• norbär holzki
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Asien 2026

Mal wieder Asien besuchen.
In 6 Wochen durch 5 Länder : Südkorea, Taiwan, Kambodscha, Thailand und am Schluß Malaysia
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  • Trip start
    December 29, 2025

    Abflug

    Dec 29–30, 2025 in Germany ⋅ ☁️ -1 °C

    Es ist soweit : 2 Masken auf Mund und Nase, Taschentücher in den Taschen, jeder noch mal ne Portion Ibu geschluckt, und das Handgepäck voller Tabletten, Salben und kleinen Fläschchen. Soooo schlecht beieinander sind wir noch in keinen Urlaub aufgebrochen (außer Irland ca. 1985 mit einem Gipsfuß) . Aber der Optimismus ist geblieben , daß der Sommer die aktuellen Wehwehchen irgendwie vertreiben wird.
    Mindestens 2 mal waren wir in den letzten Tagen kurz davor, den Urlaub zu stornieren: erst ich mit meinen Herzbeschwerden, und gestern Katrin mit Husten und massiven Rückenschmerzen.

    Aber jetzt sind wir wieder einigermaßen fit, der Urlaub kann losgehen mit dem Flug von Nürnberg nach Istanbul. Schön, als erste einsteigen zu dürfen und dann auf BEQUEMEN Sesseln und viel Beinfreiheit in Nürnberg um 19: 20 abheben zu dürfen.Nach ca. 2h Umstieg in Istanbul geht es nachts um ca. 2:00 Ortszeit nach Seoul weiter ….
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  • Its a long way to ….. Busan

    Dec 30–31, 2025 in Turkey ⋅ 🌙 5 °C

    Die erste Etappe haben wir geschafft, die Lounge im Flughafen Istanbul. Noch 1 h, dann kommt der lange 9h Flug nach SEOUL, und dabei 7 Stunden gegen die Uhr. Damit kommt die Nacht und das Hotelbett 7h früher, und das werden wir brauchen können: denn SEOUL ist noch nicht die Endstation: Nach dem 50km Transfer zum Hauptbahnhof gibt es noch eine geschmeidige Eisenbahnfahrt von knapp 400km nach Busan. Aber keine Panik : im deutschen ICE wäre das bestimmt ein Abenteuer, in Korea hoffentlich nicht : Die KTX HOCHGESCHWINDIGKEITSZÜGE sollen sehr zuverlässig und schnell fahren. Unserer braucht nur knapp 3h.
    Und schon haben wir Busan erreicht, jetzt noch mit dem Kakao-Taxi ( ähnlich wie UBER) noch zur Wohnung. Auf der Karte sah das ganz nah aus, aber in echt noch knapp 10km gefahren. Dann ein verzweifelter Anruf bei Nina ( die haben schon nachmittags eingecheckt ) : Wir finden die Wohnung nicht. Also mußte Nina im Nachthemd auf die Straße - nach herzlichem Hallo führte Sie uns in eine etwas schmuddelige Seitengasse - au weia. Aber die Wohnung im ersten Stock ist dann doch ganz schön, wenn auch recht spartanisch ausgestattet. Dann erst mal gute Nacht.
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  • Winter in Busan

    Dec 31–Jan 1, 2026 in South Korea ⋅ 🌙 0 °C

    Nach guter Nacht und Standard-Müsli ( aus der Holzki-Traditionsdose) beginnt unser Busan Tag Nr.1 : 50 m , und wir haben Sand an den Schuhen, feiner, weißer, sauberer Strand, und das mitten in einer 3 Mio. Stadt. Wir verbringen den Tag durch Hin- und Herflanieren am Strandboulevard mit Besuchen von Cafes ( sehr lecker), Spielhallen und Supermärkten , schließlich wollen wir abends ein feines Sylvestermenü kochen. Lukas, unser Neffe, ist auch bei uns, so daß es ein recht kurzweiliger Nachmittag wird.
    Kurzweilig , aber a… kalt : Zwar schöne Wintersonne, aber ein eisiger Wind, so gefühlte -5 Grad, nach 1 h waren wir mehr oder weniger durchgefroren, hat Katrins Husten sicher nicht gutgetan.

    Nach dem Essen ( leider haben wir zum Curry beim Einkaufen die Kokosmilch vergessen ) und etwas virtuellem Bleigiessen ( meine Ergebnisse für 2026 sind Lebenslust, Wachstum, Inspiration ) sind wir dann kurz vor 23 Uhr zur Drohnenshow aufgebrochen, 500m weiter links war der Blickwinkel doch besser als an unserem Strandabschnitt. Bis 23:15 noch alles gemütlich leer, ab 23:45 dann alles knackevoll, auch die ganzen Geschäfte und Bars, wo sich viele Leute und wir noch was zum Anstoßen gekauft haben. Dann um 23:56 der Start der 2500 Drohnen, ca. 300m von uns am Strand. Ein tolles Spektakel, und live schon noch mal imposanter als auf winzigen Handy Displays, trotzdem unten 2 Videos davon :

    Ein glückliches und gesundes 2026 im Jahr des Feuerpferdes wünsche ich uns und allen Lesern dieses Tagebuchs.

    Ein wenig enttäuschend die Stimmung und das Verhalten unter den Koreanern : Keine Tanzbewegungen - auch kein Mitwippen des Kopfs oder der Hüften wie bei uns fünfen, null Applaus beim Ende der Show, alle machen sich ruhig und recht emotionslos auf den Heimweg. Die einzigen Regungen während der Show sind einzelne Aaaaah und Ooooohs, das wäre bei uns sicher ausschweifender gefeiert worden. Dafür ist der Strand am nächsten Morgen picobello sauber - ihr kennt ja unsere Straßenzeilen am Morgen des 1. Januar 😩.
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  • Anders als geplant

    January 1 in South Korea ⋅ ☁️ 0 °C

    Das neue Jahr wollten wir eigentlich mit einem Ausflug zur Halbinsel Song-Do machen, ca 20 km entfernt mit Bus oder Taxi ( hier fahren ca. 5 Taxiarten rum, von KakaoTaxi bis UBER, funktioniert super gut und ist sehr günstig , 10 km ca. 8 €). Aber früh war es in der Wohnung so seltsam still, muß wohl sehr früh gewesen sein und die anderen schlafen auch noch - also aufs andere Ohr gedreht und noch ein wenig weitergeschlafen. Beim 3. Mal - und immer noch Ruhe - hab ich dann mal auf die Uhr geschaut : 14:28 ! Hä, ist das wieder MEZ ?? Oder spinnt das iPhone , oder …. ? Genau : es WAR 14:28 - nachmittag, wir haben den ganzen Tag verpennt, alle beide , war wohl doch ein wenig Jetlag. Natürlich waren die anderen schon weg ( deswegen war es die letzten 4 h so ruhig in der Wohnung 😅), jetzt war es zu spät für den Ausflug. Nach einem kleinen Notfrühstück ( der letzte Pfannkuchen ist in einem unbeobachteten Moment angebrannt) haben wir uns dann ein kleines aber feines Alternativprogramm für die letzten 2h Tageslicht überlegt, eine Taxifahrt zu einem schön gelegenen Cafe auf einem 400m hohen Berg, dem Gurumgogae ( Cafe Cloud hill) , mitten in Busan. Die anderen drei Klevenhusen sind dann nachgekommen, war ein wirklich toller Ausblick von da oben, man konnte sogar die japanische Insel Tsushima sehen in ca. 50 km Entfernung.Read more

  • Kunst und Natur

    January 2 in South Korea ⋅ ☀️ 1 °C

    War es gestern schon recht sonnig und windig, so ist es heute noch sonniger und windiger : Den ganzen Tag strahlend blauer Himmel und Wind aus Sibirien in Böen mit über 50 km/h, d.h. Wieder lange Unterhose, langes Shirt, Pulli, Fleecejacke, Winterjacke, natürlich auch Mütze und Handschuhe.
    Zumindest das erste Ziel früh um 11 Uhr war sehr gut gewählt : Die Ostküste der Songdo-Halbinsel mit der Inselseilbahn und einem Küstentrail. Der lag herrlich in der Sonne und sehr windgeschützt im Lee der Halbinsel, so daß es dort plötzlich beim Laufen uns fast warm wurde, ein Gruß des Frühlings. Auf halbem Weg haben wir an einem schönen Aussichtspunkt Katrin zurückgelassen, der Rest zur Landspitze wäre doch zu weit geworden. War schon sehr erstaunlich, wie nah hier Millionenstadt und unberührte Natur aneinanderrücken.
    Nach einer Kaffeepause in der Bergstation sind wir dann in die Stadt zurückgefahren, aber nicht mit Taxi, sondern mit einer Seilbahn ( alles europäische Technik). Plötzlich ein Haufen Leute und Schlangen, war wohl der Rückfahrtstau, der sich gebildet hat, weil die Seilbahn wegen Starkwind erst um ca. 12 Uhr geöffnet hatte.
    Den Rest des Tages haben wir dann im Busan Arte Museum verbracht, einem schwarzen Kasten von außen, aber innen viele renommierte Acts und Medienobjekte , meist Projektionen mit hinterlegtem Audio. Speziell der „Mitmachdschungel“ war sehr interessant und gut gemacht ( auch für Kinder). Dort waren (überwiegend) Kinder ( aber auch der Papa von Vera und Sebastian) mit farbigem Ausmalen von Tierfiguren ( Elefant, Löwe,…) beschäftigt. Diese Bilder wurden dort gescannt und Sekunden später als animierte 3D-Modelle in eine virtuell Dschungelwelt projiziert - toll gelungen.
    Mit einem fetten Stau auf der Stadtautobahn in 2 UBER- Taxis haben wir unsere Sightseeingtour dann ca. 17 Uhr beendet.
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  • A weng Kuldur

    January 3 in South Korea ⋅ ☀️ 5 °C

    Und wieder ein kalter Tag, aber strahlender Sonnen schein und blitzblauer Himmel. Heute steht (ein bisschen Kultur ) auf dem Programm : Eine große buddhistische Tempelanlage, der Yonggungsa Tempel, 10 km nördlich von Busan. Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch den Haeundae Strand angeschaut, wohl der größte Stadtstrand von Busan. Muß im Sommer schon irre sein : direkt vom Wolkenkratzer über die Straße in den Ozean, auch jetzt im Januar alle Cafes und Restaurants schon recht voll.
    Am Tempel dann ein rechter Menschenrummel mit Buden, Freßständen , fast wie auf der Kirchweih. Die Tempel selbst sind toll gelegen, aber von den Gebäuden her für uns Langnasen wenig berauschend.
    Am Abend noch mal Ausflug zu unserem Gwangalistrand und (zumindest zu viert, ohne Arne) Abendessen in einem Running Sushi Restaurant : Sehr gute Sushi zu guten Preisen ( 4 Schälchen in Summe 13€), man beachte Katrins Heißhunger im Video.
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  • Ab in den Frühling …

    January 4 in South Korea ⋅ ☀️ 8 °C

    Es war schön in Busan, aber auch kalt. Katrin hat mit Ihrem Husten recht gelitten, auch die Nächte waren durchwachsen, so daß wir uns jetzt auf die Weiterreise nach Taiwan freuen, dort ist es immerhin 10 Grad wärmer. Arne und Nina sind vormittags zum Zug zurück nach Seoul aufgebrochen, dort geht es morgen für sie zurück nach München. Unser Flug nach Taiwan startet erst abends, so daß wir uns noch den berühmten Jagalchi-Fischmarkt in Busan ( jagalchimarket.bisco.or.kr) anschauen wollen, mit dem super Bus- und U-Bahnnetz gut zu erreichen. Von außen ganz harmlos, innen dann Hunderte von Marktständen, alle mit mehr oder weniger lebenden Fischen und Meerestieren, einige davon gerade im Übergang vom Lebend- in den Totzustand. Nichts für schwache Nerven 🫣. Im ersten Stock dann die zugehörigen Restaurants, wo man sich den Kauf gleich zubereiten lassen kann. Leider war unser Hunger nicht groß genug. Am Rückweg durch quirlige Einkaufsstraßen haben wir uns dann noch einen Kaffe geleistet, Katrin mit Ei in Form eines Vietnam Egg coffe ( kannten wir aus Vietnam, hat dort immer super geschmeckt). Hier hat Sie ihn halb stehen lassen … zu recht, denn am Nachmittags gings ihr zeitweise richtig schlecht ( no photos, please) - der finale Strandspaziergang ist damit ausgefallen. So hatten wir viel Zeit für die Fahrt zum Flughafen (wieder UBER), so daß wir ca. 3,5 h vor Abflug am Flughafen waren - diese Zeit haben wir aber auch gebraucht :
    - erst ein kleines Abendmahl mit Tee und trockenem Gebäck,
    - dann Anstellen an Check-in Schlange
    - Am Schalter stellt der Angestellte fest, daß keine Buchung auf unserem Namen für den Abendflug vorliegt. Kurzer Schreck - wir haben uns am falschen Flug angestellt : nicht JejuAir um 22 Uhr, sondern JinAir um 21:50. Kollektives Aufatmen 😅.
    - Erneutes Anstellen bei JinAir mit 2 16 kg Gepäckstücken, 15 kg sind erlaubt ( ist nur seltsam, wie alle anderen Passagiere das handhaben, fast jeder mit 2 Koffern und mehreren Kartons … ? ) . Jetzt paßt der Flug, aber fürs Gepäck müssen wir draufzahlen : 8 € pro Kilo. Ist schon dreist, ich mit meinen 100kg müßte also ca. 800€ für den Frachtraum bezahlen, statt 100 € für meinen Sitzplatz mit Nummer 58C.
    - Kaum eingecheckt, hört Katrin im Lautsprecher No-bbääh Hol-schi-ii ! ! Was ist denn jetzt ?
    - Gepäck-Nachkontrolle im Transportraum. Ich muß raus, es ist Katrins Tasche. Nach 20 Minuten kommt Sie mit gequältem Lächeln heraus: Man hat gefährliche Waffen in Ihrer Tasche gefunden, allerdings erst nach langem gemeinsamen Suchen : ein Feuerzeug (verboten) und ein Mücken-Zipper ( vielleicht verboten ?). Das Feuerzeug muß zurück ins Handgepäck, und wir dürfen weiter zur Passkontrolle und Security… ab da läuft alles wieder normal,
    - ebenso der Flug in einer krachvollen B737. Unser Platz 58C/D war tatsächlich die vorletzte Reihe, aus irgendwelchem Aberglauben fängt die Nummerierung vorn mit 28 an 🤨.
    - Nach 2 Stunden ruhigem Nachtflug ( ohne Bordservice, auch kein Kauf möglich) sind wir dann kurz vor Mitternacht in Taipeh gelandet und recht zügig mit Taxi dann in unser Hotel Miramar Garden, diesmal tatsächlich sehr zentral in der Innenstadt : Direkt an einer Kreuzung von 2 Stadtautobahnen 😤😕. Aber das Zimmer mit allem Komfort zur Rückseite : Eine sehr gute und erholsame Nacht gehabt ( ganz ohne Husten).
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  • Fast Frühling …. In Taiwan

    January 5 in Taiwan ⋅ ⛅ 21 °C

    Die beste Nacht seit langem …. haben wir beide nach dem Flug in unserem Hotel Miramar Garden Taipei verbracht : ruhig, leicht klimatisiert, weiche und große Betten, fast haben wir das Frühstück verschlafen. Das wäre schade, hier gibt es wieder alles : von chinesischen Geheimnissen bis zum Bacon mit Eggs ….
    Als ersten TOP war der Taipeh 101 Tower geplant, benannt nach den 101 Stockwerken, aktuell ( nur) das 10. höchste Gebäude der Welt. Zum Bus dorthin durch eine ganz andere, etwas befremdliche Welt gelaufen : unter Hoch-Autobahnen, neben Wolkenkratzern immer wieder ganz viele sehr ärmliche , fast verwahrloste und schmutzige Gebäude, teils kleine Hütten mit Geschäften oder Straßenhändlern, teils bis zu mehrgeschossigen Wohnblöcken - und fast keine Langnasen. Sogar im Hotel nur ca. 5 % Langnasen - und bisher KEINE Russen.
    Am 101 Tower das übliche Spiel : Unten am Fuß ein riesiges Einkaufszentrum nur mit Edelmarken, dann im 4.Stock die Kassen ( 16 € / Person) und der Lift noch oben.
    Leider war die Sicht nicht so ideal, aber einen Eindruck von Taipei haben wir bekommen. Oben im Turm auch alles sehr schön eingerichtet und informativ gestaltet, auch die Stahlkugel als Schwingungsdämpfer : Sie dient - ist wohl inzwischen etablierte Technik - zur Dämpfung von Erdbebenschwingungen und Windschwingungen.
    Das Highlight für Katrin aber sind die zahlreichen Ampelmännchen 🚦: Liebevoll richtig animiert, da ist klar, was zu tun ist.
    Abends war die Suche nach einem geeigneten Restaurant ein wenig schwierig : alles nur auf chinesisch beschriftet, so ein einfaches Curry nicht zu finden, Hotel war uns zu mächtig ( nur Buffett), ein anderes schönes Lokal per GoogleMaps war leider voll, letztendlich landeten wir in einem sehr sehr einfachen Lokal bei zwei Nudelsuppen mit Huhn, aber erstaunlicherweise haben wir beide hier keinen sehr goßen Hunger , die Suppen ( zusammen 4 € ) haben uns vollkommen gereicht.
    Nach einem recht anstrengenden Tag mit viel Laufen und Busfahren ( geht super mit GoogleMaps 😃) hieß es dann um 22 Uhr : Lichter aus 😴 .
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  • Ein Würstchen ist doch kein Zugticket !

    January 6 in Taiwan ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein neuer Tag , ein neues Wetter : Wolken über Taipei, fast zum Boden, alles diesig und dunkel, da kommt irgendwie keine rechte sightseeing-Stimmung auf, zumal wir heute mal raus der Stadt ( seit Urlaubsanfang nur in Städten gewohnt) wollten, Irgendwie bot sich der (recht berühmte ) Zoo von Taipei und die irgendwie benachbarte Maokong Gondola an. Mit der MRT (Metro) in knapp einer h hingefahren , und dabei noch am Hauptbahnhof die Zugtickets für die morgige Zugfahrt nach Hualien ( ca. 200 km) schnell kaufen wollen. Das wurde dnn doch eine größere Aktion : Der Muenchner HBF ist ein Dorfbahnhof dagegen ; alles ist unterirdisch, auch die Züge , sowohl die HSR als auch die TSR. Erst mußten wir das B3 Geschoß finden, dann haben wir uns am HSR-Schalter brav angestellt ( das machen die Asiaten generell sehr diszipliniert) : falsch - wir müssen da hinten weiter links an den TSR Schalter. Also zurück und uns an der nächsten Schlange angestellt. Wie wir fast vorne waren, wurde der Geruch nach Würstchen immer stärker : Au weia, dort wurden keine Tickets, sondern Würstchen verkauft 😂🤪😂. Lachend zogen wir zum nächsten Schalter weiter, wo uns ein sehr freundlicher Mitarbeiter in gutem Englisch problemlos die beiden Tickets für den morgigen Zug verkaufte.
    1h später betraten wir dann den Zoo, mit ganz wenig anderen Besuchern. Die Leute wissen wohl, dass sich bei so diesigem Wetter die Tiere auch alle zurückziehen und somit wenig zu sehen sind. Dann fing es auch noch zunehmend zu regnen an, so daß wir nach ca. 2 h unsern Zoobesuch abbrachen. Es war trotzdem eine sehr entspannende und angenehme Erfahrung, trotz des vielen Grüns ( man kam sich teilweise wie im tropischen Regenwald vor, nur kühler, ca. 15 Grad 😐 ) haben wir doch einige Tiere gesehen ( Panda, Koala, Elefant, Orang Utan, Tapir, Kleinaffen und Võgel …).
    Der restliche Nachmittag bestand aus Hotelbett und Gedanken an die Sauna….
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  • Raus aus der Stadt - rein in die Stadt

    Jan 7–8 in Taiwan ⋅ 🌬 14 °C

    Heute verlassen wir die großen Städte, Busan mit 4 Mio. und Taipeh ebenso knapp 3 Mio. Einwohnern. Da schon am Vortag erkundet, geht heute die Suche des Bahnsteigs problemlos. Der Zug ist eine positive Überraschung : kommt pünktlich, sieht super neu aus ( wahrscheinlich Edelstahl-Rumpf ), SAUBER, und alles diszipliniert, am Bahnsteig, innen. Eine echte Freude, hier Zug zu fahren, und dann mit 16 € für 200 km auch nicht teuer. Es geht erst 10 km unterirdisch aus der Stadt heraus ( Stuttgart 21 läßt grüßen), dann durch halb-grüne Vororte weiter nach Osten bis zur Küste, an der wir - oft mitten in Reisfeldern - um 14 Uhr Hualien erreichen. Da hätte ich doch vorher besser recherchieren sollen :Statt eines kleinen, verträumten Hafenstädtchens erwartet uns eine quirlige, mittelgroße Stadt mit allem Drum und Dran : Bahnhof, Flughafen und Hafen. Unser Hotel liegt direkt gegenüber dem Hafen, getrennt durch eine (tagsüber) recht belebte Ausfallstraße, aber nachts immerhin ruhig.
    Den restlichen Tag und den folgenden lassen wir recht ruhig angehen : Ein wenig Schlendern, Roller ausleihen ( 24 € für 2,5 Tage , sehr schöner 125er, fährt sich sehr angenehm), Tempel anschauen, Restaurant für abend suchen, Nachtmarkt besuchen ( irgendwas zwischen Bergkirchweih, Fußgängerzone ) - alles wenig spektakulär.
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  • Taroko Schlucht - leider nein

    Jan 9–10 in Taiwan ⋅ ⛅ 13 °C

    Mit dem Roller und unseren Winterjacken mit Handschuhen gut ausgerüstet, brechen wir um 11 Uhr auf zum eigentlichen Ziel unseres Hualien Abstechers, der Taroko Schlucht. Von den Erdbeben und den resultierenden vereinzelten Sperrungen haben wir schon gehört, aber das dann quasi alles ( also auch die Einfahrt in die Schlucht per Straße ) und (fast) Trails/Wanderwege gesperrt waren, hat uns dann doch ein wenig überrascht und enttäuscht. Lediglich das Infocenter und ein kleiner Trail an Schluchtenanfang waren offen.
    Das Infocenter immerhin war recht ansprechend gestaltet und zeigte Filme vom Erdbeben am 3.April 2024, also knapp vor 2 Jahren. Danach verstanden wir, warum immer noch so vieles gesperrt und Baustelle ist : Von den steilen Abhängen haben sich Felsen gelöst und sind als Felslawinen an vielen Stellen ins Tal gekracht, daher war unten vieles komplett zerstört.
    So sind wir halt nur ein kleines - von vielen Treppen durchsetztes - Stück des Dalian Trails gelaufen - und konnten dabei ein wenig erahnen, wie schön es weiter drinnen im Tal gewesen wäre.
    Am Heimweg noch einen kleinen Stop am langen langen Strand gemacht und ein wenig der Brandung zugeschaut. Abends gab es dann wieder unsere bekannten Nudelsuppen in unserem „Stammlokal“.
    Am nächsten Tag sind wir mit dem Roller bei angenehmen 18 Grad nochmal in Hualien an den Gebirgsrand gefahren ( Meer - ca. 5 km Land - Gebirge ) , um unser Wanderglück nochmal zu strapazieren. Leider navigierte uns GoogleMaps durch ein gesperrtes Militärgrundstück, also disponierten wir vom geplanten Sakul-Trail um zum xyWeischNiWasch-Trail, der allerdings sehr steil und für Katrin zu lang war.
    Am Parkplatz zurückgekehrt, oh Wunder - auf der anderen Seite der Eingang zum Sakul-Trail. Katrin war jetzt schon zu fertig, also bin ich alleine noch eine schöne - recht flache - 2 km Rundtour zu einem Wasserfall gelaufen, und dabei tatsächlich eine Horde von wilden Makakenaffen gesehen.
    Abends haben wir uns dann mal ein richtiges ( europäisches ) Essen in einem Steakhaus in Hualien geleistet. Das New York Steak House war ein Volltreffer : Für ein leckeres 6- Gänge Menü mit Rumpsteak als Hauptgang haben wir nur 900 T$ (=24 €) bezahlt.
    Allerdings ist das Ende des Tages nicht ganz so gut verlaufen : Katrin hat mich 2 x mit Romme-Hand besiegt
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  • Transfer - Transfer

    Jan 11–12 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Wenn einer eine Reise tut, dann ist das auch mit Reisen verbunden - so auch die nächsten 2 Tage. Heute früh , am 11.1. sind wir in einer „kleinen“ Stadt an der Ostküste Taiwans, am nächsten Tag nachmittags wartet ein Hotel in Siep Riem, inmitten von Kambodscha auf uns. Aber die meisten Etappen habe ich vorgebucht, so daß die ganze Reise dorthin doch recht geordnet abläuft:
    - Mit dem Schnellzug zurück nach Taipeh,
    - dann wieder längere Suche nach der U-Bahn (MRT) zum Flughafen, ca. 50km
    - Übernachtung in einem typischen Flughafenhotel , genau in der Mitte zwischen den beiden Einflugschneisen der beiden Landebahnen 😊🤗,
    - Am nächsten Morgen dann frühes Aufstehen um 5:15 und die 2 km mit dem Taxi zum Flughafen
    - Dann doch ein kleiner Aufreger : 90 Min. Vor Abflug zum Checkin- Schalter, und dort eine unfassbar lange Schlange, bis in die nächste Halle hinein. Hä ? Das wird doch nie was. Hinten angestellt, und hinter uns wurde die Schlange imlmer noch länger, wir waren nicht die letzten , das beruhigt. 30 Min. Vor Abflug dann endlich der Checkin, sinnvollerweise legt Vietnam Airlines die beiden Flüge nach Hanoi und Saigon auf 10 Minuten zusammen an den gleichen Checkin 😠🫣. Immerhin haben wir es 10 Min. Vor Abflug zum Gate geschafft, das Flugzeug ist dann mit über 30 Min. verspätung gestartet.
    - In Saigon beim Umstieg nach SiemReap ging es sehr entspannt los : separater Transfer Kanal , nur mit kurzem Handgepäck Check, und schon auf dem Weg zu Gate 27, wie auf der Bordkarte aufgedruckt. Am Gate 27 Abflug nach Singapur, den ganzen Vormittag nix mit SiemReap. Katrin schon fertig vom vielen Laufen - und noch 30 Min. Zum START. KEINE Abflugmonitore, nur Haufen Werbekram . Hab dann eine vorbeilaufende Angestellte der AIR CAMBODIA einfach gefragt, und ihr Handy hat uns Gate 22 verraten. Dort angekommen - alles richtig und friedlich : Boarding verzögert sich …..
    - Der Flug selber war kurz und problemlos ( 60 Min.)
    - und nach 1-stündiger Taxifahrt für 30 US$ ( das ist hier absolute gleichwertige Zweitwährung) gut im Hotel angekommen.
    Viel ist an diesem Tag nicht mehr passiert, außer TukTuk in die Stadt, dort kleinem Abendessen und ein wenig müdem Umherschlendern im sehr interessanten Nachtmarkt eigentlich nichts mehr.
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  • Nichts außer Massage

    January 13 in Cambodia ⋅ ☀️ 30 °C

    Nichts gibt es heute zu erzählen, und trotzdem war der Tag gut : Sind nach einem kleinen Ausflug in die Stadt ( wie immer für ein € mit dem TukTuk ) mit Mittagessen für 8 € um 14 Uhr wieder ins Hotel und haben erstmal nichts gemacht, außer Sonne, Liegen und Pool zu genießen - im Januar 😎.
    Noch verstärkt wurde der Erholungseffekt durch unsere Aktion vormittag, wo wir uns beide eine Massage gegönnt haben : Katrin 30 Min., ich 60 Min. Seeeehr entspannend, sehr angenehme Atmosphäre. Die Leute hier scheinen richtig dankbar zu sein für jedes Geschäft, welches man mit Ihnen macht , egal ob Taxi, Restaurant, Hotel, Geschäft, Massage….. Da gibt man gern noch ein Trinkgeld drauf bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 600 - 1000 US$.
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  • Am größten See Asiens ….

    January 14 in Cambodia ⋅ ☀️ 29 °C

    Jetzt muß ich dann doch endlich meine Hausaufgaben machen und den Ausflug zu den Floating villages ein wenig schildern - vor lauter Urlaub kommt man zu nix 😁😎😄.
    Ja , wir haben am Vortag über GetYourGuide einen Ausflug zum Großen See , Tonle Sap, gebucht. Wir wurden mit einem 15-Personen- Bus im Hotel abgeholt und dann zu dem See gefahren bzw. bis 5 km davor. Dort umgestiegen in ein wahrhaft älteres Holzboot, aber wie alle : laut und stinkend - nix Auspuff, Schalldämpfer oder gar Katalysatoren oder so neumodisches Zeug zur Abgasvermeidung . So ein bißchen wie die K50 Motorräder der 70er Jahre….
    Zuerst ein Floating village besucht, ein Stelzendorf. Alle Häuser dort stehen auf Holzstelzen, um den unterschiedlichen Wasserstand des Sees zur Trocken und zur Regenzeit bewältigen zu können. Angeblich ist der Hub bis zu 10m !
    Den hohen Wasserstand zur Regenzeit bekommt der See dadurch, daß aus ihm kein Wasser in den Mekong bei Pnom Penh abfließt ( wie es ein normaler Fluß tut) , sondern daß der Pegel des Mekong so stark steigt ( teilweise auch durch Schmelzwasser aus dem Himalaya), daß dieses Wasser quasi von unten in den See zurückdrückt und den Fluß rückwärts fließen läßt. Dadurch gehört der See zu den fischreichsten Seen der Welt mit Erträgen von bis zu 12 t / qkm.
    Wir haben dann auch so ein Dorf besucht : war eine komplett andere Welt : eine Sandstraße, keine Autos, kaum Mopeds, die Häuser großteils ohne Strom, Wasser- und Abwasserversorgung hab ich nicht verstanden.
    Die Menschen leben hier ziemlich von der Hand in den Mund, die Kinder in eine höhere Schule in die Stadt zu schicken, ist für viele Menschen hier wohl höchstes Lebensziel. Viele Kinder kommen halt danach nicht mehr zurück …..
    Abschließend sind wir zum Sonnenuntergang noch ca 2 km auf den See hinausgefahren ( wie zig andere Boote auch), um sich dann nach Sonnenuntergang gleichzeitig wieder in den Fluß zurück zu drängeln.
    Ein wunderschöner Nachmittagsausflug mit einem sehr sympathischen und sachkundigen Reiseleiter. wir waren für ihn die Chong family !
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  • Angkor Wat und 60 Grad

    January 15 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    Aha, reingefallen auf die Überschrift: natürlich waren es nur 60° in Summe : so 28 vormittags und 32 nachmittags. Um 16:00 Uhr hatten wir genug, da ging nichts mehr - außer die Rückfahrt zum Hotel. 3 Tempel haben wir besucht von den circa 50 Tempeln, die in unserem 1-Tages-Ticket für 37 $ enthalten gewesen wären. Wir haben einen TukTuk Fahrer gebucht, der uns den ganzen Tag begleitet hat. Trotzdem: letzte Meile gehörte immer uns, d.h. die Strecken vom Parkplatz zum Tempel mussten wir doch (großteils in praller Sonne) zu Fuß zurücklegen. Sehr große Entfernungen vor allem für KATRIN, in Summe bestimmt 5 km gelaufen. Hat sie aber toll mitgemacht.
    Hat sich trotz des heißen Wetters und der vielen Leute aber voll gelohnt: alle drei Tempel mit ganz verschiedenen Charakter, vor allen Dingen der zweite hat uns sehr gut gefallen: Ta Prohm ( hier wurden auch Teile von Tomb Raider gedreht mit Angelina Jolie).
    Der dritte (Bayon Tempel) wird gerade schwer renoviert, kein Wunder bei dem Alter dieser ganzen Anlagen die meisten circa 1000 Jahre alt.
    Das Highlight war natürlich der erste Tempel, Angkor Wat. Die Größe ist beeindruckend : wir mussten vom TukTuk Parkplatz bis zum Kern des Tempels (über den großen Wassergraben) circa 1 km laufen. Über Geschichte und Architektur will ich nicht viel schreiben, das findet man in Wikipedia oder in Reiseführern sicher besser (alleine unser Reiseführer hatte circa 20 Seiten Beschreibung des Tempels). Die Tempelanlagen wurden wohl nie ernsthaft zerstört oder beschädigt, der Grund dafür ist, daß hier die Religionen alle friedlich miteinander existieren und sich gegenseitig tolerieren , im wesentlichen sind es Buddhismus und Hinduismus. Friedlich ging es in Kambodscha trotzdem die letzte Zeit nicht zu. Es ist erschütternd, welche Kriege und Grausamkeiten hier in den letzten 50 Jahren passiert sind, angefangen vom Vietnamkrieg über die Herrschaft der Roten Khmer (1975-1979) bis zum anschließenden Bürgerkrieg. Inzwischen lernt das Land und die Bevölkerung wohl aber, sich politisch zu stabilisieren und einen ganz offenen West Kurs zu fahren (obwohl Amerika von mir aus im Osten liegt 🤓). Die ZweitWährung hier ist inzwischen der US-Dollar, es ist einfacher damit zu bezahlen als in den kambodschanische Riel.
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  • Mein neuer Lieblingsflughafen

    January 16 in Cambodia ⋅ ☀️ 32 °C

    Schon heißt es Abschied nehmen von Kambodscha - schön war’s.
    Mit dem Taxi für 25 $ zurück zum Flughafen, um dort eine wunderschöne, entspannte Atmosphäre fast zu genießen: vor 3 Jahren eröffnet, alles neu, wenig Leute, kurze Wege, bezahlbare Gastro, da kommt man gerne wieder. Nach einem entspannten 1h Flug sind wir um 18 Uhr in Bangkok gelandet. Eigentlich wollte ich diese Etappe (circa 400 km, ungefähr 8h ) nach Bangkok mit dem Reisebus fahren, aber leider ist die Grenze seit über zwei Monaten wegen kriegerischer Streitigkeiten zwischen Thailand und Kambodscha immer noch geschlossen. Busfahrt wäre bestimmt sehr interessant gewesen und hätte uns über 200 € gespart. Katrin war es sehr recht so 🤗.
    Abends direkt nach dem Checkin im Hotel haben wir dann unsere Freunde Susi und Wayne getroffen, mit denen wir die nächsten zwei Wochen großteils zusammen verbringen werden - schönes und lustiges Wiedersehen.
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  • Bangkok mit deutschen Fremdenführern

    January 17 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Das erste Mal in Bangkok, das ist die bisher zweifelsfrei größte und verwirrendste Stadt auf unserer Tour. Aber wir haben ja 2 ausgezeichnete Stadtführer bei uns, Susi und Wayne waren bestimmt schon ca. 10 x in Bangkok. Und Sie kennen auch nicht nur A und B, sondern - und das bei 30 Grad und dem chaotischen Verkehr das wichtigste - wie man am besten von A nach B kommt : Es gibt Taxis, GRAB, Busse, eine Schnellbahn, und Taxiboote , sowohl auf den kleinen Klongs als auch auf dem großen Chao Phraya. So konnten wir ohne große Fußwege ( naja, in Summe wohl trotzdem 3 km ) den Golden Mount, das Jim Thompson House, das ICONSIAM Einkaufszentrum und einen Massagesalon auf dem Heimweg besuchen. Sehr eindrucksvoll der Chao Phraya Fluß mit dem ganzan Schiffs- und Fährverkehr, die Stadtfähren sind die originellste, beste und günstigste Methode ( 40 Ct/Fahrt), das Zentrum Bangkoks zu durchqueren. Hier kann man schnelle Anlegemanöver lernen, manchmal hat der ganze Stop weniger als 40 Sekunden gedauert 😅.Read more

  • Das Pflichtprogramm

    January 18 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Das ist heute der 2. und damit unser letzter Tag in Bangkok, also steht natürlich das Pflichtprogramm Bangkok an : der Königspalast und der Große Buddha.
    Der Weg zum Königspalast mit GRAB war problemlos, dann begann das Männleinlaufen ( generisches Maskulinum 😜) : Ein Haufen Leute, 80 % davon Thais in komplett schwarzer Trauerkleidung ( wahrscheinlich wegen des Tods der Königinmutter Sirikit vor 3 Monaten), aber schließlich doch recht schnell im Königspalast ( 14 €) .
    Dort wird man schlicht erschlagen von der Menge an Blattgold und Verzierungen, es gibt so gut wie keine „nackte“ Fläche. Wir haben uns allerdings nicht mit religiösen oder geschichtlichen Details beschäftigt, Besuch hat sich auch so gelohnt. Rückfahrt zum Hotel am Nachmittag war dann schwierig : Straßen komplett verstopft , GRAB nur mit langen Wartezeiten, offizielle Taxis (vergleichsweise) teuer : 300 Baht. Letztlich sind wir dann mit dem Flußtaxi ( keine Liniennummern, sondern Unterscheidung durch 4 verschiedene Farben gelb, rot, blau, grün 🤓) zurück zum Hotel für 28 Baht 😁.
    Den Tag haben wir mit einem leckeren Mango Shake, einer Ölmassage und einem idyllischen Abendessen direkt am Chao Phraya Flußufer mit Sonnenuntergang um 19 Uhr beendet.
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  • Die Kür

    January 18 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C

    Aber Halt : Bangkok, Ende um 19 Uhr ? Geht nicht !! Also mit GRAB nochmal ins ICONSIAM und dort gleich auf die Dachterasse im 6. Stock , nur zum Gucken. Uns hat dort eine tolle Dachterasse mit Bar empfangen, und wir haben einen Platz direkt am Rand zur Skyline angeboten bekommen. Die Aussicht dort und die Stimmung waren einfach super, uns hat es „fast von den Stühlen gerissen“ 😃. Um 23 Uhr ( jetzt paßt die Zeit😉) dann müde und glücklich mit Standardtaxi ins Hotel zurückgefahren. Bangkok ade, bis zum nächsten Mal ?Read more

  • So, ab jetzt ist Urlaub 🤪

    Jan 19–21 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir sind ab heute im Urlaubsmodus, d.h. die Zeit zum Schreiben des Tagebuchs ist per Dekret auf 15 Minuten/Tag reduziert. Mal sehen, ob ich das durchhalte.
    Sind jedenfalls soeben nach 3,5 h Fahrt im Privattaxi ( für 80 €) in Hua Hin in unserem Hotel Peri angekommen. Haben ein Zimmer im EG mit Terasse zum Innenhof mit Pool, da wird es der 150m Weg zum Strand schwerhaben, sich durchzusetzen - schau mer mal.Read more

  • In HuaHin

    Jan 21–25 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Mittwoch :
    Nun sind wir erst mal 4 Tage alleine, die McKinleys sind auf dem Weg nach Koh Lipe, wir werden in 4 Tagen nachkommen. Haben für diese 4 Tage ein anderes Hotel gebucht und müssen heute umziehen. Doch das gestaltet sich plötzlich wieder recht schwierig. Neben dem leichten Durchfall seit gestern kommt plötzlich ein stechender Schmerz in der tieferen Hüftregion dazu - ich kann mich kaum noch bewegen : Ischias. Das einzige, was hilft, sind zwei Ibus und im Stufenbett liegen auf einem bequemen Poolsofa. Nach 2 Stunden sind die Schmerzen ziemlich weg, und gemeinsam hieven wir unser Gepäck ins GRAB-Taxi und wechseln 5 km ins Hotel Treepana, ein ganz neues und schönes Hotel, aber halt am Stadtrand von Hua Hin.
    Donnerstag:
    Am nächsten Morgen gibt es erst Mal ein Holzkisches Traditionsfrühstück, bestehend aus Banane, Joghurt, Kaffee und Müsli ( die Dose aus D ), Schmerzen und Durchfall sind fast weg. An diesem Tag schonen wir uns , außer Pool, Roller ausleihen, 1h Massage für Katrin, ein Appartment für 2,5 Mio Baht ( das sind 75 T€ ) an der Hauptstraße anschauen und ein wenig herumstreunern in Hua Hin passiert heute nichts. Jetzt muß Katrin beim Essen Diät halten : Durchfall
    Freitag:
    Nach einem leichten Frühstück und Pool geht es uns beiden wieder gut, und wir brechen mit dem Roller zu einer 60 km Tour ins Inland auf. Erst besuchen wir eine recht einsame Höhle, die wohl von einem Mönch bewacht wird : nichts spektakuläres , aber mal wieder in der Natur. Nach einem Zwischenstop bei einem Tempel mit recht großem Buddha haben wir dann die Sunshine Hills Anlage aufgesucht, wir hatten dort einen Besichtigungstermin vereinbart mit Andrew, dem GF. Die Anlage und die Leute dort machten einen sehr gepflegten Eindruck, ca. 80% der Gäste sind aus D oder CH, aber dort den kompletten Lebensabend verbringen - ich weiß nicht….
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  • Cicada , ein eigenes Kapitel

    Jan 23–24 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Ja, und dann haben wir am Freitag abend mit unserem Roller noch den Cicada-Markt, 8 km im Süden von Hua Hin , besucht. Und tatsächlich, wie in den Führern beschrieben, tatsächlich ein sehr schöner und sehr abwechslungsreicher Markt. Das fängt schon mit dem sehr geschmackvollen Eingang an, dann geht es an einer ( einigermaßen?) traditionellen Musikgruppe mit frei Hackbrettern weiter zu vielen Ständen mit wirklich schönem Kunsthandwerk : Schnitzereien, viele Maler, … Aber man hat ja schon alles 😥. Dann haben wir am Ende des Markts eine große Freilichtmusikbühne entdeckt, mit einem freien Tischchen in der ersten Reihe - und schon waren wir mitten drin in einem tollen Jazzkonzert - alles tolle Musiker ( angeblich aus Hua Hin, solche Infos sind bei den beschränkten Englischkenntnissen vieler Thais hier immer ohne Gewähr) . Nach einer Stunde Musik waren wir dann doch vom Tag recht müde, so daß wir beschlossen, am nächsten (letzten) Abend in Hua Hin einfach noch mal herzukommen.
    Am letzten Tag hatten wir außer Pool, Massage, Meer und Cikada-Markt nichts vorgenommen. Ein insgesamt sehr harmonischer und entspannter Abschiedstag in Hua Hin, auch wenn der Verkehr teilweise sehr herausfordernd ist. Aber die insgesamt 130 km in den 3 Tagen haben wir mit dem Roller super hingekriegt, ohne eine einzige kritische Situation🤗.
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  • Die große Überfahrt

    Jan 25–26 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Nein, es geht nicht mit Asterix von der Normandie nach Amerika, sondern „nur“ von Hua Hin nach Koh Lipe. Luftlinie grad mal 700 km, aber wir haben dafür trotzdem 2 Reisetage gebraucht. Am ersten Tag um 12 mit dem Taxi nach Norden zurück nach Bangkok, gleich in ein Hotel in der Nähe des Flughafen Suvarnabuhmi, am Nachmittag ein wenig gechillt und für das nächste Mal ein tolles Flughafenhotel entdeckt , am nächsten Morgen ganz entspannt das mit AirAsia gebuchte Reisepaket gestartet: Flug nach HatYai im Süden, dann 2 h Fahrt im 12 Sitzer Van nach PakBara an die Küste, und abschließend eine knappe 2h Fahrt mit 60 Personen nach Koh Lipe in einem ca. 18m langen Schnellboot - und das wirklich schnell : Wir haben zeitweise 58 km/h gemessen. Um 15 Uhr dann im Südseeparadies angekommen. Paradies , wenn es nicht so viele Touristen wären: es ist einfach voll, die kleinen Gassen alle vollgebaut, dichte Menschenmassen, das haben wir nicht erwartet. Am Strand aber verlaufen sich tatsächlich die Leute, das Wasser ist herrlich warm (30 Grad?) und recht sauber, der Sand ganz fein und fast weiß, und unser Hotel ist eine Bambushütte ! Aber immerhin eine mit Keramikabteilung ( alles dabei), Ventilator und - ganz wichtig - einem guten Moskitonetz über unserer Doppelmatraze. Fenster bleiben nachts alle auf, Ventilator bleibt an, natürlicher Luftzug, es war sehr angenehm zum Schlafen in der ersten Nacht, so ca. 24 Grad ( wie die A/C Einstellung in den Hotels die letzten Wochen). Zum Strand sind es nur knapp 100m, alles im Schatten unter großen Bäumen bis zu unseren Liegestühlen am Strand. Wir sind rundum glücklich.Read more

  • Licht, Meer und Schatten

    Jan 27–31 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Viel Licht, noch mehr Meer, aber das wissen inzwischen viele,sehr viele Menschen, wie schön Koh Lipe ist. Vor 5 Jahren gab es 2 Geldautomaten auf der gesamten Insel, heute sind es geschätzt 30. so hat sich auch der Ort im Inselzentrum entwickelt: viele neue Ressorts, viele Hotels und Gästehauses, die einst idyllische Walking Street inzwischen abends sehr voll ( 95% Touristen, dazwischen 5 % Motorroller und Taxis). Trotzdem überwiegt das schöne und entspannte, man muss sich seine Plätzchen eben suchen, und die gibt es noch: irgendwie verteilen sich die Menschen tagsüber doch auf den vielen langen weißen Stränden, man findet locker ein schattiges Plätzchen unter Bäumen. Mittag und Abendessen am Strand mit den Füßen im Sand, und alles (für uns) zu recht günstigen Preisen, ein feines Abendessen zu fünft mit einer Flasche gutem Wein für insgesamt 80 €. So haben wir die 5 Tage in Koh Lipe verbracht : sehr viel am Strand und in den Strandrestaurants und -bars.Read more

  • Bootsausflug

    January 29 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Nur Strandtage sind dann doch etwas langweilig, deswegen haben wir am 29. Januar einen Bootsausflug geplant. Mit Karin, Susi und Wayne waren wir zu fünft und haben uns ein privates Boot für umgerechnet 120 € gemietet. Ausgerüstet mit Lunchpaket, Badezeug und Schnorchelset sind wir um 9:30 Uhr mit einem der klassischen Longtail-Boote (siehe Video) zu unserem Tagestrip aufgebrochen. Die Bade und Tauchstopps waren wirklich klasse, leider auch für die anderen Ausflugsboote, weil alle Boote (fast gleichzeitig ) die gleiche Tour fahren. Aber im Wasser beim Schnorcheln haben sich alle prima verteilt. Für Katrin und mich waren das die bisher schönsten Schnorchel-Erlebnisse, noch schöner als Tioman: viele viele bunte Fische, tolle Korallen in 2-5 m Tiefe, super sauberes Wasser, circa 28° warm, so haben wir uns Thailand vorgestellt. Beim vierten Stopp gab’s dann das Lunchpaket ( Reis mit Wünschdirwas) mit einem Getränk. Das hat sich wohl in der Gegend herumgesprochen, denn hier hatten wir Besuch von einer richtigen kleinen Affenhorde , natürlich wie immer auf der Suche nach Nahrung. Die Affen sind teilweise so aufdringlich, dass sie von Aufsehern mit Steinschleudern vertrieben werden ( was wohl Professor Grzimek oder der BN dazu sagen würde?). Nachmittag um 16:00 Uhr waren wir nach einem schönen Ausflug wieder daheim.Read more