auch noch das Zeichen für die Einspritzpumpe auf!!! Der nächste Tag beginnt zwar mit Sonnenschein bringt aber erst, nach vielen Telefonaten und jeder Menge-E-Mail-Verkehr die Entscheidung. Wir können weiterfahren. Es sei ein Kommunikationsfehler, der üblicherweise zusammen mit der roten Warnleuchte „Getriebe prüfen“ aufträte. Wir könnten unsere Fahrt sicher fortsetzen uns müssten uns keine Sorgen machen. Gute Fahrt. Nach einer langen Fahrt ist uns heute nicht mehr zumute. Wir fahren über Cardrona und Warnaka Richtung Lake Hawea. In der Nähe eines Flusses stellen wir uns wieder auf einen freien Platz und genießen die Sonne und Ruhe. So ganz einfach ist das Campen hier allerdings auch nicht. Wir müssen uns über einen QR Code, der an einer Tafel angebracht ist, ab 17 Uhr anmelden. Man möchte wissen, wer und wie viele Camper hier stehen. Pünktlich um 17:30 Uhr fragt uns eine junge Frau, ob wir das auch getan hätten. Wir nicken und stehen selbstverständlich auf den blau markierten Plätzen. Am nächsten Morgen sehen wir zwei Camper, die zu spät kamen und außerhalb dieser Markierung übernachteten. Beide Fahrzeuge hatten einen Zettel an der Windschutzscheibe.Read more

  • Mackenzie Country und eisblaue Seen

    February 1 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Nach unserer ersten Übernachtung auf einem idyllischen Platz in der Nähe von Leeston, geht es für uns weiter Richtung Süden bzw. zu unserem nächsten Ziel, dem Lake Pukaki. Zunächst fahren wir durch ein Ebene, die von Landwirtschaft geprägt ist. Schweine, Kühe und Rinder tummeln sich auf den Wiesen. Für die Schweine hat man extra kleine, runde Überdachungen geschaffen. So finden sie jetzt in der Mittagssonne Schutz. Die Schafe sind für den Sommer nackig gemacht und bereits geschoren. Die Nutztiere scheinen hier ein gutes Leben zu haben. Rülpser und Fürze: Die alte Neuseeländische Regierung unter Jacinda Ardern hatte 2022 ein Gesetz zur Besteuerung landwirtschaftlicher Nutztiere erhoben, mit dem Verweis auf das Ziel der Klimaneutralität bis 2050, denn die 6 Millionen Kühe und 26 Millionen Schafe setzen Methan frei und der Urin der Tiere zudem Stickoxid. Die neue Regierung hat, zur Zufriedenheit der Landwirte, diese Entscheidung wieder zurückgenommen und das Gesetzt gestrichen. Ab Timaru fahren wir in den Mackenzie Distrikt und nähern uns den berühmten Seen Lake Tekapo und Lake Pukaki. Die Gletscherseen schimmern in der Sonne in einem unglaublichen hellen Eisblau. Die Kirche „Church of the Good Shepherd“ am Lake Tekapo wurde 1935 als erste in der damals kaum besiedelten Hochlage des Mackenzie Country errichtet. Da sie äußerst malerisch am See liegt, ist sie ein beliebtes Fotomotiv. Ganz so einsam, wie wir es vor 10 bzw. vor 25 Jahren erlebt haben, ist es heute nicht mehr. Auf der Straße ist viel los und auch der freie Stellplatz am Lake Pukaki ist mittlerweile bekannt. Kein Wunder, denn wir haben von hier eine fanstatische Sicht über den See zu dem 70 km entfernten, höchsten Berg Neuseelands, dem Mount Cook. Da wir recht früh da sind, stehen wir an vorderster Stelle und genießen damit einen ungehinderten Blick auf die Naturschönheit.Read more

  • Alarm am Morgen + unser Camper

    January 31 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    7:10 – wir sind schon wach – schrecken aber trotzdem auf. Eine Sirene heult im ganzen Hotel und eine Durchsage fordert uns auf, sofort das Gebäude zu verlassen. Schnell springen wir in unsere Klamotten und strömen mit den anderen Gästen durch das Treppenhaus ins Freie. Ganz schön viele Gäste hier und alle völlig verpennt! Die Feuerwehr steht schon vor dem Haus, packt aber alles wieder ein. Ein Toaster hatte wohl den Alarm ausgelöst. Aufatmen und wieder ins Zimmer zurück – nun sind wir richtig wach und fit für die Übernahme des Campers. Nach einem Einkauf im nächsten Supermarkt und einer kurzen Strecke finden wir ein schönes Plätzchen auf einem freien Campingplatz. Zeit, um alles zu ordnen und sich mit der Technik des Campers ausgiebig zu beschäftigen.Read more

  • Neuseeland + das World Buskers Festival

    January 30 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach 9 ½ Stunden Flug kommen wir gegen Mittag in Christchurch an und machen, trotz schönem Wetter, an diesem Tag nichts mehr. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt nun 12 Stunden. Die Betten sind bequem und unser Schlaf tief und fest. Das schöne Wetter hat sich am kommenden Tag nicht verabschiedet (Sonne – Wolken – 25 Grad), so dass wir zu Fuß ins nahe Zentrum von Christchurch gehen. Die Stadt ist gut besucht und die Stimmung völlig entspannt. Alle scheinen gut drauf zu sein. Mehrer Schilder weisen auf das World Buskers Festival hin, einem jährlich stattfindenden, beliebten Straßenkünstler-Fest. Wir genießen das Programm mit wirklich tollen Künstlern von den Comedy-Anarchisten Garaghty & Thom bis hin zu den akrobatischen Stunts von MulletMan and MiM. Wir haben ein Tagesticket für die historische Tram-Bahn erworben, lernen damit Christchurch noch einmal von einer ganz andere Seite kennen und können auf diese Weise an den unterschiedlichen Veranstaltungsorten aussteigen. Historisch gesehen war die Bahn ein ausgedehntes Netz mit Dampf- und Pferdestraßenbahnen aus dem Jahr 1882. 1995 wurde in der Innenstadt eine 2,5 Kilometer lange Strecke als Touristenattraktion eröffnet. Wir waren vor genau 10 Jahren schon einmal hier in der Stadt und merken den Unterschied. 2016 war Christchurch noch vom gewaltigen Erdbeben aus dem Jahr 2011 gezeichnet. Die Kathedrale war eingestürzt, ebenso viele Gebäude. Geschäfte hatten Container aufgestellt, um überhaupt etwas verkaufen zu können. Jetzt sind die Container verschwunden, nur die Kathedrale steht noch als Ruine da. Man wollte sie schon komplett abreißen, seit 2017 nach dreitägigen Beratungen beschloss man jedoch den Wiederaufbau, der bis zum Jahr 2027 abgeschlossen sein soll.Read more

  • Der größte Indoor-Wasserfall und mehr

    January 28 in Singapore ⋅ ☁️ 25 °C

    Unser letzter Tag in Singapur ist angebrochen. Am Abend verlassen wir diesen besonderen Stadtstaat. Einer der kleinsten Staaten der Welt versteht es, zu beeindrucken. Hier leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen friedlich zusammen mit einer der höchsten Bevölkerungsdichte der Welt. Die Wohneigentumsquote liegt bei 91 Prozent, die meisten davon in den Hochhäusern, denn es gibt ja nicht viel Platz. Wo heute eine moderne Großstadt steht, war die Fläche vor wenigen Jahrzehnten noch mit tropischem Regenwald bedeckt. Konsequent begrünt man jedoch die Stadt wieder, sowohl an den Häuserfassaden als auch in den Straßen. Das macht das tropische Klima sehr erträglich. Landwirtschaft gibt es so gut wie nicht. Deshalb muss Singapur weit über 90 % seine Lebensmittel importieren. Der Staat begrenzt die Anzahl der Pkws, indem man zunächst eine Berechtigung ersteigern muss, die für 10 Jahre gültig ist. Der Import von Autos ist mit Abgaben von teilweise über 200 Prozent besteuert und dann muss man sich noch um ein Autokennzeichen bemühen. Trotzdem sind die Straßen gut gefüllt. Der öffentliche Verkehr ist bestens ausgebaut, Taxen erschwinglich und immer mit Taxameter ausgestatten. Über die zum Teil kuriose Innen-Ausstattung könnte man Romane schreiben. Seit mehr als 60 Jahren ist eine Partei an der Macht: die People's Action Party (Volksaktionspartei). Es gibt die Todesstrafe (oft für Drogenvergehen), Menschen dürfen nicht streiken und die Medien werden zensiert. Einige der bekanntesten Verbote sind, Kaugummi kauen, Müll liegen lassen, Essen und Trinken in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Rauchen. Das Missachten kann dann richtig teuer werden. Kaugummis gibt es in Singapur sowieso nur in Apotheken auf Rezept. Ablenkungen verschaffen die vielen Superlative, wie der größte Indoor-Wasserfall der Welt. Den erleben wir im Flughafen. Eine fantastische Konstruktion, die uns beeindruckt. Ein schöner Abschluss von Singapur.Read more

  • Das Raffels Hotel und der letzte Tiger

    January 27 in Singapore ⋅ ☁️ 27 °C

    Noch mehr Geschichte gibt es für uns im berühmten Raffels Hotel – eine Ikone der Stadtgeschichte und ein Nationaldenkmal. Optisch werden wir mit diesem Gebäude an die Kolonialgeschichte Singapurs erinnert. Das Hotel ist nach dem Gründer Singapurs, dem Briten Sir Stamford Raffles, benannt und wurde von den armenischen Sarkies-Brüdern gebaut. Heute gehört es einer Investmentgruppe aus Qatar und der Manager kommt aus Deutschland. Er hat im Harz studiert. Der Portier am Eingang ist immer ein Mann aus der indischen Religionsgemeinschaft der Sikh und der Chinese Ngiam Tong Boon kreierte den berühmtesten Cocktail des asiatischen Kontinents – den Singapur Sling. Berühmt ist auch die legendäre Long Bar, in der der Cocktail kreiert wurde. Die über 1000 € kostende Suite können wir uns nicht leisten, aber für den Singapur Sling reicht es gerade noch. Die Bar öffnet um 11 Uhr und wir wundern uns, dass bereits ¼ Stunde vorher Menschen auf den Einlass warten. Nach unserem Rundgang durch die grüne Oase und Gänge des Hotels, begeben wir uns ebenfalls in die Bar. Auf den Tischen stehen Erdnüsse in kleinen Säckchen. Die Schalen? Die wirft man – das ist hier Tradition und sogar gewünscht – auf den Boden. »Der einzige Ort in Singapur, wo man dafür keine Strafe bekommt«, sagt der Kellner augenzwinkernd und schuppst die Schalen vom Nachbartisch auf den Boden. Wir bestellen unsere Drinks und schauen uns fasziniert um. Die beiden Barkeeper sind fleißig - gemixt wird im Akkord: bis zu 900 Cocktails am Tag, erfahren wir! Eine Cocktail–Mix Maschine kann bis zu 4 Cocktails gleichzeitig zubereiten, macht aber eine Menge Krach. Die Barkeeper lassen sich ihre Arbeit jedoch nicht nehmen und mixen tüchtig selber per Hand. Die Fächer an der Decke wedeln, die kühle Luft kommt jetzt allerdings aus der Klimaanlage. Gerüchte berichten, dass sich hier, Anfang der 1900er Jahre, der letzte Tiger Singapurs im Hotel verirrte, sich unter dem Billardtisch versteckte, bis er erlegt werden konnte. Beschwingt verlassen wir irgendwann die Bar und wundern uns über die sehr lange Schlange wartender Gäste, die Einlass in die Long Bar begehren. Unser Ziel ist der Business-Distrikt mit seinen imposanten Hochhäusern und ein anderes Wahrzeichen – der Wasser spuckende Merlion im Hafen.Read more

  • Kampong Glam – das älteste Stadtviertel

    January 26 in Singapore ⋅ ☁️ 27 °C

    Singapur pflegt seine Vergangenheit. Vieles, was wir heute in Singapur sehen, wäre beinahe zerstört worden. In den frühen 1960er Jahren wurden die Elendsviertel im Stadtkern beseitigt und durch neue, moderne Bürogebäude und Einkaufszentren ersetzt. Anfang der 1980er begann man aber umzudenken, denn die Touristen interessierten sich für die unterschiedlichen Kulturen. Der malaiische, arabische Stadtteil – Kampong Glam – blieb deshalb genauso wie Chinatown, Little India, das Kolonialviertel und Clarke Quay im Kern erhalten, wurde aber aufwendig restauriert und modernisiert. Auf fließendes Wasser aus den Leitungen und Strom wollte hier keiner mehr verzichten. Die goldene Kuppel der prächtigen Sultan-Moschee von 1824 ist bestens sichtbar und bietet uns eine gute Orientierung, als wir durch dieses Stadtviertel schlendern. Interessant ist, dass bei den Restaurants die türkische Küche recht häufig vertreten ist. Egal, wo wir aber in Singapur gegessen haben, alles war super frisch und lecker. Singapur bietet eine unglaubliche, kulinarische Vielfalt, sowohl in Sterne-Restaurants, als auch in einfachen Küchen.Read more

  • Clarke Quay und unglaubliche Genüsse

    January 25 in Singapore ⋅ ☁️ 27 °C

    Akribisch wird der Bürgersteig am Morgen gereinigt. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Außerdem sorgen weit über 90 000 Kameras dafür, dass hier alles im Stadtstaat seine Ordnung hat. Singapur gilt als sicherste Stadt der Welt. Im Clarke Quay Viertel leuchten die 927 Fensterläden der Old Hill Street Police Station in Regenbogenfarben. Das in den 1930er Jahren errichte Gebäude beherbergt allerdings inzwischen nicht mehr die Polizei Singapurs, sondern das Ministerium für Kommunikation und Kultur. Der Clarke Quay am Singapore River hat sich rasant verändert. Wo früher alte Dschunken dümpelten, schippern heute Ausflugsboote. Die tristen, flachen Lagerhäuser sind nun mächtig herausgeputzt, erstrahlen in bunten Farben und sind mit Bars, Restaurants und Clubs gefüllt. Für unser hungrigen Mägen begeben wir uns, vorbei an einem buddhistischen Tempel, ins Maxell Food Centre, einem dieser berühmten Hawker Centre. Hawker-Zentren wurden vor vielen Jahren als eine hygienische Alternative zu den Straßenküchen im Freien eingerichtet. Anstelle von mobilen Speisewagen sind für die Hawker (Straßenhändler) feste Stände in Freiluftgebäuden entstanden. Den Kunden stehen gemeinsame Tische und Stühle zur Verfügung und unter der Decke sorgen große Ventilatoren für ein wenig Abkühlung. Die Hawker sind zu bleibendem Ruhm geworden, mit glühenden Empfehlungen von Prominenten und dem Guide Michelin. Das Angebot ist für uns erst einmal völlig unüberschaubar und an einigen Ständen bilden sich lange Schlangen. Wir treffen unsere Wahl nach der Optik und sind nicht enttäuscht. Am Abend genießen wir etwas anderes, nämlich einen unglaublichen Blick über die Stadt. Das kann man bestens im LeLaval 33 mit der höchsten Mikrobrauerei der Welt in einem Gebäude. Von der 33. Etage schauen wir auf die Marina Bay und dem nächtlich angestrahlten, 1.850-Zimmer Luxushotel Marina Bay Sands. Auf dem außergewöhnlichen Gebäude befindet sich ein Garten mit Bäumen und dem weltweit größte Infinity Pool auf 190 m. Das Ganze sieht aus wie ein Surfbrett auf drei Türmen. Von hier haben wir eine fantastische Aussicht.Read more

  • Chinatown und die Super Trees

    January 24 in Singapore ⋅ ☁️ 25 °C

    Mit der U-Bahn MRT fahren wir von der nahen Dhoby Ghaut Station nach Chinatown. Es ist zwar schon fast 11 Uhr, die grüne Stadt ist jedoch jetzt am Samstag leer. Irgendwie wirkt alles wie von einem anderen Planeten. Die Menschen streben gezielt zu ihrer Bestimmung, Durchsagen ertönen in den Amtssprachen Chinesisch, Malaiisch, Tamil und Englisch und erinnern an die vielen Regeln. Missachtungen werden teuer geahndet. Alles ist pikobello sauber – es gibt nichts unachtsam Weggeworfenes. Die Fahrt mit der U-Bahn zahlen wir per Kreditkarte – einfach an das Drehkreuz halten. Der Fahrpreis ist günstig und entfernungsabhängig. Beim Verlassen der MRT Station müssen wir die gleiche Kreditkarte wieder an das Drehkreuz gehalten. Die niedrigen, restaurierten Gebäude in Chinatown wurden aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung nicht abgerissen. Sie wirken wie eine Kulisse zwischen den vielen modernen Hochhäusern. Chinesische Einwanderer gehörten zu den ersten, die sich hier niederließen. Im „Chinatown Heritage Center“ wird uns sehr anschaulich gezeigt, unter welchen Bedingungen die Menschen noch vor 70 Jahre hier lebten. Gegen Abend schauen wir uns das neue, innovative und spektakuläre Singapur an – dem Supertree Grove in den Gardens by the Bay. Achtzehn futuristische, 25 bis 50 Meter hohe, künstliche Baumstrukturen stehen auf aufgeschüttetem Land der Marina Bay und sind mit Pflanzen bewachsen. Die vertikalen Gärten sammeln Regenwasser, nutzen Sonnenenergie und dienen als Belüftungsschächte. Bei einbrechender Dunkelheit werden die Supertrees beleuchtet. Es wird voll unter den Bäumen, denn gegen 20 Uhr findet eine faszinierende Licht- und Tonshow statt. Eingeweihte wissen Bescheid und liegen auf dem Boden, um sich dieses Spektakel besser anschauen zu können. Zu Klassik- und Walzerklängen bestaunen wir diese unglaubliche Show am dunklen Himmel Singapurs. Es ist so voll geworden, dass wir auf unserem Rückweg kaum sehen, wo es lang geht und wir über die vielen Menschen hinwegsteigen müssen. Trotzdem – ein unglaubliches Erlebnis.Read more

  • Singapur - tropisch und urban

    January 23 in Singapore ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach über 12 Stunden Flugzeit und 8 Stunden Zeitunterschied landen wir gegen Abend im tropischen Singapur. Ein kleiner Rundgang liegt drin, dann fallen wir erschöpt ins Bett. In den nächsten 5 Tagen werden wir genug Zeit, finden, uns in dem kleinen Stadtstaat in Südostasien umzusehen.
    Es wird nicht unser einziges Ziel bleiben. Weiter geht es nach Neuseeland, Tahiti und Japan.
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    Trip start
    January 23, 2026