Day 1, über Triund zum Snowline Camp
16. november 2024, Indien ⋅ ☀️ 6 °C
Wie soll ich all die Eindrücke und Erlebnisse in Worte fassen, die das transportieren, was ich gefühlt habe...
Vor allem weiter oben werde ich einfach die Bilder sprechen lassen.
Der 21jährige Akshit, ein ausgebildeter Mountain Guide ist mein Begleiter. Wir starten morgens um 9:15 aus dem geschäftigen McLeod Ganj Richtung Dharmakot. Es geht zunächst über einen steinernen Pfad durch einen lichten Wald, vorbei am Gullu Tempel und vielen Teeshops. Wir marschieren in einem guten Tempo dahin, doch es fällt mir sehr leicht, die Natur ist wunderschön, die Sonne scheint, ich bin kurzärmelig und komme ins Schwitzen. Einzig nervig sind die vielen Musikboxen, die die indischen Wanderer mit sich tragen und alle entlang des Weges damit zwangsbeschallen. Ich erfahre, dass es ein verlängertes Feiertags-Wochenende ist hier und deshalb besonders viele Touris unterwegs sind. Naja, so ist es halt eine sehr authentische Erfahrung 😉. Akshit versichert mir jedoch auch, dass die alle nur bis Triund gehen werden und unser Camp noch Mal 300 HM höher liegt und wir dort Ruhe vor den partymachenden Wochenend-Touris haben werden.
Bei der Hälfte ca genehmigen wir uns klassischen Chai mit toller Aussicht. Oh mein Gott, ist der süß 😝 - das "no sugar please", kam wohl nicht an.
Nach ca 3 h erreichen wir Triund, wo wir neben wunderschöner Aussicht auch ein köstliches Mittagessen und 1h Rast bekommen. :-)
Die letzte Etappe sind nochmal ca 330 HM zu unserem Camp auf 3180m. Ein entzückender junger Mann betreut es und verstrickt mich sogleich in ein tief philosophisches Gespräch, kein Wunder, heißt er doch "Dharma", was Wissen bedeutet. Ich bekomme Popcorn und Gemüsesuppe als Snack, genieße die eindrucksvolle Abendstimmung mit Blick auf den Pass, unser Ziel für morgen.
Vor dem Abendessen spielen wir zu dritt noch eine Runde Rommy nach indischen Regeln.
Nach leckerem Reis mit Dhal und einem Packerl Mannerschnitten für die Jungs geht es früh ins Bett, denn morgen ist 4.30 Tagwache und um 5:00 wollen wir unseren Anstieg starten.
Da wir zwei die einzigen Gäste heute Nacht sind, bieten sie mir anstelle des Zeltes, einen Platz im "Haus", einer sehr schlichten, überdachten steinernen Befestigung, aber immerhin mit Ofen zum Kochen, wodurch es doch etwas wärmer ist, als in Zelt.
Solarlicht aus um 20:30, es ist so finster, dass ich keinen Unterschied merke, ob meine Augen offen oder zu sind! Nur die Uhr tickt unendlich laut die Sekunden ab, sodass ich gefühlt ewig brauche, um einzuschlagen. Oder ist es doch die Aufregung für morgen? Oder die Höhenluft? Oder dass ich mit voller Montur im Schlafsack stecke mit 2 Decken noch oben drüber? Egal, irgendwann döse ich weg und dann ruft Akshit schon "Good morning, it's time to get ready!"Læs mere






















Rejsendesehr beeindruckend!!!!
RejsendeWow 🤩 Das Muli 😍
Rejsende… wirklich interessant mit dem Reis… aber warum nicht, Powerfutter anstelle Hafer ☺️