• Anreise und erster Tag

    March 22 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Wir wollen dem kalten Berlin entfliehen und haben uns die Insel Lanzarote ausgesucht.
    Vor einigen Jahren waren wir im Frühjahr in Madeira, was uns sehr gut gefallen hat.
    Dunkles Vulkangestein und weiße Siedlungen, das war die Vision den Künstlers Cesar Manrique. Mit seiner starken Persönlichkeit und unermüdlichen Einsatz konnte er diese Konzept für die gesamte Insel durchsetzen. Dies wird ergänzt durch eine Vielzahl künstlerischer Projekte, die er oder andere Künstler auf der Insel umsetzten konnte.
    Er schaffte es, dass 1992 Lanzarote zum Weltschutzgebiet der Biosphäre ausgewiesen wurde.

    Nach einem 5stündigen Flug mit leichten Turbulenzen erreichen wir unser Ziel. Der Flughafen ist überschaubar zeigt aber, dass im Sommer eine Vielzahl an Touristen bewältigt werden müssen.
    3 Millionen Touristen auf 670.000 Einwohner. Eine sehr unausgewogene Bilanz.
    Der Osten der Insel liegt klimatisch geschützter vor den Südwestwinden. Hier sind die Touristischen Hochburgen, aber auch Industrie und Gewerbe. Aufgrund der fast gänzlich fehlenden Vegetation bilden diese Gebäudestrukturen eher störende, überdimensionierte Elemente in der Landschaft.
    Im inneren der Insel und auf der Westseite herrscht eine andere Balance und die kleinen weißen Siedlungsflecken bilden Akzente zwischen den Vulkankegeln und dem wilden Atlantik.
    Wir haben ein Appartement in La Santa, ein ehemaliges Fischerdorf im Nordwesten. Direkt am kleinen Hafen und mit direktem Blick aufs Meer mit rauschender Wellenkulisse. 5 Wellenreiter versuchen mit mehr oder weniger Können die wilde Flut zu meistern.
    Es gibt ein sehr schönes kleines Fischrestaurant an der kleinen Promenade. Die Paella ist köstlich und die freundlich/ neugierigen Einwohner am Nebentisch verwickeln uns gleich in ein Gespräch.
    Ein schöner erster Tag!
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