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  • Day11

    Faza e njëmbëdhjetë (1/2): Llogara Pass

    September 11, 2018 in Albania ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute 290 Kilometer über 8,25 Stunden.
    Mit einem Blitz und einem Knall begann der Morgen. Nur 5 Meter neben uns setzte es die Stromversorgung des Campingplatzes außer Kraft. So rüde aufgewacht setzten wir uns zum Frühstück zu unseren neuen polnischen Freunden.
    Dem Besitzer des Zuk (dem polnischen Rallyeauto) bot Anni eine Fahrt im R4 an, die er mit Freuden annahm. Danach durfte Anni den Zuk testen. So fuhren wir gemeinsam eine Runde in dem alten Gefährt. Da unsere Wege in verschiedene Richtungen verliefen, verabschiedeten wir uns nach einem Foto.
    Für uns Beide ging die Tour weiter Richtung Süden. Auf den Straßen war immer viel los und damit meine ich keine Autos. Oft trafen wir Ziegen und Frauen, die Kühe am Rande der Schnellstraßen entlang führten.
    Um mich dem albanischen Verkehr anzupassen, gab ich das Blinken vollkommen auf und betrachtete die Geschwindigkeitsbegrenzungen mit einem Lächeln. Auf den Straßen auf den wir fuhren wurden ungewöhnlich häufig Verkehrskontrollen durchgeführt. Wir blieben jedoch stets verschont. Stattdessen hielten wir selbst an und kauften uns gegrillten Mais eingewickelt in ein Blatt aus einem alten Mathebuch. Sehr verwundert waren wir als wir einen Polizisten sahen der per Anhalter bei einem normalen Auto mitfuhr.
    In Erinnerung an die montenegrinischen Backwaren hielten wir bei zwei albanischen Bäckern (und Patisserien) an und deckten uns mit sehr leckeren und günstigen Backwaren und Törtchen ein. Denn der nächste Streckenabschnitt sollte uns erst einmal weg von der Zivilisation in die Berge führen.
    Nach einer kurvigen und steilen Fahrt genossen wir den Blick vom Llogara-Pass (1027m) auf Südalbanien, das ionische Meer und sogar bis nach Korfu.
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