• Salsa tanzen in Cali

    11.–16. Dez. 2024 in Kolumbien ⋅ ☁️ 27 °C

    Cali ist meine letzte Station in Kolumbien und gleichzeitig auch die letzte Station meiner Reise. Alles ist mit ein bisschen Wehmut besetzt: das letzte Mal gemeinsam Zähne putzen, die letzte Kokosnuss, die letzte frische Papaya, die letzte Salsa Stunde, sogar die letzte Nacht im Mehrbettzimmer, der letzte frische Saft.

    Und doch kann ich diese Tage nochmal so richtig genießen.

    Wir erkunden den lokalen Markt und probieren uns durch die kolumbianische Küche. Besonders die exotische Früchte tun es mir an: Borojo, Chontaduro, Curuba, Lulo, Zapote, Uchuva, Pitaya, Guanábana, uvm, alles Obstsorte, von denen ich noch nie zuvor gehört habe und alle so unterschiedlich, lecker und frisch - ich bin im Himmel.

    Cali ist die Salsa Hochburg Kolumbiens. 3 Salsa Stunden täglich? Sign me up!
    Ich lerne nicht nur Grundschritte und drölf verschiedene Drehungen, sondern vor allem Grundlagen von Gewichtsverlagerung, isolierten Bewegungen von Schultern, Oberkörper und Hüfte und deren Zusammenspiel. Es macht so viel Spaß!

    Cali lebt bei Nacht. Wir entdecken Salsa Bars und ich muss regelmäßig meine Kinnlade vom Boden aufsammeln: ALLE können so gut tanzen! Und damit meine ich nicht die TänzerInnen bei der professionellen Show, die wir besuchen. Es wird gewirbelt, gedreht, gehoben, in einem Tempo, wo ich kaum die Füße scharf erkennen kann, einfach unglaublich. Ein weiteres Salsa Highlight ist der Freitag mit „Calle de Salsa“. Dann verwandelt sich die eine Straße zu der Salsa Party: von überall kommt Salsa Musik, so viele Menschen haben ihre eigenen Instrumente dabei und stimmen ein, es ist brechend voll und alle tanzen, lachen, feiern. Die Stimmung ist ausgelassen, man muss dabei gewesen sein.

    Das Beste an diesen Tagen ist, sie mit 2 besonderen Reisefreundinnen zu verbringen und gemeinsam die schönsten Souvenir möglich zu kriegen. Danke für diese Zeit, Claudia und Caro 🫶🏼

    Kolumbien, du warst halt einfach ne 12 von 10.
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