• Auf dem Weg zum Capo Falcone

    18 Mei, Itali ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach der wunderschönen Besichtigung der Grotta di Nettuno fuhren wir weiter Richtung Norden. Erster Zwischenstopp war der Ort Argentiera, ehemals Bergbau-Gebiet für Silbererz. 1963 waren die Minen erschöpft. Der Abbau wurde eingestellt und die Bergwerkstadt blieb verlassen in der Landschaft zurück. Leere Fensterhöhlen, zerstörte Förderbänder und langsam bröckelnde Mauern sind Zeugnisse vergangener Zeit. So langsam wird der Ort für den Tourismus erschlossen. Es gibt ein Hostel, eine Bar hinter dem Badestrand und sogar eine Busverbindung. Ansonsten hat Argentiera nicht wirklich viel Sehenswertes.
    Anders sieht es am Capo Falcone an der Spiaggia La Pelosa aus. Diese Bucht und ihre kleine Nebenbucht La Pelosetta sind mit ihrem Flächen in intensiven Blautönen schimmernden Wasser. Es ist so malerisch, dass es selbst in der Nebensaison immer richtig voll ist. Der Parktarif sorgt schon dafür, dass niemand den Aufenthalt am Bilderbuchstrand allzu sehr ausdehnt. Die Politessen sind schon emsig um alles zu überwachen.
    Von Juni bis Oktober ist die tägliche Anzahl der Gäste am Strand auf 1500 begrenzt und es kann nur maximal 48 Stunden im voraus gebucht werden.
    Abend gingen wir zur schroffen Felsküste. Der Sonnenuntergang war zwar nicht so spektakulär, aber trotzdem war es imposant mit einem Steintor.
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