September 2019
  • Day21

    Zurück in Whitehorse

    September 21 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute geht unser Flieger. Wenn er dann kommt. Condor/Thomas Cook soll ja so einige Problemchen haben. Egal - notfalls überwintern wir hier. ;-)
    Gestern waren wir noch mal bei den Tieren. Das Wetter hat wieder - wie auf der kompletten Reise - mitgespielt. Abends noch beim Italiener leckere Pasta gegessen und nach einer unruhigen Nacht geben wir gleich den RV zurück.
    Dann gehts heim....
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  • Day16

    Seward vom Boot aus

    September 16 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Die Kenai Fjords Tour war gigantisch. 7 1/2 Stunden auf dem Wasser bei optimalem Wetter. Wir sahen kalbende Gletscher, Seehunde, Seelöwen und zum Schluß auch Orcas. Verpflegung (Lachs all you can eat) und Service waren super. Höhepunkt aber waren die beiden Margaritas mit Gletschereis, die Babs auf dem Vordeck servieren wollte - bei gefühlter Windstärke 7! Zuerst riss ihr der Wind die Pudelmütze vom Kopf, dann flogen ihr die Zitronenscheiben um die Ohren. Und Nein, ich habe nicht gelacht. Zum Trinken dreht man sich einfach mit dem Becher in den Wind. Der bläst einem dann den Magarita in den Mund bzw. Ins Gesicht ;-)Read more

  • Day15

    Seward im Regen

    September 15 in the United States ⋅ 🌧 11 °C

    Nach strahlendem Sonnenschein gestern, regnet es heute ununterbrochen. Das Wetter hier ist unberechenbar. Hoffentlich haben wir morgen mehr Glück (Kenai Fjords Tour).
    Heute pendelten wir zwischen unseren Lieblings-Cafes und dem Alaska Sealife Center hin und her...

  • Day14

    Seward

    September 14 in the United States ⋅ ⛅ 19 °C

    Homer war stark. Es gab lecker Seafood und lecker Bier. Heute sind wir nach Seward gefahren. Wieder haben wir einen Stellplatz direkt am Meer. Und auch gibt es gutes Bier. ;-)

  • Day13

    Lands End in Homer

    September 13 in the United States ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute mussten wir nur eine Stunde fahren und schon waren wir in Homer. Zuerst haben wir das Visitor Center besucht, wo uns eine freundliche Dame ausführlich informierte. Dann hinaus auf den Homer Spit, eine schmale Landzunge, die 8 km in den Pazifik reicht. Hier jaben wir uns den ganzen Nachmittag aufgehalten, Seafood gegessen , haben den Hafen unsicher gemacht, ;-) und sind am Strand spazieren gegangen. Hier werden wir auch die Nacht verbringenRead more

  • Day12

    Bye bye, Anchorage

    September 12 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

    Bevor wir die Großstadt wieder verlassen frühstückten wir noch in einem urigen Diner. Dann noch zum Supermarkt und zurück in die Wildnis.
    Puuh, das war ne wilde Fahrt. Entlang des Captain Cook Inlet hat es heftig gestürmt und unser Wohnmobil wurde heftig durchgeschüttelt. Am Portage Glacier war die Saison schon beendet und das Visitor Center bereits winterfest geschlossen. Da zum Sturm nun noch starker Regen hinzukam, schauten wir uns den Gletscher nur vom geschützten Auto an.
    Der erste Campground den wir anfahren wollten, hatte schon Winterpause. Der Zweite, etwa 15 km weiter, hatte Pleite gemacht. Der Dritte auch schon Winterpause. Erst auf dem vierten Platz hatten wir Glück. Allerdings war das Office bereits geschlossen. Also suchten wir uns einen freien Platz, machten uns einen leckeren Salat und schliefen irgendwann, trotz des immer noch auf das Dach prasselden Regens ein....
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  • Day11

    Brooks Lodge - Der zweite Tag

    September 11 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    Ich schreibe den Text erst heute auf dem Campground in Anchorage. Gestern war einfach zu viel los.
    Nach einer ruhigen Nacht in unserer rustikalen Cabin und einen leckeren Frühstück machten wir uns zeitig auf den Weg zu den Wasserfällen. In der abendlichen Runde wurde von einer Bärin mit zwei Jungen berichtet. Die wollten wir suchen.
    Das folgende Erlebnis werde ich wohl den Rest meines Lebens nicht mehr vergessen.
    Wir hatten schon ein Stück des Weges hinter uns, als uns an der Gabelung ein ausgewachsener Bär entgegen kam. Ein etwa 2 Meter breiter Waldweg, auf der einen Seite Babs und ich auf der anderen Meister Petz. Was hatte der Ranger noch gesagt? Langsam rückwärts gehen. Keinesfalls laufen. Und beruhigend auf ihn einreden. Gesagt - getan: "We are not your Breakfast". Ganz ruhig. Ganz langsam rückwärts. Vielleicht würde er ja an an der Weggabelung abbiegen. Pustekuchen. Er wählte unseren Weg und er kam immer näher. Unser Puls stieg an und wir produzierten ne Menge Adrenalin. Im Rückwärtsgehen redeten wir mit dem Vieh - zweisprachig. Eine absurde Situation. Aber er blieb ruhig. Dann die Erlösung. Weniger als 10 Meter von uns entfernt, drehte er ab und dackelte ins Unterholz. Ich wartete noch zwei Minuten um dann langsam vorwärts gehend zu schauen ob die Luft rein war. Und das war der Fehler
    Der Bär war im.Wald einen Bogen gegangen und kam auf den Weg zurück. Genau zwischen Babs und mir. Er schaut nach links. Er schaute nach rechts. Dann setzte er seinen Weg fort in Richtung Babs. Die tat instinktiv das einzig Richtige, krabbelte ins Unterholz und gab ihm damit den Weg frei. Ich redete immer noch: "Ruhig, gaaaanz ruhig." Im nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich damit den Bären oder Babs ansprach. Egal, das Abenteuer war noch nicht vorbei. An der Stelle, an der Babs in den Wald geflüchtet war, hielt der Bär plötzlich inne, drehte sich um 90 Grad und schnupperte in Richtung Babs. Ich war nun bereit, ihm mein schweres Stativ ins Kreuz zu werfen, um ihn von ihr abzulenken. Aber er drehte ab und trottete auf dem Weg weiter.
    Das Ganze mag Sekunden gedauert haben, kam uns aber vor wie eine Ewigkeit. Als wir uns wieder einigermaßen beruhigt hatten, meinte Babs, sie hätte den Bären riechen können.
    Nach diesem kleinen Abenteuer traffen wir wenig später - diesmal in sicherer Entfernung auf Mama-Bär und die beiden Jungen. Ein herrlicher Anblick.
    Zurück in der Lodge konnten nun auch wir "unsere" Bärengeschichte erzählen.
    Wenig später kam noch mal Hektik auf. Ein Sturm war angesagt und wir sollten zwei Stunden früher als geplant, also noch vor dem Unwetter, in einem noch kleineren Wasserflugzeug ausgeflogen werden. Als wir in der engen Kabine Platz genommen hatten sahen wir noch drei Bären am Strand - unser Abschiedskomitee ;-)
    Der Rückflug verlief probiemlos, außer dass wir in King Salmon 3 Stunden auf den Anschlußflzg warten mussten. Wir nutzten die Zeit, um in der einzigen Kneipe am Ort das wahre Alaska kennen zu lernen....
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  • Day10

    Brooks Lodge

    September 10 in the United States ⋅ ☁️ 11 °C

    Das ist nicht mehr zu toppen.
    Nachdem wir mit der Saab 2000 (Ein wirklich tolles Flugzeug!) von Anchorage nach King Salmon geflogen sind, mussten wir in ein Wasserflugzeug De Haviland, Baujahr 1960!!! umsteigen. Das Cockpit war offen und so konnten wir sehen, dass der Pilot noch richtig arbeiten musste.
    Nach erfolgreicher Landung und einer halbstündigen Sicherheitseinweisung durch den NPS Ranger sind wir gleich zu den Brooks Falls gegangen (1,2 Meilen). Und da standen oder saßen sie im Wasser und warteten auf fette Lachse. Bis zu sechs Bären gleichzeitig. Dabei konnten wir schnell eine Rangordnung feststellen. Die älteren und größeren Bären hatten ihr Jagdrevier direkt am Wasserfall, die jüngeren bis zu 30m stromabwärts. Und wenn sich einer der Älteren mit vollem Wanst zum Verdauungsschläfchen aufmachte, rückte sofort ein anderer auf den guten Platz nach. Kam der Alte zurück, musste der Junge wieder weichen. Eine Hirarchie wie im richtigen Leben..
    Die Auslöser klickten und es wurden tausende Fots gemacht. Begehrt waren Bilder von kämpfenden oder von Bären mit Beute im Maul. Wenn ein. Bär einen der zahlreichen Lachse im Brooks River mit dem Maul erwischt hat reagieren sie unterschiedlich.. Die Jüngeren suchen sich aus Angst, dass ihnen ein Älterer die Beute abspenstig macht ein ruhiges Plätzchen um ihre Beute zu fressen. Dabei schauen sie immer wieder um sich, ob ihnen nicht doch jemand gefolgt ist. Ganz anders die "Platzhirsche". Sie fressen den Fisch gleich an Ort und Stelle - vielleicht auch um ihren Stammplatz zu reservieren. Sie halten den oft noch zappelnden Lachs dabei mit den vorderen Tatzen und ziehen im mit den Zähnen geschickt die Haut ab. Die fettige Haut ist für sie eine Delikatesse. Dann machen sie sich noch über das Filet her. Der Kopf und die Innereien bleiben übrig bis sich die zahlreichen und sehr lauten Seemöven den Resten annehmen.
    So geht es den lieben langen Tag..Schon hier tauschen die Besucher, wie auch später am offenen Kamin in der Lodge, Bärengeschichten aus.
    Dann das Highlight des Tages. Über den Wasserfällen und damit über den Bären bildete sich ein Regenbogen. Während man bisher die Auslöser noch "klicken" hören konnte, verursachten die Kameras nun ein gewaltiges rauschen.
    Zum Abendessen gab es natürlich lecker zubereiteten Salmon und danach am prasselnden Kaminfeuer deutsches Bier (gebraut in St. Louis ;-) .
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  • Day10

    Auf gehts...

    September 10 in the United States ⋅ 🌧 11 °C

    Morgens um 5.30 Uhr am Int. Flughafen Anchorage. Alle sind müde. Hier fliegen Trapper, Ölsucher, Touristen und Geschäftsleute los. Entsprechend gemischt sind die Menschen angezogen: kurze Hosen, Anzüge oder Bärenfellmütze. Wir fallen nicht auf.
    Wir fliegen jetzt mit ner Saab Turboprop (rund 40 Sitze) bis zum Int. Airport King Salmon. Von dort geht es weiter mit nem Wasserflugzeug (7 Sitze) zum Katmai Nationalpark. Wenn uns die Bären dort am Seeufer aussteigen lassen (Das kann schon mal bis zu 2 Stunden dauern, wenn sie amSeeufer auf Muschelsuche sind), dann sind wir in drei Stunden am Ziel. Schaun wir mal....Read more