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Kurzurlaub an der Nordsee

Januar 2026 nehme ich mir mit den Puffels eine Woche Auszeit und fahre an die Nordee もっと詳しく
  • 旅行の開始
    2026年1月12日

    Vorbereitungen

    1月12日, ドイツ ⋅ ☁️ -4 °C

    Der frühe Vogel muss Gassi gehen!

    Nachdem ich gerade fertig gepackt habe, gehe ich mit die Hūnd noch eine Runde raus, so dass mir das Auto nicht vollgekackt wird. Sobald die Hunde leer und meine Hände schwarz vor Kälte sind, wird das Auto beladen und die knapp 7-8h lange Fahrt wird angetreten. Das wird ein Spaß! Zum Glück hab ich ja ein schnelles und bequemes Sofa auf Rädern unterm Hintern, so dass die Anreise nicht zur Qual werden wird :)もっと詳しく

  • Upside Down - NRW Edition

    1月12日, ドイツ ⋅ ☁️ 3 °C

    Nach einigen Kilometern, viele Hörbuch Stunden und entspannt schlafenden Hunden im Koffer, bzw Hunderaum kommt die Gassirunde 2 des Tages. Eher überschaubar, aber nicht minder wichtig um die verkalkten Gelenke der Reisegruppe aufzubrechen und mit Synovia zu umspülen.

    Wir befinden uns in der Nähe des Nordrhein Westfälischen upside Downs, einem schwarzen Loch, das im Volksmund auch als Bielefeld bekannt ist. Todesmutig sind wir bis an deren Grenzen vorgedrungen um die flüssiggewordene Energie des Massestrudels in den Tank des Discos zu bannen, damit dieser davon zehren und uns weiter in das Geburtsland von Otto Walkes I bringen kann.

    Die Disco-Crew zieht weiter
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  • Die erste Nacht

    1月12日, ドイツ ⋅ ☁️ 3 °C

    Endlich angekommen!
    Sehr positiv angetan von der Unterkunft. Ist wirklich direkt am Hafen, warm und schön eingerichtet. Erstmal alles Gerümpel ins Haus reinwerfen und ab an den Strand für eine Abendrunde. Die Hunde lieben den Deich, rennen ihn auf der einen Seite hoch und auf der anderen wieder runter und dasselbe wieder zurück. Hier liegt ziemlich tiefer Schnee, was die ganze Geschichte natürlich noch schöner macht. Häfen bei Nacht haben etwas mystisches und fast schon gruseliges finde ich.
    Zig neue und ungewohnte Gerüche und ca eine Stunde später sitzen wir im Restaurant mit dem ersten Jever. Friesisch herb.
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  • Edles Frühstücksgedeck

    1月13日, ドイツ ⋅ ☁️ 5 °C

    Das war eine gute erste Nacht. Ich hab mir nur, wsch bei der Autofahrt gestern, den Nacken verrenkt und kann ihn kaum noch drehen ^^ also geht's dann nach dem edlen Gedeck in meiner Wohnung ab in die Bewegung. Gegend erkunden. Wenn mich der erste Eindruck von gestern nicht täuscht, sind wir hier so ziemlich die einzigen Gäste in Bensersiel. Perfektもっと詳しく

  • Erkundung und Enttäuschung

    1月13日, ドイツ ⋅ ☁️ 6 °C

    Ich bin also los mit den Hunden, am Hafen entlang mit Ziel an den Strand. Durchs Fährenterminal in Richtung Osten an der Straße entlang und weiter über eine Sperre mit allzufreundlicher Einladung darüber, durch welche ich mich richtig willkommen gefühlt habe. Nach ein paar 100 Metern und der brennenden Frage, warum man hier, direkt an einem speziellen und eingezäunten Zwischenraum-Naturschutzgebiet und dem dahinter liegenden eh geschütztem Wattenmeer, einen Planeten-Info-Weg hin betoniert, bin ich umgedreht. Hätte gerne was über Vögel die hier nisten oder so gelesen... Aber naja. Zurück nach Hause, einkaufen, Mittagessen und ab an einen Hundewanderweg im Nachbarort...もっと詳しく

  • Dornumersiel

    1月13日, ドイツ ⋅ ☁️ 6 °C

    Goggl hat mir im Nachbarort einen speziellen Hundewanderweg ausgespuckt. Also ab dafür. Kurze Zusammenfassung: viel Nichts, viel Weite, keine Menschenseele, zwei glückliche Hunde, ein glücklicher und entspannter Moritz, zwei todmüde Hunde.

    Ich hab bei der 2h Stunden Wanderung KEINEN Menschen getroffen. Sorry Zenz. So toll! Unmengen an Seevögeln umkreisten und umkreischten uns, aber mehr war einfach nich los. So hab ich mir das vorgestellt.
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  • Baltrum

    1月14日, ドイツ ⋅ 🌙 4 °C

    Heute ging es auf eine Insel. Ursprünglich wollte ich auf Langeoog dessen Fähre hier quasi vor der Tür loswatschelt. Als ich die Fähre buchen wollte dachte ich aber Recht schnell: ne.

    97€ für einen Tag? Und ich würde es zu Fuß nicht mal in der Zeit über die ganze Insel schaffen, vor allem nicht ans Ostende. An den Ostenden der Inseln chillen immer die Robben/Seehunde da sie dort vor dem Wetter aus dem Westen geschützt vegetieren können. Öffis gibt's dort nicht (Autofrei. Sehr geil) und der Radladen hat zu, hätte aber eh nochmal knapp 40€ gekostet.

    Bin also beim Inselcasting auf Baltrum gestoßen, 54€ der Tag, mehr Zeit auf der Insel und deutlich kleiner. Robben Wahrscheinlichkeit gering, aber nicht Null. Geht mir ja nicht nur um Robben, sondern um einen schönen Tag mit den Wuffels und Entspannung. Näher an Robben als in der Antarktis komm ich eh nie nie wieder. (Das war so unwirklich und unglaublich schön)
    Also gebucht und den Modus der Vorfreude gebootet.

    8.45 Uhr ist Abfahrt, 8.30 Uhr vor Ort und Boarding. Ganze 6 Leute fuhrten mit mir rüber. Da sind deutlich mehr ausgestiegen. Perfekt!

    Die Überfahrt ist sehr gemütlich, um nicht langsam zu sagen. Aber klar, viel Wasser trennt den Schiffsboden nicht vom Watt. Wie gering das ist, lässt die Markierung der Fahrtwege vermuten: in den Meeresboden gesteckte Birkenäste. Joa. Viel Tiefgang wird das Schiff dann wohl nicht haben dürfen.

    Angekommen geht erst mal die Sonne auf und heißt mich, nach mehrtägiger Abwesenheit, herzlich Willkommen auf der Insel. Ich fühl mich direkt Wohl und merke wie sich in mir alles zu entspannen beginnt. Ich beschließe mit der Sonne zu gehen, also erst mal über das Südufer in den Osten stapfen. Im Süden der Insel befinden sich riesige Salzwiesen, welche von Seevögeln, Hasen, Rebhühnern, Fasanen, Pferden und vielen anderen Getier bewohnt werden. Die Pferde sind durchweg Kaltblüter und dienen hier als Verkehrsmittel auf der Insel, aber auch durchs Watt aufs Festland. Für Transport von Dingen und Touristen.

    Die Wege führen durch diese gewürzten Wiesen, Dünen und leider auch durch vom Schmelzwasser des Schnees verschwundene Wege. Ich musste leider umdrehen und einen anderen Weg durchs Landesinnere bis zur Nordseite gehen. Die letzte Düne hoch und: WOW! En riesen großer heller Sandstrand! Endlos, leer und sauber! Ich bin überwältigt!
    Ich kenne diese Art Strand nur vollgekackt mit scheinbar herrenlosen Handtüchern auf Liegen oder in, vom Schweiß des Vormanns, klebenden Strandmuscheln und mit nach Sonnencreme und Bier stinkenden, Sonnenbrand gebräunten und "leicht" gereizten Touristen, weil es ja nicht zu erwarten war, dass zur Hauptsaison andere Menschen ebenfalls auf die Idee kommen Urlaub zu machen und hier alles mit ihrer bloßen Anwesenheit verpesten und nur wegen denen hier alles so teuer ist und die Natur kaputt getrampelt wird......

    Da geht diese scheinbare unendlichkeit und die ehrliche, reine und kompromisslose Schönheit komplett verloren.

    Wir haben ein Ziel: Ostende. Also los über den Sand. Die Hunde gelangen allmählich schon in den Energiesparmodus und hüpfen nicht mehr wie geisteskranke Hamster auf Speed um mich rum.
    Gerade als ich mir dachte, "ich muss ja nicht bis ganz hinter laufen, denk an dein Fuß" sehe ich eine kleine Baby Robbe den Kopf heben und in meine Richtung luren. Hupf, hupf, hupf gen' Wasser, denkt sie sich. Ich, mit neuer Motivation, gehe einen großen Bogen um ihn, weiter in Richtung Inselende. Wir finden eine kleine, leider bereits tote Robbe mit komplett ausgehöhlten Schädel. So traurig das natürlich ist, ist es auch schön, dass das hier so sein darf und es nicht weggeräumt wird weil, "wie sieht das denn aus" und "was sollen die Leute denken". Insgesamt haben wir hier einiges totes, halb verwertetes Getier gefunden.

    Viel freie Natur - Viel Leben - viel Tod.

    Ziel erreicht, Rückweg.
    Kurz nach dem umdrehen kommen mir die Tränen. Die Babyrobbe hüpfte nicht zum Wasser, sondern zu seiner Familie! Zwei dicke fette Monster mit 2 oder 3 kleinen Babies, welche ich von der anderen Seite aufgrund einer Böschung nicht gesehen habe.
    Solche Momente berühren mich. Weil es mir zeigt, dass es sich lohnt aus der Komfortzone heraus zu treten um der Natur Nahe zu sein. Mutter Natur belohnt die mutigen, respektvollen und ehrwürdigen. Dieser Moment gehört nur mir. Es ist niemand da. Niemand der "schau mal da" schreit und hinrennt. Niemand der am Handy den Blitz anhat und die Tiere verschreckt. Keiner wollte sich den weiten Weg 'antun'. 2/3 der Insel gehörten nur sich, und wir drei wurden eingeladen ein Teil davon zu sein. Einfach magisch.

    Ich verharre auch nicht lange, da wir die Geduld der Tiere nicht unnötig strapazieren wollen, und gehen im noch größeren Bogen zurück Richtung Norden und dann den Strand entlang nach Westen. Mittagspause am Wasser. Alleine.

    Anschließend sind wir einfach Zick Zack durchs leere Dorf und die anschließenden Dünen geschlendert (alles hatte zu außer dem Supermarkt)

    Ein älterer Herr fuhr zwischen den Dünen auf einem Fahrrad an uns vorbei. Ich wollte die Hunde schnell anleinen, da hier in den meisten Teilen eigentlich Leinenzwang herrscht, da ruft der Mann mit gut gelaunt zu:
    "Ey Spar dir des! Hier läuft nix rum was die net fressen dürften! Des was die erwischen könnten, davon ham wir eh genuch da!"
    Wir lachen.
    Ich glaube die Menschen die hier leben sind nicht so gestresst und feindselig wie wir es gewohnt sind.

    Kurz vor Ankunft der Fähre gehe ich noch auf die Hafenmole. Ganz vorne am südlichsten Zipfel sehe ich eine weitere reglose, atemlose Robbe im Watt liegen. Ich lasse die Hunde oben sitzen und klettere den Brecher hinab um es mir von nahem anzusehen. Ich stehe knapp 2m vor dem Tier und bestaune es. Tolle Tiere. Ich klettere wieder hoch und Link bellt, weil jemand auf seine Mole wollte. Plötzlich bewegt sich hinter mir etwas. Die Robbe war nicht tot! Sie sieht mich mit dem verschlafen Buberblick an und checkt nicht wann, wer und wo sie ist. Das Schnaaf war über Videotelefonie live dabei als sie unelegant und verzweifelt versucht hat in tieferes Wasser zu gelangen und zu verschwinden. Ist halt schwer hier :D

    Auf der Rückfahrt noch mehr Robben auf den Sandbänken vor Norderney. Aber eben weit weg und nur vom Schiff aus.

    Joa... Wasn Tach. Ich kann gar nicht alle Momente und Emotionen niederschreiben die ich gerne festhalten würde. Aber ich hoffe ich konnte einen Eindruck vermitteln.

    Danke für die exklusiven Momente, oh du schönes Baltrum!
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  • Neuharlingersiel und Carolinensiel

    1月15日, ドイツ ⋅ ☁️ 8 °C

    Hallosn!
    Ich bin der Buben Chuben und ich bin auch dabeisn.
    Heut mach ich mal n Pawprintn.

    Wir musstn heut morgen uns ganz schönsn aus'm Bettn quälnsnsn. Der Babbn is aber recht schnell rausn zum Frühstückensn im großen Haus nebenansn wo ich immer durch die Drehtür durch magn, aber nich darfn. Scheißn.

    Danach hab ich auch was gekriegtn.

    Nomsn!

    Dann musstn wirsn ins Auto hupfensn. Der Babbn is ganz schön gehumpelten nach gesternsn, aber das is ja nich mein Problemsn.

    Erst waren wir in so nem Dorfn, aber die wollten nirgends Buberse habensn und dann hat Babbn gesagtn wir fahren weitersn. Und wenn der des sagtn, dann machn wir des auchn. Der Zenzn und ichn sind eh ganz schön geschafftn von dem Inselsn!

    Dann sind wirsn ins nächste Dorfn gefahren, was kein Dorfn sondern n Stadtn isn. Ham nen großen Umwegn über Felderse und den Strandn gemachtn, damit wir nochn kaputter werdensn. War aber ganz schönsn!

    Der Hafen zu dem der Babbn gewolltn habt haben, war scheißn. An den großn Baumsn konnt ich nichn hinpissnsn, weil der war aufm Wassasn. Fand ich doofn.
    Aber wir waren dannsn dortsn in somsn Restaurangsn wo die Dienerinsn uns voll cool gefinden hatn. Gab leckerlise!

    Nomsn!

    Der Babbn hat Birnsnsuppnsn gegesstn. Igittn. Gemüsen....

    Etz sind wir wieder daheimsn und ich bin am Arschn. Der Babbn hat aber Grad gesagtn dass wir nochmalsen raus müssensn. Und wenn der Babbn des sagtn, dann machn wir des auchn.

    Tschüssn
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  • Résumé à la Zenz

    1月16日, ドイツ ⋅ 🌬 9 °C

    Hallo ich bin die Zenzi!

    Wir sind inzwischen wieder bei der Mama Zuhause angekommen und ich hab mich nach dem Gewaltmarsch vom Papa wieder erholt. Des war geil!
    Ich weiß aber gar nicht warum der Papa die Ruhe so toll fand. Es gab fast keine Menschen da und des fand ich blöd. Stocken gab's auch wenig und es war kalt und nass. Bäh!
    Aber ich durfte alles in der Unterkunft nass machen, und bin mindestens einmal auf jedem Stuhl gelegen und war immer mit im Bett. Der Buber war auch ok. Der war voll Happy obwohl er sich immer so Sau dreckig gemacht hat. Mit dem stimmt was net.
    Gab auch viele Snacks vom Papa!
    Der Heimweg war lang aber kurz. Haben nur 1 mal gehalten unterwegs und sonst waren wir zwei so kaputt, dass wir einfach, in unserem fahrenden Palast, geschlafen haben.

    Ich würde sowas gerne wieder machen. Mir hat die Aufmerksamkeit und die Zeit vom Papa gefallen und ich hab auch gemerkt wie es ihm gut getan hat, auch wenn ich's wie gesagt nicht verstehen kann....

    Bis bald Peeps! Eure Insta-Zenz!
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    旅行の終了
    2026年1月16日