• ...und weiter nach Vancouver 🤗!

    13–15 de jun. 2024, Canadá ⋅ ☁️ 20 °C

    Nun ging es über die Grenze nach Kanada. Erstmal lecker bei Sonnenschein im tollen AirBnB frühstücken. Das Ambiente unter dem wachsamen Auge des größten Vulkans stimmte 🤪🤗! Es sind 180 km von Seattle bis Vancouver, nach 150 km kommt der Grenzübergang. Der Grenzbeamte scannte unseren Forrest während er uns Fragen nach dem Woher und Wohin stellte. Nach Obst und Gemüse befragt, gab Jonas Karotten an, vergaß aber die Nektarinen und die Äpfel. Die erkannte wohl der Zöllner auf seinem Bildschirm und bestimmte uns, das Obst wegzuwerfen😔😩. Die Karotten durften wir behalten😄. Danach in Vancouver zuerst in unser AirBnB zu Christine und Jordie in den Stadtteil Delta. Die Wohnung, -wie alle, die ich vorab recherchierte-, ist im Keller/Untergeschoss des Hauses. Christine hatte in Laubach vor Jahren eine Woche Englischunterricht gegeben und zog dann durch Deutschland, welches ihr sehr gut gefallen hat. Seit 3 Jahren bauen sie das 1971er Baujahr Haus um und das mit Erfolg! Sie wohnen in einem gut situierten Wohngebiet, direkt an einem Naturschutzgebiet. Ein Wald, wie im Hintergrund der Fotos zu sehen. Man hört trotzdem die Schnellstraße ganz leicht rauschen.
    Wir stellten unsere Koffer ab, fuhren die Viertelstunde zum Bahnhof Scott-Road und stiegen in den SkyTrain. Er wurde für die Expo86 konzipiert. Dieser brachte uns überirdisch an die Waterfront/Downtown von Vancouver. Da ging es dann weiter, wie mir von der "Bibel der Reiseführer für West Nordamerika" empfohlen, der "Grundmann", mit dem SeaBus (wie der SkyTrain ein öffentliches Verkehrsmittel!) rüber nach Lonsdale.
    Wir wandelten noch durch die Water Street und deren hübsche, alte viktorianische Baustruktur mit netten Andenkenläden. Über den Spray Park gingen wir zurück zum SeaBus Terminal, um mit dem vollgestopften SkyTrain wieder in die Vorstadt zu gelangen.
    Uns fiel auf, dass die ansehnlichen Hochhäuser fast alle mit großen Glasfenstern bestückt sind. Alle einen Balkon mit Glasgeländer. Trotz herrlichem Sonnenuntergang, angenehmen Temperaturen, sah ich keinen einzige Bewohner, der auf dem Balkon saß! Auch habe ich keinen Sonnenschirm gesehen. Der Krach der Straßen könnte der Grund sein. Wir werden es nie herausfinden😅, aber es fällt einfach auf!!
    Abends aßen wir bei einem Inder. Die Hauptstraße von Delta ist klar in indischer Hand 🇮🇳. Gesamt Vancouver macht diesen Eindruck, im Gegensatz zu San Francisco, die mehrheitlich mexikanisch-asiatisch angehaucht erschien. Wir setzten uns in ein google-hochbewertetes indisches Lokal, in dem nur indische Familien aßen. Ich glaube, da waren sehr lange Zeit keine Ausländer zu Gast😄.
    Eine superfreundliche Bedienung erklärte uns mit Geduld die Speisekarte und wir aßen zum ersten Mal in unserem Leben Dosa! Ein dünner Teigfladen, knusprig zum Abreißen, scharf gewürzt, mmmh😋. Innendrin hatte ich Kartoffelstampf (aus BW-Zeiten auch "NATO-Kitt" genannt 🤣), der mich total sättigte.
    Morgen geht's zum Drehort von "Virgin River" 🤗 nach Squamish!
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