September 2018
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  • Day25

    Dwudziesty piąty etap (2/2): Breslau

    September 25, 2018 in Poland ⋅ 🌙 7 °C

    Auf dem nachfolgenden Weg nach Breslau (oder auch Wroclaw) mussten wir wieder Maut bezahlen, um zu unseren Zlombol Freunden zu kommen. Leider war es mitten in der Woche und so war es möglich nur einen unserer polnischen Freunde zu treffen, die wir in Albanien getroffen hatten. Nach einem gemütlichen Abend mit selbstgemachtem Marillenwein und frisch gekauftem Kuchen durften wir sogar im Garten übernachten. Der streichelbedürftige Hund “Lucky” leistete uns flauschige Gesellschaft. Das Angebot einer Dusche konnten wir uns nicht entgehen lassen. Danach traten wir schweren Herzens unsere letzte Nacht im R4 an. Es sollte sehr kalt werden. Der Wetterbericht sagte 2 Grad voraus.Read more

  • Day25

    Dwudziesty piąty etap (1/2): Nowa Huta

    September 25, 2018 in Poland ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute 325 Kilometer über 7,5 Stunden.
    Die Nähe zur Altstadt mussten wir heute auch nochmal nutzen. So besuchten wir die Burg Wawel und besichtigten die Drachenhöhle unter der Burg. Zum Abschluss speite ein Drache Feuer. Das sah schon ziemlich cool aus!
    Dem straffen Terminplan folgend eilten wir zum Mittagslokal. In einem urigen, familiären Restaurant, welches sich auf Pirogi spezialisiert hatte, suchten wir uns die Leckersten aus. Zur Vorspeise gab es eine würzige Rote Beete Suppe und dazu einen schwarzen Tee.
    Danach gingen wir zum Friseurtermin von Anni, den wir am Vortag vereinbart hatten. Frisch frisiert verließen wir unseren Parkplatz. Eine nahe symmetrisch gebaute Arbeitersiedlung sollte unser nächstes Ziel werden. Kurze Zeit später befanden wir uns in der Vorstadt von Krakau. Anscheinend waren wir am Ziel vorbei gefahren, weil das Navi den Ort woanders vermutete. In der sozialistischen Musterstadt “Nowa Huta” angekommen, bewegten wir uns zum zentralen Platz. Die Stadt wurde für Arbeiter der Stahlproduktion im Jahre 1949 gebaut. Eigentlich ohne Kirche geplant, wurde sie 1977 dann noch errichtet.
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  • Day24

    Dwudziesty czwarty etap (2/2): Krakau

    September 24, 2018 in Poland ⋅ ⛅ 10 °C

    Das nächste Ziel war Krakau. Bei unserem vorletzten Grenzübergang erwartete uns wieder keine Kontrolle. So erreichten wir Krakau am frühen Abend. Unser Parkplatz war nur 1,6 km von der Altstadt entfernt und kostete uns 6€. Bevor wir uns ein leckeres Abendessen in einem gut bewerteten Restaurant zu uns nahmen, besichtigten wir kurz die Stadt und überstanden einen kurzen aber heftigen Regenschauer. Bei Anni gab es herzhafte Kartoffelpuffer mit Fleisch und bei mir eine sehr edle Entenbrust mit Miniklößen. Der Weg zurück war kalt und windig, aber unser letztes zu überwindendes Hindernis vor dem Schlafengehen.Read more

  • Day24

    Dvadsiate štvrté (1/2): Banská Bystrica

    September 24, 2018 in Slovakia ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute 275 Kilometer über 9,25 Stunden.
    Die dann doch unruhige Nacht war vorüber und ein stürmischer Morgen weckte uns. Aufgrund der Eiseskälte entschieden wir uns für das erste Frühstück im Auto. Im nahegelegenen Ort Zvolen versuchten wir unser Glück erneut bei zwei verschiedenen Friseuren. Leider war kein Termin frei. Das Einzig was wir uns dort noch gönnten, war ein Kaffee in einem kleinen gemütlichen Cafe.
    Die nächste Stadt war der Schauplatz des slowakischen Nationalaufstandes. Ein großer Platz mit einem Denkmal, einem schönen Brunnen und einer Reihe wunderschöner Häuser befand sich im Stadtkern. Ein kleines Dorf namens Vlkolinec mit nur 55 Häusern schauten wir uns auch an. Die traditionellen Holzhäuser mit bunter Bemalung waren schön anzusehen. So schön, dass es als UNESCO Weltkulturerbe zählt. Als es zu regnen begann zogen wir uns in das Auto zurück. Zum Glück, denn ein paar Minuten später hagelte es.
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  • Day23

    Dvadsiate tretie štádiu (2/2): Podzámcok

    September 23, 2018 in Slovakia ⋅ ☁️ 11 °C

    Erfreut durch die schönen Erlebnisse verließen wir die Stadt in Richtung Slowakei. Die Supermarktkette “Tesco” hat hier sonntags von 7-20 Uhr geöffnet. So kauften wir noch den einen oder anderen günstigen Wein und ein paar ungarische Spezialitäten. Der anschließende Tankstellenbesuch kostete uns noch ein letztes Mal sehr wenig und wir tankten mit 1,19€ pro Liter sogar noch günstiger als in Rumänien.
    Die Grenzüberfahrt in die Slowakei verlief unspektakulär. Am Straßenrand stand ein Schild und schon waren wir in einem anderen Land. Das war für uns ungewohnt.
    Schon wieder im Dunkeln suchten wir unseren Schlafplatz bei einer alten Burgruine auf. Der Abend war etwas windig und mit 11 Grad schon ziemlich kalt. Nach einer frostigen Mahlzeit verbrachten wir eine ruhige Nacht. Mitten in der Nacht kam ein kleiner Sturm auf und es fing an zu regnen. Damit die Matratze und unsere Füße nicht weiter nass wurde, schlossen wir die Heckklappe und schliefen weiter.
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  • Day23

    Huszonharmadik szakasz (1/2): Budapest

    September 23, 2018 in Hungary ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute 260 Kilometer über 10 Stunden.
    Entspannt aufgewacht und gerade mit dem Abbau des Nachtlagers beschäftigt, sahen wir aus dem Augenwinkel einen Polizeiwagen. Dieser fuhr ganz langsam auf den Parkplatz, wo wir waren. Nach einer kurzen Pause setzte sich der PKW in Bewegung, fuhr genau so langsam wie er gekommen war an allen Campern vorbei und verließ den Ort ohne etwas zu tun.
    Nach einem kurzen Besuch in der Innenstadt von Kecskemet mit Häusern im Jugendstil, zog es uns nach Budapest, der Hauptstadt Ungarns. Dort besuchten wir einen riesigen Trödelmarkt an dem es alle Kostbarkeiten aus vergangenen Zeiten gab. Komisch fanden wir die in Deutschland verbotenen Figuren und Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus. Ein Langos für 1,50€ rundete den Besuch ab und danach fuhren wir mitten in die Donaustadt. Der Besuch der Fischerbastei und des Stadtwäldchens mit der Burg Vajdahunyad waren obligatorisch. In der Burg fand sogar ein kleines Chorfestival statt. Die Sängergruppen waren verschiedenen Alters und traditionell gekleidet.
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  • Day22

    Huszonkettedik szakasz (2/2): Kecskemét

    September 22, 2018 in Hungary ⋅ ☁️ 13 °C

    Der ungarischen Grenze immer näher kommend, speisten wir noch für insgesamt 6€ in einem Restaurant mit Mittagsbüffet. Unsere Mägen platzen dabei fast aus allen Nähten. Bei der Friseursuche für Anni wurden wir leider nicht fündig.
    Und schon standen wir an der Grenze. Nach einer ungerechtfertigt langen Wartezeit und einer läppischen Kontrolle ging die Fahrt weiter. Eigentlich entschieden wir uns durch Ungarn ohne Maut zu fahren. Diese Entscheidung wurde uns jedoch von der ersten Mautkontrollstation abgenommen, die uns scannte. Innerhalb von einer Stunde hatten wir also noch die Möglichkeit unsere Vignette nachzukaufen. An der nächsten Tankstelle sorgten wir mit den 9€ für die Entspannung unserer Gemüter, denn wir hatten beide keine Lust eine Strafe zu bezahlen.
    Zu weiterer Entspannung verhalf uns ein Thermalbad in Kecskemet. Für 9€ pro Person gönnten wir uns einen schönen Abend in den verschiedenen Saunen und im Thermalwasser.
    Der stadtnahe Parkplatz für die Nacht war schön, aber es wurde nun sehr kalt. Am späten Abend beobachteten wir dann noch die Jugendlichen, die sich für ihren Drogenkonsum auch an diesem etwas abgelegenen Ort trafen.
    Mehr Probleme als die Jugendlichen machte uns ein kleines Kätzchen machte, dass auf dem Auto rumtollte. Nachdem es bei unseren Füßen ins Auto schaute, verschwand es aber und wir konnten uns für den morgigen Tag ausruhen.
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  • Day22

    Stadiul douăzeci și doi (1/2): Arad

    September 22, 2018 in Romania ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute 430 Kilometer über 6 Stunden.
    Am Morgen leuchteten uns die Felsen vom Berg gegenüber an und boten uns einen sehr schönen Blick. Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns auf den Weg zu den Schwefelbädern für die das Tal bekannt ist. Zu unserem Glück ging es an diesem Tag schon zeitig los und wir bekamen einen nahen Parkplatz. Um uns herum standen überall andere Autos mit Rentnern, die dort bestimmt gecampt hatten. Sie packten Tisch und Stühle aus und machten erst mal Frühstück. So wagten wir uns in das gut gefüllte Becken. Die ersten Schritte in dem 58 Grad heißen Wasser waren schrecklich, aber man gewöhnte sich schnell daran. Abkühlung fanden wir im Fluss nebenan in den wir uns reinlegten. Danach sprach uns ein Mann an. Dieser ist früher durch die Donau von Rumänien nach Jugoslawien geflüchtet und hat Asyl in Australien bekommen. Seitdem wohnt er dort. Wir lauschten gespannt seiner Geschichte und verabschiedeten uns.Read more