Angkor Wat und 60 Grad
15. januar, Cambodja ⋅ ⛅ 32 °C
Aha, reingefallen auf die Überschrift: natürlich waren es nur 60° in Summe : so 28 vormittags und 32 nachmittags. Um 16:00 Uhr hatten wir genug, da ging nichts mehr - außer die Rückfahrt zum Hotel. 3 Tempel haben wir besucht von den circa 50 Tempeln, die in unserem 1-Tages-Ticket für 37 $ enthalten gewesen wären. Wir haben einen TukTuk Fahrer gebucht, der uns den ganzen Tag begleitet hat. Trotzdem: letzte Meile gehörte immer uns, d.h. die Strecken vom Parkplatz zum Tempel mussten wir doch (großteils in praller Sonne) zu Fuß zurücklegen. Sehr große Entfernungen vor allem für KATRIN, in Summe bestimmt 5 km gelaufen. Hat sie aber toll mitgemacht.
Hat sich trotz des heißen Wetters und der vielen Leute aber voll gelohnt: alle drei Tempel mit ganz verschiedenen Charakter, vor allen Dingen der zweite hat uns sehr gut gefallen: Ta Prohm ( hier wurden auch Teile von Tomb Raider gedreht mit Angelina Jolie).
Der dritte (Bayon Tempel) wird gerade schwer renoviert, kein Wunder bei dem Alter dieser ganzen Anlagen die meisten circa 1000 Jahre alt.
Das Highlight war natürlich der erste Tempel, Angkor Wat. Die Größe ist beeindruckend : wir mussten vom TukTuk Parkplatz bis zum Kern des Tempels (über den großen Wassergraben) circa 1 km laufen. Über Geschichte und Architektur will ich nicht viel schreiben, das findet man in Wikipedia oder in Reiseführern sicher besser (alleine unser Reiseführer hatte circa 20 Seiten Beschreibung des Tempels). Die Tempelanlagen wurden wohl nie ernsthaft zerstört oder beschädigt, der Grund dafür ist, daß hier die Religionen alle friedlich miteinander existieren und sich gegenseitig tolerieren , im wesentlichen sind es Buddhismus und Hinduismus. Friedlich ging es in Kambodscha trotzdem die letzte Zeit nicht zu. Es ist erschütternd, welche Kriege und Grausamkeiten hier in den letzten 50 Jahren passiert sind, angefangen vom Vietnamkrieg über die Herrschaft der Roten Khmer (1975-1979) bis zum anschließenden Bürgerkrieg. Inzwischen lernt das Land und die Bevölkerung wohl aber, sich politisch zu stabilisieren und einen ganz offenen West Kurs zu fahren (obwohl Amerika von mir aus im Osten liegt 🤓). Die ZweitWährung hier ist inzwischen der US-Dollar, es ist einfacher damit zu bezahlen als in den kambodschanische Riel.Læs mere


















