Um 6 Uhr klingelt der Wecker, wir brühen uns einen Kaffee mit dem Wasserkocher auf und schmeißen die letzten Sachen in die Rucksäcke. Jeder Handgriff sitzt. Es ist mittlerweile zur Routine geworden an den Reisetagen aus dem Rucksack zu leben.
Dann geht es via Hotel-Shuttle zum internationalen Flughafen Medan.
Der Check in geht problemlos über die Bühne und schon bald sitzen wir in unserer Maschine nach Banda Aceh.
Noch während des Fluges sondieren wir die anderen Passagiere nach europäischem Aussehen. Wir haben die Hoffnung, daß sie auch zum Hafen von Banda Aceh wollen um nach Pulau Weh überzusetzen und man sich die Taxifahrt dorthin teilen kann.
Am Gepäckband knüpfen wir Kontakt und sitzen schon bald darauf mit einem belgischen Pärchen im Auto Richtung Anleger.
Die Autofähre ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Trotzdem genießen wir die Überfahrt und nach knapp 2 Stunden legen wir auf Pulau Weh an.
Sofort werden wir von Taxifahrern belagert, um schließlich nach harten Verhandlungen ein "Bajaj" zu besteigen.
Die Fahrt führt uns einmal quer über die Insel zu unserer Unterkunft.
Dort werden wir mit aller Herzlichkeit von Tien, einer Indonesierin, und ihrem deutschen Mann Jürgen empfangen.
Nach einer Tasse Kaffee und selbst gebackenem Streusel-Apfel-Kuchen beziehen wir unsere Hütte.
Wir sind zur Zeit die einzigen Gäste und werden dementsprechend umsorgt.
So lassen wir den Tag ausklingen und schlafen mit dem Rauschen des Meeres ein.Läs mer