Tag 7 (1)
May 7 in Croatia ⋅ 🌧 14 °C
Tag 7:
Dubrovnik zu Fuß erleben
Die Nacht war leider zum Vergessen – wir haben beide kaum ein Auge zugetan. Wir hatten so eine Überdecke, die es im Süden an heißen Tagen gibt. Eine dünne Decke, darunter ein Betttuch, oder wie nennt man das? Ständig verrutschte alles und außerdem ist es kalt!!!
Um 08:30 Uhr hieß es dann: jetzt aber raus aus den Federn, denn Tony, unser menschlicher Wirbelwind, patrouillierte schon ungeduldig vor der Tür. Keine Zeit für Kaffee, er wollte gleich los und versprach uns in der Bakery an der Ecke anzuhalten. Um Frühstück und Kaffee mitzunehmen. Es gab jedoch keinen Kaffee. 😡
Trotz meiner schmerzenden Schulter – mein Bandscheibenvorfall erinnert mich leider immer noch täglich an sich, auch wenn es langsam besser wird – ließen wir uns auf das Abenteuer ein.
Tony ist ein Erlebnis für sich: Er spricht schnell, läuft schnell und fährt Auto, als gäbe es kein Morgen. Aber er hielt Wort! Er brachte uns permanent redend zu einem Aussichtspunkt auf dem Berg Srđ, von dem aus einem Dubrovnik buchstäblich zu Füßen liegt. Ein traumhafter Anblick und der perfekte Ort für die ersten Fotos des Tages. Das hat alles wieder gut gemacht.
Danach tauchten wir ein in die Altstadt ( ohne Tony), die berühmte Kulisse von „Game of Thrones“. Der Ort ist wirklich magisch: Der helle Kalkstein der Gassen glänzt in der Sonne, und man fühlt sich wie in einer anderen Zeit (nur mit mehr Touristen). Wir schlenderten durch die unzähligen Winkel und gönnten uns ein entspanntes Frühstück. In einem kleinen Schmuckladen gab es dann eine Überraschung : Ein wunderschöner Armreif mit passendem Ring hat es mir angetan, und Schatzi hat ihn mir geschenkt. Eine tolle Erinnerung an unsere Reise! 😍
Später entdeckten wir ein buchstäbliches „Loch in der Mauer“ – den Zugang zur Buža Bar. Wir stiegen die Stufen hinunter zu den Klippen. Das Meer war heute wild und aufgewühlt, der Wind pfiff uns um die Ohren, und wir saßen einfach nur da und starrten fasziniert auf das Naturschauspiel. Diese riesigen Wellen, die sich an den Felsen brachen. Traumhaft! Bernhard zauberte sogar ein Fläschchen Prosecco hervor, während die Bar-Leute um uns herum gerade erst alles für den Tag vorbereiteten.
Den Rest des Tages ließen wir uns treiben. Wir wanderten etwa 12 Kilometer die Küste entlang. Wir brauchten ewig, weil wir nach jedem zweiten Schritt anhielten: für Fotos, für einen Kaffee oder einen Cocktail. Einmal endete der Weg an den Felsen, und Bernhard beschloss kurzerhand, dass wir drüberklettern. Nach einem Mai Tai war mir bei der Kraxelei über den schroffen Steinen zwar etwas mulmig und unkoordiniert zumute, aber Bernhard hat mich sicher rübergebracht.
Die Buchten hier sind Rauh und beeindruckend. Wir haben mal überlegt, wo es uns eigentlich am besten gefallen hat. Das können wir aber gar nicht sagen, jeder Ort hat seinen eigenen Charme. Aber diese Kraft des Meeres, wie es heute gegen die Felsen schlug, das war schon ein ganz besonderes Highlight.
Status: Müde, glücklich und gespannt auf morgen. Um 22 Uhr geht die Fähre nach Bari, um 20 Uhr müssen wir zum Check-in. Da Regen angesagt ist, lassen wir es wohl ruhig angehen. Kroatien, hat uns echt begeistert! 🇭🇷Read more

























