• Sigi und Thomas on Tour
  • Sigi und Thomas on Tour

Peleponnes und Albanien

24 Tage Urlaub. Es geht mit der Fähre von Ancona nach Igoumenitsa und weiter auf einen Campingplatz auf Peloponnes. Hier bleiben wir erstmal eine Woche. Wie es weitergeht, entscheiden wir spontan. Читать далее
  • Der Kanal von Korinth

    2 июля 2025 г., Греция ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir bestaunen den Kanal, der wirklich beeindruckend ist.
    Wir fahren zum südlichen Eingang.
    Luxusyachten und ein Chemietanker passieren den Kanal während unseres Stopps.
    Interessant ist die Hubbrücke, die nicht wie üblich nach oben gezogen wird, sondern auf den Grund abgesenkt wird.
    Beim Hochziehen erfüllt die Brücke dabei gleich eine Zusatzfunktion: Fische zappeln auf der Fahrbahn. Kinder laufen sofort auf die Brücke, um möglichst viele Fische zu retten. Den Rest erledigen die Fahrzeuge.
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  • Das trojanische Pferd und die Demokratie

    2–4 июл. 2025, Греция ⋅ 🌙 23 °C

    Vom Kanal von Korinth fahren wir in drei Stunden nach Delphi.
    Um 21:30 kommen wir dort an und finden gleich auf dem ersten Campingplatz noch einen Stellplatz.
    Der Campingplatz liegt auf ca. 900 m Höhe direkt an einer Kante. Wir ergattern einen Platz mit sensationellen Blick über das Tal.
    Ist auch kein Wunder, da der Platz eh nur zu 10% belegt ist.
    Am nächsten Tag besuchen wir die vorchristlichen Bauwerke und Reste der Apollonischen Kultur.
    Das sind die smarten vorchristlichen Menschen, die die Idee mit dem Trojanischen Pferd hatten.
    Vor Ort erfahren wir, dass hier das demokratische Griechenland gegen ein tyrannisches System gewonnen hat.
    Die Reste der Bauwerke sind sensationell.
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  • Nach Deutschland in 4 Tagen

    4 июля 2025 г., Греция ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir wollen in 4 Tagen über Albanien, Montenegro, Kroatien, Slowenien und Österreich zurück nach Deutschland. Ziel hier der Campingplatz Tachinger See im Chiemgau.
    Bis dahin sind es noch ca. 2.000 km

    Die erste Strecke führt uns von Delphi nach Saranda in Albanien kurz hinter der Grenze.
    Wir starten nach einem Kaffee sehr früh um 10:00 Uhr.
    Nach ca. ein bis zwei Stunden Fahrt suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen zum Frühstücken.
    Fündig werden wir an einem Kiesstrand nahe Patras.
    Weiter über Prevenza und Igoumenitsa nach Albanien.
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  • Von Igoumenitsa nach Saranda Albanien

    4 июля 2025 г., Греция ⋅ ☀️ 34 °C

    Hinter Igoumenitsa auf dem Weg zur Grenze wird es gruselig.
    Bis zur Grenze sind es noch ca. 25 km.
    Aus Straßen werden Feldwegen, die Schlaglöcher immer größer, die Region immer ärmer. Dann mitten im Nirgendwo die Grenze. Wir müssen ca. 45 min. warten, bis wir die EU Außengrenze passieren dürfen - es wird streng kontrolliert. Jeder muss das Auto verlassen und an einen Schalter gehen.
    Beim Einklarieren wird unser Fahrzeugschein eingescannt.
    Wir sind in Albanien. Wir fahren durch sehr einfache arme Ortschaften und die Wege werden auch nicht besser.
    Um 17:00 sind wir dann ca. 5 km vor Saranda in einer touristischen Küstenregion.
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  • Saranda Ksamil Beach

    4–5 июл. 2025, Албания ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir suchen uns im Süden von Albanien den Ksamil Beach aus, der Recht gute Bewertungen aufweisen kann.
    Ziel ist der Garten einer Familie, die bis zu 5 Campern ein Zuhause bietet.
    Diesen finden wir aber nicht. Plan B ist ein Campingplatz 200 m weiter. Sieht völlig belegt aus. Aber der Inhaber ist sehr kreativ und weiß, wie man Camper stapelt.
    'fish in a can'
    Naja, ist ja nur für eine Nacht. Da kann man schon mal Abstriche machen.
    Nachdem wir wie auf einer Fähre eingewiesen und positioniert wurden, werden wir vom Besitzen in den Sozialbereich eingeladen.
    Hier entdecken wir eine Art neue Welt.
    Ein sehr langer breiter Tisch unter einem Weinpflanzendach. Es liegen Stifte und Papier für die Kinder aus. Man sitzt locker mit anderen Campern zusammen und unterhält sich. Die Besitzer laden uns erstmal zu einem albanischen Kaffee ein (kalt mit Eiswürfel und mit festem Milchschaum). Man stellt uns die Gegend vor und fragt uns, wo wir herkommen. Absolut tolle Gastgeber.
    Entspannte Atmosphäre.
    Da der Camper in der prallen Sonne steht, suchen wir erstmal den Strand und eine Strandbar auf. Innerliche und äußere Abkühlung. Von dort aus gehen wir direkt in ein albanischen Restaurant.
    Auf dem Campingplatz erwartet uns ein Ofen und kein Camper. Wir bekommen die Temperatur nicht runter und verbringen eine fürchterliche Nacht.
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  • Europa life

    5 июля 2025 г., Албания ⋅ ☀️ 29 °C

    Auf dem Campingplatz in Ksamil Beach sind 8 Wohnmobile auf einem Nebenplatz dicht an dicht 'gestapelt'
    Um 22:00 wird noch ein italienisches Wohnmobil auf die Auffahrt gestellt.
    Und klar ist auch, dass der, der ganz hinten steht, am Morgen als erstes um 8:00 losfahren will.
    8 Wohnwagenbesatzungen aus 6 Ländern müssen nun einen Plan erarbeiten.

    Wenn der eine vorwärts dahin fährt, dann kann der ander rückwärts in die Lücke und so weiter.

    Hat gut geklappt.
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  • Supermärkte in Albanien

    5 июля 2025 г., Албания ⋅ ☀️ 33 °C

    Auf dem Weg von Ksamil Beach nach Nordalbanien müssen wir dringend einkaufen.
    Die Idee war, da wir einige Städte passieren werden, einfach an einem Supermarkt anzuhalten.
    Es kommt aber keiner. Dagegen passieren wir unzählige kleine Minimärkte.
    Wir begeben uns in einen und sind überrascht, was man alles auf ca. 40m2 anbieten kann.
    Erst am letzten Tag in Albanien entdecken wir kurz vor der Grenze einen Supermarkt der Firma Spar. Den größten Einkaufsmarkt, in dem wir einkaufen, finden wir auf einer Raststätte.
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  • Des Campers Glück, des Campers Leid

    5 июля 2025 г., Албания ⋅ ☀️ 36 °C

    Nach einer schrecklichen Nacht im Brutofen versuchen wir am Morgen so schnell wie möglich ohne Frühstück loszufahren. Gelingt nicht ganz, weil wir erstmal bei der Besitzerin zu Kaffee und Gebäck antanzen müssen.
    Wir sitzen an der langen Tafel und unterhalten uns eine Zeitlang.
    Um 9:30 kommen wir dann los und planen ca. 350 km in den Norden nahe der Grenze zu Montenegro zu fahren.
    Hier gibt es einen langen breiten Strand mit Dünen. Angeblich kann man hier über Nacht im angrenzenden Pinienwald übernachten.

    Des Campers Glück
    Wir fahren ca. 200 km über gut ausgebaute Landstraßen und kommen gut, bequem und schnell vorwärts.
    Die Strecke führt über einen Gebirgspass in ein Tal im Binnenland, das sich in den Norden nach Tirana erstreckt.
    Die Landschaft ist grandios. Gewaltige Gebirgslandschaften, Schluchten und Berggipfel verkürzen gefühlt die Reisezeit.
    Im Cockpit bleibt es angenehm kühl, während die Temperatur draußen auf bis zu 38° ansteigt. Im Tal fahren wir an einem breiten Flußlauf entlang und durch endlose Orangen und Olivenplantagen.

    Des Campers Leid:
    Als wir uns Tirana nähern, wird die Fahrt zu einem Abenteuer.
    Die Erlebnisse fangen damit an, dass Google versucht, uns auf eine Autobahn zu führen. Wir müssen auf eine Art Feldweg rechtwinklig abbiegen, der mit Schlaglöchern nur so übersät ist. Es gibt auch keine Ausschilderung. Wenn Fahrzeuge entgegen kommen, können wir den Schlaglöchern nicht ausweichen und müssen anhalten.
    Als wir zur Autobahn kommen, stehen wir vor einem verschlossenen Gatter.
    Das war wohl mal eine illegale Autobahnauffahrt. Das glänzende verzinkte Gatter wirkt neu und wurde wohl auch erst vor kurzem angebracht. Wenn hunderte von Fahrzeugen die illegale Auffahrt nutzen, denkt Google, dass das eine normale Auffahrt ist und baut es entsprechend ins System ein.
    Wir müssen umdrehen und dürfen den 'Zubringer' mit der Mondoberfläche noch mal benutzen.
    Dann im Raum Tirana nimmt das Übel seinen Lauf.
    Keine Verkehrsregeln, keine weißen Markierungen. Eigentlich befinden wir uns auf einer vierspurigen Schnellstraße. Tankstellen, die über ein provisorisches Asphaltband mit der Schnellstraße verbunden sind. Zapfsäulen 3 m neben der Straße. Von der Zapfsäule wird ohne Vorwarnung direkt auf die rechte Spur gewechselt. Ist die Tankstelle voll und jemand möchte was kaufen, parkt man halb auf dem Asphaltstreifen und halb auf der rechten Spur. Illegale senkrecht angebrachte Auf- und Abfahrten. Die Entscheidung so eine zu nutzen, wird sehr spontan entschieden.
    Uralte völlig überladene Lastwagen, die mit 30 bis 40 unterwegs sind. Trotzdem, wenn möglich, versuchen Autos 100 zu fahren.
    Die Schlaglöcher sind brutal. Man kann ihnen nicht immer ausweichen, der Verkehr erfordert ja die komplette Aufmerksamkeit. Dazwischen historische Maiskolbengrillstationen und Lotterielosverkäufer, die halb auf der Straße stehen.
    Wir werden von Google von der 'Schnellstraße' über eine provisorischen Abfahrt heruntergeführt und kommen auf einen Platz, der als Kreisverkehr ausgeschildert ist. Es befindet sich auch eine hässliche Plastiksäule in der Mitte. Als ich zur Umrundung dieser ansetze, schießt ein schnelles, verbeueltes Auto von vorne zwischen unserem Camper und der Kunststoffsäule durch.
    Der Hammer ist dann ein sehr großer asphaltierter Platz, an dem viele kleine Straßen und eine Schnellstraße enden.
    Man kann nicht erkennen, ob es eine normale Kreuzung oder ein Kreisverkehr ist. Weder Markierungen, Ampeln noch Verkehrszeichen sind vorhanden. Und wieder über Asphaltbänder angeschlossene Tankstellen, kleine Einkaufsläden und der Knaller ist ein Mann der sich seinen Platz abgezweigt hat und Maiskolben auf seinem alten Holzkarten grillt.
    Wir kämpfen uns langsam und ohne Blechschaden über die Kreuzung.
    Wie in Neu Delhi oder Bangladesch.
    Und so geht es fast 100 km lang von Tirana über Durres in den Norden.
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  • No pain no gain: Paradies im Norden

    6–7 июл. 2025, Албания ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach der chaotischen und ermüdenden Tour der letzten 100 km kommen wir in Nordalbanien in einer paradiesischen Dünenlandschaft an.
    Wir stehen mit vier anderen Camper in einem Pinienwald im Schatten.
    Es ist nicht zu heiß und soll in der Nacht unter 20° abkühlen.
    Sofort wird der Strand und das Meer erkundet.
    Das Bad tut richtig gut.
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  • Kotor, Montenegro

    7 июля 2025 г., Черногория ⋅ ⛅ 30 °C

    Von Albanien aus fahren wir über die Grenze nach Montenegro in die Altstadt von Kotor.
    Obwohl wunderschön und gut restauriert halten wir uns hier nicht lange auf, da die Temperaturen um die 36° uns heute nicht erträglich sind. Es weht nicht der geringste Hauch eines Windes. Wir entscheiden uns dazu, den Aufenthalt recht kurz zu halten und uns einen Stellplatz an der Küstenstraße an der Bucht von Kotor zu suchen.Читать далее

  • Die Küstenstraße an der Bucht von Kotor

    7–8 июл. 2025, Черногория ⋅ ☀️ 28 °C

    Von Kotor aus fahren wir an einer urigen, wunderschönen Küstenstraße lang, an der es 2 Camperplätze gibt.
    Beide sind voll, aber der Besitzer des 2. Platzes bietet uns eine Wiese hinterm Haus der Omi oberhalb des Platzes am Hang für eine Nacht an.
    Der Ausblick auf die Bucht ist atemberaubend, wir sehen, wie Kreuzfahrtschiffen ein- und ausfahren und genießen einen schönen Sonnenuntergang bzw. die Stimmung durch das Licht in der Bucht.
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  • Von Montenegro nach Slowenien

    8 июля 2025 г., Хорватия ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute ist eine lange Strecke angesagt.
    Wir wollen an einem Tag die knapp 800 km von der Bucht von Kotor nach Ljubljana in einem Rutsch durchfahren.
    Die Strecke führt entlang der Küstenstraße von Montenegro über Dubrovnik erstmal nach Ploce ca. 100 km südlich von Split und dort auf die Autobahn und dann weiter nach Zagreb.
    Wir sind überrascht, wie schnell und bequem wir vorankommen. Die Landstraße von der Südgrenze von Kroatien ist erst neu gebaut, geradlinig und mit wenig Verkehr. Die Kilometer fliegen nur so dahin.
    Ähnliches gilt für die Autobahn.
    Das absolute Highlight ist Dubrovnik

    Wir kommen um 20:30 in Kranj kurz hinter Ljubljana an und übernachten auf einem Camperparkplatz der Stadt.
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  • Übernachtung in Kranj

    8–9 июл. 2025, Словения ⋅ ☁️ 17 °C

    Pro Land, das man durchfährt, muss mind. ein Fotoprint gesetzt werden.
    Also mehr ein Platzhalter.
    Wir erreichen um 20:30 einen Camperparkplatz in der Innenstadt.
    Gönnen uns noch ein Getränk und ein paar Häppchen.
    Kurz nachdem wir den Motor ausschalten, zieht ein Unwetter über uns hinweg.
    Nahezu die ganze Nacht blitzt, donnert und schüttet es. Trotzdem genießen wir unsere erste richtig kühle Nacht. Am Morgen geht es dann bei Starkregen nach einer Tasse Kaffee weiter nach Bayern.
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  • Окончание поездки
    13 июля 2025 г.