Bunbury nach Margaret River
November 6, 2025 in Australia ⋅ ⛅ 19 °C
Um 6 Uhr Ortszeit begann unser Tag. Wir fuhren zum Bunbury Dolphins Discovery Center, wo wir im Beisein penetranter Fliegen auf den Start unserer Delfintour warteten.
Dann machten wir uns mit dem Boot, der Gruppe und den Guides auf die Suche nach den Delfinen. Wir wurden schnell fündig, jedoch wollten die Delfine nicht bei Ihrer Jagd gestört werden. Nach weiterem Suchen war es endlich soweit. Während Arthur bei kaltem Wetter lieber im kühlen Boot blieb stieg Nina unerschrocken mit Neoprenanzug ins kalte Wasser um mit den Delfinen zu schwimmen. Leider zeigten diese nur wenig Interesse an den Schwimmern und auch die Sicht im Wasser war nicht gut. Auch der zweite Versuch war nur von wenig Erfolg gekrönt, dafür war die Kälte umso spührbarer. Jedoch konnten wir viele Blicke vom Boot und aus der Entfernung erhaschen.
Zu Mittag ging es weiter nach Busselton, zum Busselton Jetty, mit über 1800m dem längsten Steg der Südhalbkugel, auf dem auch eine kleine Bahn fährt. Da diese sehr teuer und auch sehr langsam (Schritttempo) war, entschieden wir uns zu Fuß zu gehen. Kurz vor dem Ende des Steges wartete, das Underwater Observatory auf uns. Vom Steg steigt man in einem trockenen zylinderförmigen Gebäude unter den Meeresspiegel und sieht durch Glasscheiben Korallen auf den Pfeilern des Steges wachsen. Auch viele Fische verweilen direkt vor den Fenstern und betrachten die vielen neugierigen Besucher. Zweifellos das bisherige Highlight unserer Reise.
Doch mit Highlights ging es weiter. Auf dem Weg zum Cape Naturaliste, sahen wir das erste Känguru unserer Reise, als es uns vors Auto sprang. Jedoch blieben sowohl Tier als auch Mietauto unbeschadet und wir vermieden eine nähere Begegnung. Kurzer Zwischenstopp bei einem Strand mit tollen Muscheln. Am Ziel angekommen ließen wir die Touristenfalle beim Leuchtturm links liegen und gingen ca 20 min zur whale watching platform. Dabei wies uns eine Australierin auf eine Schlange am Weg hin, die als wir näher kamen langsam vom Weg glitt. Bei der Platform angekommen, starrten wir lange aufs Wasser und erkannten nichts. Erst als ein deutsches Paar uns zeigte, worauf wir achten müssen, entdeckten auch wir zwei Fontänen von Walen. Wir hatten aber leider unseren Feldstecher im Auto vergessen. In der Hoffnung auf spätere Walsichtungen fuhren wir weiter zum nächsten Aussichtspunkt, wo wir leider keine Wale sahen.
In den letzten Stunden mit Tageslicht sahen wir noch zwei wunderschöne Gesteinsformationen am Meer, nämlich die Canal Rocks, sowie das Injidup Natural Spa.
Beide Orte waren in der Abendsonne magisch.
Bei den Canal Rocks umtoste Wasser begehbare Felsen und brandete mit Wucht durch Lücken in der Gesteinsformation.
Beim Natural Spa donnern die Wellen durch eine Steinscharte und werden dabei über einen Felsen geworfen. Das in ein Becken fließenden Wasser erinnert an Thermenlandschaften, allerdings war uns das Meer sowie die Temperatur an Land mit den letzten Sonnenstrahlen zu kalt, um hier im Wasser zu entspannen.
Mit diesen wunderschönen Eindrücken fuhren wir noch zu unserer Unterkunft nach Margret River und fielen müde in unser Bett.Read more






























Traveler
Es ist eh lustiger mit Videos als nur Bilder
Traveler
Toll
TravelerDanke! 🤗