• Torre di Porto Giunco und Capo Carbonara

    12 Mei, Itali ⋅ 🌬 21 °C

    Nach unserem wunderschönen Strandspaziergang entlang der Spiaggia di Giunco ging's nun hoch hinauf auf den Berg mit dem Torre di Porto Giunco. Was für spektakulären Aussichten. Da kommt das türkisfarbene Wasser so richtig zur Geltung. Der Sarazenenturm
    "Torre di Giunco" befindet sich an der Südspitze der Halbinsel Capo Carbonara, welche sich als immer schmaler werdender Zipfel ins Mittelmeer reckt. Sarazenentürme , wie der Torre di Giunco, stammen aus dem 16. und 17.Jahrhundert. Sie wurden entlang der Küstenlinie errichtet um die Insel vor Angriffen durch Piraten, in diesem Fall durch muslimische Seeräuber aus Nordafrika, zu schützen. Die Türme wurden strategisch an erhöhten Standorten positioniert, sodass sie eine weite Sicht auf das Meer und benachbarte Türme hatten. Dadurch konnten Warnsignale wie Rauch und Feuer von Turm zu Turm weitergegeben werden um die Bevölkerung vor nahenden Gefahren zu warnen.
    Wir gingen bis zum Ende des Zipfels und wurden mit einer traumhaften Panoramasicht belohnt. Man sah sogar in der Ferne die " Punta Molentis", wo wir gestern waren. Die Westseite ist schroff und steinig und auf der Ostseite zieht sich die Spiaggia di Giunco, ein echter Traumstrand bis Villasimius.
    Der Rückweg war etwas abenteuerlich. Der Weg von unserem gestrigen Stellplatz an der Capo Carbonara, wo übernachten nicht erlaubt ist, führte uns gemäß Komoot durch dichtes und stachliges Gestrüpp und unsere Beine und Arme waren doch etwas zerkratzt.
    Zum Abschluss ging's ins kalte, aber sehr erfrischende Wasser am schönen Sandstrand..
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