• Mr. T
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Sankt Englmar

Die Saison wird auf der Piste eingeläutet. Diesmal führt uns der Weg nach St. Englmar – ein Ort, der für uns vier in den nächsten Tagen zum Inbegriff von Winterglück werden soll. Wir sind bereit für Schneeballschlachten und die perfekte Pisten-Gaudi. Læs mere
  • Start på rejsen
    1. februar 2026

    Die "Geisterfahrt" nach Niederbayern

    1. februar, Tyskland ⋅ ☁️ 1 °C

    Normalerweise gleicht die Fahrt in den Skiurlaub einer Geduldsprobe zwischen Baustellen-Slalom und dem "Wann sind wir endlich da?"-Chor vom Rücksitz. Aber nicht dieses Mal!

    ​Die Autobahn war so gespenstisch leer, dass man fast glauben konnte, die Menschheit sei evakuiert worden (meine prognostizierte Zombieapokalypse wird irgendwann eintreffen ☝️) – oder alle anderen hatten Angst vor meinen Fahrkünsten. Keine Staus, keine rot-weißen Hütchen, einfach nur freie Bahn für die Familie. Ein Schnitt wie in der Formel 1, nur mit mehr Skiausrüstung im Kofferraum.

    ​In Sankt Englmar angekommen, hieß es erst einmal: Energie tanken! Bevor Lolek und Bolek vor Hunger den Schlitten anknabbern, gab es ein ordentliches Mittagessen. Die bayerische Gemütlichkeit hat uns direkt mit offenen Armen (und vollen Tellern) empfangen.

    ​Kaum war die letzte Gabel abgelegt, wurde es laut und bunt. Timing ist eben alles! Die Freiwillige Feuerwehr hat mal eben den Schlauch gegen Kamelle getauscht und einen Faschingsumzug organisiert.

    ​Lolek und Bolek haben vermutlich die ersten Souvenirs (in Zuckerform) abgestaubt.
    ​Sankt Englmar weiß eben, wie man Gäste mit Tatü-Tata und Helau begrüßt!

    ​Nach so viel Action haben wir unser Hauptquartier bezogen: Das Apartment im Predigtstuhl. Hier wird jetzt ausgepackt, die Betten werden (hoffentlich ohne Kissen-Schlacht-Verletzungen) verteilt und die Ausrüstung für den ultimativen Einsatz auf Piste und Rodelhang bereitgelegt.

    ​Der Plan für morgen?
    Die Schwerkraft testen! Ob auf zwei Brettern oder auf dem Schlitten – der Bayerische Wald ist sicherheitshalber schon mal vorgewarnt. Anouschka, Lolek, Bolek und ich sind bereit!
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  • Skischule

    2. februar, Tyskland ⋅ ⛅ -5 °C

    Servus aus Niederbayern! Ein Meilenstein – der kleine Bolek wagt sich das erste Mal auf Ski und versucht der „König des Bayerwaldes“ zu werden.

    Der Große Arber ist für Anfänger genial, weil das ArBär-Kinderland quasi das Disneyland des Wintersports ist. Es gibt Förderbänder (Zauberteppiche), damit Bolek nicht schon nach drei Metern bergauf die Lust verliert.

    Bolek wird zwei Dinge lernen, die sein Leben verändern:
    ​Pizza: Die Skispitzen zeigen zueinander (Bremsen). Überlebenswichtig!
    ​Pommes: Die Ski stehen parallel (Gas geben). Meistens das, was die Kleinen intuitiv viel lieber machen, während die Eltern am Rand Schnappatmung bekommen.

    Bewaffnet mit Getränken und Snacks, das Handy Schnappschuss-bereit, um den Meilenstein festzuhalten, stehe ich am Rand auf dem Schlitten. Warum auf dem Schlitten, weil es so keine kalten Füße gibt 🦊 💡 ☝️

    Währenddessen machen Lolek und Anouschka den Arber unsicher ⛷️.
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  • Bayerwald Flieger

    3. februar, Tyskland ⋅ ☁️ 2 °C

    Im Bayerwald Flieger, einem echten Airbus A319, der auf dem Gelände des WaldWipfelWegs in Sankt Englmar "gelandet" ist, erwartete uns ein Mix aus Luftfahrt-Nostalgie und moderner Technik.

    ​In der Maschine fand ein VR-Kinoerlebnis statt. Wir nahmen in den Original-Flugzeugsitzen Platz und erhielten einen virtuellen Rundflug über den Bayerischen Wald.
    Begleitet wurden wir von "Wolpi", einem frechen Wolpertinger-Maskottchen, das während des Flugs für humorvolle und manchmal chaotische Momente sorgte.
    ​Wir sahen die Region aus einer Höhe, die man sonst nur aus der Pilotenkabine erleben würde.
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  • WaldWipfelWeg

    3. februar, Tyskland ⋅ ☁️ 0 °C

    Unser Ausflug begann zu einer Zeit, zu der die Vögel im Bayerischen Wald vermutlich schon ihren zweiten Mittagsschlaf hielten. Mit vollen Mägen und der Energie von zehn Eichhörnchen machten sich Anouschka, ich und die beiden kleinen Abenteurer schließlich auf den Weg Richtung Maibrunn.

    Nach dem Kugelhaus, mit seinen 24 kreativen Bahnen und dem Rundflug, ging es zum „Haus am Kopf“. Es ist der beste Ort in St. Englmar, an dem man behaupten kann, das Frühstück käme gleich wieder hoch. Lolek und Bolek meisterten die Schräglage wie echte Profis, während uns großen etwas mulmig wurde.

    Nach dem Mittag hieß es: Schuhe fest schnüren und ab in die Höhe!
    Auf 30 Metern über dem Boden zeigte sich schnell, wer schwindelfrei ist. Das architektonische Ausrufezeichen der Anlage ist der "Waldturm", der 52 Meter in den Himmel ragt. Mehr dazu im nächsten Footprint.

    ​Der WaldWipfelWeg bot die perfekte Bühne für kleine Entdecker: Wir konnten den Wald mal aus der Sicht eines Vogels sehen, ohne mühsam fliegen zu lernen und erlebten Natur pur, direkt zum Anfassen 🐑🦘🌲.
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  • 52 Meter

    3. februar, Tyskland ⋅ ☁️ 3 °C

    Der Waldturm, ein Gigant aus Holz und Stahl!
    ​Der Turm ist das Herzstück des Geländes und ragt 52 Meter in den Himmel. Zum Vergleich: Das ist etwa so hoch wie ein 17-stöckiges Hochhaus – nur mit wesentlich besserer Luft und schönerer Aussicht.
    ​Die Konstruktion ist eine imposante Mischung aus massiven Holzstützen und modernem Stahl. Oben weitet er sich auf einen Durchmesser von bis zu 26 Metern aus – sieht also ein bisschen aus wie ein riesiger, hölzerner Kelch, der über dem Wald schwebt.
    Man schlendert ganz entspannt auf einer breiten Rampe im Kreis nach oben. Selbst mit Kinderwagen oder nach dem dritten Frühstücksei ist das gut machbar. Für wagemutige gibt es vermutlich nichts besseres, als die Kletterelemente im Inneren des Turms. Wer nicht nur gemütlich die Rampe laufen will, kann sich an verschiedenen Netzen und Seilen direkt in Richtung Turmspitze hangeln.
    Die Belohnung ganz oben! ​Der Blick reicht über die sanften Hügel des Bayerischen Waldes und das weite Donautal. ​An klaren Tagen soll man bis zum Gäuboden und sogar bis zur Alpenkette am Horizont schauen.

    Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten sogar die Freiheitsstatue über den Atlantik sehen, ganz klein natürlich 😉.
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  • Gipfelstürmer und Kufen-Chaoten

    4. februar, Tyskland ⋅ ☁️ 3 °C

    ​Es war einer dieser Tage am Arber, an denen der bayerische Wind so kräftig pfiff, dass man sich fragte, ob man gleich die Piste runterwedelt oder direkt als menschlicher Drachen in Richtung Tschechien abhebt🌬️ 🏔️. Aber Anouschka, Lolek, Bolek und ich ließen uns nicht beirren. Wir hatten eine Mission: Schnee-Dominanz.

    Die Fraktion "Eleganz auf zwei Brettern"
    ​Anouschka und Lolek schnallten sich die Ski an und sahen sofort aus wie die Profis aus dem Weltcup-Kader. Während Anouschka noch kurz prüfte, ob die Schwerkraft heute auch wirklich eingeschaltet ist, schoss Lolek schon los. Mit einer Eleganz, die selbst die Pistenraupen vor Neid erblassen ließ, zirkelten die beiden ihre Kurven in den Hang. Von unten sah das aus wie ein perfekt choreografiertes Ballett – während wir im Tal nur hofften, dass sie uns nachher noch erkennen.

    ​Die Fraktion „Todesmut auf Holzschienen“
    ​Währenddessen bereiteten Bolek und ich uns auf die wahre Extremsportart vor: Das Schlittenfahren🛷. Wir hatten uns für die aerodynamische Sitzposition entschieden – was im Grunde bedeutete, dass wir uns so festklammerten, als hinge unser Leben davon ab (was es vermutlich auch tat).

    - ​Die Taktik: Bolek vorne als Steuermann, ich hinten als Ballast und moralische Unterstützung.
    - ​Das Ziel: Die Talstation.
    - ​Die Realität: Ein sehr enger Kontakt mit der bayerischen Erdkruste.

    ​Der „Große Knall“
    ​Wir nahmen Fahrt auf, während ich die Abfahrt filmte, was im Nachhinein betrachtet ein taktischer Fehler war. Der Schlitten entwickelte plötzlich ein Eigenleben und entschied, dass der offizielle Weg viel zu langweilig sei.
    ​„Papa, bremsen!“, brüllte Bolek. „Womit denn, ich filme?!“, kam es zurück. In einer Kurve, die physikalisch gesehen eigentlich gar nicht existieren dürfte und viel zu viel Schnee aufgetürmt hatte, passierte es: Der Schlitten wollte nach links, die Fliehkraft wollte nach rechts, und Bolek und ich wollten eigentlich nur überleben.

    ​Das Ergebnis: Eine filmreife Flugphase. Wir trennten uns vom Schlitten und vollführten eine perfekte synchrone Landung im Tiefschnee. Es sah weniger nach Wintersport und mehr nach einem missglückten Versuch aus, einen Maulwurfshügel zu infiltrieren. Als der Schnee sich legte, schauten nur noch unsere Beine aus dem weißen Pulver heraus. Kurzer Check, keine Verletzungen, lachen und weiter ging es 🫡.

    ​Am Ende trafen wir uns alle an der Talstation wieder. Anouschka und Lolek sahen noch immer aus wie aus dem Hochglanzmagazin. Bolek und ich hingegen sahen aus, als hätten wir eine Nahkampferfahrung mit einer Schneekanone hinter uns. Überall klebte Eis, und unsere Gesichter hatten diesen speziellen „Wir-sind-gerade-geflogen“-Ausdruck.

    ​Aber eines war klar: Skifahren ist Kunst, aber Schlittenfahren mit Sturz ist echte Charakterbildung!
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  • Slut på rejsen
    6. februar 2026