• Iquitos

    13–14 Haz 2024, Peru ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach den zwei Tagen auf dem langsamen Boot ist Iquitos ein regelrechter Schock. Es ist die hässlichste, laute Stadt, die ich je gesehen habe. Das Hauptverkehrsmittel ist hier das Motokar, das scheint mir eine peruanische Version des Tuk-Tuk zu sein. In den Straßen steht blauer Zweitaktqualm und es stinkt.
    Ich verbringe hier nicht mehr Zeit als absolut notwendig, hebe peruanisches Geld (Soles) ab und warte drei Stunden lang in einem Handyladen um eine SIM-Karte zu kaufen, weil der Computer mit meinem deutschen Reisepass überfordert ist und meinen Fingerabdruck auch nicht mag. Warum brauchen die bitte meinen Fingerabdruck um eine SIM-Karte zu kaufen? Außerdem verbringe ich eine Nacht im ranzigsten (aber auch günstigsten) Hostel in dem ich je war, ich wache morgens auf weil mein Zimmernachbar im Bett ohne Kopfhörer Musik hört und Gras raucht. Großartig!
    Einziges Highlight in Iquitos: Ich treffe Ria wieder, wir haben schon in Bogotá und Medellín Zeit miteinander verbracht. Danach war sie mir mindestens zwei Wochen voraus, aber ich habe, ohne es zu wissen, aufgeholt.
    Ca. 24 Stunden nachdem ich in Iquitos angekommen bin, mache ich mich wieder auf den Weg. Ria hat mir den Kontakt zu einem sehr entspannten Hostel in Nauta gegeben, das ist ein kleines Dorf und liegt direkt am Fluss. Dort werde ich wohl ein paar Tage bleiben.
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