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Leben mit und ohne Wohnmobil

Wir erobern die Welt 🌍 En savoir plus
  • M‘hamid

    15–17 janv. 2025, Maroc ⋅ ☀ 13 °C

    Nun sind wir in der Sahara angekommen. Zunächst fuhren wir durch eine Steinwüste, dann kam der Sand. Wir stehen am Ortsende von M‘hamid und gucken auf die Wüste. Um uns herum, wie sollte es auch anders sein, nur Sand. Durch den Wind sieht man zum Teil alles nur verschwommen, da der ganze Sand durch die Luft weht. Und im Wind ist es kalt.
    Aber alles in allem atemberaubend 😊
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  • Zagora

    14 janvier 2025, Maroc ⋅ ☀ 14 °C

    Heute gab es wieder was auf die Augen 😂
    Weiter durch den Hohen Atlas Richtung Zagora. So eine abwechslungsreiche und zum Teil grüne Landschaft. Wir haben nur gestaunt. Die Route führte entlang des Drâa, der noch Wasser enthielt. Alle paar Kilometer gab es kleinere und große Oasen, im Hintergrund das Gebirge. Die Gebäude sind aus Lehm gebaut. Auch wenn ich zum Teil dachte, es wären Ruinen, leben die Menschen darin. Kurz vor Zagora hatten wir Aussicht auf einen Kilometerlangen Palmenhain, obwohl wir kurz vor der Sahara sind.
    Übernachten jetzt in einer kleinen Oase in Zagora. Morgens und abends ist ist mittlerweile richtig kalt. Und hier gehen die Temperaturen auch tagsüber nicht über 16 Grad. Doch die Donne hat Kraft und es kommt uns wärmer vor.
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  • Adergue

    13 janvier 2025, Maroc ⋅ ☀ 15 °C

    Wir sind durch den Hohen Atlas gefahren. Eine karge Landschaft. Wir waren auf 1850 m Höhe und es kam uns gar nicht so vor. Endlose Weiten mit nichts.
    In diesem reinen Berbergebiet wird Safran in mühevoller Handarbeit geerntet. Für 1 kg Safran benötigt man 150000 bis 200000 Blüten, die vor Sonnenaufgang per Hand gepflückt werden müssen. Erntezeit ist der Herbst. Es gibt hier überall Safrankooperativen, wo man einkaufen kann.
    Ab und zu sind uns die typischen Eselskarren begegnet.
    Wir haben einen Stellplatz bei einer kleinen Berberfamilie gefunden, die Berberteppiche per Hand anfertigen. Oma, Tochter und Enkel.
    Die Schafswolle wird gekämmt (richtig schwer. Habe ich versucht. Oma hat gelacht). Danach gesponnen (ich habe mich auch dran versucht. Natürlich ist der Faden zur Belustigung aller, gerissen) und dann gewebt. Die Muster haben die beiden Frauen im Kopf.
    Zur Feier des Tages, vor genau einem Jahr sind wir ins WoMo gezogen, haben wir uns einen Teppich gegönnt 😊
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  • Taroudannt

    12–16 janv. 2025, Maroc ⋅ ☀ 24 °C

    Taroudannt, auch das kleine Marrakesch genannt, war die erste Hauptstadt von Marroko. Sie gehört zu den ältesten Städten des Landes.
    Eingegrenzt wird sie von einer 8km langen Stadtmauer. Die Mauer ist die längste archäologische Mauer Afrikas und weltweit die drittlängste.
    Heute war Markttag. Die Souks sind unterteilt in einen arabischen und einen berberischen Teil.
    Frank hat sich die Haare bei einem Barbier schneiden lassen. Als der Friseur gesehen hat, dass ich etwas gefilmt habe, war er total stolz wegen der Reklame und wollte kein Geld. Hat er trotzdem bekommen.
    Als Sehenswürdigkeit gibt es in Taroudannt noch die ehemalige Synagoge, wo man heute Kunst aller Art kaufen kann.
    Wir sind den dritten Tag auf diesem Platz. Hier gibt es eine fantastische Waschmaschine. Habe wirklich alles durchgewaschen. Außerdem die heißesten und druckstärksten Duschen Marokkos.
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  • Tafraoute

    7–9 janv. 2025, Maroc ⋅ ☀ 19 °C

    Jeden Mittwoch ist großer Markttag in Tafraoute. Wir sind gegen Mittag durch Palmenhaine in den Ort gelaufen.
    Tafraoute ist fast ausschließlich von Berbern besiedelt. Zum Markttag treffen sich hier alle aus dem Tal der Ammeln.
    Ich habe endlich mal Arganöl gekauft, dass hier von den Berberfrauen hergestellt wird. Außerdem ist das Tal für die Schuhherstellung der typisch bunten Schuhe bekannt.
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  • Die blauen Steine von Tafraoute

    7 janvier 2025, Maroc ⋅ ☀ 18 °C

    Der belgische Künstler Jean Vérame hat in der Nähe von Tafraoute Felsen bunt bemalt. Der Weg dorthin ist nicht ganz leicht. 6 km unbefestigte Schotterstraße, aber die Wirkung ist schon irre. Natürlich haben wir einen Abstecher dorthin gemacht.En savoir plus

  • Durch den Antiatlas

    7 janvier 2025, Maroc ⋅ ☀ 18 °C

    Eine Farb- und Landschaftsexplosion. Für mich bis jetzt das Highlight von Marokko. Nach jeder Kurve nur WOW đŸ€©
    Sind jetzt in Tafraoute und gucken in die Berge.

  • Richtung Tafraoute

    6 janvier 2025, Maroc ⋅ 🌙 15 °C

    Über Tiznit (frisches Gemüse eingekauft) sind wir durch ein kleines Gebirge Richtung Tafraoute unterwegs. Die Landschaft war wieder bizarr. Diesmal aber eher terrakottafarben.
    Sind hinter Tiznit auf einem Platz in einer Oase. Der Betreiber kam gerade mit frisch geernteten Möhren an, die er uns geschenkt hat. Die schmecken wirklich nach Möhren 😋En savoir plus

  • Ausflug durch die WĂŒste

    5 janvier 2025, Maroc ⋅ ☀ 19 °C

    Auch wenn wir nicht durch die Westsahara gefahren sind, hat sich der Ausflug gelohnt. Sandwüste, Dünen, Steinwüste, Oasen und endlich freilebende Kamele. Zum Teil recht große Herden in einer bizarren Landschaft. Jetzt sind wir wieder in Tan Tan und planen die weitere Route.En savoir plus

  • Westsahara

    5 janvier 2025, Maroc ⋅ ☀ 22 °C

    Kurzer Abstecher in die Westsahara. Wir kehren aber um. Auswärtiges Amt warnt dringend von Reisen ab. Gefahr terroristischer Anschläge. Mir ist das nicht geheuer. Also zurück in die Sicherheit.

  • Kamel- und Viehmarkt in Guelmim

    4 janvier 2025, Maroc ⋅ ☁ 19 °C

    In aller Herrgottsfrühe (6.00 Uhr!) haben wir uns aus dem Bett gequält und sind zum Markt gefahren.
    Samstags ist Kamel-, Rinder- und Ziegenmarkt in Guelmim. Daneben der normale Wochenmarkt.
    Die Tiere werden für die Zucht, zur Wollgewinnung oder zum Schlachten verkauft. Ein kleines Kamel kostet ca. 1000 €.
    Bis zum Verkauf laufen alle Tiere frei rum. Zum Transport werden sie gehobbelt. Das bedeutet, sie erhalten Fussfesseln. Das alles war schon sehr befremdlich für europäische Augen. Betäubte Ziegen lagen auf dem Boden. Da hat selbst Frank gesagt, dass ihm das zu viel ist.
    Der Wochenmarkt war super. Extrem frisches Obst und Gemüse. Man nimmt sich eine Plastikschüssel, packt rein, was man will. Dann wird gewogen und bezahlt. Ich habe zwei dicke Möhren, Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Zwiebeln für 2,30 € gekauft. Zum Schluss noch pflückfrische Mandarinen.
    Den Markt haben wir mit Bine und Holger besucht. Ein Paar aus München, die richtig nett sind. Gestern haben wir uns lange unterhalten. Endlich mal wieder richtig nette Leute kennengelernt. Allerdings trennten sich unsere Wege dann auch schon wieder.
    Dann ging es weiter durch die Wüste. Wir sind in Tan Tan gelandet. Platz am Atlantik.
    Wir nähern uns der Westsahara mit großen Schritten.
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  • Guelmim

    2–4 janv. 2025, Maroc ⋅ ☀ 17 °C

    Wir haben uns nach 14 Tagen absoluter Ruhe wieder auf den Weg gemacht.
    Die Pause war auch nötig. Jetzt ist der Kopf nach einem Jahr wieder frei für neue Eindrücke.
    Durch Sidi Ifni, dem Tor zur Wüste, sind wir weiter nach Guelmim gefahren. Guelmim ist ein größer Wüstenort. In einem Marjane haben wir unsere Vorräte aufgefüllt.
    Auf einem winzigen Berbercampingplatz in einer Oase wollen wir bis Samstag bleiben. Dann ist in Guelmim der größte Kamelmarkt Marokkos, den wir gerne erleben möchten.
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  • Am Strand

    23 dĂ©cembre 2024, Maroc ⋅ ☀ 20 °C

    Nach ein paar windigen aber relativ warmen Tagen, haben wir uns heute runter zum Strand gewagt. Runter ging gut, rauf war anstrengend 😂
    Wir haben die Tage zum Wäsche waschen, kleinere Reparaturen und Faulenzen genutzt.
    Der Strand war menschenleer. Überall gibt es kleine Höhlen, die im Sommer bestimmt gut Schatten spenden.
    Gleich gehen wir hier noch essen und lassen den Tag ausklingen.
    Ach ja, einen Weihnachtsbaum haben wir auch 🎄
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  • Mrabtine

    19 dĂ©c. 2024–2 janv. 2025, Maroc ⋅ ☀ 19 °C

    Und wieder ein paar km weiter südlich.
    Wir sind an tollen Küstenabschnitten vorbeigekommen.
    Haben einen kleinen aber feinen Campingplatz gefunden und uns häuslich eingerichtet. Sogar mit Teppich und Markise.
    Für Samstag und Sonntav ist etwas Regen angesagt, so dass wir es hier gut aushalten können.
    Und das absolut Größte: Klinisch saubere Duschen 💃
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  • Le Nid d‘Aigle

    18 dĂ©cembre 2024, Maroc ⋅ ☀ 20 °C

    Heute sind wir nach drei faulen Tagen weitergezogen. Noch einmal richtig groß bei Carrefour Vorräte eingekauft, da jetzt nichts mehr kommt.
    Wir sind an einer Herberge gelandet, die Stellplätze zur Verfügung stellt. Hoch über dem Meer. Es ist ein Spot für Paraglider. Sieht sensationell aus.
    Im Hof der Herberge gibt es ein kleines Restaurant. Der Garten ist typisch wie ein Riad angelegt. Eine kleine Oase.
    Unterwegs werden die Straßenschilder mit lateinischen Buchstaben seltener. Arabisch oder berberisch überwiegt. Ist bei mir aber ziemlich eingerostet 😂
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  • Sidi Bibi

    15–18 dĂ©c. 2024, Maroc ⋅ ☁ 23 °C

    Wir nähern uns der Sahara mit großen Schritten.
    Die Landschaft wird karger und sandiger. Ab und zu konnten wir die schneebedeckten Berge des Hohen Atlas sehen.
    Auf unserem Campingplatz haben wir heute unser WoMo tätowieren lassen 😊En savoir plus

  • Jemaa el-Fnaa am Abend

    13 dĂ©cembre 2024, Maroc ⋅ 🌙 17 °C

    Durch das berühmteste Tor Marrakesch‘s, Bab Agnaou, sind wir durch die Kasbah zum Jemaa El-Fnaa gegangen. Hier ist abends die Hölle los. Ganz Marrakesch kommt hierhin. Ein Riesenspektakel. Gaukler, Essenstände, Folklore, Hennatattoos usw. Mir schwirrt der Kopf. Auf einer Dachterrasse haben wir zu Abend gegessen und alles von oben betrachtet. Nach der kulinarischen Stärkung haben wir uns ins Gewühl gewagt. Sobald allerdings der Muezzin ruft, verstummt alles. Der ganze Platz ist ruhig.
    Muss man mal erlebt haben. War aber froh, als ich im Taxi saß.
    Und so nebenbei: habe hier endlich meine in Deutschland verschreibungspflichtigen Schilddrüsentabletten rezeptfrei erhalten. Und Nasenspray, da ich Schnupfen habe. Für sage und schreibe 3,60 €. Allein die Rezeptgebühr beträgt in Deutschland ja 7,10 €.
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  • Marrakesch

    12 dĂ©cembre 2024, Maroc ⋅ ☀ 15 °C

    Mit einem Taxi sind wir heute in die Medina gefahren. Marrakesch ist lebhaft, voller Menschen und die Souks zum Verirren. Wir hatten einen Guide, der uns in die Tiefen der 7 Souks mit rund 2000 „Geschäften“ geführt hat. Nach 5 Minuten war ich orientierungslos.
    Danach haben wir die Koutoubia Moschee aufgesucht, danach den Palais de Bahia. Wunderschöne Mosaiken.
    Anschließend waren wir platt. Tajine gegessen und Tee getrunken, danach noch einmal über den Jemaa el-Fnaa spaziert. Den werden wir morgen Abend aber noch einmal aufsuchen, da es dort erst ab 17 Uhr richtig interessant ist.
    Der Platz ist der zentrale Marktplatz in Marrakesch. Im Arabischen heißt Djemaa el Fna Versammlung der Toten. Dieser Name rührt daher, dass die Sultane zur Zeit der Almohaden den Platz als Hinrichtungsstätte nutzten und aufgespießte Köpfe hier zu Schau stellten.
    Als wir dort waren, gab es aber nur Schlangenbeschwörer.
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  • Le Relais de Marrakesch

    9–15 dĂ©c. 2024, Maroc ⋅ ☁ 18 °C

    Mit viel Sandsturm haben wir die Küste verlassen und sind in einem Vorort von Marrakesch auf einem schönen Platz angekommen.
    Erst einmal den Sand aus dem WoMo geputzt und Betten bezogen.
    Hier gibt es einen Wäschedienst. Morgens abgeben, nachmittags gewaschen und evt gebügelt zurück. Werde ich morgen antesten 😊En savoir plus

  • Essaouira 1.0

    7 dĂ©cembre 2024, Maroc ⋅ ☁ 21 °C

    Da man seit Anfang des Jahres nicht mehr mit dem Wohnmobil durch die Stadt fahren darf, haben wir uns heute mit dem Taxi nach Essaouira bringen lassen.
    Wir haben die Souks unsicher gemacht. Eine ganz andere Welt. Marokkanisch gegessen und einfach nur Eindrücke auf uns wirken lassen.
    Essaouira ist definitiv eine Reise wert.
    Einer jungen deutschen Touristin haben wir noch geholfen. Sie hatte kein Geld mehr und ihre Kreditkarte nur digital. Damit konnte sie kein Geld abheben. Wir haben ihr Bargeld gegeben, sie hat es uns per Paypal sofort überwiesen. Der Technik sei Dank.
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