• Die "Geisterfahrt" nach Niederbayern

    1 febbraio, Germania ⋅ ☁️ 1 °C

    Normalerweise gleicht die Fahrt in den Skiurlaub einer Geduldsprobe zwischen Baustellen-Slalom und dem "Wann sind wir endlich da?"-Chor vom Rücksitz. Aber nicht dieses Mal!

    ​Die Autobahn war so gespenstisch leer, dass man fast glauben konnte, die Menschheit sei evakuiert worden (meine prognostizierte Zombieapokalypse wird irgendwann eintreffen ☝️) – oder alle anderen hatten Angst vor meinen Fahrkünsten. Keine Staus, keine rot-weißen Hütchen, einfach nur freie Bahn für die Familie. Ein Schnitt wie in der Formel 1, nur mit mehr Skiausrüstung im Kofferraum.

    ​In Sankt Englmar angekommen, hieß es erst einmal: Energie tanken! Bevor Lolek und Bolek vor Hunger den Schlitten anknabbern, gab es ein ordentliches Mittagessen. Die bayerische Gemütlichkeit hat uns direkt mit offenen Armen (und vollen Tellern) empfangen.

    ​Kaum war die letzte Gabel abgelegt, wurde es laut und bunt. Timing ist eben alles! Die Freiwillige Feuerwehr hat mal eben den Schlauch gegen Kamelle getauscht und einen Faschingsumzug organisiert.

    ​Lolek und Bolek haben vermutlich die ersten Souvenirs (in Zuckerform) abgestaubt.
    ​Sankt Englmar weiß eben, wie man Gäste mit Tatü-Tata und Helau begrüßt!

    ​Nach so viel Action haben wir unser Hauptquartier bezogen: Das Apartment im Predigtstuhl. Hier wird jetzt ausgepackt, die Betten werden (hoffentlich ohne Kissen-Schlacht-Verletzungen) verteilt und die Ausrüstung für den ultimativen Einsatz auf Piste und Rodelhang bereitgelegt.

    ​Der Plan für morgen?
    Die Schwerkraft testen! Ob auf zwei Brettern oder auf dem Schlitten – der Bayerische Wald ist sicherheitshalber schon mal vorgewarnt. Anouschka, Lolek, Bolek und ich sind bereit!
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