• Campo de Piedra Pomez

    26.–27. jan., Argentina ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir fahren zum Campo de Piedra Pomez und knacken unterwegs für kurze Zeit die Marke von 4.000hm. Die Landschaft ist weit und surreal. Schon wieder müssen wir sagen, so etwas haben wir noch nie gesehen. Einfach nur: wow!

    Der Campo de Piedra Pomez ist das Ergebnis morphogenetischer Ereignisse, die tektonische, endogene und exogene Prozesse umfassten und die heutige Landschaft formten, in der zahlreiche Vulkane zu beobachten sind, insbesondere der Volcán Blanco oder Robledo, der die Quelle des Bimssteins darstellt. Man geht davon aus, dass diese Formation durch den Ausstoß von Lavaströmen und Ablagerungen entstand, die sich als Ignimbrit-Lagerstätten ausbreiteten.

    Die Formationen selbst sind das Resultat jahrtausendelanger erosiver Prozesse, die die Landschaft in skulpturale Meisterwerke verwandelt haben.
    Die schroffen, unregelmäßigen Kanten und sanften Hügel stehen in einem spannenden Kontrast zueinander und erscheinen wie von einem Künstler geschaffen. Flatterschliffe und faszinierende Reliefs erzeugen ein Spiel von Licht und Schatten, das die Landschaft lebendig wirken lässt. Manchmal ist es, als ob die Natur in einem tiefen kreativen Zustand der Inspiration Werke hervorbringt, die selbst die kühnsten Träume übertreffen.

    Ab und an kommt ein Fahrzeug, kurze Besichtigung und weiter. Wir sind die Einzigen, die hier übernachten und genießen die besondere Atmosphäre.

    Am nächsten Morgen stehen wir noch vor 8 Uhr (!) auf und fotografieren im Morgenlicht. Als wir beim Frühstück sitzen kommt der Ranger zum Kassieren.
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