• HanTos
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Mongolia and back in 7 months

En 214-dags äventyr från HanTos Läs mer
  • Kaindy Lake

    29–30 juni 2024, Kazakstan ⋅ ☁️ 26 °C

    Aus der Steppe geht’s wieder zurück in die Berge für ein paar Tage. Beim Canyon hatten wir noch wolkenlosen Himmel und über 30 Grad. Nur ca. 50km weiter ist es schon wieder deutlich kühler und es regnet immer wieder.
    Auf dem Weg zum Kaindy Lake durchqueren wir ein Flussbett, beim Zweiten ist es uns dann zu heikel und wir schlafen ein paar Kilometer vor dem See.
    Wir stehen früh auf und laufen die letzten Kilometer zum See hoch. Da viele Touren aus Almaty oder dem nächsten Dorf einige Kilometer weiter starten sind wir anfangs noch fast ganz allein am See. Hannah retten einen Vogel mit angeknackstem Flügel vor dem Ertrinken. Dann laufen wir einmal auf die andere Seite des Sees. Auf dem Rückweg kommen uns riesige Menschenscharen entgegen, die bis auf 100 Meter an den See gefahren werden.
    Mal wieder alles richtig gemacht und mal wieder machts Olaf möglich.
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  • Kolsai Lake

    30–1 juli 2024, Kazakstan ⋅ ☁️ 20 °C

    Der nächste See ist nur ein paar Kilometer weiter. Diesmal ist die Straße bis zum ersten der drei Kolsai Seen komplett asphaltiert und Zack ist das ganze deutlich touristischer. Auf dem Parkplatz sind zahlreiche große Busse, noch mehr Autos und eine Fressmeile bietet alles was das Touriherz begehrt.
    Wir schlafen wieder ein paar Kilometer den Berg runter und sind am nächsten morgen wieder einer der ersten am See. Die meisten Besucher gehen nur auf die ersten Aussichtsplattformen in der Nähe des Parkplatzes und so sind wir nach ein paar hundert Meter wandern entlang des Sees wieder ganz allein.
    Es ist wirklich schön hier, erinnert uns aber sehr an Bayern. Da wir die letzten Tage schon viel gewandert sind, wandern wir nicht ganz bis zum zweiten Kolsai See und drehen wieder um. Jetzt geht’s wieder Richtung Zivilisation nach Almaty ein paar Freunde treffen.
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  • Almaty

    3–6 juli 2024, Kazakstan ⋅ ⛅ 22 °C

    Vier Tage die sich wie richtiger Urlaub anfühlen. Wir treffen zwei Freunde aus Deutschland und es ist einfach nur schön über den Smalltalk der letzten Monate hinaus zu kommen.
    Wir lassen es uns richtig gut gehen, schlendern gemeinsam durch die Stadt, gehen shoppen, schön Frühstücken und zu Abend essen und machen einen kleinen Ausflug in die Berge.
    Almaty ist wirklich eine schöne Stadt! Kaum Sehenswürdigkeiten für Touris, dafür schöne Restaurants, grüne Straßen und Parks und die Berge direkt vor der Haustür.
    Akkus sind für die nächsten Etappen geladen… ab in die Mongolei.
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  • Irgendwo

    6–9 juli 2024, Kazakstan ⋅ ☁️ 22 °C

    In den letzten drei Tagen hieß es seit langem mal wieder nur fahren. Zum Glück ist die Landschaft diesmal deutlich schöner und abwechslungsreicher als das letzte mal als wir drei Tage durch Kasachstan gefahren sind.
    Wir fahren ca. 1300km durch mal hügelige, mal bergige und mal brettl-ebene Gegenden und schlafen irgendwo wo’s schön ist.
    Nächster Stop Russland.
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  • Unerwartet langer Aufenthalt

    11–15 juli 2024, Ryssland ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir fahren in drei Tagen von der kasachischen zur mongolischen Grenze quer durch Süd-Sibirien. Hannah hatte schon gesagt, dass die Gegend schön sein soll, aber so schön hatte ich nicht erwartet. Erst geht’s durch endlose Felder, dann folgen wir einem Fluss durch wunderschöne Berglandschaft und dichte Wälder. Wir kommen aus dem Staunen kaum raus.
    Dann die Überraschung. Die mongolische Seite der Grenze ist zu, wegen des Naadam Festivals und damit auch die russische Seite. BIS ZUM 16. UND ALS WIR ANKOMMEN IST GRAD MAL DER 11.
    Das heißt wir sitzen noch vier ganze Tage in Russland fest. Das kommt davon wenn man nicht richtig recherchiert.
    Immerhin lernen wir noch zwei nette Holländer kennen die das gleiche Problem haben und wir machen ein Leute-die-nicht-in-die-Mongolei-rein-dürfen-Camp an einem Fluss auf. Zum Glück ist es einfach nur schön hier und die Pause können wir auch gut gebrauchen.
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  • Grenzhänger

    13–16 juli 2024, Ryssland ⋅ ⛅ 21 °C

    Von unserem schönen Spot am Fluss machen wir uns mit unserer Gang auf zur Grenze, auch wenn die noch drei Tage zu ist. Angeblich stehen da nach dem Nadaam Festival über 100 Fahrzeuge an. Da Thom so schnell wie möglich rüber muss wollen wir so früh wie möglich dran sein.
    Tatsächlich steht nur ein Auto vor uns und wir schlagen unser Camp neu auf.
    Die Tage verbringen wir mit entspannen, ratschen, Musik hören und Spiele spielen. Endstand bei Cups (ähnlich wie Wikinger Schach): Holland - Deutschland 1:3. Wen interessiert da schon die EM?!
    Wir sind echt froh, dass Thom und Leon da sind, sonst wäre es ganz schön langweilig.

    Im Laufe der Tage kommen immer mehr Autos und LKWs und wir freuen uns, dass wir so früh dran waren. Trotzdem freuen wir uns noch mehr drüber, dass wir morgen endlich in die Mongolei dürfen.
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  • Zielland erreicht

    16 juli 2024, Mongoliet ⋅ ☁️ 22 °C

    WIR SIND IN DER MONGOLEI ANGEKOMMEN. Ziemlich genau zur Halbzeit unserer Reise, ca. 19.000km und 15 Grenzübergänge später, sind wir in unserem Zielland angekommen. Und die beste Grenze haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Klar war das ne spezielle Situation mit dem Festival und der Grenzschließung, aber eine so schlecht organisierte Grenze wie die der Mongolei haben wir noch nie gesehen.
    Und die zahllosen Männer die sich an mich drängen, um möglichst schnell an den Schalter zu kommen, und die Gerüche, wie ich sie noch nie zuvor gerochen habe, hätte ich mir auch sparen können.

    Trotzdem waren wir noch nie so glücklich in einem neuen Land zu sein. Jetzt heißt es viele Kilometer fressen in der nächsten Woche um rechtzeitig zum Yak Festival zu kommen.
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  • Mal wieder im nirgendwo unterwegs

    17–18 juli 2024, Mongoliet ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir hams so vermisst hey ich sag’s euch. Insgesamt ca. 200 km Schotterpiste davon ein großer Teil Waschbrettpiste (bzw. Speckpiste wie ich sie nenne) liegen hinter uns. Auch wenn ich’s bissle nervig finde, war es die Landschaft absolut wert.
    Anfangs ist es noch sehr braun/rot mit vielen Bergen. Dann wird’s immer grüner und hügeliger. Einfach nur wunderschön hier (kommt auf den Bildern überhaupt nicht rüber 🙄).
    Zwischendurch schlafen wir hinter einem Hügel ohne Schutz (weils einfach keinen gibt) und können kaum schlafen weils in der Nacht so windet.
    Nichtsdestotrotz hat es sich absolut gelohnt in den Norden zu fahren. Ab jetzt geht’s erst mal nur Richtung Osten.
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  • Erstes Mal stecken bleiben

    18–19 juli 2024, Mongoliet ⋅ ☀️ 27 °C

    Als wir an einem Salzsee ankommen und zum Strand runter wollen passiert es zum ersten Mal… wir bleiben im Sand stecken. Erst versuchen wir uns mit den Sandblechen zu befreien, funktioniert aber nicht. Zum Glück helfen uns ein paar nette Mongolen gleich und ziehen uns raus.
    Weils aber so schön war, wiederholen wir das Ganze nochmal direkt am Strand und bleiben nochmal stecken. Wieder helfen uns Locals raus. Dann verbringen wir einen schönen entspannten Abend am See und gehen auch ne Runde baden.

    Weil aller guten Dinge 3 sind, bleiben wir auch beim Rausfahren nochmal stecken. Diesmal hilft uns das Militär raus.
    Jetzt haben wir das auch von unsere Bucket-List runter. Bin froh dass es da passiert ist, wo ein paar Menschen waren. 🫠
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  • Regentag

    20–21 juli 2024, Mongoliet ⋅ ☁️ 16 °C

    Seit langem regnet es mal wieder den ganzen Tag, aber da wir hauptsächlich fahren wollen ist das nicht so schlimm. Die Landschaft ist weiterhin Mega schön und ändert sich immer wieder. Grad gibt’s auf einmal überall Nadelwälder und hohe Berge.
    Wir halten an einem Vulkankrater und genau als wir loslaufen fängt es wieder so richtig zu schütten an. Trotzdem ist das schwarze Gestein mit den grünen Hügeln und Wäldern sehr schön und hat mit den Wolken und dem Regen was mystisches.
    Zum schlafen fahren wir noch ein Stück weiter an den See. An Seen war bisher immer relativ viel los, aber hier sind besonders viel Ger/Yurt Camps.
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  • Endlich wieder Kultur

    21 juli 2024, Mongoliet ⋅ 🌬 18 °C

    Nach Wochen in der Natur und Städten die nicht wirklich was zu bieten haben, gibt’s endlich mal wieder ein paar Infoschilder zu lesen und alte Gebäude zu bestaunen. Das Englisch auf den Schildern ist weiterhin so schlecht wie z.B. in Usbekistan und teilweise machen die Sätze keinen Sinn. Egal, Hauptsache wir stehen auf einem Areal das mal zur Hauptstadt von Chingis (Genghis) Khan’s Reich gehört hat. Die Tempel darin wurden ab dem 16ten Jahrhundert zu Ehren verschiedener Dalai Lamas erbaut, während der Herrschaft der Sowjet Union größtenteils zerstört und vor einigen Jahren wieder restauriert. Wir wurden dann auch noch von einer wilder Schaar Mongolen angegriffen, hams zum Glück grad so überlebt. 😮‍💨Läs mer

  • Yak Festival

    22–24 juli 2024, Mongoliet ⋅ ☁️ 23 °C

    Das war einer unserer absoluten Lieblingsstops bisher. Wir biegen in das Orkhon Valley ab und folgen den Schotterpisten ca. 80 km ins Valley. Der Orkhon River schlängelt sich durch das Tal und links und rechts ragen Berge in die Höhe. Diese Landschaft allein hätte sich schon gelohnt. Aber es fand ja auch noch das Yak Festival statt, für das wir extra angereist sind.
    Da uns keiner so richtig sagen kann wo genau das Festival stattfindet, lassen wir uns auf einem Motorrad hinfahren. Mitten im nirgendwo sind ein paar Zelte, Essensstände und eine kleine „Arena“ aufgebaut. Das Programm umfasst eine Yak-Parade, Yak-Rodeo, mongolisches Ringen, einen Yak-Schönheitswettbewerb, ein Yak-Rennen und abschließend ein Spiel Yak-Polo. Einiges davon ist sehr wild und chaotisch weil die Yaks einfach teilweise machen was sie wollen, was aber alles ziemlich unterhaltsam macht. Es sind zwar sehr viele Touristen da, aber auch viele Einheimische sind mit Familie und traditionell gekleidet angereist. So wie bei uns die Jungendlichen mit Rollern rum fahren, kommen die Jugendlichen hier auf Pferden.
    Wir genießen den Tag wirklich sehr. Das ist der perfekt Abschluss unserer Hinreise. Jeder Kilometer den wir ab jetzt fahren, bringt uns ein Stück näher nach Hause.
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  • Unendliche Weiten

    26 juli 2024, Mongoliet ⋅ ☁️ 21 °C

    Das ist wohl die Mongolei so wie man sie sich vorstellt. Wir fahren viel und es wird immer flacher und weitläufiger. Die grünen Hügel weichen einer rot-braunen Steinwüste, bevor es in die Steppe übergeht. Es ist sandig und weit und breit ist kein einziger Baum zu sehen, nur Sträucher.
    Lange Zeit passiert relativ wenig, bis wir neben uns einige Autos fahren sehen. Durch den ganzen Staub sehen wir erst nicht, dass da ein Pferderennen stattfindet. Ein paar Kilometer weiter feiert ein kleines Dorf sein 100 jähriges Bestehen (oder die ganze Region, die Übersetzung der Plakate funktioniert eher semi-gut) und dort ist auch die Ziellinie. Wir spazieren einmal durch das Gelände und sehen auch eine große Windhose, wie sie über das Gelände fegt.
    Nach einer Stunde hat man dann auch alles gesehen und wir fahren ein bisschen weiter und suchen uns ein schönes Plätzchen.
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  • Altai-Tawan-Bogd Nationalpark

    30 juli–1 aug. 2024, Mongoliet ⋅ 🌩️ 20 °C

    Schweren Herzens lassen wir Olaf in Ölgii zurück und ziehen für drei Tage zu einer nomadischen Eagle-Hunter Familie im Altai-Tawan-Bogd Nationalpark. Wir werden aufgenommen, als wären wir die neu adoptierten Kinder Nummer 7 und 8. Wir bekommen sogar kasachische Namen. Aus Hannah wird Arman und aus Christos Khial. Als wir ankommen und aus dem Auto steigen, kommt Musa (der jüngste Sohn und mein Lieblingskind 🤫) angelaufen und umarmt mich bevor wir auch nur ein Wort gesagt haben. Wir essen mit der Familie von dem riesigen gemeinsamen Teller, trinken viel Yak-Milch Tee und spielen mit den ca. 15 Kindern der umliegenden drei/vier Yurten. Hannah bastelt mit allen (sogar unserer Host-Mama) Freundschaftsarmbänder und macht sich damit zur absolut coolsten Person aller Zeiten.
    Auch an Aktivitäten mangelt es uns nicht. Wir gehen Angeln, besuchen ein paar kleine Petroglyphen und das ca. 2300 Jahre alte Grab eines Menschen, reiten in die Nähe der chinesischen Grenze, füttern die zwei Adler und schauen dabei zu, wie eine Ziege getötet und verarbeitet wird.
    Am nächsten Tag kommen dann alle aus den umliegenden Yurten bei uns vorbei (die sind irgendwie alle miteinander verwandt) und Kopf und Innereien der Ziege werden gekocht und gemeinsam gegessen. Schon ein sehr gewöhnungsbedürftiger Anblick für uns.

    Es ist hier einfach eine ganz eigene Welt. Kein fließend Wasser, keine Toilette, keine Dusche, nur eine Batterie für eine kleine Lampe und das einzige Telefon weit und breit, kein Internet, kein Fernseher, im Umkreis von 100 km kein richtiges Dorf und der Ofen wird mit getrockneter Yak-💩 betrieben. Trotzdem haben wir die Herzlichkeit der Familie und die wunderschöne und verlassene Natur sehr genossen. Genau für solche Tage reisen wir.
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  • KZ #3

    5–6 aug. 2024, Kazakstan ⋅ ☀️ 30 °C

    Russland Transit 3/4 ist durch. Die Einreise hat einfach 8 Stunden gedauert. Dafür war die Ausreise unproblematisch und schnell. Wir sind zum dritten Mal in Kasachstan angekommen und bleiben diesmal ein bisschen länger.
    Nach dem anstrengenden Transit suchen wir uns erst mal ein schönes Plätzchen am Fluss und entspannen. Nächster Stop: Astana.
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  • Astana

    7–10 aug. 2024, Kazakstan ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einem Monat ohne richtige Stadt, sind wir in Kasachstans Hauptstadt angekommen. Mal wieder sind wir sehr überrascht. Astana ist super modern, die Straßen breit und es werden überall noch mehr Hochhäuser gebaut.
    Wir genießen die Vorzüge einer Großstadt, schlafen zwei Nächte im Hotel, gehen Burger essen, ins Kino, bummeln durch riesige Malls und besuchen sogar mal ein Museum, das sich im größten kugelförmigen Gebäude der Welt befindet. Auch die größte Moschee Zentral-Asiens steht hier. Allgemein hat man in Astana in den letzten 15/20 Jahren wohl ordentlich Geld in die Hand genommen.

    Am letzten Abend zieht ein heftiger Sturm auf und das Abwassersystem der Stadt kommt nicht so ganz klar, sodass die halbe Stadt unter Wasser steht. Auch Olaf kapituliert und irgendwie kommt Wasser in den Innenraum. Später bei “normalem” Regen, kommt dann aber nichts mehr durch.
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  • Kasachische Steppe

    9–12 aug. 2024, Kazakstan ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir fahren 1000km quer durch Kasachstan und die Steppe hält was sie verspricht. Es geht vier Tage praktisch jeden Tag nur geradeaus, es ist brettleben, links und rechts gibt es nichts zu sehen und nur alle paar hundert Kilometer kommt mal ein kleines Städtchen. Trotzdem finden wir abends immer einen schönen Platz zum Schlafen.
    Die ersten 500 km waren zwar sehr uneben und teilweise löchrig aber immerhin asphaltiert. Die letzten 500 km leider nicht mehr und Olaf ist einfach wieder komplett verstaubt. Außen und Innen…

    Im Süden Kasachstan ist es jetzt deutlich wärmer als noch vor ein paar Tagen um Astana rum und da es so gut wie keine Bäume für Schatten gibt ist es tagsüber in Olaf kaum auszuhalten. Wir machen das Beste draus, bummeln in einer Mal und legen uns an einen Badestrand am Fluss.

    Nächster Halt: Baikonur 🚀🚀🚀
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  • 🚀🚀🚀

    15–16 aug. 2024, Kazakstan ⋅ ☀️ 33 °C

    Die Vorfreude auf den Raketenstart war schon ziemlich groß. Leider war das Wetter genau an dem Tag richtig schlecht.
    Trotzdem haben wir uns natürlich auf den Weg an die Grenze zum russischen Gebiet gemacht, von wo aus die Rakete starten sollte.
    Mit einem Schweizer Pärchen haben wir dann auf der Dachterrasse gefrühstückt und auf den Start gewartet:
    Um 8:20 Uhr war’s dann soweit. Erst haben wir nicht so ganz in die richtige Richtung geschaut, aber dann ist ein kleiner Feuerball am Horizont aufgetaucht. 30 Sekunden später war er dann leider schon wieder in den Wolken verschwunden, aber nochmal ca. 60 Sekunden später kam dann auch der Schall bei uns an.
    Auch wenn das Wetter das Ganze ein bisschen gecrasht hat, war’s trotzdem eine besondere Erfahrung für uns.
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  • Truso Valley

    20 augusti 2024, Georgien ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach 10 Tagen und über 3000km in der Steppe sind wir zurück in Georgien.
    Beim letzten Mal war alles hier noch komplett verschneit, jetzt werden wir mit bestem Wetter empfangen und es ist einfach noch schöner.
    Wir wandern (bzw. größtenteils spazieren wir) im Truso Valley, entlang des Flusses und an Klöstern und teilweise verlassenen Dörfern vorbei. Am Ende wartet eine alte Festung auf uns. Die Landschaft ist einfach nur wunderschön und nach so langer Zeit in der flachen Steppe noch beeindruckender.
    Zur Wahrheit gehört aber leider auch, dass das ganze Sitzen der letzten Wochen nicht besonders förderlich für unseren Fitnesszustand war.
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  • Borjomi Nationalpark

    23–24 aug. 2024, Georgien ⋅ ☀️ 27 °C

    Als Vorbereitung auf unsere längere Wanderung im Kaukasus machen wir einen kleinen Abstecher zum Borjomi Nationalpark. Auf der 14 km langen Wanderung sind wir fast ganz alleine, erst kurz vor dem Parkplatz treffen wir ein paar Menschen.
    Der Weg verläuft größtenteils im Wald, trotzdem hat man immer wieder einen wunderschönen Blick auf den Nationalpark.
    Ach und Hannah hat fast einen Herzinfarkt bekommen, als ich in ein Spinnennetz mit „großer“ Spinne drin rein gelaufen bin. Ist wohl der Nachteil wenn man auf Pfaden läuft, wo sonst kaum jemand läuft. 🤷🏽‍♂️
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  • Kutaissi

    25–26 aug. 2024, Georgien ⋅ ⛅ 32 °C

    Wir warten auf ein paar Freunde, die uns besuchen kommen, und nutzen die Zeit. Wir baden in einer heißen Sulfat Quelle und bummeln ein bisschen durchs süße, kleine Kutaisi.
    Und endlich schaff ich’s auch mal ins Stadion. Zufälligerweise findet am Sonntag das Topspiel der georgischen Liga statt: FC Torpedo Kutaisi vs. FC Dila Gauri.
    Hannah hat keine Lust, also geh ich allein und natürlich sitze ich genau neben den einzigen drei Ausländern im Stadion (ein Engländer und ein deutsches Pärchen). Auch wenn Kutaisi 1:5 verliert und die Stimmung entsprechend schlecht war, hat sich’s trotzdem gelohnt.
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  • Mestia -> Ushguli

    28–31 aug. 2024, Georgien ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir machen uns auf zu einer 4-tägigen Wanderung von Mestia nach Ushguli. Jeden Tag geht’s ca. 15km durch wunderschönes Bergpanorama rauf und runter und abends in ein Gasthaus. Durch die Alpen sind wir ja schon einiges gewöhnt, aber der Hauptkamm des Kaukasus ist noch einmal eine eigene Liga.
    Leider schaffen wir’s nicht ganz bis Ushguli, weil uns alle eine Lebensmittelvergiftung am letzten Tag außer Gefecht setzt.
    Trotzdem war der Kaukasus ein richtiges Highlight unserer Reise.
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  • Endlich wieder Meer

    4–6 sep. 2024, Georgien ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach fünf Monaten reisen sind wir endlich wieder am Meer angekommen. Klar der ein oder andere Salzsee war dabei und auch das Kaspische Meer hatte was von Meer-Feeling, aber irgendwie fühlt es sich trotzdem anders an, wirklich am Meer zu sein.
    Wir liegen den ganzen Tag am schwarzen Strand, gehen ab und zu ne Runde plantschen im ziemlich warmen Wasser und genießen Abends den wunderschönen Sonnenuntergang.
    Jetzt geht die Urlaubsphase los.
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  • Entlang der Küste

    6–11 sep. 2024, Turkiet ⋅ 🌩️ 20 °C

    Für die nächsten 1500km heißt es auf guter Straße entlang der Küste. Wir hatten schon einige Leute getroffen, die nicht besonders begeistert von der Schwarzmeer-Küste waren, hauptsächlich weils fast unmöglich ist einen schönen Schlafplatz zu finden. Wir dachte alle übertreiben ein bisschen. Tja, falsch gedacht. Die komplette Küste ist mit Autobahn und Gebäuden vollgepflastert. Fast als wollten die Türken gar nicht im Meer baden oder da mal entspannt am Strand liegen.
    Landschaftlich jedoch ist es wirklich schön hier. Direkt am Meer gehen die steilen Berge rauf und überall sind Tee-Plantagen zu sehen.
    Wir biegen auch zwei mal links in die Berge ab und schauen uns eine alte Burgruine und ein altes Kloster an. Wir zahlen beim Kloster einfach mehr als das zehnfache wie die türkischen Staatsbürger. Uns fehlt ein bisschen das Verständnis dafür warum es für uns so unverhältnismäßig teuer ist. Scholzi lass mal in Deutschland auch so machen. Ich will künftig nur 2,50€ zahlen um Neuschwanstein anzugucken.
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  • Urlaubsmodus

    14 september 2024, Grekland ⋅ 🌬 26 °C

    Nach wieder einmal viel Gefahre in der letzten Woche haben wir uns mal ein bisschen Urlaub vom Reisen verdient.
    Griechenland ist aber auch einfach perfekt dafür. Wir stehen direkt am Meer, genießen die sauberen Strände und das wunderschöne Wasser und trinken den ein oder anderen Frappé. Kleiner Abstecher zu unserer Hochzeitslocation darf natürlich auch nicht fehlen. Is alles einfach nur schön hier.
    Europa hat uns endlich wieder und wir sind sehr glücklich darüber. 💙🤍
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