• Tag 9

    May 8 in Croatia ⋅ ☁️ 16 °C

    Tag 9, Italien
    Der Tag begann mit einem kulinarischen Fehltritt: 5:00 Uhr morgens, die Vorfreude auf den ersten Kaffee war groß, doch die Milch war sauer. Auch das Frühstück im Schiffsrestaurant war leider „kalt“ serviert. kalte Spiegeleier und lauwarmer Kaffee. Ein holpriger Start in den ersten italienischen Morgen.
    Bari empfing uns dann von seiner eher rauen, industriellen Seite – kaputte Straßen und hupende Autos ließen das erhoffte Italien-Flair zunächst vermissen. Doch wir ließen uns nicht entmutigen und steuerten unser 5-Meter-Schiff Richtung Matera.
    Dort angekommen, lernten wir das italienische Temperament auf die harte Tour kennen: Wer nicht sofort weiß, wo es langgeht, wird gnadenlos angehupt. Die Fahrt durch die engen Gassen und Serpentinen war eine echte Zerreißprobe für meine Nerven – ich hatte Puls - während Bernhard hinter dem Steuer sichtlich seinen Spaß hatte. Gott sei Dank war das Parken dank *EasyPark* dann völlig unkompliziert.

    Die Sassi di Matera:
    Diese Stadtteile sind einfach atemberaubend! Es ist eine der ältesten bewohnten Städte der Welt. Die „Sassi“ sind in den Kalkstein gehauene Höhlensiedlungen, die sich wie ein prachtvolles Labyrinth an den Hang schmiegen. Früher ein Ort der Armut, ist es heute ein UNESCO-Weltkulturerbe, das einen sprachlos macht. Ein Anblick, der für jede enge Gasse entschädigt hat.
    Die Weiterreise nach Sorrent war zäh. Die Kombination aus kaputten Straßen und 40-km/h-Begrenzungen, während die Einheimischen uns im Nacken saßen, war anstrengend. Doch unser Ziel, das Hotel Elisabetta in Castellammare di Stabia, hat alles wieder gutgemacht.
    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem „sperrigen“ Personal (danke an den Google Übersetzer!), wendete sich das Blatt komplett. Das Team war unglaublich lieb, und der Koch hat uns mit einem fantastischen, frisch zubereiteten Abendessen verzaubert. Er hat uns sogar mit Leckereien überrascht, die wir gar nicht bestellt hatten – wahre italienische Gastfreundschaft!
    Jetzt sitzen wir hier, blicken auf die funkelnde Küste und lassen den Tag Revue passieren. Während draußen die Party steigt, genießen wir die Ruhe in unserer Unterkunft. Nach der herzlichen Zeit in Kroatien müssen wir uns auf das quirlige Italien erst noch einlassen, aber nach diesem Abendessen sind wir definitiv auf dem richtigen Weg.
    Read more