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  • Day13

    Mit dem Fahrrad durch Mandalay

    November 6, 2017 in Myanmar ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einem typischen Frühstück im Hotel, mit Reis, Nudeln und Gemüse, liehen wir uns die Fahrräder aus und fuhren ins Stadtzentrum. Da Bürgersteige nicht existieren oder vollgestellt sind wagten wir uns in den turbulenten, teils hektischen Stadtverkehr. Da Mandalay in horizontale und vertikale Straßen, welche von 1 aufwärts nummeriert sind, aufgeteilt ist, fällt die Orientierung sehr leicht.

    Erster Stop war der Royal Palace, die ehemalige Residenz einer der letzten Könige Myanmars. Ein 4 ha großes Rechteck inmitten der Stadt und umgeben von einem 68 m breiten Wassergraben. Im Inneren befinden sich mehrere Tempel, welche unterschiedlich ausgeschmückt sind und stets einen Thron beinhalten. Je nach Rang wurde der Gast vom König in einer anderen Halle empfangen. Außerdem gibt es hier noch einen Aussichtsturm.

    Dann ging es zur Kuthodaw Pagode. Hier stehen über 700 Schreine, die Steintafeln behüten. Alle Tafeln zusammen ergeben eine Art heilige Schrift des Buddhismus und stellt somit das schwerste Buch der Welt dar.

    Anschließend ging es bergauf zum Mandalay Hill. Wir entschieden uns für den Nordaufgang ohne viele Touristen und Verkäufer. Oben bot sich ein grandioser Blick über die Stadt und man konnte die Umrisse der grünen Palastoase im Stadtkern besser erkennen.

    Auf dem Rückweg umrundeten wir den ganzen Wassergraben und machten bei der Post Halt.

    Mona gönnte sich noch eine ausgiebige Ganzkörper-Massage, um ihren von Florians Aktivitätendrang geplagten Rücken etwas Gutes zu tun. Er fuhr derweil zum Fluss, um sich von dort den Sonnenuntergang über dem Irrawaddy Fluss anzusehen. Später abends gab es dann noch ein leckeres BBQ am Straßenrand gefolgt von leckeren, fettigen gefüllten Pfannkuchen.
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