• Sigi und Thomas on Tour
  • Sigi und Thomas on Tour

Peleponnes und Albanien

24 Tage Urlaub. Es geht mit der Fähre von Ancona nach Igoumenitsa und weiter auf einen Campingplatz auf Peloponnes. Hier bleiben wir erstmal eine Woche. Wie es weitergeht, entscheiden wir spontan. Les mer
  • Reisens start
    18. juni 2025

    Über Nacht auf einer Raststätte in Aiolo

    19.–20. jun. 2025, Sveits ⋅ 🌙 15 °C

    Fährt man abends los, arbeitet am selben noch und der Wagen ist noch nicht startklar und bepackt, wird es stressig.
    Wir kommen erst um 21:30 los.
    Vignette für die Schweizer Autobahn fehlt auch noch.
    In der Schweiz kommen wir nur schwer voran, da gefühlt 30% der Strecke aus Baustellen besteht.
    Und dann ist noch der Gotthardtunnel für 2 Stunden aufgrund eines Schwertransports gesperrt. Wir werden zum Glück rechtzeitig informiert und können an einer Raststätte 20 min. vor dem Tunnel abwettern.
    Um 1:30 kommen wir dann in Aiolo direkt hinterm Gotthardtunnel an.
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  • Zwischenstopp bei Rimini

    19.–20. jun. 2025, Italia ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf der Fahrt nach Ancona legen wir einen Zwischenstopp für eine Nacht südlich von Rimini ein.
    Wir übernachten auf einem traumhaft gelegenen Wohnmobilstellplatz zwischen Bäumen nahe an einem kleinen Strand.
    Der Platz ist höchstens zu 10% ausgelastet.
    Das Örtchen liegt in einer Schlucht und besteht aus einer Marina, einem Hotel und drei Restaurants.
    Wir genießen die mediterrane Atmosphäre und gönnen uns eine Vorspeisenplatte und eine Pizza in der Hafenbar. Zu überraschend günstigen Preisen.
    Pizzas ab 10€.
    Der Urlaub fängt gut an.
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  • Beeindruckendes Fährerlebnis

    20.–21. jun. 2025, Italia ⋅ 🌙 25 °C

    Fährt man mit der Stena Linie, fährt man direkt auf die Fähre. An einer Kontrollstation wird der Barcode der Reservierung gescannt und man erhält die Chipkarten für die Kabine.
    In Ancona muss man erstmal in einen Check-in Bereich außerhalb vom Hafen, wo die Reservierung in gültige Tickets getauscht wird. Hier werden der Fahrzeugschein und die Personalausweise kontrolliert und wir bekamen die Anweisung zum Pier 16 zu fahren.
    Alles war ausgeschildert nur der Pier 16 nicht. Dafür stehen da Einweiser, die einen abfangen und in die richtige Richtung delegieren. Bei uns hat es nicht geklappt. Ob wir nicht aufgepasst hatten oder die beiden gerade ein Päuschen machten, ist nicht bekannt
    Auf jeden Fall sind wir erstmal in den Tiefen des Hafens von Ancona eingetaucht. Es galt ja 15 Piers zu entdecken. Wirklich hochspannend.
    Als wir dann nach einiger Zeit zurückkamen, haben die beiden Einweiser sich auf die Schenkel geklopft.
    Am Ende wird alles gut.
    Wir bekamen noch das komplette Boarding mit, was sehr aufregend und beeindruckend war. Es handelte sich um eine Lastwagenfähre.
    Ca. 150 große Sattelschlepper verschwanden im Bauch der Fähre. Wie die da rein passen, bleibt für mich ein Wunder. Teilweise mussten die Lastwagen rückwärts auf die Fähre rangieren.
    Zusätzlich wurden zwischendurch noch ca. 70 Autos, Wohnmobile und 30 Motorräder auf der Fähre verstaut. Das ganze hat über 2 Stunden gedauert.
    Jetzt haben wir 23 Stunden bis Igoumenitsa Zeit, Blogs zu schreiben und das eine oder andere zu erledigen.
    Zeit um runterzukommen.
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  • 23 Stunden Entschleunigung

    21. juni 2025, Adriatisches Meer ⋅ 🌬 26 °C

    Da wir mit einer Lastwagenfähre nach Igoumenitsa fahren, sind nur wenige Leute an Bord, die sich über die gesamte Fähre verteilen.
    Trotzdem gibt es auf dem Oberdeck eine Bar und bis in die Nacht rein Lifemusik.
    Es wird getanzt und getrunken.
    Die Atmosphäre ist absolut friedlich, harmonisch und entspannt. Geschlafen wird überall. Unter den Rettungsbooten, unter Treppen und die Bar, die sich im Inneren befindet, ist eher ein Schlaflager. Ein Paar baut sich sogar ein Zelt auf. Viele Lastwagenfahrer schlafen auf mitgebrachten Feldbetten auf dem Deck.
    Tagsüber genießen viele das Oberdeck als Sonnendeck. Das Wetter ist traumhaft ca. 30° bei leichtem Wind.
    Gruppen von Lastwagenfahrern stehen am Tresen und verbessern die Welt.
    Es sind einige Hundebesitzer an Bord - es gibt eine 'dedicated Pet area' wo sich die Vierbeiner erleichtern können.
    Bevor wir in die Bucht von Igoumenitsa einlaufen, passieren wir die Meerenge zwischen Korfu und Albanien und sehe die Burg von Korfu. Das Anlegemanöver wird von einen eindrucksvollem Sonnenuntergang untermalt.
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  • Zwischenstopp bei Igoumenitsa

    21.–22. jun. 2025, Hellas ⋅ 🌙 24 °C

    Die Fähre kommt erst um 21:00 in Igoumenitsa an. Es dauert fast eine Stunde bis wir vom Schiff kommen.
    Wir fahren noch ca. 20 min. zu einem kleinen Örtchen direkt ans Meer. Wir steuern einen Camperparkplatz zwischen dem Ende des Städtchens und einer Marina an.
    An dem Camperparkplatz grenzt eine einladende Taverne an.
    Obwohl es schon nach 23:00 ist, bekommen wir noch was zu Essen.
    Der Camperparkplatz liegt ruhig und einladend. Wir freuen uns, genießen griechische Küche und fallen um 0:30 tod ins Bett. Am Morgen, nach dem handgemachten Kaffee im Camper, erobern wir das Städtchen, baden im Meer und fahren weiter.
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  • Unterwegs in Griechenland

    22. juni 2025, Hellas ⋅ ☀️ 30 °C

    Es gibt angenehme breite Straßen, die sich zu meist angenehm fahren lassen.
    Es lässt sich komfortabel und gemütlich cruisen. Zu meist heißt aber auch, dass es Straßen, auch wichtige Überlandstraßen gibt, die im schlechten Zustand sind. Man kann den zahlreichen Schlaglöchern nicht immer ausweichen, was Mitleid mit den Reifen und Stoßdämpfern hervorruft.
    Sensationell dagegen die Autobahnen, die sehr neu und in einem tadellosen Zustand sind.
    Aber für ca. 120 km zahlen wir fast 50€.
    Warum: Wohnmobile werden als Lastwagen eingestuft und die Brücke hat alleine 25€ gekostet.
    Und fast wie in Nordschweden: es gibt kaum Verkehr.
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  • 2. Übernachtung in Griechenland

    22.–23. jun. 2025, Hellas ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Strecke über 650 km zum Campingplatz am Südzipfel von Peloponnes ist uns für einen Tag zu lang und anstrengend.
    Wir entscheiden uns für eine Übernachtung auf halber Strecke.
    Wir durchfahren Patras und biegen nach ca. einer weiteren Stunde Fahrt von der Küstenstraße auf eine Nebenstraße ab und fahren über Feld- und Wirtschaftswege ca. 6 km zur Küste in einem Bereich, indem es eigentlich keinen Tourismus gibt.
    Am Strand landen wir an einer einsamen Taverne. Es stehen bereits 3 weitere Wohnmobile in einem lauschigen kargen Wäldchen.
    Das ganze strahlt eine Art Aussteigeratmosphäre aus.
    Der Platz gehört zur Taverne und der Deal ist klar und sinnvoll. Wir essen in der Taverne und dürfen dafür umsonst im Wäldchen übernachten.
    Wundervoller Strand, tolles Essen, ruhige chillige Atmosphäre.
    Wir verbringen hier eine lauschigen Nacht.
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  • Letzter Tag Loutsa und Weiterfahrt

    28. juni 2025, Hellas ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir waren jetzt 5 Tage auf einem romantischen, ruhigen und familiären Campingplatz direkt am Strand.
    Wir gehen nochmal Essen in ein Restaurant in der Nachbarbucht, dass auf einem Hügel zwischen den Buchten liegt.
    Das letzte Mal baden, den Camper auffüllen und dann geht es weiter über eine kurvige schmale Straße über einen Gebirgsrücken zum mittleren Finger der Peloponnes.
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  • Reinfall Sparta

    28. juni 2025, Hellas ⋅ ⛅ 35 °C

    Wir wollen alte griechische und römische Überbleibsel besichtigen und steuern auf dem Weg zum 2. Campingplatz Sparta an.
    Werden aber enttäuscht. Keine Ausschilderung und gemäß Google kommen wir auf einen sehr schmalen Wirtschaftsweg und finden tatsächlich ein paar alte Steine und ein Hinweisschild, dass hier mal ein römisches Bad war.
    Dafür aber zerkratzten Lack durch Büsche.
    Wir besuchen noch ein Kaffee in der Innenstadt, die auf uns einen modernen und gemütlichen Eindruck macht.
    Es sind nur noch 50 min. zum Campingplatz.
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  • Griechische Autobahnen

    28. juni 2025, Hellas ⋅ ⛅ 36 °C

    Wir zweifeln daran, ob die Griechen überhaupt wissen, dass sie Autobahnen haben.
    Wir fegen über absolut leere und moderne Autobahnen.
    Für die 88 km von Kalamata nach Sparta zahlen wir 19 €. Ziemlich viel, oder?
    Vielleicht ist das ja der Grund.
    Wir nehmen die Autobahn, weil der alternative Weg über die Landstraße über viele Serpentinen über ein relativ hohes Gebirge geht. Und die Kurverei hatten wir gerade hinter uns.
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  • Gythio Bay der nächste Camping Platz

    28. juni 2025, Hellas ⋅ ⛅ 32 °C

    Unser nächster Campingplatz liegt auch direkt am Meer mit eigenem Strand. Und wir stehen wieder unmittelbar am Wasser - zusätzlich in strategischer kurzer Entfernung zur lauschigen Strandbar, die sofort geprüft wird.
    Test bestanden.
    Der Platz liegt sehr einsam. Der Strand ist fast den ganzen Tag über kaum besucht.
    Die Temperaturen steigen von Tag zu Tag. Im Landesinneren zeigte das Thermometer heute bis 39° an. An der Küste nur noch 33° und da ein recht starker Wind weht, ist es gut erträglich. Da wir fast am Wasser stehen, bekommen wir den am Camper voll ab.
    Also: In Greichenland immer dort stehen und Campingplätze suche, wo sich Surfer aufhalten.
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  • Taverne mit einem Stern

    29. juni 2025, Hellas ⋅ ☀️ 29 °C

    Kulinarischer Hochgenuss mal anders.
    Erst mit Gäste-Abwehreinrichtungen.
    Hat man die passiert, steht man plötzlich in der Küche. Bevor man bestellen darf, muss man in die Töpfe und Öfen schauen und sich das aussuchen, was einem bekömmlich und schmackhaft vorkommt.
    Tolle griechische Gerichte werden einem vorgeführt. Man wählt unter 6 Hauptgerichten eines aus.
    Die freundlich kumpelhafte Bedienung fragt nicht, ob man einen Nachtisch haben will, der wird einfach gebracht.
    Über Preise spricht man nicht. Es gibt auch keine Rechnung.
    Für 2 große Bier, 2 Viertel Rose, Mineralwasser, Vorspeisen, Hauptgerichte, Nachspeisen und eine kontinuierliche Versorgung mit Ouzo wollte er 50€ haben (komplett für uns zusammen).
    Wir gaben 60€, dafür müssten wir noch mit Takis einen weiteren Schnaps trinken.
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  • Olivenöl frisch gepresst vom Bauern

    2. juli 2025, Hellas ⋅ ☀️ 31 °C

    Auf dem Campingplatz verbringen einige Rentner in Wohnmobilen und Wohnwagen einen Teil des Jahres.
    Eigentlich eine tolle Art zu Leben; man kommt ins Grübeln.
    Es gibt eine Art 'Community' und tauscht sich aus.
    Griechenland ist kulturell und landschaftlich so vielfältig, dass einem nie Langweilig wird. Und die Entfernungen, irgendwas zu erleben, selten weit.
    So erfuhren wir von unseren Nachbarn, dass es hinter Gythio einen Landwirt gibt, der Bio-Olivenöl für 7€ pro Liter verkauft.
    Da muss man natürlich sofort hin.
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  • Der Campingplatz bietet eine spezielle Box an, in der der Camper 'seetauglich' gemacht werden kann. Wasser bunkern, Abwasser ablassen und den Wagen putzen. Das ist wichtig, da wir 4 Tage unter einem Eukalyptusbaum standen, der den Wagen mit einer Art Wachsfilm, mit Blättern, Blühten und Ästen überzogen hat
    Dann geht es erstmal durch endlose Oliven- und Orangenplantagen über Serpentinen auf ca. 1.000 m Höhe. Wir passieren kleine Bergdörfer, durch die der Camper gerade so durchpasst. Besuchen das Kloster Elios und fahren über die Küstenstraße am 3. Finger von Peloponnes nach Korinth, um dort den Kanal in Augenschein zu nehmen.
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