• Janis Landwehr
  • Janis Landwehr

Lateinamerika 2025-2026

Una aventura de 199 días de Janis. Leer más
  • Bogotá

    6 de enero, Colombia 🌧 14 °C

    Maria, die mich an Silvester eingeladen hatte, schloss sich mir in Bogotá an. Gemeinsam besuchten wir Museen und schauten uns viel Straßenkunst an. Außerdem fuhren wir zur Catedral de Sal de Zipaquirá, einer Kathedrale in einem Salzbergwerk, die damals von Bergarbeitern außerhalb ihrer Arbeitszeit gebaut wurde.

    Leider war das Wetter oft regnerisch, weshalb Tagesausflüge teilweise eher undankbar waren. Obwohl die Stadt weltbekannt für ihre Clubs und Partys ist, ging ich meistens früh ins Bett und ließ das Nachtleben aus.

    Eine schöne Überraschung gab es am letzten Tag: Aanika, die Australierin von der Segeltour, kam ebenfalls nach Bogotá. So konnten wir zumindest am letzten Abend noch gemeinsam in der Zona T in einer Rooftop-Bar essen gehen.
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  • Santa Cruz

    12 de enero, Ecuador ⛅ 26 °C

    Da die Galápagos-Inseln mit einigem organisatorischem Aufwand verbunden sind und mir mehrfach nahegelegt wurde, für rund 3000 € eine geführte Tour zu buchen, weil man angeblich sonst die interessanten Orte gar nicht erst erreicht, war ich lange unsicher, ob ich mir den ganzen Stress überhaupt antun soll.

    Am Ende hat mich ChatGPT dann doch überzeugt, dass man auch ohne geführte Tour eine Woche auf den Galápagos-Inseln überleben wird. In Kombination damit, dass ich den Weiterflug nach Guayaquil schon vor Wochen gebucht hatte, entschied ich mich schließlich dafür. Nach ein paar anfänglichen Problemen stellte sich dann alles als vollkommen unkompliziert heraus und die Galápagos-Inseln wurden zu einem der außergewöhnlichsten und beeindruckendsten Orte meiner bisherigen Reise😋
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  • Guayaquil

    19 de enero, Ecuador ☁️ 28 °C

    Da mir der direkte Weiterflug nach Chile am selben Tag etwas zu riskant vorkam, legte ich noch einen kurzen Zwischenstopp in Guayaquil ein. Eigentlich wollte ich einen Nationalpark besuchen, in dem es freilebende Krokodile (cocodrilos) gibt.
    Leider hatte es dort ein paar Tage zuvor aber starke Überschwemmungen gegeben, weshalb ich mich auf den Besuch der Stadt beschränken musste😕
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  • Santiago & Valparaiso

    21 de enero, Chile ☀️ 24 °C

    Nachdem Lena vom Flughafen abgeholt wurde, ging es nur kurz in die Unterkunft und dann direkt auf Erkundungstour. Trotz Jetlag quälte sie sich noch bis spät in den Abend auf einen Berg mit Aussicht über die Stadt (wer hätte es auch anders erwartet).

    Am Vorabend hatte mir die kolumbianische Hotelbesitzerin erklärt, dass Santiago abends im Vergleich zum Rest des Landes recht unsicher sei. Auf meine Nachfrage, was "unsicher" denn konkret bedeute, vor allem im Vergleich zu Kolumbien, musste sie lachen und meinte nur: viel sicherer😄

    Da uns Santiago insgesamt eher unspektakulär vorkam, machten wir am zweiten Tag einen Tagesausflug in die UNESCO-Weltkulturerbestadt Valparaíso, sowie nach Viña del Mar. Anfangs waren wir von Valparaíso ziemlich enttäuscht und fragten uns, warum dieser Ort bei Touristen so beliebt ist. Am Nachmittag stellte sich dann heraus, dass wir an den völlig falschen Orten unterwegs gewesen waren😅
    Zum Glück hat uns ein Uber-Fahrer kurz vor der Rückfahrt noch ein paar Orte genannt, die wir uns noch anschauen konnten😊
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  • Atacama-Wüste

    23 de enero, Chile ☁️ 23 °C

    Ein absolutes Highlight der bisherigen Reise war zweifelsohne der Besuch der Atacama-Wüste im Norden des Landes, einem der trockensten Orte der Welt. Eine so abwechslungsreiche Gegend habe ich noch nie gesehen. Von Geysiren über Salzwüsten und Salzseen, in denen man nicht untergeht, bis hin zu Canyons, wilden Lamas, Eseln und Flamingos war hier wirklich alles dabei. Außerdem gehört die Region zu den besten Orten der Welt, um Sterne zu beobachten.

    Wie nicht anders zu erwarten waren unsere Tage von morgens bis abends komplett durchgetaktet und begannen nicht selten schon zwischen vier und fünf Uhr. Entspannungsurlaub sieht also definitiv anders aus. Trotz des straffen Programms war jede Aktivität auf ihre eigene Art einzigartig. Die Höhe von bis zu 4500 Metern und die teilweise extrem starke Mittagssonne setzten uns allerdings etwas zu. Nur Lena kommt auf die Idee, in einer Wüste mittags eine Radtour zu machen😅

    Ihre persönlichen Highlights waren übrigens die Knochen einer toten Ziege und wilde Eselbabys...🙄
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  • Puerto Natales & Torres del Paine

    29 de enero, Chile ☁️ 18 °C

    Der Weg nach Puerto Natales in Patagonien gestaltete sich deutlich komplizierter und teurer als ursprünglich gedacht. Mit gerade einmal drei Stunden Schlaf ging es früh zum Flughafen, nur um anschließend den ganzen Tag in Flugzeugen und an Flughäfen zu verbringen. Entschädigt wurden wir immerhin mit einer Aussicht, wie ich sie aus einem Flugzeug so noch nie erlebt hatte😍

    Zum Glück funktionierten alle Anschlüsse, sodass wir am Abend gut ankamen. Am nächsten Tag ging es direkt weiter zum Torres del Paine, einem der absoluten Highlights Patagoniens. Da der Park rund drei Stunden Autofahrt von unserer Unterkunft entfernt war und wir keine Zeit hatten, uns über öffentliche Verkehrsmittel zu informieren, entschieden wir uns für eine geführte Tour. Im Nachhinein ein Fehler😕

    Nicht nur wurde Lenas Laune mit jeder aus unserer Sicht unnötigen Pause schlechter, am Ende waren wir auch 15 statt der geplanten 12 Stunden unterwegs. Das wäre alles halb so schlimm gewesen, wenn man die schnelleren Teilnehmer einfach hätte vorgehen lassen. So liefen wir jedoch den ganzen Tag im Schneckentempo in der prallen Sonne, die irgendwann ziemlich unangenehm wurde.
    Die beste Antwort unseres Guides auf die Frage, warum wir 300 Meter vor dem Ziel noch einmal pausieren sollten: Es wäre unfair gegenüber den langsameren Teilnehmern, wenn sie am Ende weniger Zeit am Aussichtspunkt hätten. WTF???

    Immerhin war die Aussicht spektakulär und hat sich am Ende definitiv gelohnt😍
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  • El Calafate & Perito Moreno

    31 de enero, Argentina ☀️ 9 °C

    Nach der langen Wanderung ging es am nächsten Tag weiter über die Grenze nach Argentinien zum Gletscher Perito Moreno. Eine dreistündige Gletscherwanderung wurde sehr schnell uninteressant, als wir den stolzen Preis von 400€ sahen. Generell ist hier alles unfassbar teuer. Eine einfache Pizza kostet mal eben 30€, eine rudimentäre Unterkunft zwischen 100 und 300€ pro Nacht.

    Zum Glück war ChatGPT mit hilfreichen Tipps zur Stelle: Die Vorschläge reichten von sechs Stunden täglichem Pendeln über einen Ausflug in ein Gebiet mit Waldbränden bis hin dazu, sich einfach Bilder von Bergen in der Unterkunft anzuschauen. Wow...🙄

    Am Ende entschieden wir uns zwei Tage länger an einem Ort mit günstigeren Unterkünften zu bleiben. Dadurch hatten wir nach zwei Wochen unseren ersten nicht komplett durchgetakteten Tag, an dem wir nicht vor sieben Uhr aufstehen mussten.
    Lenas Erkenntnis: Das ist ja tausendmal angenehmer, warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht? Weiß ich auch nicht, aber wenn meine vorherigen Monate auch nur ansatzweise so ausgesehen hätten, wäre ich schon lange mit Burnout zurück😅
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  • El Chaltén & Fitz Roy

    3 de febrero, Argentina ⛅ 10 °C

    Gegen späten Mittag kamen wir in El Chaltén an und machten wegen des guten Wetters direkt die erste Wanderung. Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Die Strecke war rund 20 Kilometer lang. Ohne langsame Gruppe war die Distanz dann aber gut machbar und eine willkommene Abwechslung zu den vorherigen Tagen.

    Danach ging es Lena leider überhaupt nicht gut, und so lag sie schon um neun im Bett. Am nächsten Morgen dann die erschreckende Erkenntnis: Es ist sogar noch schlimmer geworden und sie wollte sogar liegen bleiben. Nach kurzem Überlegen entschied sie sich aber doch mitzukommen und nur die letzten zwei Kilometer mit rund 800 Höhenmetern auszulassen.

    Also ging es gemeinsam Richtung Fitz Roy, einem der bekanntesten Berge Argentiniens und die Vorlage für das Logo der Marke Patagonia. Kaum waren wir unterwegs, war von der Erkältung plötzlich nichts mehr zu merken, und wir überholten bestimmt hundert Leute. Meine Frage nach einer Pause wurde mit dem Argument abgeschmettert, dass wir dann ja wieder an all den Leuten vorbeimüssten. Am Ende gewann natürlich die Unvernunft und siw stand schließlich doch mit oben auf dem Plateau.

    Auf dem Rückweg folgte dann eines unserer persönlichen Highlights: Wir sahen einen Condor, mit bis zu drei Metern Spannweite einer der größten flugfähigen Vögel der Welt😍
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  • Buenos Aires

    7 de febrero, Argentina ☀️ 30 °C

    Alleine ging es weiter nach Buenos Aires, der Stadt des Tangos. Besonders spannend fand ich es, mich ein wenig mit der Geschichte des Landes und den verschiedenen Migrationswellenauseinanderzusetzen. Denn alleine in der Zeit zwischen 1869 und 1914 wuchs Buenos Aires von 178.000 auf fast 1,6 Millionen Einwohner.

    Jeden Sonntag findet hier außerdem ein riesiger Antiquitätenmarkt statt, auf dem es unter anderem gewaltige griechische Marmorfiguren und Elfenbeinschnitzereien gibt.

    Die Figur auf dem Bild ist Mafalda, eine in Argentinien bekannte Comicfigur.
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  • Salta

    11 de febrero, Argentina ☀️ 12 °C

    Weiter ging es in den Norden Argentiniens, genauer gesagt nach Salta. Ähnlich wie in der Atacama-Wüste gibt es hier unglaublich viel Abwechslung auf kleinem Raum. Besonders beeindruckend waren dabei die Salzwüste Salinas Grandes sowie die Ruta 68 durch die Canyons Richtung Cafayate. Dagegen wirkten die bunten Berge bei Purmamarca fast schon ein wenig unspektakulär.

    Leider hatte ich keine Möglichkeit, die legendäre Ruta 40 zu fahren, die als eine der schönsten Straßen der Welt gilt. Mietwagenanbieter verlangen dafür extrem hohe Kautionen, oder schließen die Strecke direkt aus ihren Versicherungen aus🫤

    Spannend gewesen wäre bestimmt auch eine Fahrt mit dem Tren de las Nubes, auf Deutsch "Zug in die Wolken", einer der höchsten Zugstrecken der Welt, die durch die Anden verläuft. Davon habe ich allerdings leider erst am Tag meiner Abfahrt erfahren, als ich zufällig am Bahnsteig vorbeigewandert bin🤷‍♂️
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    Fin del viaje
    13 de mayo de 2026