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  • Day26

    Ende einer schönen Reise

    August 25, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach 3 1/2 Wochen und 11.088 km bin ich wieder in Lindach angekommen. Nach dem Ladevorgang beim ADAC ging es zügig weiter durch die Nacht. Da es gut lief und sich die Müdigkeit in Grenzen hielt, war die nächste Station der Rhönhof bei Fulda. Nochmal wurde ordentlich geladen und das reichte dann bis Lindach. Der beginnende Tag und die zunehmende Helligkeit machten mir das Fahren leicht. Lindach begrüßte mich dann mit einem tollen Sonnenaufgang und so fand ein schöner Urlaub auch einen schönen Abschluss.

    Damit endet mein Reisebericht von einer Abenteuertour mit E-Auto und Hund zum nördlichsten Punkt Europas.
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  • Day25

    Einmal quer durch Deutschland

    August 24, 2019 in Germany ⋅ 🌙 19 °C

    Morgens konnte ich bei herrlichem Sonnenschein frühstücken. Als das Zelt abgebaut und alles wieder im Auto verstaut war, habe ich mit Chira noch einen kurzen Spaziergang ans Meer gemacht. Wer weiß, wann ich es das nächste Mal sehe. Dann begann der letzte Abschnitt meiner Urlaubsreise mit dem E-Auto. Noch ein Stück durch Dänemark und ich war wieder in Deutschland.

    Dann hat es sich aber etwas gezogen. Nicht wegen des Verkehrs, sondern weil auf der Strecke und auch etwas daneben ein paar interessante Geocaches lagen. So kam ich auch in den Genuss, an einer Ladesäule im Innenhof des Finanzamtes Itzehoe kostenlos zu laden. Wann bekommt man denn schon mal was beim Finanzamt geschenkt? Während des Ladens kam dann ein Holländer mit einem Kona electric, der auch laden wollte. Er war mit seiner Frau auf dem Weg nach Norwegen. Wieder eine nette Begegnung an der Ladesäule. Kurz darauf dzrfte ich nochmal Fähre fahren. In 3 Minuten über den Nord-Ostseekanal.

    Dann ging es endlich weiter staufrei durch Hamburg. Kurz vor Mitternacht habe ich wie auf der Hinfahrt kostenlos beim ADAC in Laatzen bei Hannover geladen. Jetzt geht es weiter, mal sehen, wie weit ich noch komme.
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  • Day24

    Auf dem Heimweg

    August 23, 2019 in Denmark ⋅ ⛅ 20 °C

    Pünktlich um 8 Uhr war der kostenlose Schnelllader bei Lidl in Göteborg verfügbar. Ich habe die Ladung gestartet und war so lange bei Lidl einkaufen. Da es immer noch genieselt hat, gab es Frühstück ohne Kaffee. Den gab es dann unterwegs an der Tanke.

    Ganz gemütlich habe ich uns nach Malmö geschaukelt, wo die erste Brücke auf uns gewartet hat. Mittlerweile war das Wetter auch deutlich besser geworden. Zwischen den beiden Brücken gab es einen kostenlosen HPV-Lader in Korsör, der noch mehr Kilowatt zur Verfügung stellt. Als ich dort ankam, stand zufällig schon ein anderer Kona da und hat geladen. Wir haben uns noch nett über unsere Erfahrungen mit dem Auto ausgetauscht.

    Weiter ging es über die Zweite der beeindruckenden Brücken. Da es schon später am Tag war, habe ich entschieden, in Nyborg den Zeltplatz aufzusuchen und die Nacht etwas bequemer liegend im Zelt zu verbringen. Zeltaufbau ist mittlerweile Routine und so blieb vor dem Duschen noch Zeit für einen Strandspaziergang.

    Zur Feier des Tages habe ich mir nach gut drei Wochen Abstinenz ein Bier gegönnt. Das war lecker. Morgen werde ich mich langsam gen Heimat bewegen. Ein schöner Urlaub nähert sich langsam seinem Ende.
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  • Day23

    Abschied von Norwegen

    August 22, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Zum Glück habe ich Abends noch die Wetter-App angeschaut. Bei Nacht sollte es beginnen zu regnen. Also habe ich schnell noch das große Tarp übers Zelt gespannt, welches das komplette Zelt überspannt und schützt. Das war die richtige Eingebung, denn bei Nacht begann es erst zu nieseln, dann fing es richtig an zu regnen und als ich zum Glück schon alles verpackt hatte und im Auto saß, begann der Wolkenbruch.

    So sollte es den Tag über bleiben, manchmal hat es stärker geregnet, manchmal schwächer, aber aufgehört hat es nie. So fiel mein Besuch in Oslo sprichwörtlich ins Wasser. Ich war nur kurz am Holmenkollen, aber außer dem Auslauf war nichts zu sehen. Die Schanze versteckte sich in den Wolken.

    So habe ich entschieden, mich von Norwegen zu verabschieden und langsam die Heimreise anzutreten. Natürlich habe ich in Oslo noch den dicksten Feierabendverkehr erwischt, so dass es schon dunkel war, als ich die Grenze nach Schweden erreichte. Ich bin dann noch bis kurz hinter Göteborg gefahren und schlafe jetzt ein wenig auf dem Lidl-Parkplatz. Denn um 8 Uhr startet die kostenlose Ladestation und mein Akku ist fast leer.
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  • Day22

    Doch noch Sonne im Südwesten

    August 21, 2019 in Norway ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach einer sehr unbequemen Nacht im Auto hat mich morgens die Sonne geweckt. Deshalb habe ich kurzerhand meine Pläne umgestellt und bin nicht nach Oslo gefahren, sondern doch noch Richtung Bergen. Anfänglich war die Landschaft eher langweilig. Wälder und Seen kannte ich ja aus Schweden bereits zur genüge. Dann kam das eher liebliche Setesdahlen, in dem ich aber nur ein kurzes Stück gefahren bin.

    Nach einer kurzen Ladepause in Valle bin ich in die Berge abgebogen. Keine Ahnung wie das Fjell hieß, aber es ging wieder auf über 800 m hoch. Enge Sträßchen, wenig Verkehr, viele Kurven, da macht das Auto fahren Spaß. Aber es sollte noch besser kommen. In einem Skigebiet war ich wieder kurz etwas tiefer, bevor es auf single tracks wieder bergauf ging. Ich kam mir vor wie in Schottland, nur ging es hier wieder auf 1.000 m hoch auf die Valdeheia Richtung Lysebotn. Am höchsten Punkt habe ich mit Chira einen kleinen Spaziergang gemacht. Es war herrlich. Eine Steinwüste, dazwischen jede Menge tiefblauer Seen und um uns herum tausende von Steinmännchen.

    Da man Lysebotn nur mit der Fähre verlassen kann, habe ich mir auf dem Rückweg an einem See einen schönen Zeltplatz in der freien Natur gesucht. Heute Nacht werde ich das erste Mal im Urlaub wild campen.
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  • Day21

    Über das Sognefjell Richtung Bergen

    August 20, 2019 in Norway ⋅ 🌙 11 °C

    Da das Wetter morgens sonnig und trocken war, habe ich beschlossen, die Fahrt über das Sognefjell nochmal zu machen. Anfangs sah es auch ganz gut aus. Oben auf 1.400 m Höhe war es aber trotzdem kalt, windig und Wolken verhangen. So ging es flott weiter über endlose Stein- und Eiswüsten über Turtagroe nach Oevre Ardal. In engen Serpentinen windet sich dort die schmale Straße ins Tal.

    Mein nächstes Ziel auf der Fahrt Richtung Bergen war dann der Laerdalstunnel. Mit 24,5 km ist er der längste Straßentunnel der Welt. Im Tunnel gibt es drei Lichthöfe, wo sich der Tunnel etwas aufweitet und ein helles, warmes Licht leuchtet.

    Der Berg über dem Tunnel war wohl so eine Art Wetterscheide, denn vor dem Tunnel war noch gutes Wetter, als ich aus dem Tunnel rauskam, hat es in Strömen geregnet. Ein paar Kilometer weiter habe ich noch einen tollen Aussichtspunkt besucht, aber wegen des strömenden Regens fast nichts gesehen. Und so habe ich beschlossen, nicht ins verregnete Bergen zu fahren, sondern langsam Richtung Oslo.

    Ein weiteres Mal hat sich die Straße nach oben geschraubt, seltsamerweise überwiegend in Tunneln. Man hat das Gefühl, ganz Norwegen ist mit Tunneln durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Über das norwegische Skigebiet bei Geilo habe ich mich in stetem bergauf-bergab bei wechselhafter Witterung langsam Richtung Oslo bewegt. Da es zwischenzeitlich zu spät für einen Zeltplatz ist, werde ich die Nacht mehr oder weniger bequem im Auto verbringen.
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  • Day20

    Gletscher und Berge

    August 19, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 12 °C

    Morgens habe ich in weiser Voraussicht zuerst gefrühstückt, dann das Zelt abgebaut und das Auto reisefertig abgestellt. Erst danach bin ich mit Chira zur Gletscherzunge losmarschiert. In 45 Minuten waren wir am Ziel, just als es anfing zu stürmen und zu regnen. Erstaunlich für mich war, wie weit der Gletscher in den 28 Jahren seit meinem letzten Besuch zurück gegangen ist.

    Im Regen sind wir flott wieder zurück marschiert, haben uns ins trockene Auto gesetzt und dann ging die Reise weiter. Wir haben den Jostedalsbreen gegen den Uhrzeigersinn umrundet und sind über das heute abweisende, unwirtliche und kalte Sognefjell nach Jotunheimen gefahren, dort wo die höchsten Berge Norwegens stehen. Auf einem kleinen Zeltplatz haben wir uns für die Nacht ein Quartier gesucht und noch die Abendsonne genossen.
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  • Day19

    Über Geiranger zum Jostedalsbreen

    August 18, 2019 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute Nacht hat es zum Teil kräftig geregnet. So habe ich das Zelt heute morgen nicht ganz trocken bekommen und musste es feucht einpacken. Ein weiteres Mal bin ich den Trollstigen hoch- und auf der anderen Seite wieder runtergefahren. Just in time war ich an der Fähre in Linge, die mich in kurzer Fahrt zur anderen Fjordseite nach Eidsdal gebracht hat.

    Und jetzt begann das grandiose Norwegen. Vom Fjord ging es zunächst wieder hoch und dann über den beeindruckenden Adlerweg wieder runter an den Fjord nach Geiranger. Hier war so viel Trubel, dass ich nach kurzer Ladepause schnell weiter gefahren bin.

    Wieder hat sich die Straße hochgeschraubt. Aber oben ging es noch weiter. Eine Stichstraße führt zur Dalsnibba auf 1.476 m. Von oben hat man einen tollen Rundblick. Unten Geiranger und der Geirangerfjord, gegenüber Gletscher und rundherum eine Steinwüste, sieht aus wie eine Mondlandschaft. Und alles voll mit Steinmännchen.

    Nachdem ich das Panorama ausgiebig genossen hatte, ging es weiter auf schmalen und verschlungenen Sträßchen. An einer Kreuzung habe ich mich kurzfristig entschlossen, heute weiter zum Briksdalsbreen, einem Ausläufer des Jostedalsbreen, zu fahren. Von einer früheren Reise kannte ich auch schon den Platz ganz am Ende des Tales mit dem vermutlich lautesten Zeltplatz Norwegens. Direkt unter dem Wasserfall, in Sichtweite zum Gletscher habe ich mein Zelt aufgeschlagen und werde morgen zur Gletscherzunge gehen.
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  • Day18

    Ruhetag am Trollstigen

    August 17, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    Auch wenn das Wetter am Morgen noch nicht so toll war, bin ich zeitig aufgebrochen, um die Serpentinen zum Trollstigen zu fahren. Das war eine gute Entscheidung, denn es war noch nicht allzu viel los. Wie bei einem Alpenpass zieht sich der Trollstigen den Berg hinauf. Oben angekommen bin ich vom Parkplatz zur Aussichtsplattform gelaufen, um den Blick in die Tiefe zu wagen. Unterwegs waren überwiegend Italiener und Menschen mit Schlitzaugen.

    Nachdem ich die Aussicht ausgiebig genossen hatte, bin ich auf der anderen Seite gemütlich ins Tal gegondelt. Unterwegs gab es noch viele schöne Eindrücke und Ausblicke. Wieder im Tal bin ich dann immer an den Fjorden entlang langsam wieder zurück nach Andalsnes gefahren. Unterwegs kam auch immer mehr blauer Himmel zum Vorschein und es wurde immer wärmer.

    Zurück am Zeltplatz gabs dann erstmal Kaffee, bevor ich dann noch kurz zum Einkaufen musste. Hatte ich doch die Würstle für Chiras morgigen Geburtstag vergessen. Rechtzeitig bevor es kräftig angefangen hat zu regnen war ich dann wieder am Zelt. Jetzt hoffe ich, dass es bald aufhört und ich im Freien Abendessen kann.
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  • Day17

    Andalsnes und der Trollstigen

    August 16, 2019 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer gut verbrachten Nacht am See ging es morgens weiter Richtung Trondheim. Allerdings habe ich den Ort angesichts des dichten Berufsverkehrs großzügig umfahren. Gemächlich ging es anschließend bergan auf das Dovrefjell. Eine langgestreckte Hochebene ohne viel Abwechslung. Über Oppdal und Dombas ging es weiter Richtung Andalsnes. In Dombas hatte ich Glück und habe einen kostenlosen Schnelllader gefunden. Da standen zwei normale Ladesäulen inmitten von 10-12 Superchargern, die nur mit Teslas funktionieren. Die Infrastruktur, die Tesla weltweit aufgebaut hat, ist schon beeindruckend.

    Auf dem Weg Richtung Andalsnes hat sich die Landschaft langsam verändert. Man fährt in die Berge, jede Menge Wasserfälle rauschen zu Tal und der Fluss im Tal hat sich tief in die Felsen eingegraben.

    Etwas außerhalb von Andalsnes am Beginn des Trollstigen habe ich einen netten Campingplatz gefunden. Mit 150 schwedischen Kronen (ca. 15 €) sehr günstig, Dusche und WLAN inklusive. Leider hat es abends etwas zu regnen begonnen, ich hoffe, das gibt sich bis morgen wieder. Denn morgen will ich hier in dieser schönen Gegend einen Ausflug machen und erst übermorgen weiterfahren. Pläne für die nächsten Tage habe ich geschmiedet, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.
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