• Malgrat

    October 8, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Morgen war sonnig, fast schon verdächtig gut gelaunt.
    Das Frühstück? Überschaubar. Zwei Scheiben Brot, kleine Stückchen Käse, Schinken, der so dünn war, dass man die Zeitung darunter hätte lesen können.
    Der Kaffee – schwarz wie die Nacht, natürlich ohne Milch (vergessen einzukaufen). So wie es die echten Helden des Morgens trinken.

    Die Stimmung war top, ausgeschlafen und fast schon motiviert. Im Hintergrund dudelte das Internet mit der WZ, während wir am Frühstückstisch saßen.
    Dann die erste Überraschung des Tages: eine freundliche afrikanische Toilettenfrau, die mir tatsächlich den Weg zur Dusche zeigte. Ein Pfefferpflanzen-Shooting Service, wie man ihn sonst nur in Luxushotels bekommt!

    Frisch geduscht ging’s raus zum Strand. Die Sonne strahlte, der Sand knirschte, und überall waren deutsche Nachbarn, als hätte jemand ein Pauschalreise-Portal in den Himmel geladen.
    Ein kleiner Smalltalk hier, ein „Na, auch schon wach?“ dort – und schon waren wir mittendrin im Morgenprogramm.

    Danach hieß es: auf die Strecke! Das Abenteuer konnte beginnen.
    Am Nachmittag erreichten wir den Campingplatz Eden – leider war er vollständig belegt. Wie passend für ein Paradies. Schließlich fanden wir einen strandnahen Stellplatz für 8,50 €. Ein erfrischendes Bad und der Blick auf die Burg von Peniscola räundeten den Tag ab.
    Bei dem Blick blieb es nicht, wir fuhren mit den Rädern zur Burg und bestiegen sie. Anschließend bestaunten wir sie im Abendlicht und aßen bei schöner Livemusik eine Pizza.
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