Frida Volkmar

Joined February 2019
  • Day130

    ÜBERFALL

    May 10 in Indonesia ⋅ 🌬 30 °C

    Diese kleinen Kinder, die Armbänder verkaufen, sieht man hier überall in Kuta. Am Strand Mawun wurden Anna und ich von einer Horde kleiner Mädels belagert, die uns anfangs noch ihre Armbänder und Ananas oder Kokosnuss verkaufen wollten, als sie dann aber checkten dass wir nur zum Essen hier waren setzten sie sich einfach zu uns, machten Modelposen mit Annas Sonnenbrillen, fragten uns über unsere Freunde und Familie aus (“no boyfriend no Problem!”), brachten uns bei wie man Telur (Gemüse auf Indonesisch) richtig ausspricht und machten Fotos über Snapchat. Einfach zuckersüß😍Read more

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  • Day127

    5 Tage bei Mr Dagul,

    May 7 in Indonesia ⋅ 🌬 30 °C

    Ragul oder auch Lagud. Unser Gastgeber in Ekas, Lombok hatte viele Namen, so richtig auf einen geeinigt haben wir uns bis zum Schluss nicht.
    Ein Typ, der uns Brother und Sister nannte, Max im speziellen sogar “Boss”. Der uns wie ein Irrer über die unasphaltierte und von tiefen Gräben durchzogene “Straße” bis zu unserem Haus fuhr und seine Tochter zum Frühstückmachen jeden Morgen bei uns vorbeischickte. Ein wahrer Ehrenmann also.
    Auch sonst sind die Einheimischen wirklich witzige Personen hier. Die Kinder laufen, kaum dass sie einen sehen, auf einen zu, schreien Sätze in gebrochenem Englisch ( unter anderem auch “fuck you”!) und wollen ein Highfive.
    Ein Junge, an dem wir am Strand vorbei gelaufen sind und der etwas geknickt wirkte (Kobe nannte ihn passend “sadboy”), kam nach einer Weile einfach zu uns, highfivte die Jungs, setze sich mit seiner indonesischen Techno Musik neben Max und wollte nach kurzer Zeit einfach Fotos mit ihm und von uns machen.
    In einem kleinen Dorf in der Nähe unseres Hauses wollten Max und Kobe Sticker kaufen, auf die Frage “How much?” rief der Verkäufer nur ernst “No” und kam nach einer Weile mit einem 10 000 rp Schein wieder.
    Die Kommunikation basiert also auch vor allem auf Zeichensprache und einzelnen englischen Wörtern!
    Es ist jetzt Ramadan in Indonesien und da Lombok streng muslimisch geprägt ist erschallen jeden Morgen und die ganze Nacht durch laute Gebetsgesänge über die ganze Insel. Unser Haus war natürlich auch so modern, dass es teilweise nicht mal Fensterglas hatte, war also teilweise eine etwas durchwachsene Nacht. Für die Gläubigen mag es etwas sehr traditionelles und heiliges sein, aber ganz ehrlich, als Außenstehender ist es einfach nur eine einzige Lärmbelästigung 😂Naja, man gewöhnt sich dran.
    Am vorletzten Abend haben wir dann das beste an unserem Haus entdeckt.
    Wir lagen abends noch draußen und plötzlich ging überall das Licht aus, ein für Indonesien ganz typischer Stromausfall.
    Für uns war es aber eher eine Erleuchtung, denn als wir hoch guckten, war der Himmel übersät mit Sternen. Stundenlang lagen wir dann da, haben hochgeguckt und auf voller Lautstärke Musik gespielt, so dass auch der Gebetslärm verschwand.
    Damit gingen dann die zwei Wochen zu Ende.
    Hätte schlimmer seien können.
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  • Day123

    Minigili

    May 3 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Gili Air ist die kleinste Insel auf der ich je war, innerhalb von 20 Minuten kommt man von einer auf die andere Seite.
    Das erste was uns aber nach der Ankunft aufgefallen ist, war die plötzliche Ruhe, die uns umgab. Auf ein mal war da kein Hupen und Motorengeräusch mehr. Nur Pferdegetrappel und die immer gleichen Bob Marley Songs im Restaurant neben uns.
    Träumchen!
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  • Day111

    Bali oder doch Bondi?

    April 21 in Indonesia ⋅ 🌬 32 °C

    Von Thailand nach Bali war es temperaturmäßig wirklich keine große Umstellung, umso mehr waren wir verwundert, dass wir uns kulturell plötzlich wieder am Bondi Beach fanden als wir durch Canggu liefen. Über all super schicke good Food Cafés und braun gebrannte, hellblonde Männer und Frauen.
    Als dann die Jungs nach einer Woche ankamen, wurden wir aus Sydney direkt nach Köln zurück katapultiert. Deswegen dauerte es wohl auch ein bisschen, bis wir uns alle wieder aneinander gewöhnt hatten.
    Ganz ehrlich,so sonderlich viel haben wir von Bali auch echt nicht gesehen. Wir waren nicht auf dem Vulkan, haben keinen Tempel und keinen Wasserfall besichtigt.
    Wir haben lieber Mojitos im Pool getrunken, Wasserwettkämpfe entworfen oder uns den Burger des Tages gekauft.
    Das war auch gut.
    Besser als die Tortur von Reisfeldwanderung, an die wir uns in Ubud gewagt hatten und nach der wir(20 Minuten später vielleicht) völlig platt erstmal über ne Stunde Pause im Café gemacht haben.
    Surfen waren wir auch! Hier mal meinen ehrlichen Respekt an Kobe, du hast wirklich auf eine wundersame Weise ein Gespür für die Wellen, Herr der Wellen🙄
    Wobei man bei mir nicht von surfen sprechen konnte, nach einer halben Stunde hatte ich es gerade mal geschafft wackelig auf dem Bord zu knien.
    So ging diese Woche also ziemlich schnell vorbei und schon fanden wir uns auf einem engen speedboat auf dem Weg nach Gili Air.
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  • Day102

    Happy New Year!

    April 12 in Thailand ⋅ ☀️ 38 °C

    Frohes Neues ihr lieben daheim!
    Nach 3 Monaten haben wir mit Emelie endlich wieder ein bisschen Köln getroffen. Dazu noch diese karnevalsähnliche Stimmung beim Songkran, das thailändische Neujahr, da war es fast schon wie zuhause. Nur das mit dem Nasswerden, das ist dann doch anders.
    Wir kommen also an, statten uns aus mit feschen Brillen und gefährlichen Wasserpistolen und kaum sind wir in der Menge, schon werden wir übergossen mit Eimern voll Wasser, egal wie angsteinflössend wir auch waren( kommt auf den Bildern vielleicht nicht ganz so rüber). Und das war einen Tag vor dem wirklichen Songkran.
    Was mir so gut an Songkran gefallen hat, war, dass der Unterschied zwischen Touristen und Einheimischen nicht mehr so auffiel. Alle wurden einfach nass gemacht, am liebsten die Kinder, die Menschen in Taxen und natürlich die Mädels, die sich, ungeschickter Weise, für weiße Kleidung entschieden haben.
    Wir haben zwar nicht alle 4 Tage mitgemacht, aber da unser Airbnbzimmer so hellhörig war, können wir auch einfach so tuen als ob.
    Und dann war es auch schon wieder vorbei und die Stadt war nach so viel Nässe und Trubel extrem ruhig, trocken und heiß. Da hätte ich dann doch gerne mal nen Eimer Eiswasser über den Kopf bekommen.
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  • Day97

    Pairadise

    April 7 in Thailand ⋅ ☀️ 35 °C

    PAI
    Für mich ab jetzt der Ort an dem wir Dabprofi Jason und seine australische Begleiterin Jamie mit dem ansteckenden Lachen kennengelernt haben.
    Und Andres, der Amerikaner der im Bett über mir Sex hatte, während ich seelenruhig geschlafen habe! (ich kann mich glücklich schätzen, Anna und Jamie waren beide wach und Jamie hat sogar ihre Kopfhörer nicht gefunden😂)
    Hier hab ich meine Faszination für verrückte Thaikinder, die halsbrecherische Manöver in fast ausgetrocknete Wasserfälle absolviert haben, und meine Liebe zum Rollerfahren entdeckt und für Mojito, Avocado und „Friends“ wiedergefunden.
    Eins ist klar: akklimatisiert sind wir mittlerweile, 30 Grad ist eine angenehme Temperatur und bei 25 ziehe ich schon meine lange Hose an.
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  • Day95

    Tauchen oder nicht tauchen...

    April 5 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    ...das ist hier die Frage! Wir haben es nicht gemacht, mal wieder zu verpeilt um es auf die Reihe zu kriegen. Bzw. Wir haben es bewusst auf Indonesien verschoben😉 ja, Leute wie Anna und ich finden immer eine Ausrede, da sind wir Profis!!
    Und für uns war Koh Tao nicht nur ein Tauchparadies. Wir konnten endlich Tage lang in der Sonne braten, uns mit Padtai und Massamancurry den Bauch voll schlagen (oder auch mal ein Käsesandwich von 7/11 oder Pfannkuchen, für den Mitternachtsheisshunger), Bücher lesen, neue Strandtücher kaufen, unser Talent fürs Billiardspielen um einiges verbessern und viele super nette Menschen bei einem Changbier im Hostel kennenlernen.
    Der Geruch von heißem Müll in der Sonne, gemischt mit frisch angebratenem Reis, Fisch und Salzwasser und dem Geschmack von Schweiß und Mangoananassshake.
    Bierpongtuniere, Rage Cage oder Fuck the Dealer oder einfach ein bisschen der täglichen Livemusik lauschen und danach tanzen in der einzigen vollen Bar, Fishbowl, und die unfassbar schlechte Musik ertragen oder einfach eine Feuershow angucken oder zufällig in eine Stripshow geführt werden und dann heiße Diskussionen auf dem Rückweg zum Hostel mit Anna haben, über Dinge, bei denen wir eigentlich einer Meinung sind.
    Das war unser Koh Tao.
    Wir hatten noch gar keinen Platz für die Unterwasserwelt weil wir viel zu beschäftigt mit den Dingen über dem Meeresspiegel beschäftigt waren.
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  • Day90

    Wir brennen fürs Schnorcheln

    March 31 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Einen ganzen Tag mit nem Schiff um die Insel und Schnorcheln. Das war unsere erste Aktion hier auf Koh Tao und die beste Entscheidung die wir hätten haben können! Leider hatten wir nichts an Unterwasserkamera oder ähnlichem dabei denn das hätte ich echt gerne fotografiert. Ich bin einen Meter von einem echten Hai entfernt geschwommen, mit kleinen Fischschulen und hab sogar eine Meeresschildkröte gesehen. Leider sind auch in Koh Tao die Riffe alle tot, aber das macht die Farbenfröhlichkeit der vielen verschiedenen Fische, die da rumplanschen, eindeutig wieder wett.
    Aber natürlich kommt so vie schönes nicht ohne en bisschen leiden. Weil wir nämlich den ganzen Tag durchs schnorcheln unseren Po und den Rücken in der Sonne hatten und die Sonnencreme gar keine Zeit hatte richtig ein zu wirken, jedes Mal wenn wir sie draufgeklatscht haben, ist die Rückseite unserer Körpers nur noch Feuer. Laila würde bei unseren roten Pos kollabieren, garantiert.
    Sehen wirs einfach mal so, dieses Erlebnis hat sich wortwörtlich in unsere Köpfe gebrannt. Besser hätte der Tag also nicht sein können
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  • Day86

    Kulturschock

    March 27 in Thailand ⋅ 🌧 33 °C

    Jetzt sind wir hier, Bangkok, Thailand.
    Nach einem Scheißflug ( Verspätung, Essen kostete, Fernsehen kostete, dauerhafte Turbulenzen ) wurden wir also in die schwüle Hitze der Hauptstadt entlassen und mussten auch sofort mit dem Taxifahrer feilschen, dass er doch bitte sein Taxameter anstellen soll. Ich war ja schonmal hier, aber gerade weil wir aus Neuseeland direkt hierhin gekommen sind, ist der Kontrast der Luft, der Gerüche und der vielen Menschen noch um einiges stärker, als zu Köln. Ein echter Kulturschock eben.
    Die nächsten Tage wird sich also erstmal schön akklimatisiert.
    Mit dem Tuk-Tuk durch Bangkok ist auch echt schon ein Erlebnis, wenn wir in drei Wochen wieder hier sind werden wir aber garantiert drauf verzichten. Unser erstes Mal richtig feilschen ging leider echt schief, für eindeutig zu viel Geld hat uns unser Tuk-Tukfahrer einfach an einem andern Tempel ausgesetzt als wir ihm gesagt hatten, weil es ihn vermutlich gestört hat überhaupt von zwei Mädchen runtergehandelt worden zu sein. Von außen sehen die aber ja alle gleich aus, also sind wir raus und haben bezahlt, er schnell weg und wir standen dann da😂😂war aber auch ein schöner Tempel, nur eben nicht das wonach wir gefragt hatten. Dafür ist Bahnfahren um so einfacher und billiger (knapp 1€ für 40 Minuten Fahrt)
    Wir sind jetzt im Nachtzug nach Koh Tao, der Hauptstadt entflohen um ein bisschen Strandurlaub genießen. Und endlich den Sommer haben auf den wir schon seit einem Monat warten.
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  • Day85

    Volle Herzen

    March 26 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Jetzt sitzen wir schon im Flieger nach Bangkok, mit müden Köpfen und proppenvollen Herzen.
    Daran ist nicht nur der Sonnenaufgang schuld, der sich gerade langsam um uns herum breit macht. Es waren vor allem die letzten zwei Monate, die Tag für Tag ein bisschen an Liebe für dieses Land ( und besonders auch für unser Auto ) und Dankbarkeit für diese Reise reingefüllt haben.
    Und jetzt ist es schon wieder vorbei.
    Und das ist nichtmal schlimm. Viel voller hätte mein Neuseelandherz gar nicht werden können.
    Nachdem wir uns von Werner verabschiedet hatten war ich bereit auf das was jetzt kommt.
    Der nächste Abschnitt, Südostasien.
    Nochmal ein ganz anderes Abenteuer!
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