Günnis Reiseblog

Joined July 2019Living in: Berlin, Deutschland
  • Day13

    Zusammenfassung

    July 27 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Zusammenfassend, hier einige Punkte, die uns auffielen und die Anderen eventuell weiter helfen:

    1. Reisebuchung generell: Flug, entweder nur direkt bei der Fluggesellschaft und nur mit Kreditkarte oder bei einem Reiseportal inklusive Mietwagen oder der ersten und der letzten Übernachtung buchen. Nur so hat man die Möglichkeit mittels ChargeBack der Kreditkartenbank oder der Insolvenzversicherung bei Pauschalreisen sein Geld zurück zu bekommen. Wir waren auch von der WOW-Air Pleite betroffen und kämpfen noch um die Erstattung der Tickets.

    2. Mietwagen: über lokalen Anbieter inklusive All-Inklusive Versicherung direkt buchen. Eine Reifen- und Steinschlagversicherung ist unbedingt notwendig, da selbst die Ringstraße immer wieder abrupt zur Schotterpiste wird, von den zahlreichen Baustellen während des Sommers mal ganz abgesehen.

    3. alternative Anreise checken. Wer schon ein eigenes 4x4 Auto besitzt, kann über Dänemark mit Fähre in 2 Tagen nach Island gelangen. Einfach mal durchrechnen.

    4. Die Preise hier sind, verglichen mit Deutschland, meistens doppelt so hoch. Jedoch relativiert sich das Ganze wieder, da fast alle Sehenswürdigkeiten kostenfrei sind, zum Großteil sogar das Parken dort.
    Damit muss gerechnet werden:
    1L Benzin - 240 ISK - 1,77 €,
    1 Pizza/Burger/Pasta - 2500 ISK - 18 €,
    1 Bier (0,5L) in Restaurant 1000 ISK - 7,50 €
    im Supermarkt kostet alles etwa 1,5-2x soviel, wie bei uns,
    Whalewatching - 9900 ISK - 72 €/ Person,
    Thermalbad - 5900 ISK - 43 €,

    5. Bezahlung im Restaurant erfolgt meistens selbstständig am Tresen,

    6. Einspurige Brücken gibt es reichlich (Einbreid Brú). Wer zuerst kommt fährt zuerst. Ansonsten mit Lichtzeichen verständigen.

    7. Wem das Wetter nicht gefällt, der wartet einfach 5 Minuten ;o)

    8. Entfernungen nicht unterschätzen. Da die maximale Geschwindigkeit auf Landstraßen 90 km/h beträgt, aber viele Straßen/Kurven/Pässe dieses gar nicht zulassen, sollte man mit mindestens 1min/km rechnen. Dazu kommen noch die vielen neuen Fotomotive nach jeder Ecke.
    Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten entlang der Straßen. Also bitte nicht einfach so auf der Straße stehen bleiben für ein Foto. Wir haben relativ wenig Polizeipräsenz gesehen, es wird aber häufig geblitzt und 0,5 ‰ sind auch in Island gültig. Strafen sind meist sehr viel schmerzvoller als in Deutschland.

    9. Zeit: 2 Stunden hinter unserer MESZ zurück. Um die meisten und besten Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, sollte man mindestens 12 Tage einplanen. Kommt noch das Hochland hinzu, entsprechend mehr. Das alles ist auch nur zu schaffen, da es im Sommer nicht wirklich dunkel wird und wir uns auch noch um 23:00 Sachen angeschaut haben. Dadurch waren dann fest terminierte Abendessen nicht möglich und das aufgebaute Schlafdefizit müssen wir nun langsam wieder abbauen.

    Wir wollen auf jeden Fall, wie auch sonst schon öfter woanders, mit mehr Zeit wieder kommen. Evtl. mit eigenem Auto. Etwas mehr Ruhe und Zeit die Natur wirklich zu genießen hätte beim nächsten Mal höhere Priorität. Wir sind jetzt in den 12 Tage ca. 3200 km gefahren!

    Die bleibenden Eindrücke sind unbeschreiblich. Es hat uns wirklich super gefallen!!!
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  • Day12

    Island Keflavik - Berlin Tegel

    July 26 in Iceland ⋅ ⛅ 13 °C

    Zurück sind wir mit einer Boeing 767 der EuroAtlantic, einer portugiesischen Fluggesellschaft. Da auch Icelandair’s Boeing 737 Max Flotte am Boden bleiben muss, haben sie von anderen Fluggesellschaften Flugzeuge geleast, um alle Passagiere befördern zu können. Das hatte auch alles prima geklappt. Leider war man in Tegel nicht in der Lage das Flugzeug zu entladen, bzw. fiel das Transportband ständig aus. Sei es wegen der 30 Grad, die uns hier empfingen oder warum auch immer. Wir mussten jedenfalls mehr als 1,5h auf unser Gepäck warten. Wie hier scheinbar üblich kam keinerlei Durchsage oder Info in dieser Zeit. Servicewüste Deutschland hat uns wieder gleich gebührend empfangen.Read more

  • Day11

    Mietwagen Update

    July 25 in Iceland ⋅ ⛅ 13 °C

    Am Ende unseres letzten Tages checkten wir wieder im Bed & Breakfast Airport Hotel Keflavik ein, wie schon zu Beginn unserer Reise. Irgendwie schien unsere Buchung verloren gegangen zu sein. Nach einer kleinen Ewigkeit und mehrmaligem Vergleichen der Buchungsnummer bekamen wir ein 4-Bett Zimmer und alles war gut.
    Ich bin dann nochmal tanken gefahren, um das Auto direkt danach bei Procar abzugeben. Gegen 22:00 kam ich dort an. Sie haben alle Tage rund um die Uhr geöffnet und man kann im Prinzip 3h vor Abflug sein Auto zurück bringen und dann per kostenfreien Shuttle zum Flughafen fahren. Mir wurde eröffnet, dass ich 2h zu spät sei. Ups, ich hatte völlig übersehen, dass auf dem Mietvertag eine Rückgabezeit vermerkt war. Nach einigem „sorry“, „I don‘t knew“ und „I didn‘t saw“ fragte ich nach dem „extra charge“, den ich möglicherweise zahlen müsste. Die stets freundlichen Mitarbeiter gaben mir zu verstehen „much expansive, it‘s rising up“. Schlußendlich ließen sie dann aber doch, dankenswerterweise, die Verspätung unter den Tisch fallen und trugen 21:00 als Rückgabezeit ein (1h ist wohl Kulanz). Auch der abschließende Check des Autos war bemerkenswert kurz und positiv. Der Höhepunkt der Kunden- und Servicefreundlichkeit war dann aber doch, als der Shuttle zum Flughafen losgehen sollte. Ich erklärte, dass es von der Autovermietung bis zum Hotel näher sei als vom Flughafen und ich losgehen wollte. Der freundliche Mitarbeiter meinte kurzerhand, dass er mich fahren wolle. So bekam ich einen Extra-Shuttle zum Hotel.
    Zusammenfassend kann ich sagen: ProCar war, trotz des anfänglichen Bangemachens und des Versuchs eine zusätzliche Versicherung aufzudrücken, im Endeffekt doch problemlos, kulant und sehr kinderfreundlich. Ich würde beim nächsten Mal direkt über Procar buchen und dort dann die All-Inklusive-Versicherung (ca. 30€/Tag) abschließen.
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  • Day11

    Lavalandschaft überall

    July 25 in Iceland ⋅ ⛅ 13 °C

    Beispielhaft hier mal ein paar Fotos von der typischen moosbedeckten Lavalandschaft, die uns immer wieder kilometerlang begegnete. So auch auf unseren letzten Kilometern Richtung Keflavik. Dieser Naturgewalt, die das vollbrachte, kann man nur demütig begegnen!

  • Day11

    Seltun - Geothermalgebiet

    July 25 in Iceland ⋅ ⛅ 14 °C

    Auf der Fahrt Richtung Airporthotel zur letzten Nacht, sind wir dann noch an der blauen Lagune vorbei zu einem weiteren Geothermal-Hotspot gefahren, welches nicht ganz so groß war wie Hvevir, dafür aber mit einem ebenso beeindruckenden Farbspektrum. Gemüffelt hat es aber nicht ganz so, wie in Hvevir.Read more

  • Day11

    The Cave

    July 25 in Iceland ⋅ ☁️ 10 °C

    Der letzte Tag bricht an. Morgen in aller Frühe geht unser Heimflug. Wir hatten zuerst noch überlegt, nochmals nach Olafsvik zu fahren, um Orkas und Grintwale zu sehen, haben uns dann aber doch für die große Lavahöhle „The Cave“ entschieden, Diese Höhle kann nur mit Führung besichtigt werden und die ist, wie so vieles hier, verhältnismäßig teuer. Die Höhle entstand nach dem letzten, dortigen Vulkanausbruch vor ca. 1000 Jahren. Die Lava war flüssiger als üblich und als sie an der Oberfläche schon fest wurde floss sie im Innern durch die Gravitation weiter. Als der Vulkan dann erlosch, floss die unterirdische Lava immer noch weiter, wobei dann keine neue Lava mehr nach kam. So entstand dann diese Höhle. In der Höhle waren jetzt 0 Grad und gab an verschiedenen Stellen noch Eis. Durch die Mineralien in der Lava hatten die Wände und die Felsbrocken alle erdenklichen Farben von Rostrot, über Schokoladenbraun bis Gelb. Unser Guide erklärte uns alles ausführlich und auch lustig. So löschte er am Ende der Höhle das Licht, alles war still und man hörte nur noch das Wasser tropfen. Es war echt dunkel. Wir sahen absolut nichts. Er meinte nur trocken: wer jetzt noch die Hand vor den Augen sehen könne, sei crazy.Read more

  • Day10

    Bjarnarfoss

    July 24 in Iceland ⋅ ⛅ 10 °C

    Mit vollem Bauch konnten wir uns wieder Richtung Hotel aufmachen. Dabei kamen wir am Bjarnarfoss vorbei, der schon von weitem zu sehen ist. Also noch mal einen kurzen Fotostopp eingelegt. Die Landschaft dort am Wasserfall erinnert an Österreich. Bergbach mit Fichten.

  • Day10

    Fish & Chips

    July 24 in Iceland ⋅ ⛅ 12 °C

    Fast am Ende unserer Reise konnten wir nun endlich auch isländische Fish&Chips probieren. Durch die langen Aufenthalte an unseren Wegpunkten war es nun doch schon spät geworden und der Hunger meldete sich etwas. Auf der Suche nach einem offenen Restaurant, es war mittlerweile 21:00 durch, kamen wir an dem Ort Arnastapi vorbei. Nur mal so sind wir dann in den Ort abgebogen und haben an einem Campingplatz tatsächlich noch ein offenes Lokal gefunden. Das „Arnabaer“ hatte trotz Google (bis 21:00) noch offen und servierte uns sehr leckere Fish&Chips.Read more

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