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Leben mit und ohne Wohnmobil

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    🇰🇭 កែប, Kambodscha
  • Kep Nationalpark

    18 marzo, Cambogia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute war Wandertag durch den Dschungel Nationalpark. Ein ausgewiesener Weg führte an allen Sightseeingpunkten vorbei. In Kambodscha ist es gefährlich, von den Wegen abzuweichen, da überall noch Landminen rumliegen können.
    Es wurde vor Affen und Schlangen gewarnt. Wir haben aber keine gesehen.
    Es war mal wieder heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit. Einmal dachte ich es regnet. Habe ein paar Tropfen gespürt. War aber nur mein eigener Schweiß, der auf die Schulter tropfte.
    Es war das erste Mal seit Monaten, dass ich ohne Rückenschmerzen gelaufen bin. Ich hätte stundenlang weiter gehen können.
    Abendessen war wieder im Kep Seafood. Und wieder unsagbar lecker 🤤
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  • Kep kulinarisch

    17 marzo, Cambogia ⋅ 🌙 29 °C

    Ich bin pappsatt und es war soooooo lecker. Wir waren im Kep Seafood essen. Zum Nachtisch gab es wieder das hausgemachte Eis. Frank hat sich erneut Vanilla with red Pepper gegönnt, ich habe das Mangoeis probiert. Die Mangos sind aus dem eigenen Garten.
    Von allen asiatischen Küchen gefällt mir die kambodschanische am besten. Alle Gerichte, die ich ausprobiert habe, waren fantastisch. Nicht zu scharf, kein Koriander, viele Kräuter und Gemüse. Man hat das Essen im Mund und dann entfalten sich die einzelnen Zutaten. Egal ob Streetfood oder Restaurant, alles ist so fruchtig und aromatisch.
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  • Kep Strand

    16 marzo, Cambogia ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser Ziel war die große Krabbe, das Wahrzeichen von Keb. Dazu ging es am Meer entlang. Überall gibt es Picknickplätze, die man mieten kann. Wird von den Kambodschanern rege genutzt. Vorzugsweise sind die Plätze mit Hängematten ausgestattet. Direkt am Meer gibt es unzählige Streetfoodstände. Dort kann man dann anstatt Liegestuhl eine Hängematte mieten.
    Kambodschaner gehen immer komplett angezogen ins Wasser. Keine Ahnung warum.
    Zurück haben wir uns ein Remorque gegönnt, da es extrem heiß war. Ein Remorque ist ein Moped mit Anhänger. Vergleichbar mit einer motorisierten Rikscha.
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  • Kep

    15 marzo, Cambogia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir sind in Kep gelandet. Eine kleine unspektakuläre Stadt am Meer. Bekannt ist sie jedoch für ihren Krabbenmarkt.
    Nachmittags haben wir uns eine Portion frittierter Krabben geholt. Tja, die komplette Krabbe wird frittiert. Scheren, Schale, Beine, halt alles. Hat aber richtig gut geschmeckt.
    Abends waren wir noch am Strand. Der Sonnenuntergang war nichts. Zuviele Wolken. Doch die Einheimischen haben ihn trotzdem zelebriert.
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  • La Plantation

    13 marzo, Cambogia ⋅ ☁️ 30 °C

    La Plantation ist ein soziales und nachhaltiges Familienprojekt. La Plantation produziert schwarzen, roten, weißen Kampot-Pfeffer und den exklusiven frisch gesalzenen Kampot-Pfeffer, roten langen Pfeffer, Kurkuma, Vogel-Chili und lokale Früchte.
    Wir haben alles über den Anbau, Ernte und Verarbeitung des Pfeffers erfahren.
    Im Anschluss gab es ein Pfeffertasting. Danach habe ich auf Ex eine Flasche Wasser getrunken.
    Ich fand es sehr interessant. Hätte nie gedacht, dass Pfeffer so unterschiedlich schmecken kann.
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  • The Cave, Salzfelder, Secret Lake

    13 marzo, Cambogia ⋅ ☁️ 29 °C

    Weiter ging es vorbei an Salzfeldern, die jetzt aber zu feucht zum Salzabbau sind, zur Cave. Ein hinduistischer Tempel, der älter als Angkor Wat ist. Für Besucher wurde er 1992 freigegeben. Der Eingang ist auch Ausgang.
    Einheimische, die den Berg kennen, haben unzählige Möglichkeiten, durch schmale Felsspalten andere Ausgänge zu nehmen. Ich möchte das gar nicht erst versuchen.
    Die Fahrt ging weiter, vorbei am Secret Lake. Das ist ein Staudamm, der auch die umliegenden Felder bei Bedarf wässern kann.
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  • Kampot

    12 marzo, Cambogia ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Stadt Kampot liegt am Fluss Preaek Tuek Chhu (auch Preaek Thom River genannt) im Süden des Landes, ungefähr 30 km von der vietnamesischen Grenze entfernt. Mit dem Golf von Siam ist sie durch das 5 km lange versandete Delta des Preaek Tuek Chhu verbunden.
    Kampot ist ein kleines Städtchen mit vielen französischen Kolonialbauten. Zum Teil sehr verfallen, was den morbiden Charme ausmachen soll. Tagsüber fand ich Kampot nicht sehr ansprechend. Abends mit Beleuchtung schon eher.
    In Kampot sind die bekannten Pfefferplantagen, mit dem teuersten Pfeffer der Welt. Die werden morgen besichtigt.
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  • Boat Tempel und Goldener Tempel

    9 marzo, Cambogia ⋅ ☀️ 34 °C

    Unser Fahrer hat einen Fotostop am Boat Tempel eingelegt. Ungewöhnliche Form. Schön!

    Der Goldene Tempel ist kein touristisches Ziel in Phnom Penh. Jedoch lohnt sich ein Besuch. Besonders sehenswert sind die Stupas, die sich auf dem Gelände befinden.

    Ein Stupa ist ein turmartiges Bauwerk, das im Buddhismus als Sakralbau genutzt wird.

    Im Inneren eines Stupa befinden sich zahlreiche buddhistische Schriften und Gebete. Er wird zum Erhalt des Friedens in der Welt errichtet und fördert das äußere Gleichgewicht und den Frieden.”
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  • Tuol Sleng Genozid Museum

    9 marzo, Cambogia ⋅ ☀️ 32 °C

    Eng verknüpft mit dem Killing Field ist das Genozid Museum.
    Ich zitiere Wikipedia, denn auch hier fehlen mir die Worte für die Grausamkeiten. Insbesondere die Grausamkeiten Kindern gegenüber und wieder vor den Augen der Mütter. Frank hat die Tour vorzeitig beendet.

    „Das Tuol-Sleng-Genozid-Museum ist das ehemalige Gefängnis S-21 der Roten Khmer und dient der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen während des Genozids in Kambodscha zwischen 1975 und 1979 zur Zeit des Demokratischen Kampucheas. Es befindet sich in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas.
    S-21 war eines der 196 Gefängnisse des Demokratischen Kampucheas.[1] Es wurde vom ehemaligen Schullehrer Kaing Guek Eav alias „Genosse Duch“ geleitet, der dort für den Tod von mindestens 14.000 Menschen verantwortlich war. Insgesamt wurden im S-21 etwa 18.000 Menschen gefangengehalten, von denen nur zwölf überlebten.[2][3]
    Das Gefängnis gilt als Folterzentrum. Wer ins S-21 eingeliefert wurde, galt automatisch als schuldig, oftmals wurden die Geständnisse unter Folter abgezwungen.[4][5] Der Umfang des Gefängnisses ging weit über das heutige Museumsgelände hinaus und erstreckt sich über das ganze Viertel.[6] Dort waren unter anderem ein Krankenhaus, Felder, Bananenplantagen, in Folterkammern umgewandelte Häuser sowie Unterkünfte für das Personal zu finden.“

    Ein Trakt besteht nur aus Bildern der getöteten Menschen.
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  • Choeung Ek Killing Field

    9 marzo, Cambogia ⋅ ☀️ 31 °C

    Harte Kost am Morgen. Wir haben einen Tuk Tuk Fahrer für unsere Besichtigungstouren gebucht. Er hat uns am Hotel abgeholt und erster Halt war das Killing Field von Choeung Ek. Es ist eins von über 300 Feldern, die während während des Roten Khmer Regimes unter Pol Pot existierten und heute das wichtigste Mahnmal dieser Zeit.
    Ich hatte eine Audio Tour gewählt.
    Es war erschütternd, was dieses Terrorregime angerichtet hat. Man geht über Massengräber und hört dabei Zeitzeugen zu.
    Ich kann nicht alles wiedergeben. Was mir aber nicht aus dem Kopf geht, ist der „Kinderbaum“. Säuglinge und Kleinkinder wurden an den Füßen aufgehängt und der Schädel am Baum zertrümmert. Vor den Augen der Mütter.
    Jedes Massengrab erzählt eine eigene Geschichte.
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  • Phnom Penh

    8 marzo, Cambogia ⋅ 🌙 28 °C

    Wir haben eine 6stündige Busfahrt hinter uns. Obwohl der Bus recht komfortabel war, fand ich es anstrengend.
    Angekommen in Phnom Penh haben wir zuerst einmal eine kleine Erkundungstour gemacht und uns mit Getränken eingedeckt. Unser Hotel liegt zentral neben dem Old Market, der recht gewöhnungsbedürftig ist, und dem Nachtmarkt.
    Wir haben später kambodschanisch zu Abend gegessen. Es gab recht merkwürdige Gerichte auf der Karte. Frank musste natürlich Beef mit Ameisen essen. Na ja, wem es schmeckt …
    Danach waren wir auf dem Nachtmarkt. Der hat alles bisher Gesehene getopt. Über 2,5 km zog sich der Markt am Tonle Sap (Fluss) hin. Mit Strassenmusikern, Schaustellern, Live Konzerte usw. Wir kamen aus dem Staunen nicht raus. Es war laut, es war brechend voll, es war Leben pur.
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  • Kampong Phluk

    6 marzo, Cambogia ⋅ ☀️ 30 °C

    Kampong Phluk ist ein Stelzendorf am Tonle Sap Lake.
    Zur Zeit ist Niedrigwasser. In der Regenzeit reicht der Wasserspiegel bis zur zweiten Etage der Häuser. Die Mopeds werden dann in hoch getragen und die Autos außerhalb des Dorfes abgestellt.
    Es gibt eine kleine Schule, die vom Staat gefördert und von Spenden unterstützt wird.
    Seit drei Jahren gibt es einen Stromanschluss, aber keines der Häuser besitzt einen Kühlschrank. Fisch und Gemüse/Obst werden getrocknet und sind so bis zu drei Jahren genießbar.
    Der Tonle Sap ist der größte Binnensee Südostasiens. Wir sind mit einem Kanu durch die Mangroven gefahren. War toll.
    Mit Sonnenuntergang war mal wieder nichts. Dunkle Wolken am Himmel, so dass wir fast fluchtartig den See verlassen mussten.
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  • Mit dem Rad nach Angkor

    5 marzo, Cambogia ⋅ ⛅ 32 °C

    … wer ist auf die Idee gekommen bei der Hitze?
    Eigentlich wollten wir uns den Sonnenuntergang am Angkor Wat angucken und Frank wollte auf den Tempelturm steigen, der vorgestern wegen des Vollmonds (Heiliger Tag für Buddhisten) geschlossen war.
    Unterwegs fing es an zu regnen. War aber nicht schlimm, wir waren ja eh schon nass geschwitzt. Dann war der Regen kurz weg, doch dunkle Wolken kamen. Den Turm hat Frank bestiegen. Bis zum Sonnenuntergang wollten wir nicht warten. Bei den Wolken kann man sowieso nichts sehen und morgen ist auch noch ein Tag. Schön war es trotzdem ☺️
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  • Siem Reap

    4 marzo, Cambogia ⋅ ⛅ 33 °C

    Wir lassen es bei der Hitze ganz ruhig angehen. Gegen Nachmittag sind wir mit einem Tuk-Tuk in die Stadt gefahren. Siem Reap ist die zweitgrößte Stadt Kambodschas und gefällt uns richtig gut.
    Und begeistert vor allem das Essen und die Menschen. Hier in der Gegend kann man sehr viel unternehmen, so dass wir sowohl gestern als auch heute unsere Unterkunft jeweils um einen weiteren Tag verlängert haben. Warum Stress machen?Leggi altro

  • Banteay-Kdei-Tempel

    3 marzo, Cambogia ⋅ ⛅ 32 °C

    Dieser Tempel ist der kleine Bruder des Ta-Prohm-Tempels. Die Bauweise ist ähnlich. Jedoch ist diese Anlage verfallener. Wird aber peu à peu wieder aufgebaut. Unter einer Tempeldecke haben wir hunderte von Fledermäusen entdeckt.
    Zuletzt haben wir noch die Reste des Banteay-Srei-Tempels gesehen. Er wird auch der „Pinke Tempel“ genannt. Je nach Sonneneinstrahlung schimmert der Sandstein Pink. Dies ist übrigens der wohl älteste Tempel in Angkor. Älter das berühmte Angkor Wat.
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  • Angkor Wat

    3 marzo, Cambogia ⋅ 🌙 26 °C

    Kurz vor Sonnenaufgang haben wir den Tempelpark Angkor erreicht. Die Anlage ist 400 qkm groß und umfasst 300 Tempel.
    Unser Taxifahrer vom Flughafen hat uns am Hotel abgeholt und mit dem Tuk Tuk durch die Anlage geführt. Die Tempelanlagen sind natürlich nicht befahrbar, die mussten wir schon zu Fuß erobern.
    Lt. Taxifahrer war es heute Morgen noch kühl. Na ja, 27 Grad um 5 Uhr ist für mich nicht kühl 😂 Das Wasser lief wieder in Strömen.
    Angefangen haben wir mit der größten Tempelanlage der Welt: Angkor Wat. Aufgrund der Größe und Bedeutung wird sie auf als das 8. Weltwunder bezeichnet.
    Pilgerscharen saßen pünktlich zum Sonnenaufgang vor dem Haupttempel. Man konnte zuerst nur dunkle Silhouetten vor leicht dunklem Hintergrund sehen. Dann ging die Sonne auf ☺️ Das war alles so friedlich. Die Menschen ruhig und entspannt. Toll.
    Unser Driver erzählte, dass die Tempel in der Anlage unterschiedlichen Glaubensrichtungen zugehören. Hauptsächlich aber Buddhismus und Hinduismus. In Kambodscha gibt Leben friedlich miteinander Buddhisten, Hinduisten, Moslems und Christen. Daher gibt es hier auch bis April drei Neujahrsfeste und alle werden ausgiebig gefeiert!
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